Beiträge von Zucchini

    Da ich nicht bei FB bin, kann ich nur die Kommentare unter dem YT Video lesen - ach, wie tierlieb doch plötzlich alle sind.

    Wie sehr sie ihre Hunde plötzlich alle schätzen. Wie toll ausgebildet doch alle Jagdhunde sind.

    Und daß Jagd Tierliebe ist, daß Drück- und Treibjagden "Gesellschaftsjagden" sind und wie sehr dieser Typ ihrem Ansehen schadet... *bitteres lachen*

    Eurem Ansehen schadet ihr täglich selbst. Tiermord aus dem Hinterhalt ist keine Tierliebe. Das Hetzen von Tieren vor die Waffen derer, die da auf der Lauer liegen als WeidmannsLUST und Freude zu bezeichnen, zeigt, mit was für einer Perversion dort angeblich einem Hobby und dem Schutz der Natur nachgegangen wird.

    Die lieben Jäger, deren Hunde reihenweise unkontrolliert wildern, die lieben Jäger, die Spaziergänger mit Waffen bedrohen, die Unbeteiligte an- oder erschießen, die stockbesoffen herumballern - ach, es ist dann immer wieder aufschlussreich zu sehen, wie unschuldig und weißwestig sie dann plötzlich alle sind, ihre Hunde lieben und den Schöpfer im Geschöpfe ehren...

    Ja, ich bin ein überzeugter Jagdgegner.

    Aktuelle Berichte und sehr viel Lesenswertes dazu:

    https://www.abschaffung-der-jagd.de/

    PS: mir tun sämtliche Jagdhunde leid, nicht nur dieser eine. Der hat es nur wegen eines selbstgefälligen und selbstverliebten Gockels in die Öffentlichkeit geschafft. Sie werden im Namen der Jagd verstümmelt, damit sie sich nicht verletzen (kupiert), sie werden so gezüchtet daß sie sich im Rausch auch mit Wildschweinen anlegen (Jagdterrier), egal, ob sie aufgeschlitzt werden oder nicht. Ach, es geht ewig so weiter.

    Ganz große Naturliebhaber. Alle. Natürlich.

    Da wir nicht in den Ferien fahren möchten hoffen das es nicht zu voll.

    Ich hab damals auch gedacht, daß wir außerhalb der Ferien Ruhe haben.

    In Deutschland waren auch keine Ferien - aber in Dänemark. :hust: (war im Februar) Und es war erstaunlich, wie bevölkert es dann plötzlich war.

    Edit : Wenn ihr einen Hund habt, der Angst vor Silvester hat, dann achtet darauf, nicht in der Nähe eines Truppenübungsplatzes zu buchen.

    Man darf nicht vergessen, daß der Hund nicht bei bounty_york lebt, sondern bei ihrer Mutter.

    Vermutlich ist das, was sie hier geschrieben hat, das, was ihre Mutter ihr mitgeteilt hat.

    Heute war sie bei ihrer Mutter, hat den Hund und die Rechnung gesehen und war evtl. beim Telefonat mit der TÄ dabei.

    Da es um einen Münchener Tierschutzverein gilt doch deutsches Recht, oder?

    Das Gericht bezog sich, warum auch immer, auf Eigentumsverhältnisse in Rumänien. (obwohl es dafür keine rechtliche Grundlage gibt, weder im rumänischen noch im deutschen Recht)

    Der Eigentümer (falls es je einen gab) hat zum Zeitpunkt der Übergabe keine Ansprüche mehr am Hund gehabt.

    Bei einem Hund aus dem Ausland ...

    Ich hab mal Google Gemini dazu befragt.

    Mit diesen Fakten würde ich das Urteil, daß ja u.a. auf Ansprüche des Erstbesitzers stützt, anfechten.

    Ich kann mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, daß die Frau von einem Fachanwalt für Tierrecht vertreten wurde, der die Faktenlage kennt.

    Mal kurz was zu den Eigentumsverhältnissen - da steht, daß das Gericht u.a. deswegen so entschieden hat, weil es sich um ein Fundtier handelt und der ehemalige Besitzer evtl. Besitzansprüche anmeldet.

    Zitat

    Sprich: Bei einem Fundtier könne rein theoretisch nicht ausgeschlossen werden, „dass sich der Eigentümer oder sonstige Berechtigte noch melden und Ansprüche auf das Tier erheben“ würde.

    Es gibt allerdings Fristen, bis wann sich ein Eigentümer melden kann, oder?

    Und das hier...

    Zitat

    Harken- und Peitschenwürmer

    ... ist gruselig. Liest das keiner mehr vernünftig Korrektur?

    Ich glaube nicht, daß ein einzelnes Urteil da für "Unheil" sorgen wird, evtl. sind die Menschen einfach ein wenig "wachsamer", welchem Verein sie vertrauen.

    bounty_york : meine Hündin hing 2024 14 Tage lang fast täglich für mehrere Stunden am Tropf mit einer akuten Pankreatitis.

    Außer Futterverweigerung hatte sie keine weiteren Symptome - kein Erbrechen, kein Durchfall - nichts.

    Aber da sie nichts frass, musste sie regelmäßig infundiert werden. (mit Ringer Lactat)

    Anfänglich bekam sie Omeprazol und Novalgin (Omep 2x tgl., Nova 3x tgl.) und es ging ihr von Tag zu Tag schlechter- sie torkelte,schwankte und kippte um.

    Grund war das Omeprazol, was sie nicht vertrug.

    Wir haben dann umgestellt auf MCP (und Novalgin) und es wurde schlagartig besser.

    Wichtig ist eine nahezu fettfreie Fütterung! NaFu bis 3% Fett, TroFu bis max. 10%. Alles andere außer dieser fettarmen Kost ist kontraproduktiv bis gefährlich.

    Als Dreingabe zur Pankreatitis entwickelte meine Hündin noch eine heftige Anämie (zum Glück regenerativ) und ein akutes Nierenversagen. Das war echt heftig, aber sie hat alles überstanden.

    Da war sie 14. Mit 15 hat sie dann die Diagnose CNI bekommen. Jetzt ist sie 16 und putzmunter.

    Bitte lasst euch vom Arzt zeigen, wie und was dort gefüttert wurde. Spezialfutter ist in eurem Fall wichtig. Bitte gebt ihm auf keinen Fall etwas Leckeres und Fettiges, nur, damit er frisst. Damit sorgt ihr nur für Rückfälle.

    Lasst einen Bauchultraschall von BSD und Nieren machen - leider gehen beide gerne zusammen "kaputt" bzw. beeinflussen sich.

    Ich wünsche euch alles Gute!