Beiträge von miamaus2013

    Ich meinte nur als Zuschauer bei nem Turnier, da muss er den Sport ja nicht selbst machen.. =)

    Och er wäre bei nem Turnier ziemlich sicher nicht der einzige, aufgeregte Hund. =)

    aber uns fehlen die Gelegenheiten. Daher ists und bleibt es schwieriger.

    Vlt Verein oder Hundeschule? Oder als Besucher zu zb nem Agi Turnier?

    Wie gesagt, grade beim Agi sind eigentlich immer läufige Hündinnen anwesend, die auch ganz normal mit am Turnierplatz sind und nicht separiert werden oder sowas.

    Die laufen da auch ganz normal im Starterfeld. Kann also durchaus sein, dass man mit intaktem Rüden direkt nach einer läufigen Hündin läuft und es nicht mal weiß, wenn der Besitzer der Hündin nix sagt. :ka:

    Hatte es auch mal, dass neben meinem intakten Rüden nach einem Lauf eine standheiße Hündin stand und ich im Spaß zu ihm gesagt habe „das hätte dein Preis sein können!“. Und der Besitzer der Hündin „genau, das hätte dein Preis sein können!“ :lol:

    Ich weiß gar nicht, ob Kalle sich angeleint anders gegenüber anderen Hunden verhält als im Freilauf.. dazu ist er einfach zu selten angeleint.. und wirklich Kontakt (bis auf wenige Ausnahmen, zb sehr kleiner Welpe) gibt es ja angeleint eh nicht..

    Aber Kalle will ja auch von sich aus einfach nicht wirklich viel Kontakt zu anderen Hunden..

    Samstag auf dem Turnier war er nach den Läufen während der Siegerehrung durchgehend ohne Leine, stand bei uns rum, lag rum und war einfach nur da.. um ihn rum andere Hunde, teilweise angeleint, teilweise frei, aber wie gesagt, Kalle will da weder groß Kontakt aufnehmen, geschweige denn wild spielen oder so.. zum abholen der LU hatte ich ihn auch frei mit. Er läuft dann auch einfach komplett ignorant an anderen Hunden vorbei und wartet brav, bis es weiter geht..

    Läufige Hündinnen führen bisher dazu, dass er schon mal kurz Kontakt aufnimmt.. habe mich ja letztens bei nem Turnier gewundert, wieso er plötzlich an der einen Hündin schnüffeln will, bis dann die Erklärung „die ist läufig“ kam.. aber auch da lässt er sich ganz easy abbrechen..

    Gestern waren wir wandern, gut 14 km inklusive einer Rehsichtung, und Kalle war nicht einmal angeleint. Auch bei sämtlichen Hundebegegnungen habe ich ihn einfach nur bei mir behalten oder absitzen lassen.

    Nur bei den Pausen war er wieder eeetwas nervig, weil er ständig versucht hat, auf den Schoß meiner Begleitung zu klettern, damit er gekuschelt wird wie ein Baby :lol: klassische Fehlprägung als Welpe :hust:

    Nach einigen vielen Ermahnungen hat er es dann aber gelassen, sich mit einem verächtlichen Blick am Boden zusammen gerollt und ein bisschen gedöst - geht doch. =)

    Das Kleid hab ich schon bzw lasse ich gerade ändern weil es wie so gut wie alle Klamotten an den Schultern zu lang ist.

    Ich wollte extra Bafusschuhe weil ich normale Frauenschuhe sonst eh nicht anziehen würde. Ich wollte erst die Dandalen von Wildling kaufen aber jetzt ist es ja immer so kalt. Und Wanderstifel zum Kleid geht eindeutig nur bei meiner Famile/Freunden 🙈

    Groundies wurde ja schon genannt, da gibt es recht hübsche Ballerinas.

    Wenn die Personen dann aber " :cuinlove: Awww, heititi, du Braver Hund *kreisch, quitsch" anfangen, dann geht die wieder hin und lässt sich anhimmeln oder wechselt ins Fideln.

