Wenn die fehlende Sozialisierung als Welpe eine Rolle spielt, dann geht es vlt auch in Richtung Deprivationssyndrom?
Beiträge von miamaus2013
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Schön für dich, dass deine Hunde keine Probleme haben mit Silvester.
Zwei meiner Hunde haben keine Probleme, der dritte Hund schon.
Und der Hund mit Problemen ist meine älteste Hündin. Die anderen beiden haben sich die Angst von ihr also noch nicht mal „abgeschaut“.
Meine Hündin bekommt Sileo an Silvester. Das ist ein vom Tierarzt verschriebener Angstlöser, der genau dafür zugelassen wurde: Hunde mit Geräuschangst.
Ich halte ein zugelassenes Medikament vom Tierarzt für deutlich gesünder als einen Hund tagelang in Panik zu lassen.
Zumal: es gibt solche Medikamente auch im Humanbereich. Manche Menschen sind über längere Zeiträume auf solche Medikamente angewiesen. Und Menschen haben ja bekanntlich eine deutlich höhere Lebenserwartung als Hunde, da muss man also noch eher Langzeitfolgen und Spätfolgen in den Blick nehmen als das bei Hunden der Fall ist.
Von daher halte ich es für die beste Lösung, meiner Hündin ihre Angst mit Sileo zu nehmen.
Fast alle Hunde lassen sich indoktrainieren.
Ich würde ihn erstmal versuchen an Krach zu gewöhnen.
Was sicher ein langer Prozess ist. Aber was macht man nicht alles....?
Feuerwerk leise über die Stereoanlage abspielen....wenns läuft...gibts n Leckerchen....und darauf langsam aufbauen und die intensität erhöhen/intervalle verkürzen.
Wie viele haben sowas probiert die hier lieber gleich direkt zu Medikameten greifen?Meine Hündin hatte lange Jahre keine Angst vor Feuerwerk, bis zu einem Vorfall.
Und Geräusche auf CD oder YouTube sind ihr völlig egal.
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Hast du denn mal überlegt, mit einem Verhaltenstierarzt an der Angst deines Hundes zu arbeiten? Besonders weil du ja sagt, er hat generell viel Angst..
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Wie? Ordentlich dosierte Anxiolytika wie Sileo und Alkohol sind oft die einzige Möglichkeit, dem Hund sinnvoll zu helfen und ihn nicht einem weiteren traumatisierenden Ereignis auszuliefern. Was ist denn deiner Meinung nach die Lösung?
Ich bin kein Hunde Profi...und meine Hunde hatten Nie drerlei auffälligkeiten, weshalb ich mich damit nie auseinandersetzen musste.
Aber die Tiere mit Medikamenten teis in kombination mit Alkohl abzufüllen hört sich nicht wirklich Gesund an.Schön für dich, dass deine Hunde keine Probleme haben mit Silvester.
Zwei meiner Hunde haben keine Probleme, der dritte Hund schon.
Und der Hund mit Problemen ist meine älteste Hündin. Die anderen beiden haben sich die Angst von ihr also noch nicht mal „abgeschaut“.
Meine Hündin bekommt Sileo an Silvester. Das ist ein vom Tierarzt verschriebener Angstlöser, der genau dafür zugelassen wurde: Hunde mit Geräuschangst.
Ich halte ein zugelassenes Medikament vom Tierarzt für deutlich gesünder als einen Hund tagelang in Panik zu lassen.
Zumal: es gibt solche Medikamente auch im Humanbereich. Manche Menschen sind über längere Zeiträume auf solche Medikamente angewiesen. Und Menschen haben ja bekanntlich eine deutlich höhere Lebenserwartung als Hunde, da muss man also noch eher Langzeitfolgen und Spätfolgen in den Blick nehmen als das bei Hunden der Fall ist.
Von daher halte ich es für die beste Lösung, meiner Hündin ihre Angst mit Sileo zu nehmen.
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Tabletten in den Hund zu bekommen
Sileo ist ein Gel, das über die Mundschleimhaut aufgenommen werden muss.
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Nicht jeder Hund gehört in die Zucht, auch wenn man die Zuchtzulassung hat...
Es gibt keinen brachyzephalen Hund, der keine gesundheitlichen Probleme hat.
Es gehört zur Brachyzephalie dazu, dass dem Hund ein Großteil eines wichtigen Köperteils fehlt.
Es ist durch Studien belegt, dass, je stärker die Brachyzephalie ausgeprägt ist, damit auch mehr orthopädische Probleme einher gehen.
Dein Satz kann also in der Konsequenz nur bedeuten, dass kein brachyzephaler Hund mehr zur Zucht verwendet wird. Denn wie gesagt, gesund ist kein einziger davon.
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wie bekommt man denn mehr Empathie in die Leute?
Also wenn es an Aufklärung(smöglichkeiten) nicht mangelt? Wie schafft man, dass die breite Masse mehr Empathie empfindet?Das ist ne gute Frage..
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn die Leute seelenruhig neben ihren brachyzephalen Hunden im Wartezimmer sitzen, während die alle Merkmale für akute Atemnot zeigen..
Würde einer meiner Hunde sich so zeigen, wäre das für mich ohne Frage ein absoluter Notfall.
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Scheint mir also eher keine Alternative.
Es ist halt so, dass so manchmal eine bestimmte Optik eben auch automatisch bestimmte Probleme mit sich bringt... Das scheint zwar in die Köpfe vieler Leute nicht rein zu wollen, aber extrem dicke oder runde Köpfe mit kurzen Schnauzen machen eben ruckzuck Atemprobleme. Egal, mit welcher Rasse man startet.

Ja und dann ist halt wieder die Frage was einem wichtiger ist: dass das eigene Bedürfnis nach einer bestimmten Optik bedient wird oder dass der eigene Hund nicht tagtäglich 24/7 unter seinen Qualzuchtmerkmalen leidet..
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Als Alternative zur Französischen Bulldogge würde doch auch n Staffordshire Bullterrier gehen? Bis 17kg schwer, muskulös, viel Charakter... oder n Mix daraus.
Ich habe da am Wochenende zufällig zwei recht kleine Exemplare gesehen.
Beide mit pathologischen Atemgeräuschen..
Scheint mir also eher keine Alternative.
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Ich saß vor kurzem wieder im Wartezimmer des Tierarztes, ich verstehe einfach nicht, wie man beim eigenen Hund lieber pathologische Atemgeräusche und all die anderen Probleme in Kauf nimmt, nur weil einen eine andere Optik einfach nicht anspricht.
Ich wurde zwar nicht zitiert, möchte aber trotzdem etwas dazu sagen.
Darum ging es doch eigentlich gar nicht, sondern darum, warum es so schwierig scheint, im Kleinhundebereich eine passende Alternative zu finden...also zumindest meine Ausführungen zielten darauf.
Ansonsten säße hier ein Ridgeback oder ein Galgo, wenn es nur um die Optik im reinen Sinne ginge.
Aber das Attribut des pflegeleichten Fells wäre mir in jeder Hinsicht wichtig, wenn ich nicht bereit wäre, viel Zeit und Elan in aufwändige Fellpflege zu stecken.
Ausserdem auch die Größe, wenn ich nicht in der Lage bin, zb 40kg Hund passiv zu bewegen, ob nun von a nach b oder was immer nötig ist.
Damit nimmt die "Optik" bei mir schon wieder einen zusätzlichen anderen Stellenwert ein.
Und ich würde lieber einen Hund mit aufwändigerer Fellpflege in Kauf nehmen als einen Hund, der ganz gezielt so gezüchtet wurde, dass ihm ein Körperteil fehlt und er da Tag ein Tag aus drunter leidet, weil er einfach kein normales Leben führen kann.
Ich habe das schon öfter erzählt, ich hatte bei meinem Pony eine sehr prägende Erfahrung gemacht: ich fand ihn wunderschön. Er war optisch mein absolutes Traumpferd. Ich wollte als Kind (naiv) einen schwarzen Hengst. Er war ein schwarzer Wallach, mit viel weiß, aber das weiß fand ich bei ihm auch sehr schön.
Ich habe ihn gesehen und es war Liebe auf den ersten Blick. Ich kann mich noch fast 30 Jahre später an den Moment erinnern und dass ich einfach nur „wow“ dachte.
Charakterlich war er alles andere als einfach, um es mal kurz zu machen.
Er war überhaupt kein Kinderpferd, ich war 9 als ich ihn bekommen habe. Es war einfach ALLES schwierig mit ihm: er hat gebissen, getreten, Reiter bewusst abgeworfen..
Ja, optisch ein Traum, aber ich hätte es viel viel einfacher haben können, wenn man auch wenigstens ein bisschen den Charakter in den Blick genommen hätte.
Daher war mir bei meinen Hunden VIEL wichtiger, dass es charakterlich passt, als dass die Optik mir so wichtig gewesen wäre..