Beiträge von dagmarjung

    Wie alt ist deine Schwester?

    Was passiert, bevor die Hündin deiner Schwester in die Füße beißt? Wer befindet sich wo, ist es eine ruhige oder bewegte Situation?

    Beißt sie so fest, daß es deiner Schwester wehtut? Agression fängt nicht erst dann an, wenn Blut fließt. Auch knurren oder in die Luft schnappen oder leichter Kontakt gehört zum Agressionsverhalten.

    Fremde Personen sind grundsätzlich erstmal kein Problem, außer sie sind in der Nähe/in meiner Wohnung. Oder wenn sie draußen z.B. laute Geräusche machen, überraschende Bewegungen etc. Dann werden sie auch direkt angebellt.
    Inzwischen sind wir so weit, dass ich sie da größtenteils stoppen kann und sie sich schnell wieder beruhigt.

    mit anderen Worten, Menschen sind für deine Hündin sehr wohl ein Problem, aber du hast sie einigermaßen, wenngleich mit Einschänkungen unter Kontrolle. So daß zumindest niemand gefährdet wird.

    läuft dann aber zu ihm hin und spielt mit ihm oder will gestreichelt werden.

    Wenn Hunde sich an Menschen drängen, heißt das nicht unbedingt, daß sie diese Menschen mögen und gestreichelt werden wollen. Es kann auch die sogenannte T-Stellung sein: der Hund versperrt dem Menschen den Weg und will sagen: ich will dich hier weghaben. Bis hierher und nicht weiter. Achte mal darauf, ob das der Fall sein könnte.

    Die meisten Leute reagieren auf herandrängeln des Hundes mit Streicheln, das ist ein häufiges Mißverständnis.

    Aus dem, was du schreibst, kann man die Zusammenhänge noch nicht erkennen.

    Nimm das Verhalten deiner Hündin aber bitte unbedingt ernst und sichere sie so, daß sie auf keinen Fall Menschen gefährdeen kann! (Trennen, Maulkorb)

    Malteser sind relativ kurzbeinige Hunde aus der Rassegruppe der Bichons. Daher die geringe Körperhöhe. Es gibt noch einige weitere verwandte Rassen, die alle als kleine Begleithunde rund ums Mittelmeer entstanden. Bichon Frisee, Bologneser, Havaneser, Löwchen. Die sihd großenteils auch normal proportioniert.

    Bei all diesen Rassen muß man darauf achten, daß man keine Hunde mit zu extremen Merkmalen kauft, also zu winzig, zu kurze Schnauzen, zu kurze Beine.

    Ich hatte tatsächlich beide Rassen und genau wie eurer war mein Sheltie ein Ausnahmemodell: stumm wie ein Fisch... :roll:

    ansonsten kenne ich viele Shelties aus dem Hundesport, von Agility bis Dogdance, und da fallen mir ausgesprochen viele Erregungskläffer auf, das kenne ich von Pudeln so nicht. Die sind zwar auch keine stummen Hunde, aber mehr im Normalbereich. Ein dauerkläffender Pudel ist zumeist einfach nicht erzogen, während die Bellties im Hundesport doch in aller Regel von Leuten geführt werden, die auf Erziehung Wert legen, aber in diesem Punkt nicht durchkommen.

    Was mich vom Sheltie zum Pudel brachte, war aber das ängstliche Wesen meines Shelties, was leider nicht ungewöhnlich bei dieser Rasse ist. Ich wünschte mir als nächsten Hund einen mit einem stabileren Nervenkostüm und fand ihn in meiner Pudelhündin.

    Das heißt aber nicht, daß ich euch jetzt den Pudel vor dem Sheltie empfehlen würde. Ihr seid ja mit eurem Hund super zufrieden und da würde ich durchaus den Kontakt zur Züchterin eures Hundes suchen und einen zweiten Hund derselben Rasse aus dieser Zucht ins Auge fassen. Sheltie & Sheltie ist auf jeden Fall eine gute Kombination, viele Sheltiehalter die ich kenne, haben mehrere dieser zauberhaften Hunde.

    (Merke: Hunde bilden Rudel, Shelties bilden Wolken... :hugging_face:)

    Mehr als zugeben, dass ich bei sowas immer noch an das "Gute" im anderen Halter glaube, kann ich nicht. Dann möchte man dem anderen nicht gleich auf den Schlips treten usw. usw. und ärgert sich danach jedes Mal.

    Das ist genau der wichtige Punkt. Solange du dich auf den anderen Halter konzentrierst und was der möglicherweise von dir denkt und ob du ihm vielleicht auf den Schlips trittst, solange stellst du ihn und nicht deine Hündin in den Mittelpunkt. Deine kleine Hündin kann dann zusehen, wie sie ohne deine Unterstützung durch die Situation kommt. Und es funktioniert nicht, du fühlst dich überfordert und ärgerst dich hinterher.

    Sobald du aber deine Hündin und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellst, wirst du so handeln, wie es ihr gut tut, also rechtzeitig für ihren Schutz sorgen, durch hochnehmen, ausweichen usw. Egal, was der andere Hundebesitzer sagt, tut oder denkt.

    ...da hilft es den eigenen Hund abgewandt zum anderen zu führen und so weit zur Seite wie es geht.

    Darauf werde ich beim nächsten Mal achten.

    Ich freue mich, daß du dir diesen wichtigen Hinweis aus der Diskussion mitnehmen konntest und so deine Hündin zukünftig hoffentlich besser durch kritische Situationen führen kannst. :smile:

    Gleichzeitig macht es mich auch traurig, daß du in 12 gemeinsamen Jahren offenbar noch nicht selbst auf die naheliegende Idee gekommen bist, dich schützend zwischen deine Hündin und eine mögliche Gefahr zu stellen. Ich dachte, das macht man automatisch, wenn man seinen Hund liebt.

    Vielleicht ist es doch nicht so ganz unangebracht, seinen Hund in den Mittelpunkt zu stellen, zumal wenn man draußen gemeinsam unterwegs ist?

    Ein Hund, der erfahren darf, daß sein Mensch ihn beschützt, indem er seinen Hund hochnimmt oder sich zwischen ihn und den Fremdhund plaziert und diesen notfalls blockt, der lernt, daß er sich in jeder Situation auf seinen Menschen verlassen kann. Dieses Vertrauen man sich aber verdienen.

    Bei meiner Kleinpudelhündin Cara wurde im höheren Alter auch ein Herzgeräusch (Mitralklappeninsuffizienz) diagnostizert und anschließend durch genauere Untersuchung beim Herzspezialisten bestätigt. Sie lebte danach noch mehrere Jahre ohne Einschränkungen, mußte keine Medikamente nehmen und starb an etwas anderem. Aber sie hatte keinen Husten!

    https://www.zooplus.de/magazin/hund/h…lege/herzhusten

    Hunde altern und wie beim Menschen kommen auch hier die Krankheiten und Abnutzungserscheinungen mit dem zunehmendem Alter. Und damit auch höhere Kosten. Die Zeiten, wo man mit 1000 Euro in der Hinterhand für alles Wesentliche gerüstet war, sind leider endgültig vorbei. 250 Euro sind da wirklich nichts.

    In Caras letzter Lebensphase bis zum Tod hatte ich über 3000 Euro Kosten, und ich bin damit vergleichsweise günstig weggekommen, sie war bis auf die letzten Monate recht fit. Trotzdem schlugen auch vorher schon zwei größere OPs sowie Physiotherapiebehandlungen zu Buche.

    Andere Hunde in meinem Bekanntenkreis, darunter ein Hund mit chronischen und schweren Herz- und Nierenproblemen (Herzmedis, Entwässerungsmedis, häufige Kontrollen, NierenOP usw) kamen locker auf ein Mehrfaches des obengenannten Betrags.

    All das wohlgemerkt vor der drastischen Erhöhung der tierärztlichen Gebührenordnung!

    Ich drücke dir die Daumen, daß du möglichst bald aus deinem finanziellen Engpass herauskommst! :kleeblatt:

    Ich hab mal ein paar Minuten reingehört, einfach in die Mitte geklickt, so etwa ab Minute 47. Wenn sie andere Leute mit psychischen Problemen und Einstellungen und mangelnden Fähigkeiten in Bezug auf Hunde kritisiert, klingt das für mich total nach Selbstbeschreibung. Als Küchenpsychologin würde ich sagen, da projiziert jemand ganz heftig. Und bekämpft an anderen Menschen, was er an sich selbst ablehnt. Gruselig.

    Und was heißt hier in dem Kontext Menschenscheu? Also MenschenSCHEU hieße: ihr seht den Hund nicht. Der Hund läuft Riesen Bögen um auch.

    Das Wort "menschenscheu" kam nicht von der TE !

    Das habe ich eingebracht, um ein von der TE geschilderte Verhalten in einem Wort zu benennen, wobei ich die Bedeutung des Wortes auch wesentlich variabler sehe als du. In meinen Augen ist ein Pudelwelpe schon dann menschenscheu, wenn er nicht aktiv interessiert auf Besucher zugeht und dies auch im weiteren Verlaufe des Besuches nicht nachholt.