Aber mein persönliches Empfinden ist auch, dass bei diesen Mischungen nicht immer die besten Charaktereigenschaften jeder Seite durchkommen
Da sehe ich aber doch einen erheblichen Unterschied zwischen eher abenteuerlich gemixten Doodeln mit zB Australian Shepherd, Berner Sennenhund oder gar Kangal auf der einen Seite, oder Pudel plus eine der Bichonrassen. Sowohl die Bichons als auch die kleinen Pudel sind als kleine Gesellschaftshunde charakterlich nicht Welten voneinander entfernt und die älteren Bichonrassen, speziell der damals weiter verbreitete Malteser, spielten auch eine Rolle bei der Herauszüchtung der kleinen Pudelschläge.
Pudel waren ursprünglich gut mittelgroße Jagd- und Apportierhunde. Als der Wunsch nach kleinen bis sehr kleinen Pudeln aufkam (und der Markt dafür) wurden sie sehr fix kleiner gezüchtet und das bestimmt nicht aus der eigenen Rasse heraus. Die frühen Bilder von Zwergpudeln sehen noch ganz schön malteserig aus, mit glatteren Haaren und kürzeren Beinen als man vom Pudel kennt.
Bei den heutigen Designermixen mit Bichons wäre die Robustheit und Gesundheit das, worauf ich speziell achten würde, und da wäre der Malteser aus Ausgangsrasse tatsächlich nicht mein Favorit. