Beiträge von miamaus2013

    Ich bin am Überlegen, wann ich am Besten einen neuen Hund einführe (Welpe oder TS), da mein Urlaub recht verplant ist. Jetzt war mein Gedanke zu Weihnachten, da habe ich mehr oder minder zwangsweise zweieinhalb Wochen Urlaub. Problem wäre, dass wir davon eineinhalb Wochen in Dänemark mit Schwiegereltern und Schwiegerhund sind.

    Wäre das machbar oder kriegt er von dem Hin und Her nen Trauma? Ne Fahrt würde halt auch rund neun Stunden (ohne Pause) dauern.

    Mit meinen Welpen wäre das überhaupt kein Problem gewesen, beide haben von Anfang an auch woanders geschlafen und sind problemlos auch sehr lange Auto gefahren.

    Aber du musst bedenken, dass du einen Welpen ohne Tollwutimpfung nicht legal nach Deutschland wieder einführen darfst. Er muss also bei der Wiedereinreise mindestens 15 Wochen und gültig geimpft sein.

    Wie die dänischen Regeln hinsichtlich der Einfuhr sind weiß ich nicht.

    Wie weit "oben" in der Genetik ist Aggressivität gegen Menschen bei einem Hütehund, der ursprünglich ja sogar mit verschiedenen farmhands arbeiten sollte? Hat dieses Tier also eine rasseuntypische Macke, oder passiert sowas bei BC generell öfter?

    ACHTUNG SPEKULATION: ich könnte mir vorstellen, dass da eventuell auch der grundsätzliche Charakter des Border Collies eine Rolle spielt.

    Mal weiter ausgeholt: Border Collies sind schon oft sehr sensible empfindsame Hunde. Daraus resultierend auch oft eine gewisse Unsicherheit ungewohnten Unweltsituationen gegenüber oder Situationen gegenüber, in denen sie sich schon mal nicht gut gefühlt haben.

    Es sind Hunde, die den Umgang mit sich schnell als übergriffig und zu viel empfinden. Andererseits merkt man das ihnen im Trieb oft nicht so an, da muss man schon ein gutes Auge haben.

    Mein eigener Border möchte bei der Arbeit zb nicht berührt werden. Streicheln, was er sonst liebt, ist da ne positive Strafe (Hinzfügen von etwas unangenehmen) für ihn. Er lässt sich aber trotzdem anfassen, man muss da schon genau hinschauen, um zu sehen, wie blöd er das gerade findet.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es bei den so heftig nach vorne gehenden Border Collies eine Mischung aus der Erfahrung ist, dass sie oft in ihren Augen übergriffig behandelt wurden und werden, dass sie sich auch deswegen nicht wirklich wohl fühlen im Umgang mit (fremden) Menschen, verbunden damit, dass sie oft so feine Signale senden, dass viele Menschen das schlicht übersehen.

    Hund wird also zb angefasst, findet das blöd und zeigt das auch, Mensch bemerkt das nicht und übergeht das einfach = blöde Situation für den Hund, der er sich nicht entziehen kann.

    Und da Mensch es nicht merkt, „zwingt“ man den Hund immer wieder in solche Situationen. Der macht immer wieder die Erfahrung, dass er nicht ernst genommen wird und reagiert immer unsicherer, weil sein „nein“ ja einfach nicht angenommen wird..

    bis es halt irgendwann zu viel wird und der Hund zum ersten Mal abschnappt - und die Erfahrung macht, dass er auf einmal „verstanden“ wird vom Menschen.

    Das macht die grundsätzliche Situation aber nicht besser: Hund hat viel zu oft die Erfahrung gemacht, dass Menschen einfach blöd sind. Und so kommt es eben immer wieder zu solchen Situationen, in denen Hund nach vorne geht, weil er gelernt hat, dass es die einzige Möglichkeit ist, wie er sich den Menschen gegenüber verständlich machen kann.

    Ich habe auch das Gefühl, dass es vor allem bei Border Collies passiert, die im Welpen- und Junghundealter oft über ihre Grenzen „gezwungen“ wurden, weil Mensch es einfach nicht gemerkt hat, wie blöd das für den Border gerade ist..

    höflich desinteressiert

    Das ist Kalle allerdings auch nicht :hust:

    Also draußen so beim Spazieren gehen schon. Da kann er auch frei an Menschen vorbei laufen.

    In Hundesportumgebung ist das anders. Wenn ich nicht aufpasse, klettert Kalle auch mal völlig fremden Menschen auf den Schoß. Und anspringen, damit er gestreichelt wird, findet er sowieso völlig normal. |) Aber das hat er von seiner Mutter, da kann ich also gar nix dafür. Letztens stand seine Mama an mir hochgestellt und Kalle bei jemand anderem. Die Person, die Kalle streichelte, schaute zwischen den beiden Hunden hin und her. Ich meinte dann „die Ähnlichkeit ist reiner Zufall! Nein natürlich nicht! :lol:

    Ich kenne einige Border Collies, habe auch selbst einen.

    Einen Border, der offen Menschen gegenüber aggressiv reagiert habe ich noch nicht gesehen. Aber wahrscheinlich bewegt man sich mit so einem Hund auf einfach nicht im Agi.

    Hundeunverträglich gibt es schon mal, aber nen schweren Beißvorfall, also mehr als ein kleines Loch, habe ich noch nicht erlebt. Die Hunde werden dann aber in der Regel auch entsprechend gesichert.

