Was macht sie, wenn du sie erst hochnimmst (vielleicht sogar bevor sie anfängt, jemanden zu verbellen), sie Kontakt aufnehmen lässt und dann wieder runtersetzt, aber der Typ ist noch da?
-S.
Beiträge von silvi-p
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Nocte, kann mich nur anschließen. Mobbing passiert, und es ist häufig fehlinterpretiert. Ich rede meinen Hund nicht schön, aber ich weiß, wann er Angst hat, und warum.
Früher war er verträglich, egal mit wem oder was. Dann kamen halt einige Vorfälle. Und dazu die Rüpel - das sind und waren eben immer große Hunde. Es ist inzwischen einfach so, dass mein Hund Respekt vor größeren intakten Rüden hat. Bitte, wieso nicht?? In 70% der Fälle animiert das die großen Hunde (Rüden - Hündinnen eigentlich nicht) dazu, ihn zu bedrängen oder zu jagen. Ist das sozial?
Ich halte ihn eben jetzt immer bei mir, mehr kann ich nicht machen. Tritt man dem anderen etwas bestimmter entgegen, brüllt der andere HH wegen vermutetem tätlichen Angriff auf sein Rüpelbaby los! Und man darf sich zusätzlich noch Beleidigungen anhören. Mache ich nix, hat mein Hund wieder gelernt: andere Hunde sind Sch**.
Es ist nicht so, dass er mit gar keinem kann - wenn die Rüden souverän sind, ist es überhaupt kein Problem, zusammen zu gehen! Nur find hier mal welche!! Und dann finde sie auch noch _wieder_!
GesineundArnold: finde ich ganz schön anmaßend von dir, das mit dem "komisch, nur du machst alles richtig". Wie gesagt, ich rede mir meinen Hund nicht schön. Ich hätte es auch lieber anders. Manchmal, aber nur manchmal, denke ich, ich sollte mir einfach noch son stattlichen Dobi oder so dazunehmen, dann hätten die Diskussionen ein Ende. Fakt ist, fast keiner der Hunde, die ich hier treffe ist abrufbar. Daher wird auch bei diesen Geschichten nie von den HH was gemacht - sie sind eh chancenlos.(Eine Bekannte von mir - Trainerin - hat da mal ne sehr coole Aktion gebracht. Sie hatte einen Welpi und war mit diesem auf einer Wiese unterwegs. Dort wurde der Welpi massiv von einem erwachsenen Hund angegangen. Die dazugehörige Halterin erklärte meiner Bekannten, das müsse alles so, und in der Natur, und der Stärkere gewinne immer und so weiter. Meine Bekannte nur so "achso, ahja." "Und in der Natur ist das immer so?" "Und das ist also alles in Ordnung?" Hat die HH alles brav bejaht, währenddessen der Welpe in höchster Not. Bekannte geht zum Auto und lässt ihren DSH-Huskymix die Rolle der Natur, des Stärkeren etc., denn der war ob des Geschreis des Welpis schon ganz schön auf 180 - die andere HH muss ein schön blödes Gesicht gemacht haben...)
Grüßle
Silvia -
Ich weiß, dass das die landläufige Meinung ist, Angst dadurch zu bestärken, wenn man einen Hund auf den Arm nimmt.
WARUM?
Wenn er auf dem Arm Kontakt aufnimmt, was er vorher nicht getan hätte, spricht das für mich GEGEN eine Bestätigung (denn dann hätte er _mindestens_ genau so viel Angst, wenn nicht mehr) und bietet einen Ansatz, ihm die Angst zu nehmen.Viele Grüße
Silvia -
Tja Nocte,
das mit dem DÜRFEN ist der Knackpunkt. Dürfen, weil wir es erlauben, oder Dürfen, weil ALLE damit einverstanden sind? Bei dir hört es sich nach dem zweiten Fall an, aber sei versichert, das sehen viele HH anders, da reicht Punkt 1.
Sinnlos... sinnlos finde ich es eben, diese Dinge aufzudrängen. Sinnlos finde ich es auch, wie wild immer mit dem Junghund rumzurennen und immer nur Spielkumpels zu suchen. Wie oft hört man: wenn meiner nicht mindestens x Stunden am Tag mit anderen getobt hat, ist er zuhause nicht zu ertragen. Da läuft doch was schief. Und ich denke auch, wenn ich manche Beiträge hier lese, dass die Wichtigkeit des "Spielens mit vielen verschiedenen Hunden" überschätzt wird, ich glaube, ein Hund kann auch dann verträglich sein, wenn er nicht 1 Jahr lang jeden Tag 5 andere trifft.Ich denke nicht, dass shenja soooo weit von der "allgemeinen Meinung" hier im Forum entfernt ist. Den Hund nicht überall ungefragt hinrennen lassen, dem Hund Kontakte zu bieten, aber nicht um jeden Preis, das handhaben doch viele so, oder irre ich mich da?
(Gut - ich sehe es nicht so, dass ich meinem Hund die Artgenossen ersetzen kann. Aber er mag zB auch lieber mit mir als mit anderen Hunden spielen. Er spielt eigentlich nur mit läufigen Hündinnen. Und ich denke nicht, dass er deswegen was verpasst hat oder nen Knacks hat. Was soll ein erwachsener Rüde spielen? Obwohl ich, rein menschliches Wunschdenken, ihm schon gerne einen Kumpel geben würde, also einen Zweithund, ich glaub, das ist nochmal was anderes, auch wenn meiner nicht mit dem spielen würde.)Grüßle
Silvia -
Huhu,
natürlich kann es sein, dass sie sich dann besser fühlt und nicht so viel Angst hat. Wenn es ganz klar Angst ist, könntest du ja auch versuchen, sie zunächst recht häufig auf den Arm zu nehmen (zB bei ersten Kontaktaufnahmen mit angstmachenden Männern oder so) und sie dann wieder auf den Boden zu setzen WENN sie sich dann beruhigt hat. (Funktioniert das auch, wenn andere Personen sie hochnehmen?) Es könnte ja sein, dass du es nach einer Weile schaffst, dass du sie nur kurz hochnehmen musst und fast sofort wieder auf den Boden setzen kannst.
Du darfst nur auf keinen Fall den Zeitpunkt verpassen, zu dem sie von "ich bin vorsichtig, aber neugierig" auf "ich bell auf dem Arm mal weiter, vielleicht geht er dann wieder" wechselt.
Ich wär da nicht so dogmatisch, wenn es ihr helfen könnte, warum nicht? Dein Bauchgefühl wird dir schon sagen, ob sie frech wird.Grüßle
Silvia -
Ach taga,
das wär nett, wenn wir ne Gassirunde machen könnten!ZitatMich regen diese Leute immer auf die ihren Hund, der mal Hallo sagen möchte sofort weiter zerren
So mach ich das auch, weil angeleint = Nogo. Zu oft doofe Sachen passiert und völlig unnötig, dass da Kontakt entsteht. Auch noch mit Fremden, die ich sowieso nur einmal im Leben treffe... ach nööö...Und meinen Hund muss ich nicht weiterzerren, der hat von selber keinen Bock. Nur: der andere MUSS ja unbedingt hallo sagen. Sonst geht der nämlich keinen Schritt weiter. Wer hat da jetzt ein Problemchen?
ZitatAber wenn man einen Hund auf der Straße trifft und die verstehen sich und wollen beide spielen kann kann das als Halter seinem Hund doch mal erlauben.
An der Straße? Ableinen? Ernsthaft???
ZitatMein Hund merkt doch wenn ein anderer Hund keinen Bock auf ihn hat und lässt den dann auch in Ruhe.
Tja, dann zieh mal bitte hierher. Kenne sonst leider keinen. Die kommen alle hinterhergelatscht, müssen sich nochmal groß machen (und sind dabei nicht abrufbar)...
ZitatEuer Problem entspringt doch nicht dem Kontakthaben an sich, sondern der Erziehung mancher Menschen und deren Vierbeinern.
Leider kann man das eine nicht vom anderen trennen.Hundekontakt ja, und er würde meinem Hund auch fehlen (wobei - wie gesagt, auf mind. 50% der Kontakte, die wir im Moment haben, könnte er sicher verzichten, und ich schon sowieso). Aber die Einstellung: Mein Hund MUSS schnüffeln, mein Hund MUSS hallo sagen, die finde ich doof.
Grüßle
Silvia -
Also ich kann mich shenja anschließen.
Heute schon wieder sone Sch***begegnung mit fremdem Hund inkl. beleidigend werdendem Frauchen gehabt.
Ich hätte hier sooooooo gerne eine Gassirunde von ein paar netten Menschen mit Hunden, denn inzwischen bin ich sicher: die ganzen _depperten_ HH und ihr kritik- und ahnungsloser Umgang mit ihren Viechern werden definitiv dazu führen, dass mein Hund nur noch kläffend vor Angst, leinenpöbelig oder in Panik davonrauschend auf Artgenossen reagiert.*ok, leicht übertrieben* - aber die Tendenz ist da, eindeutig.
