Ich würde euch zu einem bereits ausgewachsenen Hund raten - entweder aus Privatabgabe oder aus dem Tierschutz.
Ich bin mal ganz ehrlich- ein Welpe zu absoluten Hunde-Neulingen jenseits der 60 ist ähnlich, als wenn ihr jetzt plötzlich ein Baby oder Kleinkind hättet. Man ist tatsächlich nicht mehr sooo belastbar, auch wenn das jetzt vielleicht doof klingt. Wenn Menschen sich in dem Alter einen Welpen zulegen, dann sind sie in den meisten Fällen hundeerfahren und kennen das ganze Drumherum bereits mehrfach.
Und auch körperlich würde ich an eurer Stelle bedenken, daß es eher "bergab" als bergauf geht - wenn der Hund im besten Alter ist, seid ihr 70 - ich kenne (leider) fast nur Negativbeispiele, wenn ältere Menschen große Hunde haben und ihnen körperlich nicht gewachsen sind. Da zerrt der Hund die Menschen einfach mit oder reisst sie um. (bitte nehmt mir das nicht übel, ich kann ja nur aus meiner Erfahrung heraus berichten)
Wir sind begeisterte Wohnwagencamper und haben 4 kleine Hunde. Die Größte wiegt ca. 10kg, die Kleinste keine 4kg. Trotz ihrer Größe sind es ernstzunehmende Hunde, die wir aber jederzeit gut halten können. Sie verteilen sich perfekt über die Wohnfläche, niemand liegt im Weg. Sie sehen lieb genug aus, um keine Platzbachbarn in Angst und Schrecken zu versetzen, sind aber wachsam und mutig. (keine Kläffer) Alle sind als erwachsene Hunde zu uns gekommen.
Mein Rat zusammengefasst - orientiert euch eher an Rassen um die 10kg und sucht eher nach bereits ausgewachsenen Hunden.
Ich wünsche euch alles Gute!