    Kalle hat als Junghund gelernt, dass ihn so anlockende Menschen das Signal dafür sind, dass er sich mir zuwenden soll.

    Wann immer er so angelockt wird, wendet er sich also sofort freudig von den Menschen ab und mir zu und bekomme dafür seine Belohnung.

    Eigentlich für den Sport (Obedience) gedacht, aber auch im Alltag mega praktisch. :D

    Und tatsächlich sitzt im Feld vor uns dann ein Feldhase und hoppelt weg. Deutlich weiter entfernt als die Rehe vorher aber eben genau in Blickrichtung. Bewegung direkt vor ihrer Nase nimmt sie dann doch mal wahr und rennt in die Schleppleine. Ich bleibe stehen, rufe sie zurück und nach einem kurzen Impuls an der Schleppleine kommt sie freudig zurückgerannt. Ich bin mir sicher, ohne Schleppleine wäre sie dem Hasen hinterher. Hätte ich in der Situation etwas anders machen sollen?

    Auch wenn meine Beiträge hier gefühlt irgendwie immer zu Diskussionen führen, traue ich mich mal, drauf zu antworten..

    Wie viel Zeit hattest du denn zwischen dem Moment, in dem du den Hasen entdeckt hast und dem Moment, in dem Lima in die Schleppleine gelaufen ist? Und war es so, dass sie den Hasen gesehen hat und sofort los geflitzt ist? Oder ist sie eher interessiert in die Richtung gelaufen?

    Wenn du den Hasen zuerst gesehen und noch nen kleinen Moment zum Reagieren hast, würde ich in so einer Situation zb mit meinem Aufmerksamkeitssignal arbeiten. Also dem Hund sagen, dass er seine Aufmerksamkeit zu mir lenken soll. Einfach, weil es die Ansprechbarkeit erhöht..

    Bei einem in die Leine knallenden Hunden macht man natürlich in dem Moment nix mehr..

    Aber wenn der Hund erstmal nur interessiert in die Richtung läuft, würde ich es mit einer Fehlerinfo versuchen. Das wäre bei Kalle in dem Fall zb ein „Upsi“.. das heißt so viel wie „in die Richtung laufen ist nicht richtig - Versuch was anderes“..

    Sollte der Hund daraufhin stoppen, würde ich das markern.

    Ich würde, wenn die Problematik des Hinlaufens besteht, auch den Hund in solchen Momenten wirklich gut im Blick behalten und nach Möglichkeit den Moment markern, in dem er den Hasen gesehen hat, aber noch nicht los gelaufen ist. Wenn es einen solchen Moment gibt.

    Also quasi: Hund läuft den Weg lang, ich habe den Hasen gesehen, Blick auf den Hund, einmal kurz Aufmerksamkeitssignal, Hund aber weiter laufen lassen, Hund sieht den Hasen, Marker und Belohnung bei mir. Als Belohnung in solchen Situationen nehme ich gerne was Interaktives wie zb Kekse suchen.

    Steht der Hund in der Schlepp würde ich es ebenfalls mit der Fehlerinfo versuchen. Nimmt der Hund dann kurz die Spannung raus würde ich das ebenfalls markern..

    Kalle ist ja zb nen Schritt weiter und weiß, dass er sich umorientieren soll.. ihn beobachte ich in solchen Situationen und setz den Marker in dem Moment, in dem er sich umdreht oder in ganz krassen Situationen in dem Moment, in dem er die Spannung raus nimmt..

    Das alles natürlich nur bei nem Hund, der sich in solchen Situationen nicht in einer extremen Aufregung befindet.

    Wenn die Aufregung zu sehr hoch geht korrigiere ich ja allein schon die Aufregung an sich, völlig unabhängig von eventuellen weiteren Triggern..

    Viele Leute in der Stadt gehen bspw. automatisch von aus, dass es auf dem Land ruhig ist. Faktisch ist es aber häufig ziemlich laut, spätestens zur Ernte. Ist ja eigentlich logisch, aber in der Stadt hat man das halt nicht aufm Schirm.

