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Beiträge von Anij

    Zitat von "CorinnaS"

    Daniela: "Das war kein Dis, das war eine Variation!" :/


    Oh ja, aber eine sehr eigene Variation. Ich könnte mich immer noch beeumeln, wenn ich mein völlig perplexes Gesicht auf dem Video sehe, als mir auf gegangen ist, was ich da veranstaltet habe. Ich freue mich schon auf das nächste Turnier bei dem Richter, wenn wir dann in der A3 am Start stehen. Ich glaube, der Arme hat schon jegliche Hoffnung aufgegeben. :lol: :lol:

    Ich nehme im Urlaub immer Trockenfleisch von Properdog mit. Das kann man sich dort für den Urlaub sogar protionieren lassen und ist allemal besser, als TroFu (meine fressen so zwar ganz gerne mal TroFu, aber bei 14 Tagen Urlaub streiken sie nach ein paar Tagen).

    Zitat von "asterix99"


    Ein Hund hat in meinen Augen nichts von Turnieren, wieso auch?
    Er läuft beim Agi eine Parcours, wie er es zu Hause auch tut.


    Also wenn ich mir meinen Hund so anschauen, wenn wir auf ein Turnier fahren, für sie ist es etwas komplett anderes, als zuhause. Vel ist eigentlich ein Langschläfer und Morgenmuffel, fahren wir auf Turniere ist sie spätestens bei der Ankunft dort (meist gegen 7 Uhr / 7:30 Uhr) putzmunter und kann es kaum erwarten, daß es los geht.


    Ich kenne auch keinen Hund, der den Parcours auf einem Turnier genauso läuft wie zu Hause, nicht umsonst heißt es "Trainings-Weltmeister gibt es viele!". Die Atmosphäre eines Turniers ist eine völlig andere, als auf dem heimischen HuPla, mehr Leute, mehr Hunde, ein anderer Platz, andere Geräte, ein Richter, also fremder Mensch, der im Parcours steht etc. Hunde sind nicht blöde und nehmen das alles wahr incl. der Aufgeregtheit ihrer HF.


    Ich denke, es gibt Hunde, die diese Atmosphäre genießen und gerne auf Turnieren laufen (meiner gehört definitiv dazu) und es gibt welche, die sich damit schwer tun und mit dem daraus entstehenden Druck nicht so recht umgehen können.



    zu 1. wir verbringen einen schönen Tag (mit Glück bei schönem Wetter), in Gesellschaft netter Leute, die dem gleichen Hobby wie wir verfallen sind. Wir haben auf Turnieren schon manche Freundschaft geschlossen und man lernt immer wieder nette Menschen und nette Hunde kennen und machen zwischen drin noch 2 Läufe Agility.


    zu 2. natürlich will man zeigen, was man kann. Agility ist ein Teamsport und wenn man fleißig 1-2 x die Woche trainiert ist es doch adäquat, daß man die Gelegnehit nutzt, zu zeigen, was man kann. Außerdem ist es, zumindest am Anfang eine Herausforderung den eigenen Schweinhund der Aufregung zu bekämpfen und trotz ihm einen schönen konzentrierten Lauf zu zeigen.


    zu 3. natürlich will man sich auch gerne mit anderen Teams messen, möchte gerne sehen, wo man steht und ob das, was man im Training erarbeitet hat, auch unter dem Druck der Turnieratmosphäre abgerufen werden kann. Konkurrenz ist relativ. Wir hatten schon viel Spaß mit unseren "Konkurrenten", zumal man gerade in unserer Größenklasse bei den Turnieren oft auf die gleichen Teams triftt. Da wird aus Konkurrenz schnell Freundschaft und wenn's bei einem selbst mal nicht klappt, dann freut man sich einfach mit der Konkurrenz mit.


    zu 4. siehe 3


    zu 5. Klar freuen man uns über einen Pokal, über eine gute Platzierung, über einen Platz unter den ersten 3.


    Grundsätzlich aber lernt man auch Bescheidenheit, nämlich dann, wenn man durch eigene Dusseligkeit ein Dis kassiert (so wie ich vor 2 Wochen, als ich meinen Hund cool über den falschen Schlußsprung geschickt habe und es erst gemerkt habe, als der Richter uns abgepfifffen hat), man lernt damit umzugehen und über die eigene Blödheit auch mal zu schmunzeln und sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Man lernt auch mal ein paar Neckereien der Vereinskollegen auszuhalten und mitzulachen.


