Beiträge von miamaus2013

    Ja. Dinge die garnichtgehen. Z.b. Dottis zerreißen und die Schaumstoffflocken im ganzen Wohnzimmer verteilen :face_with_steam_from_nose: Und einen dann noch mit dunklen Knopfaugen anklimpern :smirking_face:

    Von wem ich wohl rede.....

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    Kalle würde natürlich niemals was zerstören |)


    Der Künstler und sein Werk

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    Natürlich war das mein Kopfkissen.

    miamaus2013 also ich nehme dir das nicht ab, sorry. Nahezu jeder versteht doch den Unterschied zwischen Verhalten, was einem schlicht und einfach egal ist (was du in aller Regelmäßigkeit immer wieder aufführst mit den Beispielen Leinenführigkeit und "auf den Schoß Gehopse") und Verhalten, was man nicht möchte, es aber noch nicht optimal in den Griff kriegt und deswegen vielleicht hier im Thread sich etwas Ausheulen oder whatever möchte.

    Also weiß nicht, mir ist echt unklar, was du damit bezwecken möchtest, das in Dauerschleife immer wieder zu erwähnen.

    Ich bin mir sicher, jemand anderen würden beide Punkte stören..

    Wie oft habe ich hier und woanders schon gelesen, wie sehr es Menschen stört und was sie für einen Aufwand betreiben, wenn der Hund auf die Couch oder aufs Bett geht..

    ich habe letztens noch mit jemandem geredet, die jetzt extra ne Kamera hat, damit sie den Hund von der Couch scheuchen kann, auch wenn sie nicht zu Hause ist..

    andere empfinden so ein Verhalten also durchaus als SEHR störend.. andere würde da sicher auch bei Kalle sehr stören, dass er das macht.. man müsste bestimmt nen ziemlichen Aufwand betreiben, um ihm das auszutreiben..

    Genauso wie das Anspringen von Menschen. Wie oft ist es denn auch hier Thema, dass es jemanden sehr stört, das sein Hund Menschen einfach so anspringt.. und wie viel Training investiert wird, Menschen werden instruiert, man schafft Übungssituationen und so weiter..

    meine Eltern stört es zb auch ziemlich, dass Kalle das macht..

    Leinenführigkeit ebenso.. wird ja auch oft und viel drüber gesprochen, wie wichtig das vielen Personen ist, man fährt zu speziellen Trainern um das zu üben, investiert sehr viel Zeit darin..

    Also das sind doch alles drei objektiv gesehen durchaus Punkte, die manche Menschen als störend empfinden, in die sie viel Arbeit und Training investieren, die einen gewissen Leidensdruck erzeugen..

    und mir ist das halt wirklich egal: ich investiere darin kein Training, es stört mich nicht, es erzeugt keinen Leidensdruck bei mir. Es ist mir einfach komplett egal..

    Und nicht wenige würden sicher denken, wenn sie Kalle sehen, wie er an der Leine zieht, Menschen anspringt, auf den Schoß klettert, was für ein furchtbar unerzogener Hund er doch ist..

    Aber da ich mit ihm leben muss, ist mir das ziemlich egal. :pfeif:

    Von daher: nur weil MICH an meinem Hund nix stört, muss das ja nicht objektiv für alle Personen gelten.. ich bin mir sehr sicher, dass einige hier im Thread Kalle als ziemlich unerzogen empfinden würden, weil er Punkte, die ihnen sehr wichtig sind, einfach nicht macht..

    aber da diese Punkte für MICH keine Relevanz haben, empfinde ICH Kalle als ziemlich perfekt. Und daher habe ICH zb auch keinen Bedarf dran, mich darüber aufzuregen, wie schlecht er an der Leine läuft..

    Ich hab nix negatives zu berichten, auch nicht in diesem Thread, obwohl Sturmi auch noch ein Junghund ist.

    Joah, wenn ich dann Mal genauer drüber nachdenke... Sie können nicht alleine bleiben, sie pöbeln immer noch ab und an an der Leine, sie betteln, und es fallen mir noch sicher noch mehr Sachen ein, die sie nicht können.

    Ich glaube das ist ein wirklich wichtiger Punkt. Die negativen Punkte an Kalle stören mich einfach nicht, ich habe keinen Bedarf drüber zu schreiben, weil ich aktuell nicht das Bedürfnis habe, daran irgendwas zu ändern..

    ich brauche dahingehend also keine Tipps und keinen Austausch, weil das für mich so völlig okay ist.

    Würde jemand anderes bestimmt auch anders sehen.

    Um mal Beispiele zu nennen:

    Kalle ist nicht leinenführig. Das Konzept einer durchhängenden Leine überzeugt ihn nicht, seine Leine ist eigentlich immer leicht auf Zug. Daher trägt er eigentlich immer Geschirr. Oder er läuft gleich ganz frei, weil dann kann er ja nicht ziehen. :pfeif:Deswegen läuft er auf Turnieren auch so viel frei. Nervt mich einfach weniger, als wenn er mir da ständig in der Leine hängt. |)

    Kalle ist MEGA aufdringlich bei Menschen, springt Menschen an und klettert ihnen auf den Schoß, wenn sie irgendwo sitzen. Klingt so vlt noch irgendwie süß und wenn er das bei nem Turnier macht störts auch keinen, ganz im Gegenteil, da kuschelt man ihn gerne. Aber wenn man mit nem fremden Handwerker am Tisch sitzt und was bespricht und Kalle permanent versucht, auf den Schoß des fremden Mannes zu klettern ist das dann nicht mehr ganz so witzig. :ugly: oder Sonntag beim wandern hing er in den Pausen STÄNDIG an meiner Begleitung.. ich musste ihn dann ins Kommando nehmen und ablegen.

    Kalle geht auf die Couch und das Bett, völlig selbstverständlich, ohne Aufforderung. Ich esse meist auf der Couch und da liegt Kalle wie selbstverständlich neben mir, oft sogar an mich gekuschelt.

    So sieht das zb aus, wenn ich mich abends fertig mache, um schlafen zu gehen: Kalle wartet schon im Bett, an mein Kissen gekuschelt, auf mich.

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    Am liebsten schläft Kalle mit Körperkontakt. Wenn ich mich auf die Couch setze oder lege kommt Kalle SOFORT angerannt und legt sich auf mich. Ich bin quasi sein Kissen.

    Kalle erträgt es schlecht, wenn Ares im Agi läuft, egal ob Training oder Turnier, und kommentiert das dann lautstark.. nervt mich schon ein bisschen, kann ich aber schlecht abstellen, weil ich in dem Moment ja mit Ares beschäftigt bin. Und da es immer nur ein paar Minuten sind, lebe ich eben damit.. aber mir ist auch völlig klar, dass das so, wie es aktuell läuft, definitiv nicht besser werden wird.

    Kalle schwimmt total gerne, aber hat da das Konzept nicht verstanden, dass man ins Wasser geworfene Dinge apportieren kann. Er schwimmt hin, nimmt es aber nicht ins Maul und bringt es auch nicht. Je nach dem was es ist, muss ich dann mühsam noch mal Ares zum Apport schicken.

    Nur um mal ein paar Punkte zu nennen.. wenn ich noch länger drüber nachdenke, fällt mir sicher noch mehr ein.

    Aber wie gesagt, mein Leidensdruck in diesen Punkten ist nicht besonders hoch, mich stört es nicht so sehr, als dass ich da wirklich dran arbeiten wollen würde. :ka:

    Was man aber auch nicht vergessen darf: die wenigsten hier halten doch wahrscheinlich ihre Gebrauchshunde im Zwinger, die meisten Gebrauchshunde hier dürften auch in ihrem Alltag mehr sehen als Zwinger und Hundeplatz.

    Demnach haben die Sport (eventuell sogar Dienst, weiß ich grade nicht) UND Alltag..

    Meine Gebrauchshunde laufen in meinem Alltag ganz normal mit.. wir gehen spazieren und wandern, auch in belebten Gegenden, ich kann beide mitnehmen in eine Stadt, beide können mit ins Restaurant, beide haben kein Problem mit (Ball) spielenden Kindern oder damit, von fremden ungefragt berührt zu werden. Beide kennen Fahrstuhl fahren, auch mit fremden Menschen, im Hotel übernachten und in fremder Umgebung allein bleiben. Im Auto warten gehört zu ihrem Standard, Besuch oder Handwerker sind ebenfalls kein Problem. Bei großen Familienfeiern bleiben sie entspannt in meiner Wohnung alleine, weil meine Familie es nicht schafft, sich an meine Regeln zu halten und ich darauf keine Lust habe.. allein bleiben unter normalen Bedingungen, wenn ich arbeiten bin, geht natürlich auch. irgendwo aus dem Auto gepackt werden und dann dort spazieren gehen ist für sie ganz normal.. angepöbelt werden stört sie nicht, sie pöbeln nicht zurück und können beide auch als Übungsobjekt benutzt werden. Interesse an Fremdhunden haben beide nicht wirklich, sondern laufen einfach ignorant vorbei..

