Beiträge von Dobi98

    Ja kann man, wobei ich bei 2 Stunden bei einem 1,5 jährigen Hund nicht das Problem sehe. Klar kommt es drauf an wo und wie man Gassi geht, aber ich nehme mal nicht an, dass der Opa den Hund völlig überdreht.. Meine brauchen auch ihre 2 Stunden pro Tag um ausgelastet zu sein, alles drunter geht schon, aber auf Dauer sind sie mit weniger nicht glücklich. Selbst nach einer mehrstündigen Bergtour schläft der Junge Rüde max. zwei Stunden und fragt dann an, ob man jetzt nicht wieder spielen könnte... mache ich natürlich nicht!! Er wird dann halt weg geschickt und schläft dann weiter.

    Von daher es ist ja auch die Frage was ist mit dem REST des Tages? Vielleicht liegt es gar nicht an den zwei Stunden in der Früh draußen, dass der Hund überdreht ist, sondern daran, dass er den restlichen Tag auch noch Programm hat?? Sprich hier spielt noch jemand mit dem Hund, da wird nochmal "kurz" raus gegangen, oder er ist den ganzen Tag draußen im Garten etc etc. Ich würde so ein Verhalten nicht alleine am Gassi gehen fest machen.

    Ich kannte mal eine Dobi Besitzerin, die ist auch stundenlang mit dem Hund raus gegangen, der Hund hat immer mehr gefordert, und sie ist statt das Pensum runter zu fahren immer mehr raus gegangen. Am Ende waren es 5-6 Stunden pro Tag!!! Die Frau war völlig fertig, hat aber nicht verstanden, dass sie den umgekehrten Weg gehen muss.. naja, am Ende wurde der Hund überfahren und sie hat sich einen Windhund gekauft, weil die daheim ruhiger sind...

    @Aoleon

    Naja wenn der Hund einige Jahre gebraucht hat um Souverän zu werden ist er nervlich wohl eher angekratzt als Nervenstark.

    Zu dem Teil mit dem "nur Kennern anvertrauen zum Lüften" sehe ich es genauso. Obwohl z. B. mein junger Rüde absolut souverän ist, an sich lieb und nett zu jedem und auch Hunde eher ignoriert und mit seinen jetzt drei Jahren noch nie Streit angefangen hat, er hier im Büro den ganzen Tag durch die Gegend dödelt und jedem sein Spielzeug hinhält würde ich ihn niemals Leuten ohne Malierfahrung mitgeben! Es bleibt einfach ein Mali, der von jetzt auf gleich in Sekundenbruchteil kippen kann und wenn ein Mali kippt, dann halt sehr heftig. Dieses Risiko würde ich nie eingehen, ich möchte nicht, dass was passiert auch wenn die Wahrscheinlichkeit bei meinem Rüden extrem gering ist.


    Bei meiner Hündin ist es ähnlich, nur dass die halt nicht Everbody`s Darling ist. Sie lässt sich streicheln und alles, aber man muss als Hundeführer wissen wo ihre Grenze ist und diese rechtzeitig erkennen. Das ist schwer wenn man mit diesem Verhalten nicht vertraut ist.. man muss sie ganz klar und souverän führen, das traue ich in meinem Umfeld gerade mal zwei Leuten zu..

    Grundsätzlich muss man sagen, dass es beim Mali gewünscht ist, dass er im Zweifel nach vorne geht, dass muss man ganz klar und ehrlich so sagen. Natürlich nicht wegen jeder Kleinigkeit, sondern nur wenn es wirklich nötig ist, aber das züchterisch hin zu bekommen ist eben nicht immer so einfach.. Es liegt halt dann in der Hand des Besitzers das zu managen.

    So ist es. An deiner Stelle würde ich mir verschiedene Hunde anschauen, wenn sie dir gefallen schauen wer die Eltern und Groseltern sind. Dann sich weitere Nachkommen aus diesen Tieren anschauen usw.

    Paralell mit Züchtern Kontakt aufnehmen, diese Löchern warum man Verpaarung xy macht, was man als Züchter von dieser Verpaarung erwartet, hat sich der Züchter andere Nachkommen dieses Rüden angeschaut, was hat seine Hündin schon für Nachkommen (falls vorhanden) etc etc etc..

    Ich habe mir vor meinem ersten Mali über ein Jahr verschiedene Hunde angeschaut bis ich wusste in welche Richtung ich intensiver suche. Nur gab es damals vor 20 Jahren noch nicht so viel Auswahl, da gab es eigentlich nur Weichspülmali oder durchgeknallten Leistungsmali hier in Deutschland...

    Also die Wahrscheinlichkeit, dass du bei einem VDH Züchter einen Nervenstarken Hund bekommst ist durchaus gegeben, auf jeden Fall mehr als beim Vermehrer ohne Pappe.. warum? Ganz einfach, es gibt immer mehr Züchter die genau darauf großen Wert legen und sich dafür zig Generationen der Deckpartner anschauen, die schauen sich Nachzuchten an um zu sehen ob Rüde xy oder Hündin z schon Nachzuchten mit den gewünschten Zuchtziel hervor gebracht haben usw. Beim Wurf von nebenan hast Wundertüte, da ist nix mit betrachten mehrerer Generationen, Nachzucht mit verschiedenen Deckpartnern etc..