    Ich käm zb gar auf die Idee, meinen Border hektisch von einem Menschen weg zu reißen, weil im schlimmsten Fall kuschelt der sich lieb an und will gestreichelt werden. :ka: (Wäre aber bei meinem Mali zb ganz genauso. In der geschilderten Situation ist würde mein Mali definitiv nicht mit Schutztrieb reagieren.)

    Schutztrieb hat mein Border nicht, der wacht auch nicht. Stand nicht in seiner Jobbeschreibung, sagt er.

    sobald sie die Blase kontrollieren können

    Das ist doch bereits im Alter von wenigen Wochen der Fall.. Ich habe schon Videos von vier Wochen alten Welpen gesehen, die zu ner bestimmten Lösestelle wackeln..

    Live gesehen habe ich das schon bei sechs Wochen alten Welpen, natürlich weniger wackelig als bei den Kleineren.

    Wäre das nicht der Fall, wäre der Welpe inkontinent und würde ständig unkontrolliert Urin verlieren.

    Ich würde das auch medizinisch abklären lassen.

    Zitat

    „Da es sich bei dem aktuellen Fall um ein laufendes Verfahren handelt, bitten wir um Verständnis, dass wir uns dazu nicht weiter äußern.“

    Die Stadt verweist lediglich auf ihre Satzung, die den Umgang mit Kampfhunden regelt.

    Macht mich ehrlich wütend.

    mal kurz dazu, weil das ja auch immer wieder Thema:

    Nur weil eine Behörde sich nicht zum Verfahren äußert, heißt das nicht, dass in dem Verfahren nix passiert. Auch wenn dieser Eindruck dadurch natürlich entsteht.

    Verwaltungsverfahren werden erstmal nur zwischen der Behörde und dem Betroffenen geführt. Auch ein Bescheid wird in der Regel nur gegenüber dem Betroffenen bekannt gegeben.

    Anders als zb in Strafverfahren, in denen öffentlich Anklage erhoben wird.

    Ich kann absolut verstehen, dass man in solch brisanten Fällen gerne Infos hätte, was genau die Behörde jetzt macht und beabsichtigt, aber so läuft das, auch aus Datenschutzgründen, nunmal nicht.

    Lebst du in Deutschland und möchtest den Hund mit nach Deutschland nehmen?

    Ja, wir leben in Deutschland und würden den Hund dann mit zu uns bringen.

    Dann muss der Hund eine gültige Tollwutimpfung haben, also beim Grenzübertritt mindestens 15 Wochen alt sein.

    Tollwut kann mit 12 Wochen geimpft werden und die Impfung ist nach 3 Wochen gültig.

    Es gibt keinen legalen Weg einen Welpen ohne gültige Tollwutimpfung nach Deutschland einzuführen.

    Guten Morgen zusammen,

    in den Suchergebnissen habe ich leider nichts konkretes gefunden, wollte aber keinen neuen Thread aufmachen, daher meine Frage hier in diese übergreifende Rubrik:

    Gibt es beim Hundekauf in Frankreich besondere Themen im Vergleich zu DE zu beachten?

    (v.a. welche Papiere müssen zwingend vorhanden sein?)

    Lebst du in Deutschland und möchtest den Hund mit nach Deutschland nehmen?

    ER weiß ja auch nicht wenn er sich blamiert :see_no_evil_monkey:

    Aber da muss ich jetzt durch. Der kleine Hund könnte so genisl sein wenn ich ihn lassen würde.

    Warum solltest du dich blamieren? Ist doch nicht schlimm, wenn der Hund was nicht kann. Ihr seid doch da, um (gemeinsam) was zu lernen - ganz besonders in einem Einsteigerkurs.

    Ich habe da bisher echt nur ausschließlich gute Erfahrungen gemacht, grade bei den Leuten mit den „großen“ Namen..

    die wissen schon selbst sehr genau, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und wie viel Fleiß, Tränen, Schweiß, Wissen und manchmal auch ein bisschen Glück dahinter steckt.

    Habe den Umgang bisher immer als sehr wertschätzend und konstruktiv erlebt. Und beim Gedanken an so manches Lob bekomme ich noch immer Gänsehaut. :ops:

    Ich kann das sooo gut verstehen. Es ist einfach was anderes: dieser Moment, wenn man dem aufgeregten (euphorischen) Hund die Leine auszieht und er dann so ganz nackt und frei ist - das ist einfach was anderes.

    Für mich auch jedes Mal nochmal.

    Das liebe ich aber gleichzeitig auch so an diesem Sport: der Hund ist völlig frei, er könnte alles mögliche machen - und doch entscheidet er sich fürs Agi und gibt sich allergrößte Mühe, die Kommandos umzusetzen. Dieses Zusammenspiel aus Freiheit und Kontrolle. Aus Kommandos abarbeiten und Geschwindigkeit.

    Also nicht falsch verstehen: ich gehe bei meinen Hunden nicht aus, dass sie einfach raus rennen beim Agi, aber sie könnten es natürlich..

    Ich liebe diesen Moment sehr, wenn der Hund frei am Start sitzt, mich anschaut und aufs Go wartet. :herzen1:

    Und noch mehr liebe ich das Ziel: wenn sie um mich rumspringen und sich feiern, weil sie sich selbst grade auch so richtig gut fanden. :herzen1: