tomlang : wir saßen 2024 durch äußere Umstände an 2 Tagen jeweils 11 Stunden im Auto - einmal mit 3 Hunden, auf dem Rückweg mit 4 Hunden. Der vierte Hund hatte danach insgesamt über 30 Stunden Autofahrt hinter sich. (das war aber auch die absolute Ausnahme)
Früher haben wir auch auf Fremdbetreuung gesetzt, das machen wir inzwischen nicht mehr. Die Hunde kommen mit. Sie sind inzwischen auch sehr alt und brauchen uns. Sie sind ein Leben lang daran gewöhnt, mit uns zu reisen und sich an fremden Orten unauffällig zu verhalten. Sie schlafen im Auto und fressen auf Rastplätzen, egal, ob im Hellen oder Dunklen. Hunde sind unglaublich anpassungsfähig. Wir haben für solche Fälle eine Hundetasche, in der Näpfe, Futter und Medikamente für ein paar Tage vorbereitet sind, wir müssen nur noch frisches Wasser mitnehmen. So kann man wirklich schnell los und sucht in solchen Fällen nicht noch ewig alles zusammen.
Auch in eurem Fall wären sie mitgekommen, allerdings wären wir nicht getrennt gefahren sondern zusammen. Am Ziel hätten die Hunde je nach Wetter im Auto gewartet oder wir hätten uns aufgeteilt.
Sollte es irgendwann so sein, daß unsere Hunde nicht mehr mit uns reisen können, weil zB dement, dann würde einer von uns zu Hause bleiben bei ihnen.
Wenn der Hund erst einmal da ist, dann wird es selbstverständlich, ihn mit zu integrieren und das Leben auch ein Stück weit nach ihm auszurichten. Vorher kann man sich nicht vorstellen, was später selbstverständlich ist.