Beiträge von chiot

    Hallo,


    eigentlich bin ich nicht so fürs impfen, hab aber heute doch wieder gegen Leptospirose impfen lassen, da hier doch einige Fälle vorkommen. Letztes Jahr war mein Hund ein Jahr alt beim impfen. Es wurde eine neue Impfung gemacht, Nobivac L4, die auch zweimal in einem einmonatigen Abstand geimpft werden musste, damit sie wirkt (obwohl er als Welpe auch schon mit Vanguard und Eurican gegen Lepto geimpft
    wurde).
    Heute bekam er Versican plus L4 , die Tierärztin meinte, dass sei nochmal eine neuere Impfung als die Nobivac L4? Wieso muss man die dann nicht zweimal impfen, wenn ich vor einem Jahr Nobivac zweimal impfen musste? Nicht falsch verstehen, ich will wenns geht eigentlich gar nicht impfen lassen, wenn möglich... ich versteh nur nicht das Prinzip, einmal, zweimal, dann wieder ne andere etc...
    Die Tierärtzin war auch gar nicht begeistert, dass ich nur Lepto impfen lassen wollte und nicht SHHP. Immerhin steht ja auf dem Beipackzettel, dass es drei Jahre sind. Sie meinte, sie müsste dann die Nobivac extra besorgen.
    Und dann erzählte sie mir, dass es so ein Spray gegen Zwingerhusten gäbe und wenn ich in einer Hundeschule bin, müsste das eigentlich gemacht werden?

    ich würde das jetzt erst mal sich setzen lassen und nicht zu früh in vollere Gebiete gehen, sondern das, was Ihr bisher erreicht habt, in Ruhe genießen und festigen :bindafür:

    Ich hatte es vorhin ein bisschen eilig, also ich wollte noch dazu sagen, dass unsere bisherige Runde gut läuft, aber sie ist auch sehr ruhig. An Hunden hinter Zäunen (die in ihrem Garten sind) , kônnen wir problemlos dran vorbei( obwohl er emotionel schon angetan ist, bei manchen winselt er nur, ist das ok?) , und ausser ab und zu eine Katze sehen wir nicht viel an "aufregenden Objekten. Also bisher konnte ich noch nicht "live" bei einem fremden Hund "üben".
    Ich frag mich auch immer noch, wieviel ich clickern muss.. eben waren wir gerade spazieren und nach 25min sind ihm schon manchmal wieder die Kroketten aus dem Mund gefallen und er hat sich nicht wirklich für interessiert, ist aber brav bei Fuss gelaufen (ok, es ist auch immer noch sehr heiss draussen, er war einfach nur ko)
    Zuhause ist es noch so, dass er immer noch bellt, wenns an der Tür klingelt und wenn jemand kommt, den er kennt (oder manchmal auch nicht), er sehr freudig hinläuft und auch an den Leuten hochspringt. Das muss ich ihm doch sicher auch noch abgewöhnen, oder? Da er relativ klein ist, stört das bisher auch niemanden... Allgemein ist er auch so Zuhause sehr "wachsam", also bellt, wenn er jemanden im Garten sieht, den er nicht erwartet hätte... Ich hab schon mit Klickern versucht in den Momente, aber das klappt noch nicht wirklich.....Soll ich ihn da zb zu mir rufen und clicken? Ist noch etwas schwer, da er da zu abgelenkt ist (bei fremden Menschen besonders)

    ich hab jetzt gerade die letzten 4-5 Seiten durchgelesen... @02wotan oder spanishdog oder die, die keine Clicker benutzen:
    Was wäre den am sinnvollsten, wenn wir von weitem einen Menschen sehen, mein Hund anfängt zu knurren, wie sollte ich da reagieren? Oder wenn wir an einem Hund vorbeilaufen müssen? Falls ihr es schon gesagt, sorry ist bisschen unübersichtlich geworden hier ;)


    also wir machen weiter Fortschritte, er läuft super an der Leine. Letztens waren wir 2-3 Meter von einer Katze entfernt und er hat nicht gebellt und ist relativ ruhig geblieben. Er wollte zwar knurren, aber nur ganz kurz.
    unsere übliche Spaziergehrunde hat er nun ganz gut "drauf" obwohl er immer noch sehr "aufmerksam" neben mit herläuft ;) Vielleicht sollte ich jetzt mal irgendwo hingehen, wo mehr los ist? oder wäre das noch zu früh? Letzten Samstag konnte ich leider nicht in die trainingsstunde...