    Ich wüsste ja echt mal gerne, wer das Gerücht vom ruhigen Leben auf dem Land in die Welt gesetzt hat..

    Ich glaube was man total unterschätzt, ist, dass es bei Landwirtschaft einfach (gefühlt) IMMER laut ist.. zu jeder Uhrzeit und auch an allen Tagen.

    Unsere Nachbarn reparieren gerade mindestens seit ich von der Arbeit gekommen bin in ihrer Einfahrt einen ihrer Traktoren. Natürlich bei dauerhaft laufendem Motor. Und da sie sich natürlich unterhalten müssen, müssen sie ziemlich laut reden um den Motor zu übertönen. Passiert alles unter meinem Schlafzimmerfester. Aber geschenkt, muss ja gemacht werden.

    Und natürlich ist es genauso geschenkt, wenn mit entsprechenden Geräuschen (Geräusche macht dabei sowohl das Wickeln an sich, das hört sich etwa so an, wie wenn man schnell Frischhaltefolie abwickelt, nur eben viel lauter. Und natürlich auch das hin und her fahren der Traktoren.) Silage gewickelt wird. Natürlich auch die ganze Nacht lang.. mehrere Nächte am Stück. Man muss ja die Ernte rein bekommen. Im Sommer mit offenem Fenster schlafen wird eh überbewertet. |)

    Genauso geschenkt, wenn den ganzen Tag lang mit dem Spalter und der Kettensäge Holz gemacht wird. Kein Problem, das heute Sonntag ist. Unter der Woche ist halt so viel zu tun auf dem Hof.

    Und natürlich genauso geschenkt, wenn an Karfreitag den ganzen Tag mit mehreren Traktoren und anderem schweren Gerät Brombeerhecken weggemacht werden. Wird schon seinen Sinn haben. :roll:

    Und ja, ansonsten fahren natürlich sowieso immer Traktoren, am Wochenende, abends, an an Sonntagen, an Feiertagen. Irgendwas muss halt immer transportiert werden. Oder was weiß ich.

    Und da reden wir nur von Geräuschen. Gerüche (zb Mist) oder andere Extras (mehr Mücken) lassen wir mal außen vor.

    Herrlich, auf dem Land. :nicken:

    Anne_Boleyn ich würde versuchen, ihr das zergeln anzubieten, bevor sie in die Leine beißt..

    vlt sogar prophylaktisch. Also wenn an dem Tag viel los war, ihr ne kurze Einheit rennen anbieten (kann sie zb auf Kommando was umrunden?) und dann dafür als Belohnung zergeln.

    Oder wenn das nicht geht bzw es zu spät ist dafür würde ich statt dem in die Leine beißen eine kurze Übung von ihr einfordern, zb kurz sitzen bleiben, und dann als Belohnung zergeln.

    Aber ich habe auch zwei sehr maulaffine Hunde, für die Spielzeug als Belohnung sehr hochwertig ist.

    Bei Kalle ist das keine Leistung meinerseits.. der ist einfach so :ka:

    Der ist einfach ein extrem nervenstarkes cooles kleines Kerlchen, den gefühlt einfach absolut gar nix aus der Ruhe bringt.. ich kann mich nicht mal wirklich an ne Szene erinnern, wo er sich in einer Gruselphase vor irgendwas (Mülltonne oder so) gegruselt hätte..

    Thema Bauarbeiten: als Kalle eingezogen ist, waren wir mitten im Umbau.

    Auf dem Video ist er 15 Wochen alt, seit drei oder vier Tagen bei mir und man hört im Hintergrund schweres Gerät, das einen Durchbruch durch eine Außenwand macht.

    Kalle ist nur mäßig beeindruckt. :ka:

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    Ja, er lauscht zu Beginn des Videos in die Richtung. Aber an seiner Körpersprache kann man glaube ich ganz gut erkennen, dass es ihn nicht im geringsten beunruhigt oder so..

    Und ganz genau so ist dieser kleine Hund einfach.. von klein auf.. :herzen1: