Beiträge von Zucchini

    Würdest du im Nachhinein sagen, man hätte irgendwas früher untersuchen oder tun können (Entfernung z.B.)?

    Nein, dieser Krebs ist zu stark. Wenn er sich irgendwo "äußert", ist er schon über die Lymphe im ganzen Körper verteilt.

    Wir hatten keine Chance. Es ist 1,5 Jahre her.

    Im März ging es klein los, Anfang August war alles vorbei. Mit Chemo hätte man das Ende noch rauszögern können, aber für wen? Chili hätte weitergemacht, bis sie unter Luftnot zusammengebrochen wäre. Ich wollte, daß sie als stolze Kriegerin gehen kann und nie "kriechen" muss.

    Ich wollte dir keine Angst machen, nur meine Erfahrung dazu schreiben. Es kann auch tatsächlich ein Zahn oder die Ohrspeicheldrüse sein. Ich wünsche euch von Herzen alles Gute!

    Hatte so etwas schon mal jemand hier? Recht stark geschwollene Lymphdrüsen ohne erkennbaren Anlass?

    Ja, hier...

    Bitte nur lesen, wenn du dir sicher bist - es ist nicht schön...

    Es war schlussendlich ein T Zell Lymphom, also Lymphdrüsenkrebs der bösartigsten Art.

    Es wurden bei 2 Punktionen keinerlei Krebszellen gefunden (nur Eiter), es gab Antibiose und Schmerzmittel.

    Zuerst hieß es ein gestörtes Zusammenspiel von Ohrspeicheldrüse und Lymphknoten, dann Zahn, dann Speichelstein, dann vereiterte Ohrspeicheldrüse.

    Als wir mit ihr in die Klinik fuhren, um eine entzündete Ohrspeicheldrüse entfernen zu lassen, kamen wir mit einem todkranken Hund mit Krebs im Endstadium zurüc .

    Es gab bis zum Schluss keine Metastasen, es war nur ein einzige Lymphknoten am Hals (linke Seite) betroffen.

    Anfangs war das Ding klein, so groß wie eine getrocknete Bohne. Nachher groß wie eine Männerfaust.

    Chili war bis zum letzten Tag hellwach, munter und aktiv, aber der Tumor nahm ihr die Luft.

    Wir haben uns gegen alles Lebensverlängernde entschieden und sie gehen lassen.

    warum sollte deine Mutter länger leben "nur" weil sie ihren Hund immer vom gleichen Züchter holt? :D

    Man kennt sich über viele Jahre, hat zusammen über Welpen gelacht, sich über schöne Erlebnisse gefreut und gemeinsam um Verluste getrauert. Da ist dann ein ganz anderes Vertrauensverhältnis vorhanden, als wenn plötzlich ein Rentner vor der Züchterin steht, ihr etwas von Nichten und Neffen als Vertretung/Erben erzählt (wie tomlang ) und sie niemanden davon kennt und auch den Menschen in seiner Aufrichtigkeit nicht einschätzen kann.

    Jetzt verständlicher? Bei uns weiß sie das einfach nach über 30 Jahren. Das ist wirklich eine lange Zeit, in der Vertrauen wächst.

    Irgendwie verletzt es mich, daß du dich darüber belustigst; mit ein bißchen Nachdenken wärst du gewiss selbst auf die Antwort gekommen.