Beiträge von miamaus2013

    mal zum intelligenten Hund..

    das stellt man sich irgendwie immer so romantisch vor.. ein Hund der schnell lernt, der viele Tricks abspulen kann, der aufs Wort hört, der einem jeden Wunsch von den Augen abliest...

    was man gerne vergisst: die lernen immer schnell. Dinge die man ihnen beibringen will, aber auch genau so Dinge, die man vlt nicht unbedingt beim Hund will. Es werden schnell Verhaltensketten gebildet, die dem Menschen gefallen. Aber auch genauso Verhaltensketten, die man alles andere als gut findet.

    Und gerne 'verarschen' intelligente Hunde ihren Menschen auch mal, nutzen ihre Intelligenz quasi 'bewusst' für sich aus..

    meine Hündin hatte als junger Hund ein Jagdproblem. Ich habe ihr ein Alternativverhalten beigebracht. Hat auch wunderbar geklappt.

    Sie hat das nur an einer bestimmten Stelle unserer Morgenrunde gezeigt, obwohl da gar nix zu jagen war.. Sie hat einfach gemerkt, dass ich durch die leichte Kurve im Weg nicht sehen konnte, dass dahinter gar nix sitzt..

    Madame ist also vorweg getrabt, blieb hinter dem Scheitel der Kurve in aufgeregter Körperhaltung stehen und hat sich zu mir umgedreht. Bekam dafür natürlich ein Lob.

    Ich glaube es hat 2 Jahre gedauert, bis mein Freund mal mit uns da lang gelaufen ist und der meinte: 'du weißt aber schon, dass sie das immer an der Stellte macht? da ist unmöglich jedes Mal was' ich ungefähr so :shocked::shocked::shocked::shocked:


    und das ist nur ein kleines, harmloses Beispiel.. ich sag immer, die Erziehung ist eine Art Symbiose.. ich erziehe die Hunde, die Hunde erziehen mich..

    ich will auch gar nicht wissen, wie oft die mich im Alltag tatsächlich manipulieren :flucht:


    ich hatte früher auch den Traum, dass ich mal einen Border Collie halten will. Nach dem ich aber einige kennen gelernt habe, auch in 'ungeschönten' Situationen, kann ich mittlerweile sicher sagen, dass wohl niemals einer hier einziehen wird.
    Es sind wirklich tolle Hunde, ich schaue sie mir wahnsinnig gerne an. Aber es ist einfach nicht mein Typ Hund.

    Stattdessen ist, nach vielen Überlegungen und Hunde kennen lernen und Gespräche führen, ein Mali eingezogen (nein das ist jetzt ausdrücklich KEINE Rassenempfehlung, absolut nicht) und das ist schlicht und ergreifend genau mein Typ Hund.

    Optisch zweite Wahl, da schlägt mein Herz für Border Collies, aber charakterlich einfach mein Traumhund.


    Ich rate dir daher: versuch so viele Hunde wie möglich in Natura kennen zu lernen. Vlt bei Züchtern, vlt bei Haltern entsprechender Rassen, vlt auf Turnieren. Da bekommt man einen guten Einblick, was man in der optischen Verpackung so bekommt.

    und Optik ist wirklich nicht alles, der eigenen Hund ist eh immer der Schönste =) (ich mag zb die klassische Schäferhund-Sattelfärbung nicht so wirklich. Genau so sieht meine Hündin aber aus. Und ich finde sie dennoch wunderschön)

    beim Lesen der Überschrift habe ich mir im Kopf schon eine Antwort zurecht gelegt die ungefähr so war:

    'ja, kenne ich. ich habe für meinen Rüden auch eine Pension gebucht, weil wir in den Urlaub fliegen (mitnehmen daher nicht möglich). Und ja, ich habe auch manchmal Momente, in denen ich mich frage, ob das wirklich so eine gute Idee ist. Aber andererseits weiß ich, dass es ihm in der Pension gut gehen wird, das man sich gut um ihn kümmern wird. Und ich freue mich auch auf den Urlaub. Also Augen zu und durch, wird schon werden. Hunde sind Opportunisten. =)'


    nach dem ich jetzt den Text dazu gelesen habe... hm, ja ich kann dich verstehen, dass du Gewissensbisse hast.. wäre es denn vlt möglich, einen Probetag zu vereinbaren? Dann siehst du, wie deine Hündin mit der Pension zurecht kommt.