    Ausserdem unterstützt man sowas bitte grundsätzlich nicht.. (weiß jetzt nicht, ob du das in Betracht gezogen hast, aber las sich jetzt so).
    Ausnahme sind Leute die gezielt ohne Papiere Malis für den Sport oder Dienst aus KNPV Linien züchten, diese Hunde haben in der Regel von Haus aus keine Papiere weil auch oft andere Rassen gekreuzt werden, aber da steckt genau so viel Überlegung und Verstand dahinter wie bei VDH Züchtern. Trotzdem ist hier aufgrund der genetischen Unterschiede der Elterntiere die Überraschung meistens größer als bei Linienzüchtern..

    Lg

    LOL, den Helfer meine ich gar nicht :lachtot:

    Ben hat das bei verschiedenen Helfern gemacht, sogar bei meinen lieben und netten Wolfi :hust: .

    Ben hatte das von Welpe an, der ist schon mit 8 Wochen gezielt über die Beute hinweg in die Arme oder Beine gerumpelt...

    Ja ich glaube, ich bleibe bei den Buben, die liegen mir auch mehr..

    Er war schon toll - irgendwie der erste Hund den ich immer noch extrem vermisse... - aber er war halt auch immer EXTREM anstrengend.. wobei ich am Anfang gesagt habe, so einen Hund will ich nie wieder führen müssen.. heute mit einer anderen Ausbildungsmethode würde es mich sogar ein klein wenig - aber wirklich nur extremst winzig - wieder reizen..

    wobei es nicht witzig war, wenn er dem Helfer blank in die Beine oder Brust gegangen ist :hust:

    auch der Gehorsam lies ja extrem zu wünschen übrig und auch im Alltag mit anderen Hunden echt Hardcore... aber sonst war er der liebste Hund der Welt - und nach Ende des Hundesportes hatte ich ihn sogar richtig gerne - aber vorher ist erstmal viel Blut und Tränen geflossen :headbash:

    Deswegen könnte es sein, dass der nächste ne Mischung aus Ben und Yosh ist ;)

    Es gibt durchaus Nervenstarke Hunde, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es anders kommt beim Mali durchaus gegeben. Da kann man vorher noch so sehr Linien studieren und Hunde anschauen..

    Was für mich beim Mali (oder überhaupt beim Hundekauf) gilt, wenn jemand partout nicht damit leben kann eben ein Exemplar zu erwischen das einem eigentlich nicht gefällt, bei der Rasse aber vorkommt sollte man von der Rasse die Finger lassen..

    Ich bevorzuge auch den Nervenstarken Mali der aber gleichzeitig im Sport brennt, aber das ist schwierig zu bekommen (nicht umsonst züchten wir uns unsere Sporthunde selber, da haben wir es wenigstens selber versaut wenn es nicht klappt ;) ) - ich würde aber immer auch damit leben können, wenn der Mali eben nicht ist wie gedacht und gewünscht.

    Ich hatte/habe jetzt mehrere Malis, alle waren extrem unterschiedlich, von Nervenstark aber extrem Ernst sowohl im Sport als auch im Alltag über nervlich angekratzt dabei aber gut händelbar (für mich zumindest) bis zu netter Mali von Nebenan im Alltag, dabei aber guter Aggression (Beuteaggression) und viel Dampf im Sport - ich muss ganz ehrlich sagen, den Nervenstarken ernsten Hund möchte ich nicht mehr haben... das war mit Abstand der anstrengenste Hund ever - gleichzeitig aber auch der geilste Hund ever.. mein Ben :( - der nächste Mali der nächste Jahr einzieht geht in die Richtung Mischung aus A und C - bin mal gespannt ob das aufgeht..

    Ich mache die Bälle selber. Sprich kaufe mir Neodym Magnete und Schrumpfschlauch und befestige das an der Schnur von meinen Bällen. Ich habe diese gelben Bälle oder aber auch die ganz billigen Vollgummibälle - aber die gelben sind schön leicht, das hält gut.

    Wobei du dann vom Preis an die aus dem Link oben dran kommst - da würde ich fast die aus dem Link kaufen..

    Lg

    Mh meines wäre jetzt auch nicht. Aber wenn man sich von einem Hund trennt weil es nicht passt ist für mich erstmal ok.. hat man ihn selber kaputt gemacht und sieht das nicht, fehlt es einfach an Selbstreflektion! Zwei Welpen groß ziehen und dann einen weg geben.. naja das machen nur extrem wenige Leute in der Hundesportszene, kommt aber vor, gerade wenn der Mann aus der Pferdehaltung kommt, hat er hier wohl leider eine völlig andere Einstellung. Bei den PFerdeleuten ist es ja sehr viel weiter verbreitet Jungpferde groß zu ziehen und dann zu verkaufen..


    Die wenigsten Züchter geben Geschwister an ein und die selbe Person ab, zumal wenn noch ein weiterer junger Hund vorhanden ist, aber gibt es natürlich auch.. aber zum einen weiß man nicht was die den Züchtern erzählt haben (einer für die Frau einer für den Mann wäre ja nachvollziehbar), und ob die Hunde überhaupt vom Züchter stammen. Bei Leuten die Hunde ohne Papiere "züchten" habe ich schon sehr oft erlebt, dass diese Geschwister abgeben oder überhaupt nicht sooooooo extrem drauf achten wer die Hunde kauft... von daher liegt die Vermutung nahe, dass die Hunde eher vom Vermehrer stammen. Aber im Endeffekt alles Vermutungen, ohne die Leute und die genaue Geschichte zu kennen würde ich es nicht wagen das pauschal negativ zu sehen..