Beiträge von saminsi

    Ein Freund hat eine 6-jährige blaue Amstaff-Hündin.

    Sie hat ständig Probleme mit Haut und Fell. Wobei das Fell an sich schön und voll ist. Sie hat eine Stelle an der Seite die rund "andersfarbig" ist und plötzlich kam. Wie ausgewaschen sieht das aus. Der TA konnte hier nicht weiterhelfen.

    Im Sommer hat sie immer wieder extrem rote Hautstellen und auch die Pfoten dürften sie jucken. Das ganze hört zwar immer wieder mal auf aber taucht dann auch im Winter ab und an auf. Aktuell hat sie am ganzen Körper verteilt so Art "Pickel".

    Es wurde schon sehr viel mit dem Futter versucht. (Hypoallergen, verschiedene Sorten,....). Es wurde auch immer wirklich eine 3-4 Monate lange gefüttert um eine Besserung abzuwarten. Das ganze führte allerdings zu keiner Besserung.

    Allergietest wurde durchgeführt und ja sie schlägt bei vielen Dingen an, wohl aber nicht sehr stark.

    Ein weiteres Problem ist, sie frisst immer wieder die Wände an. Psychisch oder ähnliches dürfte es nicht sein. Sie wird 2x täglich gefüttert, ich vermute ja Sodbrennen.

    Kennt das ganze jemand von seinem blauen Staff. Mir ist ja bekannt das die blauen grundsätzlich eine problematische Farbe sind und gesundheitlich oft angeschlagen sind. Hat vl. jemand Tipps was wir noch versuchen könnten?

    Heute morgen -18 Grad :cold_face:bin ich froh über meine Standheizung beim Auto. Aktuell -5 Grad und Schneefall.

    Morgen soll es wärmer werden. Ich will NICHT! Denn es kam schon die erste Warnung rein, evtl. morgen Regen am Weg zur Arbeit, der aber durch den starken aktuellen Frost wohl gefrieren soll. Hoffe es bleibt kalt genug das es schneit und nicht regnet.

    Ebby feiert den Schnee und die Kälte. Sie sollte wohl ein Husky werden und kein Aussie. Wir gehen aber 90% Freilaufgasse dh sie läuft sich immer warm. Joy (itk. Windspiel) vermeidet jeden Gassiegang so gut wie möglich und wenn dann ist sie mit Shirt und Wintermantel eingemacht.

    Ich selbst würde mich nie und nimmer als Hundemama titulieren. Wehre mich auch dagegen wenn ich von anderen so angesprochen werde.

    Ein Freund von mir hat ist alleinstehend und hat sich seine Staff-Hündin nur mit meinem Back-Up angeschafft. Er betitelt mich als "Goli" (hab grad keine Ahnung ob das deutsch ist oder ob ihr das versteht :rolling_on_the_floor_laughing:). Das lass ich zu, aber würde mich auch selbst nicht so nennen. Der Hund kennts und wenn er sagt "Wo ist die Goli" fängt sie an mich zu suchen.

    Meine Eltern habe eine Katze. Die bekam meine Mutter vor einigen Jahren zum Geburtstag. Mein Vater war nicht sehr begeistert davon. Ratet mal wer als erstes begrüßt wird wenn mein Vater von der Arbeit nach Hause kommt. Ja genau zuerst die Katze und dann alle anderen. Aber wenn mein Vater, und aber auch oft meine Mutter dann anfangen zu fragen, wo ist denn eigentlich unser Kind/unser Mädl....rufe ich oft ganz laut "HIER, ich sitze ja vor euch" ... endet oft in Gelächter.... aber ja sie nennen ihre Katze ihr Kind oder ihr Mädl.

    Ich selbst hab ja immer nur max. 3 Hunde. Kann mir für mich auch eine Vielhundehaltung nicht wirklich vorstellen.

    Ich kenne eine Vielhundehalterin persönlich und kann davon etwas berichten.

    Die Dame ist finanziell sehr gut aufgestellt und somit ist da alles geregelt. Sie hat 3 Großpudel, 1 Afghanen, 3 Nackthunde und 4-5 Kleinpudel. Immer mal wieder auch Pflege- oder Urlaubshunde mit dabei.

    Die Dame kümmert sich grundsätzlich alleine um ihre Hunde. Der Mann ist oftmals nur Anhang bei diesem Gespann :grinning_face_with_smiling_eyes:

    ALLE Hunde sind im Hundesport aktiv. Die Begleithundeprüfung haben alle. Manche werden dann im Agility geführt und manche weiter in IBGH1-3. Auch im Alltag sind die Hunde top erzogen. Alle laufen frei und sind immer abrufbar. Ich find es faszinierend aber nicht nachvollziehbar wie sie das schafft. Die Dame ist leicht eingeschränkt in ihrer Bewegung (Probleme mit den Füßen) und geht deshalb nicht in eine Arbeit. Nur so kann ich mir die Zeit erklären die sie in die Hunde steckt. Denn die Pudel werden auch alle von ihr selber gepflegt und geschoren. Die sehen immer aus wie aus dem Ei gepellt.