    ich würde auch erstmal versuchen, das Geschirr dauerhaft drauf zu lassen. Dann erspart ihr euch erstmal den ständigen Stress mit dem an- und ausziehen.

    es gibt aber auch Hunde, die bekommen einfach nicht gerne etwas angezogen. Meine Hündin ist zb so. Sie ist sonst im Umgang überhaupt nicht ängstlich, aber Geschirr oder Mantel angezogen bekommen mag sie einfach nicht. Sie zeigt dann auch leichtes Meideverhalten. Aber da wir uns gut kennen, vertraut sie mir da schon so, dass sie nicht flüchtet.

    Ich ziehe es ihr dann einfach zügig, aber vorsichtig an und dann hat sie es auch schnell hinter sich.

    meine Hunde warten beim Agi zb auch viel im Zelt. Beide Hunde ruhen einfach gerne in ihren Boxen und dösen/schlafen da dann auch. Wenn ich sie draußen habe kommen sie einfach nicht so zur Ruhe und das fehlt ihnen dann.. die brauchen es, sich einfach mal zurück zu ziehen.

    (wenn ich könnte, würde ich das auch gerne machen. Einfach mal Zelt zu und ein bisschen Mittagsschlaf machen :ops:)


    Mia hat zb auch keinen Bock auf andere Hunde und will zb keine neuen Hunde 'kennen lernen', also nicht schnüffeln oder so. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass sie der Trubel beim Agi arg stört. Sie weiß einfach, dass ich drauf achte, dass niemand sie belästigt und dann ist das ok für sie. Ich lasse sie auch beim spazieren gehen am Turnier frei laufen, das war noch nie ein Problem bei all den Turnieren. :ka:

    hätte ich ne läufige Hündin dabei würde ich wohl nichts anders machen, als ich das jetzt eh schon mit meinen Hunden mache. :ka:

    Was ich mich dabei so leise im Hinterkopf halt auch immer frage: In wie weit tut man der Hündin selbst damit eigentlich einen Gefallen? Also weder von meinen eigenen Hündinnen noch von denen aus meinen Gruppen hätte ich behaupten können, dass sie in dieser Phase nicht innerlich zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt gewesen wären um so einen langen Turniertag unter lauter anderen Hunden richtig genießen zu können. :ka:


    kommt wirklich auf die Hündin an...

    ich kenne Hündinnen, die während der Läufigkeit nicht ins Training kommen, weil sie einfach nicht trainieren wollen bzw sich halt nicht danach fühlen.

    Aber es gibt auch Hündinnen, denen man wirklich überhaupt nix anmerkt.. da kommt dann eher mal nebenbei ein 'achso, die ist läufig'..

    von daher würde ich es immer vom Hund abhängig machen. Fühlt sich die Hündin gut und hat Lust zu arbeiten, wieso soll sie kein Turnier laufen?

    Aber ist die aktuelle PO nicht sogar so, dass läufige Hündinnen in der regulären Reihenfolge starten, aber halt immer noch von der Decke? Zum Schluss ihrer Klasse laufen sie glaube ich schon gar nicht mehr.


    in der aktuellen PO (ist doch die mit Gültigkeit ab 01.01.2018, oder?) heißt es sogar nur

    'Die Einteilung obliegt dem Wettkampfleitung in Abstimmung mit dem amtierenden A-LR (Agility-Leistungsrichter).'

    vom Start auf ner Decke ist da keine Rede mehr.. Ich habe auf den Turnieren, die wir dieses Jahr gelaufen sind, auch nicht einen Hund auf ner Decke starten sehen.. und bei einem Turnier weiß ich sicher, dass ne läufige Hündin am Start war, die saß nämlich im Zelt neben uns.

