Beiträge von KleinerHund11

    Habe sie wieder - sie tut so als wär nix...aber das Ruhe halten zwei Wochen lang wird eine Aufgabe. Keine Treppen laufen, nicht aufs Sofa hoppsen - immerhin an der Leine 10 Minuten raus mehrmals am Tag.

    Lara004 - aktuell ist der Mastzelltumor nicht operabel. Der selbst ist zwar wohl klein, aber das Gewebe außen rum total angeschwollen und weiterhin entzündet. Daher gibt es jetzt erstmal Cortison und dann sieht man weiter. Blutwerte sind aktuell auch eher schlecht, habe mir nicht alles merken können, werde sie mir aber Freitag bei der nächsten Kontrolle mitgeben lassen.

    Ob eine OP dann überhaupt in Frage kommt, hängt jetzt auch mit davon ab, wie sich der Abszess verhält und ob wir das jetzt die nächsten Tage gut ausgetrichen und das Loch zum Abfließen offen gehalten bekommen. Ist halt wirklich groß, das Ding (und ich schwöre, es war ganz plötzlich da - hab sie ja gerade während der Schwankungen des Vestibularsyndrom noch öfter am Bauch mitgehalten und überall fürs Körpergefühl gestreichelt), da kommt komplett rausschneiden nicht in Frage. Die genommenen Biopsien der Leber deuten wohl erstmal nicht auf maligne Zellen hin, Lunge wurde noch nicht geröntgt, die anderen Organe sahen ok bzw. altersgemäß aus.

    Ich schließe es definitiv nicht komplett aus, so schnell gebe ich den kleinen Hund nicht auf. Aber es muss halt alles andere auch irgendwie passen.

    Ich fürchte, Willis Aufenthalt bei uns geht dem Ende zu.

    Sie hatte ja Ende Mai das Vestibularsyndrom und danach hat sich mal wieder einer ihrer Knubbel entzündet. Die waren bisher alle harmlos und sind auch wieder verschwunden gewesen. Diesmal hatten wir die Entzündung an sich schnell im Griff, aber auf einmal hatte sie einen sehr großen Knubbel am Bauch. Nachdem über Pfingsten 5 Tage Antibiotikum keine Änderung gebracht hatten, hatten wir am Montag einen Termin in der Klinik. Tja, das Große ist ein Abszeß, mindestens einer der Knubbel ein Mastzelltumor und die Leber hat auch schon Veränderungen (ERgebnisse davon stehen noch aus). Willi war zur Abszeß-Öffnung jetzt zwei Tage stationär und ich kann sie gleich abholen und zu Hause den Abszeß weiter versorgen. Gestern sah alles gut aus, heute ist leider nochmal was nachgelaufen. Zum Glück habe ich TFA-Hilfe im Freundeskreis.

    Gerade fühlt es sich so an, als hätte ich einen quickfidelen Hund (wir waren am Sonntag früh noch ordentlich Spazieren, sie wollte rennen, hatte Spaß) da am Montag abgegeben - und bekomme jetzt einen Pflegefall zurück. Bin erstmal gespannt wie sie drauf ist. Da aber von einer OP am Tumor oder am Abszeß selbst von den TAs abgeraten wird (vor allem aufgrund ihres Alters - sie wird im Oktober 14), glaube ich wir haben eher nur noch ein paar Tage statt Wochen oder Monate zusammen.

    Da rückt er nun näher, der Tag - niemals hätte ich gedacht, dass sie überhaupt so alt wird. Aber jetzt wo es wahrscheinlich bald soweit ist....ich mag es mir nicht vorstellen. Der kleine Hund war die letzten Jahre - und insbesondere die letzten anderthalb - so, so wichtig für mich. Sicher ist nur, sie soll nicht leiden. Da sind sich meine Ex und ich uns zum Glück einig.

    aaaahhhhh - ich sitze hier und weine jetzt schon, hoffentlich kann ich gleich vor Ort ordentlich mit dem Tierarzt sprechen :crying_face:

    Habe mal eine Frage - hier sind ja auch einige, die schon Erfahrung mit dem Vestibularsyndrom sammeln mussten. War es bei irgendeinem eurer Hunde so, dass es schleichend begonnen hat? Und dann trotzdem nach den üblichen 3(-4) Wochen alles wieder ok war?

    Das kleine Schwarze hatte letztes Jahr ein VS, und das war ganz plötzlich nachts einfach da. Jetzt ist Willi betroffen, aber irgendwie hat sich das über mehrere Tage "entwickelt", so dass ich bisschen Angst habe, dass da ein nicht so schöner Grund dahintersteckt.

    Die haben alle keine Anhängerkupplung. Normalerweise ist es mein Auto das sich deswegen immer geliehen wird.

    Wieviel brauchst du denn?

    Ich hole unsere Rindenmulch immer auf dem Wertstoffhof und fülle es dort in Betonbottiche/Kübel. Diese stelle ich dann in den Kofferraum.

    Wir haben nämlich auch keine Anhängerkupplung

    so passiert das hier auch - ich hab eine 90L Mörtelwanne im Kofferraum und eine auf der Rücksitzbank. Dann mit Eimern das Zeug in die Wannen füllen (weil ich die da sonst nicht mehr reinheben kann). Und dann halt mehrmals fahren. Die schauen zwar immer blöd auf dem Wertstoffhof und ich hab auch noch nie jemand gesehen, der das sonst noch so macht. Aber es erfüllt seinen Zweck.

    Hier gibt es auch die Farben, die zum Hund passen und die den Menschen generell gefallen.

    Willi hat das Glück/Pech sowohl beim Namen als auch bei den Geschirrfarben (leuchtgrün und müllabfuhr-orange) und beim Bademantel (dunkelbraun) ihre Weiblichkeit verstecken zu können. Passt einfach zu ihr und sie wird gut gesehen.

    Das kleine Schwarze dagegen hat ein blaues und ein pinkes Geschirr und es steht der Königin beides sehr gut. Bademantel ist rot. Ich mag eigentlich selbst gar keine rot-Töne.

    Soll jeder so machen, wie er es gut findet - aber ich wurde auch schon häufiger gefragt, warum als Hündin Willi und keine "schöne" Farbe beim Geschirr....

    Sweet 15 - am Geburtstag gabs natürlich auch schon wieder Protest. Aber jetzt darf sie den restlichen Tag mit ihrem Lieblings-Menschen (und der bin ich noch nicht gewesen...) verbringen. Trotz dem Gekläffe hab ich sie gerne und hoffe, sie bleibt uns in dem Zustand wie jetzt noch eine Weile erhalten.


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    Das kleine Schwarze - in 2 Wochen wird sie 15. Neben schlafen ist kläffend protestieren ihre Lieblingsbeschäftigung:

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    Ja - Willi hat eigentlich von Anfang an nicht gepasst. Wir hatten damals eigentlich was total unkompliziertes gesucht. Wohnten ja in Berlin, waren auch in der Stadt viel unterwegs und Hundeanfänger. Das Tierheim hat uns Willi anvertraut - die kam aber mit dem Stadtleben nicht klar. Hundedichte, Reizüberflutung - sie konnte nie zur Ruhe kommen und hat zu dem, was wir uns vorgestellt hatten, gar nicht gepasst.

    Wir haben dann nicht den Hund abgegeben, sondern das Umfeld geändert. Hat zwar ein wenig gedauert, aber seit wir nicht mehr in der Stadt wohnen, ist sie deutlich ruhiger, hat viel weniger gesundheitliche Probleme. Das kann natürlich nicht jeder so machen, daher finde ich eine Abgabe bei entsprechend guten Gründen auch nicht verwerflich.

    Heute wäre das für Willi überhaupt nichts mehr, sie würde von sich aus wo möglich den anderen aus dem Weg gehen. Wenn das nicht möglich ist, dann auch aus Unsicherheit pöbeln und die Starke geben. Früher hätte es bei passendem Hund auch ein Spiel gegeben, aber das war wirklich nur sehr selten und mit einem ganz speziellen Hundetyp möglich. Meine größte Sorge wäre allerdings, dass Klein(st)hunde dort sind und sie ins Jagen verfällt - da wird nämlich kein Unterschied zwischen Hase uä und Artgenosse gemacht. Und abrufbar ist sie da nicht.

    Als Willi jünger war und wir in Berlin gewohnt haben, waren wir manchmal auch in solchen Freilauf"gehegen" - allerdings nur wenn sie halbwegs leer waren. Hätten wir uns dennoch sparen können, aber die fehlende Erfahrung...