Im Endeffekt hat sich das hier so entwickelt, wie ich es befürchtet habe. Man hat sich jemanden gesucht, der einem bestätigt das das "schon richtig so ist" und den Hund halt operiert.
Die erste Klinik, die unter Umständen vielleicht auch einfach richtig lag mit ihrer Einschätzung ist böse, jeder der nur den Hauch einer Kritik äussert ist es auch und kann angepampt werden.
Vielleicht sollte man einen neuen Thread starten mit dem Titel "warum ich ein toller Mensch bin und ihr alle blöd" und da können sich dann alle gegenseitig feiern?
Ich möchte im Übrigen nicht sehen, wie jeder "normale" hier angegangen werden würde, in dem Fall das er seinen frisch operierten Hund stundenlang ungesichert alleine lassen würde. in 5 Stunden kann viel passieren und wenn die Naht auf geht sind es eben unter Umständen nicht nur ein paar Tropfen Blut.
Wie kann man sich denn ernsthaft einen behandlungsbedürftigen Hund zulegen und dann so gedankenlos damit umgehen?
Und nein: "Besser als der Tod!" ist keine Entschuldigung für alles! Entweder ich kann bei so einem Tier lückenlose Betreuung gewährleisten oder ich lasse es.
Ich habe mir die Videos angeschaut und kann da nur sagen, dass rumhibbeln noch lange keinen schmerzfreien, nicht eingeschränkten Hund macht. Gerade dieses Gewusel kann auch einfach Stress auf Grund von Schmerzen sein. Nur mal so zum Nachdenken.
Ich hoffe für den Hund inständig, dass ich mit meiner Einschätzung falsch liege und er in Wirklichkeit keine Schmerzen auf Grund der Egozentrik seiner Halter ertragen muss, sondern ein einigermaßen erfülltes Leben haben kann. Ich hoffe auch, dass man entgegen dem wie es sich hier gerade darstellt erkennt, wann es nicht mehr geht.
Manchmal muss man die Tiere leider wohl wirklich vor den Tierschützern retten..