Beiträge von Dächsin

    vielleicht ist es ja ein schöner, warmer Kellerraum? Soweit ich weiß, hat die TE doch jemanden der mit dem Hund raus geht wenn sie arbeiten ist?

    es geht darum, daß wieder bloss Managment betrieben wird. Der Hund hat offensichtlich Probleme beim Alleinesein - dann wird er eben in einen Raum gesperrt wo er nichts zerstören kann. Und er im Zweifelsfall auch nicht so sehr stört wenn er doch mal bellt.

    Das erzeugt einfach Frust und Stress - und solange so sorglos mit den Ängsten und Nöten dieses Junghundes umgegangen wird.......... die TE sollte einfach mal mehr Verständnis für das Hundekind entwickeln und nicht nur immer an irgendwelchen sichtbaren Symptomen rumdoktern.

    Und auch wenn jemand mit ihm rausgeht - es ist ganz klar, daß er das Alleinesein nie richtig gelernt hat (wie auch) - und wenn Kleenes dann verneint, daß ihr Hund Stress hat..... dann hat sie eben ganz vieles noch nicht begriffen.
    Aber solange es Kellerräume (mit Licht und Radio) gibt und Maulkörbe........


    Wobei ich schon die Sturheit und auch ein bissi die Dickfelligkeit von Kleenes bewundern muss - so viel hat sie hier schon einstecken müssen und bleibt trotzdem bei der Stange. Allerdings sind es auch diese Attribute, die sie am Lernen für ihren Hund hindern....

    Möchte nicht jeder Tierbesitzer die Bindung und das Vertrauen zu und mit seinem Hund?! Ich glaube wir verstehen uns da grade falsch.

    Natürlich möchte das jeder HH - aber mit den derzeitigen Methoden erreichst du eher Mißtrauen und Meideverhalten des Hundes dir gegenüber. Du musst ja schon "massiv" werden um sie morgens anziehen zu können.

    Du solltest andere Strategien entwickeln, nicht den Hund täglich in eine für ihn mit Stress und Übelkeit verbundene Monsterbox (Auto) zwingen. Der Zwang beginnt ja nun immer früher, wie soll das weitergehen?
    Glaubst du tatsächlich, daß einige Stunden Fremdbetreuung den Hund daran hindern werden, sich an dich zu binden? Dann solltest du dein Verständnis für Liebe und Vertrauen zueinander nochmal überdenken.......

    es ist wesentlich wichtiger, dem Hund mit kleinen Schritten die Angst vorm Autofahren und der Umwelt zu nehem als die Sorge, an wen sie sich bindet!!

    Bindung entsteht durch Vertrauen - nicht durch morgendliches Einfangen........

    Warum kann sie nicht die erste Zeit zu Hause bleiben wenn dein Partner doch da ist? So hättet ihr alle Zeit der Welt genau das zu üben, was ihr so Probleme macht. Aufgrund von "Bindung" den Hund so massivem Stress auszusetzen - echt, das macht mich sprachlos!

    Für solche Hunde - und gerade wenn sie erst 10Tage bei dir ist - sind Geduld und Zeit der einzige Schlüssel zu Vertrauen und Bindung. Alles andere sind Versuche mit der Brechstange, bitte mute das dem Hund nicht weiter zu.

    mir ist vor einigen Wochen ein Beitrag von dir ziemlich böse aufgestossen, der mir nicht aus dem Kopf geht. War allerdings in einem anderen Thread und ist daher wohl untergegangen....... :

    "Mir geht's oft nicht anders.... Milo war immer im Schlafzimmer.... bis
    er dachte er müsste ein Riesen Loch in die Matratze kauen
    Seither hab ich ihn in einen Raum im Keller umquartiert wenn ich Arbeiten muss...
    Manche sagen dass das kein Leben für den Hund ist aber ein Leben ohne Matratze zum schlafen für mich auch nicht...."

    Wie gut, daß dein Hund deiner Meinung nach keinen Stress hat!!

    Alles andere wurde hier schon hundertfach wiederholt........

    Das Ding mit CM ist schwierig und nicht wirklich auf z.B Deutschland übertragbar.

    Viele der Hunde, die er "therapiert" würden hier weder vermittelt werden können oder müssten eingeschläfert werden, glaubt man den augenscheinlich, wild um sich beißenden Bestien, die dort teilweise vorgestellt werden.

    Glaube die wenigsten hiesigen Hundetrainer hier kämen mit so manchem Kandidaten von dort zurecht.
    Meinem damaligen Trainer hätte ich einen wirklich extrem aggressiven, verkorksten und schwer zugänglichen Hund nicht zugetraut.

    Bei einem hoch aggressiven jugendlichem z.B muß man sich im Therapieverlauf auch mal ruppig gegenüber stellen, mit NUR Köpfchen streichelnden ist es da auch nicht getan.
    Sollte der Vergleich unerwünscht (mit Jungendlichem) dann Sorry.

    Denke nur, dass die wenigsten von hier mal einen Hund mit Schaum vor dem Maul und der Absicht zu töten (aus was für Gründen auch immer) vor sich hatten.

    hm - das seh ich anders. Diese "hochaggressiven" Hunde die CM angeblich!!! therapiert hat - die möchte ich gerne mal sehen. Was man im TV zu sehen kriegt sind verzweifelte Hunde, die teilweise um ihr Leben kämpfen müssen weil CM sie so mißhandelt und würgt (Shadow, Jonbee).
    Es gibt meines Wissens keine nachweisbaren Langzeiterfolge bei CM, selbst in seiner komischen Resozialisierungsstation schreckt er ja nicht zurück, Hunde mit Stromhalsband in sein "Rudel" zu packen. Ich persönlich glaube, daß die meisten Hunde dort schwerst gedeckelt sind und alles andere als glücklich.

    Und ja, wenn man gewollt hätte dann wäre mein Hüterich im ersten Jahr ohne weiteres unter die "Red-Zone"Kategorie gefallen. Hätte man ihn damals so behandelt wie CM es immer so medienwirksam macht - meine Güte, der kleine Mexikaner mit dem Napoleonkomplex hätte sich warm anziehen können. Denn Druck war genau das, was meinen Hund so hat werden lassen - er mußte in der ersten Hälfte seines Lebens genau dieses gegen Schippe-schlagende Menschen verteidigen und war dabei ebenfalls angebunden.

    Jeder "hiesige Hundetrainer" würde einen CM-Kandidaten wesentlich nachhaltiger erziehen und das Verhalten ändern können - jedenfalls die, die mit modernen Methoden arbeiten.
    "Viele der Hunde, die er "therapiert" würden hier weder vermittelt werden können oder müssten eingeschläfert werden" - doch genau das würde hier wesentlich besser bewerkstelligt werden. Du vergißt, daß bei CM alles nur Show ist - der Typ hat keinen blassen Schimmer von Erziehung im wahrhaftigen Sinn und noch weniger Plan vom Verhalten des Hundes an sich.

    Es war nur ein Gedanke von mir. Ob man die Hunde aus den USA (die Extreme, die er da so vorstellt) mit unseren vergleichen kann.

    Kann man - denn diese "Extreme" sind alles nur Show - ohne diese Show hätte CM noch weniger Daseinsberechtigung. :lol:

    Ich sehe das immer ein bissi kritisch mit den ADH's - ich finde, als Familienhund oder als "einfach-so-Begleiter" sind sie die falsche Rasse. Es ist schwierig, mit solchen Hunden mal zu einer Einladung mitzukommen oder einen Stadtbummel mit ihnen zu machen - sie eignen sich nicht dafür, everybodys-Darling zu sein.
    Da muss man einfach Kompromisse machen - meiner bleibt zu Hause wenn ich mal eingeladen bin - es sei denn, ich geht zu 'ner hundeerprobten Freundin auf einen kleinen Kaffee, da darf er dann mit.