    Es ist aber auch ein schönes Gefühl, wenn man dann die Woche drauf, diesen Fauxpax wieder ausbügelt, einen schönen Nuller-Lauf hinlegt und endlich die 3. Quali und den Aufstieg in die A3 in der Tasche hat.


    Und ich denke, das gilt analog auch für anderen Hundesportarten.

    Was ich persönlich eigentlich an dem Artikel viel schlimmer finde, ist das Bild, auf dem ein Border ziemlich hurtig aus einem nicht befestigten Tunnel heraus saust. Das ist in meinen Augen unverantwortlich, denn wenn der Hund da mit Tempo durchrauscht, kann er sich schon arg verletzen.

    Eine Bekannte von mir hatte letztens ein T-Shirt mit dem Spruch "Ohne Hundehaare bin ich nicht richtig angezogen!" und damit hat sich das Thema Fleece und Hundehaare irgendwie für mich relativiert. :D :D

    Ganz ehrlich, selbst meine Cockermaus, der man nun wirklich nicht den Junkie in irgendeiner Art und Weise unterstellen kann, ist nach einer Trainingspause von 2-3 Wochen (zb. im Urlaub oder an Weihnachten), wieder total heiß drauf, in den Parcours zu kommen. Im ersten Training ist sie dann manchmal total übermotiviert, einfach aus der Begeisterung heraus, wieder Agility machen zu dürfen.

    Also für mich hört sich der Artikel ziemlich reisserisch geschrieben an und ich wette, der Autor hat keine Ahnung von Agility. Für einen talentierten Hund und einen ebenso talentierten HF ist dieser Zeitrahmen absolut okay. Und ganz ehrlich, ein BC der nicht sauber ausgebildet und aufgebaut wurde, der wird es in dieser kurzen Zeit nicht in die A3 schaffen und schon gar nicht die Qualis für die DM zusammen bekommen.


    Im Übrigen kommen wir bis jetzt für dieses Jahr auf 16 gelaufene Turniere und wenn ich dort, wo ich noch gemeldet habe, auch einen Startplatz bekomme, dann werden wir noch 8 Turnierstarts bis November haben. Wo ist das Problem???
    Wir fahren morgens auf das Turnier, verbringen einen Tag bei -hoffentlich- schönem Wetter unter gleichgesinnten Menschen, laufen 2 Durchgäng von jeweils einer knappen Minute, freuen uns, wenn wir gut platziert sind, freuen uns mit den anderen, wenn's bei uns nicht geklappt hat und fahren Abends wieder heim.

    Als ehemaliger Pudelbesitzer und jetziger Cockerbesitzer kann ich es verstehen, daß einem die üblich vorgebrachten Vorurteile ganz schön annerven können. Bei der Frage, die oft auf meine Bitte folgt, die Finger von meinem Roten zu lassen, weil der NICHT von Fremden gestreichelt werden will "Ach, hat der Cockerwut!" habe ich schon verschiedene Male geanwortet "Nein, aber ich gleich, wenn sie nicht die Kriffel bei sich lassen!". :hust:


    Aber ich muß ehrlich gestehen, in der letzten Zeit habe ich auch gelernt, Labbis nicht zu mögen und diesen möglichst großräumig aus dem Weg zu gehen. Diese Distanzlosigkeit der Hunde und das Unvermögen und die Uneinsichtigkeit ihrer Besitzer hasse ich inzwischen wirklich, denn leider Gottes habe ich nun mal einen Cocker, der ein absoluter Einzelgänger ist und nicht bespaßt werden will und ich würde es gerne sehen, wenn Hunde seine klare Ansage "Laß mich in Ruhe!" auch respektieren würden bzw. die Besitzer dann eingreifen würden. Aber weit gefehlt. Und in 99% der Fälle sind es nun mal Labbis die so aggieren, die einen 40 cm Cocker einfach überlaufen und über die Wiese kollern lassen, ohne Rücksicht auf Verluste, da kann einem schon mal die Mütze weg fliegen, wenn man damit tagtäglich immer und immer wieder konfrontiert wird und sich am Ende dann auch noch blöde Bemerkungen über die eigenen, unsozialisierten Hunde anhören darf.

    Und man sollte aufpassen, daß der Hund sich den Knochen nicht über die Zunge oder über den Unterkiefer zieht. es kann passieren, daß es dann nicht mehr runter geht und von einem TA entfernt werden muß (hab' ich schon mal bei einer Bekannten erlebt).


    Meine 2 bekommen auch öfter mal Beinscheiben. Die Knochen kommen aber weg, sobald sie das Mark ausgesuggelt haben und ich passe immer genau auf, daß nix passiert.

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