In so einer Situation frage ich mich eine Frage, bei deren Beantwortung man sehr ehrlich sein muss...
Für wen will ich die Verschiebung des Unausweichlichen?
Für mich oder für den Hund? Ganz oft kommt man dann zu der Erkenntnis, dass man es selbst ist. Der Schmerz bleibt für einen aber immer gleich, egal, ob er morgen kommt oder in einer Woche.
Für den Hund hingegen bedeutet es, daß er nahezu täglich 2 Stunden zum Arzt muss oder daß ihr ihm in seinen letzten Tagen bei euch täglich eine Nadel unter die Haut in den Rücken schieben müsst, um selbst eine (Druck)Infusion zu legen. (oder der TA legt einen venösen Zugang, an den ihr die Infusion anschließen könnt, aber die setzen sich schnell zu) -> ich habe das 14 Tage lang fast täglich mit meiner Hündin gemacht, da stand allerdings kein Organversagen im Raum. Wollt ihr das?
Ich würde mit Mia das Leben feiern und Urlaub dafür nehmen - sie kann fressen, was sie mag, ihr macht die Ausflüge, die sie immer mochte, ihr sitzt zusammen in der Sonne und lasst 17 wunderschöne Jahre Revue passieren. Und dann dürfte Mia vorauslaufen...
Ich denke an euch.