    Und das Thema Ruhe-halten ist für diese reizempfänglichen Hunde sehr wichtig - eigentlich brauchen sie einen Job auf den sie sich konzentrieren können. Haben sie keinen Job, musst du ihnen einen geben - manchmal heißt der Job einfach : ruhig sein.

    Das Modewort "Auslastung" macht vielen Hunden das Leben schwer....... streiche es aus deinem Wortschatz und lerne DU ein bissi Gelassenheit - mir kommt es so vor, als ob du deine Woche rund um die "Auslastung" deines Hundes planst. Das ist nicht gut und belastet euch beide!
    Ich kann dich wirklich verstehen - aber sobald du gelassener bist und diese blöde "Auslastung" wegfällt - dann verschwindet der unsichtbare Druck. Auch für den Hund ist das erleichternd und er kann zur Ruhe kommen - denn das scheint mir momentan eher nicht der Fall zu sein.

    Manche Hunde können mit der körperlichen Nähe der Menschen miteinander nicht gut umgehen - sie sortieren es als bedrohlich ein und möchten gerne splitten. Außerdem ist Schröder ja noch nicht sooooo lange bei dir, er ist gerade in der "Einlebephase" und empfindet die Situation mit dem neuen Freund wohl als äußerst Kontrollwürdig. Je nachdem was er früher erlebt hat kann es sein, daß er einfach auf bewährte Verhaltensmuster zurückgreift da er keine anderen Alternativen hat.

    In deinem Fall würde ich jedes positive bzw erwünschte Verhalten verstärken (Marker, Lob, Leckerli) und mich andrerseits drum bemühen, daß vor Hundis Augen nicht zu viel Interaktion von euch stattfindet.
    Wenn er am Anfang mal "ausgeschlossen" wird - ich finde das nicht schlimm. Aber so umgeht ihr die Situationen in denen er dich in Gefahr sehen könnte und minimiert so das Risiko, daß das Verhalten sich verfestigt.
    Im Laufe der Zeit wird sich vieles einpendeln - dein Freund sollte jetzt viel mit Schröder unternehmen, lauter tolle Sachen machen.

    Einfach strikten Gehorsam einzufordern sehe ich nicht als erstrebenswert - dein Hund hat ein Problem mit der neuen Situation - "Platz" machen kann bewirken, daß Schröder noch gefrusteter wird. Und wie er damit umgehen soll....... das lernt er so nicht.

    Wie heißt es so schön: jede Reaktion basiert auf einer Emotion - ändere die Emotion und du bekommst eine andere Reaktion !

    Ich muß gestehen, wir waren schon länger nicht mehr beim TA da es Athos gut ging und er auch keine Symptome mehr zeigte.

    Bei einem Hund mit SDU sollten mindestens 2mal im Jahr die Werte kontrolliert werden, das ist sehr wichtig um einen Überblick zu behalten und die Entwicklung zu verfolgen!! *schimpf*
    Gerade zu Beginn der Substitution sollte die Kontrolle sogar alle 6-8Wochen stattfinden um zu sehen, wie sich welche Dosierung auswirkt. Einige Zeit nach der ersten passenden Dosis muss meistens nochmal neu angepasst werden, da sich die SD auf die Zufuhr von Thyroxin einstellt und sich die Werte erneut verändern.


    Wenn keine großen Auffälligkeiten mehr bestehen dann reichen T4 und T3 als zu kontrollierende Werte, vielleicht noch der fT4 - aber Schildis müssen eben engmaschig überwacht werden!!

    Auch ich finde die Dosis deines Hundes nicht wirklich hoch, da könnte noch so einiges gehen. Wie gut kennt sich dein TA denn mit der SD aus? Das ist nämlich nicht einfach, da jemanden zu finden der wirklich fit ist in diesem Thema.
    Und wie schon erwähnt, die Gruppe bei Facebook ist hervorragend und voll mit Infos, Tips und Tricks zur SD, der Fütterung, TÄen und immer auf dem neuesten Stand.