    Wotan: ich hole ihn ja aus dieser situation raus, indem ich positives Verhalten (er sieht anderen Hund ruhig an, bellt nicht, klicke) verstärke....



    kleines Update: wir haben schon kleine Fortschritte gemacht: Früher war es so, dass er aus dem Haus gestürmt ist (bzw wollte) , nur um auf die gegenüberliegende Strassenseite zu kommen um dort auf der Wiese zu markieren, schnüffeln... Jetzt geht er schon viel ruhiger raus, zieht gar nicht mehr und läuft neben mir her ohne zu ziehen an der Leine. Sobald ich merke, dass er was entdeckt hat, zb einen spaziergänger in der Ferne und er am liebsten wie früher knurren würde, klicke ich, wenn er ihn ohne zu knurren anschaut. Ein paar mal leises Knurren kommt aber noch vor. Ich sage sitz, klick, und warte, bis sich der spaziergänger etwas genähert hat, klicke oft wenn er ruhig ist, gehe selbst ein stückchen weiter, klicke etc.. Ist das ok so? Er ist schon noch aufgeregt und angespannt in solchen Situation (also wenn er ein unbekannte "Objekt" (Mensch, Katze, Hunde sowieso) in der Ferne sieht... Denkt er dann nicht, dass ich seine "Aufregung" beklickere und sich dadurch bestätigt fühlt?


    Wenn er an der Leine zieht, bleibe ich nun stehen und klicke, wenn er sich mir zuwendet oder auch ein Stückchen auf mich zukommt...


    Er läuft wirklich super gut an der Leine neben mir her, schaut alle 5 sekunden zu mir hoch (wenn ihn gerade nichts anderes ablenkt).. Das angucken klicke ich jedesmal..... Ist das jetzt so, dass er das absichtlich macht, weil er die erwartung hat, dass er was bekommt ? Wie oft soll ich das gucken noch beklickern?

    wie Yane sagte, wenn man nicht mit positiver Verstärkung erzieht, dann nimmt man oft die negative. Negative Erfahrungen haben natürlich einen schnelleren und dauerhaftern Einfluss als positive , aber sie haben auch einen emotionelle Einfluss und können zu Problemen führen, Stress, Angst, Hilflosigkeit etc..
    Manche Hunde mögen es gar nicht, gesteichelt zu werden, schon gar nicht Situationen, wo er jetzt zb draussen Angst hat oder einen anderen Hund sieht...Das bringt ihm überhaupt nichts, wenn ich das machen würde.. Genauso wenn man hart gearbeitet hat und von seinem Arbeitsgeber nur Lob und Schulterklopfen bekommt anstatt eine Prämie, das nächstemal pfeifft man sicher drauf....;)

    Wenn ich den Hund nur dann Klickern würde, wenn er zieht dann eventuell schon...
    Wenn ich aber zusätzlich das laufen an lockerer Leine und das Umorientieren bevor dem Ziehen Klickere und als Ziel setze, dann lernt der Hund das es gar keine negative Aktion(Stehen bleiben bspw.) gibt, wenn das Fehlverhalten nicht ausgeführt wird und er so auch schneller vorwärts kommt.



    Und was mache ich, wenn er zieht ? Wann soll ich dann wieder klicken und was?

    Genau, das könnte passieren.
    Hat die Trainerin es dir so erklärt? Sollst du nur dann Klicken oder auch in anderen Momenten im Zusammenhang mit der Leinenführigkeit?
    Vielleicht kannst du nochmal nachfragen.
    Ich schreibe mir solche Anleitungen von Trainerinnen immer Schritt für Schritt auf während dem Training, weil ich sonst möglicherweise etwas vergesse oder verändere.

    ja, ich frag nochmal nach, ich weiss das nicht mehr so genau... Ich klicke immer dann, wenn er neben mir locker an der Leine läuft, in mehr oder weniger kurzen Abständen und immer, wenn er zu mir schaut...

    @chiot
    Du kannst mal versuchen sein Trockenfutter mit kleingeschnittener Wurst vermischt eine Nacht in den Kühlschrank legen, dann nimmt das Trockenfutter den Geschmack der Wurst an.
    Sonst würde ich aber sagen, dass es nicht so schlimm ist, wenn er eine zeitlang nur die Wurst isst. Das ändert sich ja wieder und der Stress, den er sonst hat, ist ja auch nicht gesund.

    Da würde ich befürchten, dass der Hund lernt, dass er Ziehen muss bevor es was gibt.

    Das dachte ich mir auch... Immer wenn er weiter nach vorne kommt und dann an den Punkt kommt, wo er zieht, bleib ich ja stehen, er dreht sich um, klick.... Ich bin mir nicht sicher, was er da lernt .. Das ziehen mit umdrehen? also denkt er, ok, ich zieh, dann dreh ich mich um und bekomm was... ?