Limetti : eine TÄ, die ich kenne, bietet Sterbebegleitung und auch Beratung zu dem Thema an. Eine Freundin von mir ist Sterbeamme für Menschen, ich glaube, wenn ich sie um Hilfe bäte, würde sie uns zur Seite stehen - der Sterbevorgang ist ja bei allen Säugetieren gleich. (bevor jetzt jemand etwas falsch versteht - eine Sterbeamme ist keine Sterbehilfe! So, wie die Hebamme das Kind auf die Welt holt, begleitet eine Sterbeamme Menschen aus dem Leben)
Ich sehe es wie du, mit der Einschränkung bei den Erkrankungen, bei denen das Tier nicht friedlich wegdämmert, sondern zB qualvoll erstickt. Das möchte ich nicht.
Beide verstorbenen Hunde meiner Mutter sind ohne "Hilfe" von außen in ihren Armen eingeschlafen. Beide haben die Nähe gesucht und gewollt.
Die Hündin einer Bekannten ist nachts im Schlaf gestorben. Den Menschen ging es damit lange nicht gut, sie fühlten sich um einen bewussten Abschied betrogen. Es hat gedauert, bis sie es annehmen konnten.
Ich würde es mir für meine Tiere wünschen, friedlich und "selbstbestimmt" für immer einzuschlafen.
Es ist unglaublich schwer, DEN richtigen Zeitpunkt zu finden. Ich glaube, den gibt es kaum. Der Tod kommt immer zu früh oder zu spät. Er kann es keinem recht machen.