Grüßle
Silvia -
Huhu,
ich würde auch sagen, wenn du noch keinen Hund zur BH vorbereitet hast, dann wäre es besser, du würdest dir einen Verein suchen. Erstmal wird die BH sowieso nur von Vereinen angeboten, und man muss auch in irgendeinem Verein (kann auch ein Rasseverein wie Pudelclub oder Club für britische Hütehunde sein) Mitglied sein (geht auch mit Mischling), und dann ist es einfach so, dass man als Laie mit Ersthund die Anforderungen der BH unterschätzt oder die PO nicht so "interpretiert" wie die Richter.
Training unter Flutlich ist übrigens cool
Warme Schuhe nicht vergessen.
Grüßle
Silvia -
Hm,
also ich muss sagen, bei einem Rüden, der in den Deckeinsatz geht, würde ich nicht unbedingt kleben. Ich denke aber, dass es bei Aussies zuerst mal um was ganz anderes als um die Ohren gehen sollte, also dass das nicht nötig sein sollte, wenn denn der Rüde ansonsten so toll ist.Zum Zwergpinscher:
Es sind definitiv Klapp- und Stehohren erlaubt und es kommen auch beide Formen vor. Weil früher die Ohren kUpiert wurden, ist wenig bekannt, wie sich Klappen und Stehen vererbt, also vor allem, wer was vererbt. Langsam wird das besser, aber garantieren kann man es nicht.
Es gibt auch noch viel mehr Ohrformen, "seitlich getragene" Halbklappohren, mehr seitlich oder mehr aufrechte Stehohren und natürlich die Größen...
Bei den Deutschen Pinschern gibt es fast nur Klappohren, ist auch so festgelegt. Da gibt es nur noch in Ausnahmefällen Stehohren. Im Ausland werden DP sowie ZP noch viel kupiert.
*klugscheissermodus aus*Ich glaube auch nicht, dass ein Hund daran stirbt, wenn man die Ohren "beschwert". 3-4 Wochen...
@TS: verrätst du mir noch, ob die Kleine Papiere hat (Ahnentafel)?Viele Grüße
Silvia -
Hallo,
das kann man nicht so sagen.
Was gehört zu Agility? Geräte? Führübungen? Hund wegschicken können?Sprünge sicherlich nicht. Einen Tunnel lernen viele Welpen schon in der Spielstunde kennen. Über eine Wippe würde ich meinen tapsigen Welpen nicht unbedingt schicken, es sei denn, sie ist ganze 10cm hoch und 50cm breit ;).
Trainer und Profis fangen manchmal mit Welpen unter einem Jahr an. Aber gerade letztens habe ich eine lange Diskussion darüber gelesen, wozu das gut sein soll. Und da kam nicht so berauschend viel bei rum. Die meisten waren der Meinung: wenn Slalom, dann nur Gasse; wenn Kontaktzonen, dann nur hinsetzen und füttern; keine Sprünge, allerhöchstens (wenn überhaupt - es ist strittig, ob es was bringt) Führübungen durch die Ausleger. Das sind aber Leute, die meistens ein paar Geräte daheim haben und dann da wöchentlich vielleicht 2x10min drangehen. Ein richtiges Training von einer Stunde mit diesem Inhalt.... kann ich mir nicht vorstellen.
Für all diese Übungen brauchst du aber einen gut durchdachten Plan, denn alleine einfach so wirst du dir da nur falsche Sachen beibringen. Es kommt dazu: der junge Hund fordert zB in der Pubertät ganz andere Sachen (das tägliche Leben wird schwierig genug
). Und: die meisten Vereine lassen keinen Hund unter einem Jahr an einem richtigen Agi-Training teilnehmen. Wozu also soll man den 7 oder 8 Monate alten Hund schon durch den Slalom jagen? Richtig beigebracht lernt ein Hund den Slalom annehmbar sicher in 5-6 Monaten, die anderen Geräte wahrscheinlich noch schneller. So einen enormen Vorteil hat man also nicht, wenn man vor einem Jahr anfängt.Meiner Meinung nach ist es wichtiger, dass der Hund sich auf seinen HF konzentrieren kann, nicht dauernd zum Spielen abdüst und sich ein bissel motivieren lässt, viel wichtiger als schon so früh wie möglich irgendwelche Kommandos oder Geräte zu machen.
Und wenn man Agi ernsthaft betreiben will, würde ich sowieso erstmal Augenmerk auf UO legen, um diese elende BH so schnell wie möglich abhaken zu können und das Arbeiten mit dem Jungspund zu üben.Grüßle
Silvia