Beiträge von dagmarjung

    Außerdem, auch abgesehen von Rasse und Epigenetik, optimal aufgezogene Welpen landen eher nicht im Tierschutz.

    Du suchst aber gezielt einen Hund für einen speziellen Job. Ein Hund für tiergestützte Therapie muß überdurchschnittlich hohe Anforderungen erfüllen in punkto Wesenssicherheit, Menschenfreundlichkeit, Umweltsicherheit und Stressresistenz. Also mehr als ein normaler Begleithund. Schon um der Sicherheit der Klienten/Patienten willen.

    Dafür ist die Auswahl einer wesensmäßig passenden Rasse und die bestmögliche Aufzucht und Umweltgewöhnung des Welpen einfach die beste Voraussetzung.

    Achja, Trinkflasche: da gibt es ja welche extra für Hunde mit angehängtem Napf. Nett, aber zumindest bei den Modellen die ich früher hatte, war es nie möglich, Wasser aus dem Napf wieder in die Flasche zurück zu gießen. Kein Problem beim Gassi in Wald und Flur, dann kippt man das Restwasser einfach auf die Erde. Aber sehr nervig, wenn man den Hund in Bus, Straßenbahn oder Zug tränken will.

    Ich bin daher auf die Billiglösung umgeschwenkt: normale Halbliter-PETFlasche hat man doch immer irgendwo übrig, und ein kleiner Plastikbehälter als Trinknapf findet sich immer im Beutel für Plastikmüll. Diese Kombi hat sich hier sehr bewährt. Kostet nichts und Wasser zurückkippen ist kein Problem mehr.

    Zeckenzange oder Zeckenkarte. Ich mag die Zeckenkarte, die kann man immer bei den anderen Karten im Portemonnaie dabei haben.

    Zergelseil oder anderes Spielzeug zum Zergeln. Welpen beißen in alles rein, Hosen, Hände, Tischbeine. Ein griffiges Zergelspielzeug dient dann gut zum Umlenken.

    Gerade bei einem kleinen Hund kann man auf Dauer viel Geld sparen, wenn man statt der üblichen Kottüten aus dem Tierfachhandel die wesentlich günstigeren "Frühstücksbeutel" aus Drogerie oder Supermarkt wählt. Die gibt es im 100 oder 150 Pack für unter einem Euro. Hat für Cara - Endgewicht knapp 9 Kilo - immer ausgereicht.

    Wenn der Welpe erst mal da ist, sollte auch ein Mantel (Regenschutz) auf der Einkaufsliste stehen.

    Wichtige Anschaffungen, die ich vor der Hundehaltung gar nicht auf dem Schirm hatte:

    Wasserfeste, aber luftdurchlässige Schuhe (Goretex oder ähnliches), damit man auch über regennasse oder taufeuchte Wiesen gehen kann, ohne nasse Füße zu kriegen.

    Eine gute Regenjacke, in der man auch länger laufen kann, ohne zu schwitzen.

    Einen Regenhut. Kapuze finde ich nicht ausreichend, weil ich immer freien Rundumblick brauche, wenn mein Hund frei läuft, und auch um andere Hunde, Radfahrer usw im Blick zu haben.

    Ich hatte für Cara zwar von Anfang an eine übliche 2 MeterFührleine, aber in ihrer Welpenzeit hat sich eine deutlich längere "Schlamperleine" von etwa 5 Metern sehr bewährt. Einfach eine Kordel aus dem Baumarkt mit einem Karabiner dran.

    Bei der normalen 2 Meter Führleine stößt ein Welpe immer zu schnell ans Ende und ruckt sich selber. Eine längere Schleppleine ist andererseits schwerer zu handhaben und zu lang. Die mittlere Länge gibt dem jungen Hund etwas mehr Freiheit, man hat ihn aber trotzdem gut kontrolliert und in der Nähe.