    (übrigens, was hat eine läufige Hündin an einem Wettkampf zu suchen? Ich dachte, das sei verboten...)


    in welcher Sportart sind denn läufige Hündinnen verboten? :???:

    Im Obi sind sie es definitiv nicht, da laufen sie nur (meist) am Ende und bekommen nach Möglichkeit ne Gruppe nur mit Hündinnen.
    Im Agi sind sie ganz normal zugelassen und laufen nicht mal am Ende, sondern ganz normal im Starterfeld mit.


    Daher habe ich auch zb drauf geachtet, dass Ares von klein auf lernt, dass man sich auch bei gut riechenden Damen konzentrieren kann. Funktioniert auch wirklich problemlos.. wir trainieren oft mit läufigen Hündinnen und ihm ist das echt egal..

    ich hatte mit beiden Hunden im Verkehrsteil echt gar keine Bedenken.. :ka:
    Mia ist ja eh die Ruhe in Person, da brauchts schon viel, um die zu erschüttern. Aber auch Ares ist einfach draußen absolut sicher und gefestigt.. angepöbelt werden und solche Dinge prallen einfach an dem ab.. der wehrt sich nur, wenn er wirklich angegriffen wird und der andere an ihm dran ist. Aber selbst dann ist er sofort danach wieder neutral..

    Menschen finden beide Hunde sowieso toll.

    und beide Hunde hatten Prüfer, die den Verkehrsteil sehr ausführlich machen und die Hunde da einigen Situationen aussetzen. Wobei die Hunde nie über Gebührt bedräng wurden oder Klappbretter fallen gelassen wurden oder dergleichen. (Fällt mir gerade ein: beide Prüfer führen auch selbst Schäferhunde. Der von Mias BH Malinois und der von Ares' BH Deutsche Schäferhunde. Die können da also schon gut einschätzen, was geht und was einfach zu viel ist.) Es war einfach 'nur' ein Verkehrsteil.. also Fahrräder, Jogger, Hundebegenungen, Fremdhunde und dergleichen..

    Ares hatte in seinem Verkehrsteil auch zb den Part, dass er an der in ein paar Metern Entfernung absitzenden Gruppe vorbei abgerufen wurde, (schlaufenlose Meter)Leine blieb aber dran. Er lief sofort zu mir und hat sogar im Vorsitz eingeparkt. Der Richter hatte mich auch vorher gefragt, ob ich ihm (und mir) das zutraue.

    Was hat denn Dein Freund gegen ein schönes neues Geschirr? Meinste der merkt das? Sag doch, das hast Du schon ganz lange und hast es beim aufräumen wieder gefunden. Die meisten Männer merken sowas doch nicht. :pfeif:


    mach ich auch oft so :D


    aaaber: ich glaube tatsächlich, er macht das mit den Sachen für sein Hobby auch so.. :skeptisch2:

    wir spielen das Spiel hier anscheinend gegenseitig xD

    Es ist ja nicht die Rede von "gar nicht entwurmen", sondern von "vorher Kotproben untersuchen". Welpen mögen etwas anfälliger für Würmer sein als erwachsene Hunde, aber spricht denn dagegen, auch bei Welpen erstmal den Kot zu untersuchen?


    Kotproben sind eben nicht sicher. Beim erwachsenen Hund genauso wenig wie beim Welpen.

    Nur weil in einer Kotprobe keine Wurmbestandteile gefunden wurden, heißt das eben noch lange nicht, dass der Hund tatsächlich auch wurmfrei ist..

    Dass der Hund keine Würmer hat, weil die Kotprobe negativ ist, ist ein Trugschluss.

    Und gerade Welpen haben eben noch kein ausgereiftes Immunsystem. Die können einem Wurmbefall noch viel weniger entgegen halten, als das erwachsene Hunde mit stabilem Immunsystem können. Daher können sich Würmer im Welpen und unter mehreren Welpen noch viel leichter ausbreiten und übertragen.

    Daher halte ich es wirklich für sehr gefährlich, sich auf Kotproben verlassen zu wollen.
    ich würde niemals einen Welpen kaufen, der nicht entwurmt wurde.