    Hier auch leider nur noch 1 Aussiedame.

    Ebby - S Bar L Dundee wird im Februar schon 9. Gesund und verrück wie immer. Die ist irgendwie noch gar nicht gealtert und eine richtig verrückte aber absolut entzückende Nudel. Bis auf ihre Unverträglichkeit mit 90% ihrer Artgenossen ist sie der perfekt Hund für mich.

    Quitu - mussten wir leider vor bereits fast 2 Jahren gehen lassen. Sie war der Fels in der Brandung. Als Junghund eine absolute Arschkrampe. Ab dem ca. 4 LJ wurde sie so richtig erwachsen und ab da war auf diesen Hund immer und überall zu 100% verlass.

    Für mich gibt´s sicher wieder einen Aussie, aber zu Ebby möchte ich keinen Welpen packen. Also heißt (hoffentlich) noch lange warten.

    Im Familienhundebereich (oder wie man es immer auch nennen will) denke ich läuft öfter etwas schief, wird öfter mal nicht hundegerecht "ausgebildet" oder gehandhabt. Hier passiert es oft aus Unwissenheit. Was das ganze nicht schmälern soll, ich bin auch der Meinung - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht- aber nur um das vl. etwas einzuschätzen.

    Ich empfinde es ganz anders, mein Gefühl ist eher die Menschen sind mittlerweile absolut verunsichert was "richtig" und was "falsch" ist. Dort herrscht ja eine ähnliche Mentalität, man kannes eigentlich nur noch falsch machen, egal was du machst es wird nur noch gemeckert. Entweder bist du unfair oder du wirfst mit Wattebausch, musst zu allem eine Doktorarbeit schreiben können, wehe du machst etwas aus dem Bauch heraus und kannst nicht wissenschaftlich begründen warum.

    Das merkt man ja auch immer wieder hier wenn Fragesteller neu sind. Da gehts ja teilweise richtig ab. Viele haben sich informiert, aber nicht "richtig", Lernprozesse darf es nicht mehr geben, Fehler schon gar nicht. Verunsichert sind super viele was denn nun korrekt ist und das was in vielen Hundeschulen (von Trainern mit §11!!!!) gelehrt wird, da schlägst einem oft die Hände übern Kopf zusammen.

    Und woher kommt das? Weil auch der Begleithundebereich einen Wettbewerb draus macht wer besser ausbilden kann. Nur dass es dort keine offzielle Preisverleihung gibt.

    Ja wenn man das hier im Forum so sieht bin ich absolut bei dir!

    Allerdings bin ich als Welpentrainerin in unserem Verein tätig und was ich da oft mitbekomme ist eine ganz andere Realität als hier im Forum.

    Ich glaube ich möchte hier auch noch was einwerfen.

    Ich bin der Meinung, das hier auch oft zu unterscheiden ist ob "absichtlich schlechte Ausbildung" oder aus "Unwissenheit".

    Ich denke im Sporthundebereich wird sehr viel Hundegerecht gearbeitet und ausgebildet. Es wird wenig "nicht hundegerecht" gearbeitet. Die, die es machen sind aber meiner Meinung nach dann wirklich grob und unfair zu den Hunden.

    Im Familienhundebereich (oder wie man es immer auch nennen will) denke ich läuft öfter etwas schief, wird öfter mal nicht hundegerecht "ausgebildet" oder gehandhabt. Hier passiert es oft aus Unwissenheit. Was das ganze nicht schmälern soll, ich bin auch der Meinung - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht- aber nur um das vl. etwas einzuschätzen.

    Ich kann hier von normalen Ortsgruppenprüfungen sprechen im Bereich Unterordnung und Rettungshunde. Ich selbst bin Welpentrainerin.

    Bei unseren Prüfungen ist es so das vorher meist ein Training auf unserem Platz stattfindet und hier auch unser Ausbildungsleiter anwesend ist. Sobald dieser aber erkennt, dass das Training nicht unseren Werten entspricht (wir dulden keinerlei physische wie auch psychische Gewalt an den Hunden) werden diese Teilnehmer darauf hingewiesen das sie bei unserer Prüfung nicht erwünscht sind.

    Ab und an gab es bei uns schon Prüfungen die seitens des Hundeführers abgebrochen wurden, weil der Hund die gestellte Aufgabe gerade nicht leisten konnte (psychisch). Kommt vor....ist keine Drama ...

    Aber was mir als Welpentrainerin oft im Welpenkurs unter kommt ist so viel schlimmer als das was bei Prüfungen vorkommt. Wie gesagt ein Prüfungsabbruch kommt bei uns vl. wenns hoch kommt alle 2 Jahre mal vor. Aber es sind in jedem Welpenkurs (2x jährlich) mind. 2-3 Hundehalter denen ich am liebsten von der Hundehaltung abraten würde. Bzw. was ich so definitiv nicht vertreten kann.

    Und ja wir als Hundeverein haben eine Sommerpause, da es wenig sinn macht bei den teilweise extrem hohen Temperaturen Sport zu machen. Oder das Training wird an das Wetter angepasst. (Rettungshundetraining im Wald durch einen Bach,...)