    Wild jeder Art wird in Ruhe gelassen und sie können zb auch in nem Weiher schwimmen, in dem sich Nilgänse aufhalten.

    Wir leben nicht in einer Großstadt, aber ich kann beide problemlos dahin mitnehmen.

    Was ich sehr schätze: ich kann mich beim spazieren gehen auch ziemlich normal mit einer Begleitung unterhalten ohne dass die Hunde anfangen, komische Sachen zu machen, auch wenn sie im Freilauf sind.. Spaziergänger/Jogger/Radfahrer/Roller/Autos/Motorräder - alles total uninteressant.

    Also so für nen Gebrauchshund doch schon ganz schön viel Alltag, würde ich sagen.. :ka:

    Und dazu, quasi on top, kommt ja noch der Sport. Bei meinen Hunden hauptsächlich Agility. Also volle Hundesporthallen mit (normalerweise) bis zu 150 startenden Hunden, genauso volle Hundeplätze, übernachten (mit mir zusammen) im Zelt. Den ganzen Tag Musik, Geräusche, Lautsprecherdurchsagen, viele viele andere Hunde, viele viele Menschen, jubelnde Menschen, klatschende Menschen, ständig isst jemand was auf Höhe der Hunde, was man nicht klauen darf - das muss Hund ja auch erstmal alles abkönnen.

    Auf manchen Plätzen ist das Turnierfeld nur mit Flatterband abgegrenzt. Der laufende Hund kann sich also jederzeit verabschieden und aus dem Ring rennen. Genauso wie jederzeit von außen ein Hund rein rennen könnte. Auch ne Reizlage, mit der der laufende Hund erstmal umgehen lernen muss…

    So und in dieser Umgebung soll Hund dann bitte alles ausblenden und ganz unbeeindruckt das Erlernte abliefern - und zwar auf den Punkt genau dann, wenn er dran ist.

    Ja und da bin ich dann ein kleines bisschen sehr stolz auf meinen kleinen Hund, dem das oben genannte alles überhaupt nix ausmacht und der einfach so abgeklärt, cool und souverän läuft, als würde er das schon seit Jahren machen..

    Aber zählt ja nicht, denn er ist ja ein Gebrauchshund, die werden ja schon mit Alltags- und Sportpaket geliefert.. :ka:

    Mich wundert das auch immer ein bisschen, wenn Rassen, die als Begleithunde gelten, so massive Probleme mit „normalem Alltag“ haben..

    das sollten doch eigentlich die immer und überall dabei Hunde sein, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und mit vielen Reizen, die auf sie einprasseln, gelassen und souverän umgehen..

    Bzw genau das sollte doch das Zuchtziel sein.

    Oder umgekehrt: es wäre doch ziemlich seltsam, wenn ich zb einen Mali vom Züchter kaufe und der so überhaupt keinen Spieltrieb hat und sich mit allen Mühen so gar nicht für nen Schutzdienst begeistern lässt..

    Oder wenn ich mir nen Deutsch Drahthaar für die Jagd kaufe und der aber so gar keinen Jagdtrieb hat..

    Klar, kann immer mal passieren, aber solche „Totalausfälle“ sollten bei einer Rasse ja doch eben gerade nicht die Regel sein..

    Unsere Jagd- und Schutzhunde absolvieren mit 2 Jahren oftmals ihre ersten Prüfungen und laufen im Alltag unauffällig und gut mit.

    Ist bei Kalle (Hütehund) ja ähnlich.. der hat mit 15 Monaten und 6 Tagen seine BH bestanden und hatte genau mit 18 Monaten (Mindestalter) seinen Erststart im Agility.. im Alltag völlig unkompliziert und unauffällig.. :ka:

    Ich war vor seinem Erststart im Agi sooo nervös - und er einfach völlig unbeeindruckt und hat trotz der Atmosphäre einfach absolut souverän abgeliefert, als würde er das seit Jahren machen.. er war genauso konzentriert, fokussiert und führig, wie er das im Training auch ist.

