Beiträge von dagmarjung

    Wenn ein Zusammenhang besteht zwischen Vaginalentzündung und einem dadurch deutlich erhöhtem Risiko für eine Pyometra, dann ist natürlich nachvollziehbar, warum der TA zur Kastration rät.

    Falls Unklarheiten bestehen, dann würde ich das nochmal genau mit dem TA besprechen wollen.

    Die Wahrscheinlichkeit, Krebs zu bekommen, steigt mit dem Alter. Eine Kastration mit 11 Jahren wird daran nichts ändern, weder im negativen noch im positiven.

    Der Tierarzt wird doch einen konkreten Grund haben, eine Kastration in so hohem Alter vorzuschlagen, oder? Welche positive Wirkung erhofft er sich für deine Hündin?

    Warum Papillon?

    Zwei Gründe fallen mir ein: zum einen die handliche Größe und zum anderen der Erhalt der Stehohren. Handliche Größe haben natürlich auch andre Rassen aber bei Stehohren wird's schon enger in der Größe, wenn man mal von Spitzen absieht, und das plüschige Fell will man sicher nicht haben.

    Elbenwald : Was genau regt dich bei dieser Mischung so auf? :???: Abgesehen vom Preis natürlich, aber sogar da hat man schon Schlimmeres gesehen.

    Das dürften charmante, elegante kurzhaarige Mixe im handlichen Format werden, natürlich mit Jagdtrieb von beiden Seiten auf Auge und Nase, Lurcher halt. Aber ich sehe da keine qualgezüchtete oder wesensmäßige Katastrophe. Die Haarlosigkeit der Hairless Terrier vererbt sich rezessiv, die Welpen werden also behaart sein. Im Gegensatz zu anderen haarlosen Rassen haben HT auch ein normales Gebiss.

    Sheltie hatte ich kurz überlegt, da kommts aber wahrscheinlich sehr auf die Linien an und ich kenne mich mit den Hütis so gar nicht aus bisher.

    Vom Sheltie würde ich ganz stark abraten. Natürlich gibt es in jeder Rasse Ausnahmepersönlichkeiten, aber typischerweise sind Shelties ausgesprochene Einpersonenhunde, anderen Menschen gegenüber reserviert bis scheu, nicht kontaktfreudig. Dazu kommt eine sehr hohe Sensibilität, oft auch Neigung zur Ängstlichkeit. Von negativen Erfahrungen jeglicher Art lassen sie sich stark beeindrucken und gehen dann ins Meiden.

    Ein Hund im sozialen Einsatz sollte aber kontaktfreudig sein, ein stabiles Nervenkostüm haben und unabhängig vom Temperament so in sich selbst ruhen, daß sie auch gelegentliche Ungeschicklichkeiten des Menschen (laut sein, festhalten oÄ) nicht gleich übelnehmen.

    Du hast einen Welpen, der erst wenige Tage bei dir ist und außerdem krank ist und anscheinend nicht viel kennt. Der ist vollkommen damit ausgelastet, sich einfach nur an seine neue Umgebung und an dich zu gewöhnen. Laß die Kopfarbeit und jede Art von Training erstmal weg, bis er wieder gesund ist. Mit Bauchschmerzen lernt es sich nicht gut.

    Die Box hast du dir vermutlich schon "verbrannt", denn wenn dein Welpe darin randaliert und jault, hat er sie offenbar bereits mit sehr negativen Gefühlen verknüft und eben gerade nicht als Ort der Ruhe und Entspannung.