Ich habe nicht mal grundsätzlich was dagegen, daß er auch mal körperlich wird. Ein Kick oder simulierter Biß können durchaus erfolgreich einen Hund durch ihren Überraschungseffekt aus einer Verhaltenskette herausholen. Aber dann muß ein erfolgreich zu bewältigendes Alternativverhalten angeboten und belohnt werden, und der Hund nicht in der Verunsicherung festgehalten werden. CM macht das aber nicht. Er bleibt bei der Verunsicherung stehen und setzt noch so lange einen drauf, bis der Hund, der nicht flüchten und sich nicht wehren darf, den einzig ihm noch möglichen Weg des Totstellens und Einfrierens wählt. Mit allen Merkmalen der Angst und Beschwichtigung, die dann eben zum erwünschen "calm and submissive" umgedeutet werden.
Sieht man auch bei dem eingestellen Link, wo der Quitsch-Trauma-Hund "therapiert" wird. Der hat nach wie vor höllische Angst vor dem Spielzeug, aber noch größere Angst hat er, sich CM zu widersetzen. Statt das Trauma zu behandeln, wird mit einem neuen Trauma drübergetüncht.