Ja kann man, wobei ich bei 2 Stunden bei einem 1,5 jährigen Hund nicht das Problem sehe. Klar kommt es drauf an wo und wie man Gassi geht, aber ich nehme mal nicht an, dass der Opa den Hund völlig überdreht.. Meine brauchen auch ihre 2 Stunden pro Tag um ausgelastet zu sein, alles drunter geht schon, aber auf Dauer sind sie mit weniger nicht glücklich. Selbst nach einer mehrstündigen Bergtour schläft der Junge Rüde max. zwei Stunden und fragt dann an, ob man jetzt nicht wieder spielen könnte... mache ich natürlich nicht!! Er wird dann halt weg geschickt und schläft dann weiter.
Von daher es ist ja auch die Frage was ist mit dem REST des Tages? Vielleicht liegt es gar nicht an den zwei Stunden in der Früh draußen, dass der Hund überdreht ist, sondern daran, dass er den restlichen Tag auch noch Programm hat?? Sprich hier spielt noch jemand mit dem Hund, da wird nochmal "kurz" raus gegangen, oder er ist den ganzen Tag draußen im Garten etc etc. Ich würde so ein Verhalten nicht alleine am Gassi gehen fest machen.
Ich kannte mal eine Dobi Besitzerin, die ist auch stundenlang mit dem Hund raus gegangen, der Hund hat immer mehr gefordert, und sie ist statt das Pensum runter zu fahren immer mehr raus gegangen. Am Ende waren es 5-6 Stunden pro Tag!!! Die Frau war völlig fertig, hat aber nicht verstanden, dass sie den umgekehrten Weg gehen muss.. naja, am Ende wurde der Hund überfahren und sie hat sich einen Windhund gekauft, weil die daheim ruhiger sind...