    Ich meinte nur als Zuschauer bei nem Turnier, da muss er den Sport ja nicht selbst machen.. =)

    Och er wäre bei nem Turnier ziemlich sicher nicht der einzige, aufgeregte Hund. =)

    Äh ja stimmt auch wieder. Ich bin nut nicht sicher, wie hilfreich das wäre, wenn er da super aufgeregt ist. Was lernt der denn dann?

    Meine Hunde haben über die Zeit gelernt, mit der Aufregung klar zu kommen..

    Kalle und auch Ares sind jetzt beide durchaus Hunde, die eher am oberen Ende der Aktivität anzusiedeln sind. Sie sind typische Vertreter ihrer Rassen, die ja nicht gerade als phlegmatisch gelten..

    und beide können auf Turnieren dennoch abschalten, entspannen, schlafen. Nicht selten schlafen sie sogar so tief, dass sie träumen.

    Während nur wenige Meter neben ihnen andere Hunde nen Agi-Parcours absolvieren..

    und dabei wissen ja beide auch selbst, wie viel Spaß das macht, so nen Parcours zu laufen..

    Das war auch nicht immer einfach so der Fall.. beide Hunde haben im Laufe ihrer Entwicklung immer mal Phasen gehabt, in denen sie etwas mehr Anleitung benötigt haben.. manchmal haben sie es auch gebraucht, dass sie ein Ventil bekommen für ihre eigene Aufregung.. bei Kalle habe ich ja auch schon ein paar mal erzählt, dass ich ihm zb zergeln als Ventil angeboten habe..

    Und ich arbeite bei meinen Hunden ja generell damit, dass ich mit ihnen übe, sie ganz gezielt hoch fahren zu können aber genauso eben auch ganz gezielt wieder runter fahren zu können.

    Was ich nicht machen würde: hinfahren, den Hund sich ne Weile stressen lassen und dann einfach in der hohen Erregungslage wieder einpacken und fahren. Da lernt er dann in der Tat nix, außer sich aufzuregen.

    So böse es klingt: So ein krankes Pferd kann 24 Jahre und älter werden, du wirst es nicht los und TA schläfert erst ein, wenn medizinisch nichts mehr geht.

    Nicht weil dem Besitzer das Geld knapp wird.

    Das ist ein ganz grausiges Problem, wie ein Eisberg, bei dem man nur die Spitze sieht.

    Was passiert ist: Die kranken Pferde werden billig und mit Minimalversorgung irgendwo geparkt, bis der nächste Krankheitsschub so schlimm ist, dass der TA “endlich” einschläfert.

    Ich hoffe, hier jetzt keine Gefühle zu verletzen, und frage mal total naiv: Pferde werden doch auch als Nahrungsmittel eingesetzt, verstehe ich es richtig, dass Schlachtung theoretisch nahezu jederzeit in Frage kommt, aber Einschläfern lassen nicht?

    Soweit ich richtig informiert bin, ja.

    Aber das muss dann auch entsprechend im Equidenpass vermerkt werden und dann können manche/einige/viele Medikamente nicht verwendet werden. Und ich meine auch bei der Fütterung muss man dann aufpassen.

    Daher sind die meisten Pferde im Equidenpass wohl als nicht-Schlachtpferd eingetragen und dann steht einem diese Möglichkeit eben nicht offen.

    Aber tatsächlich ist es doch bei Pferden wirklich mehr Usus, sie nicht wie einen Hund von der Wiege bis zur Bahre zu behalten, oder? Da wäre also schon ein spürbarer Unterschied zum Hund.

    Auch wenn man ein Pferd nicht als Fohlen kauft und selbst ausbildet, hat man ein Pferd oft trotzdem länger als einen Hund.

    Ich habe mein Pony bekommen, als es 6 Jahre alt war. Es lebte bei mir, bis es mit 31 Jahren eingeschläfert werden musste. Also insgesamt 25 Jahre..

    davon war es die letzten etwa 6 Jahre nicht mehr reitbar aufgrund einer Sehnenverletzung.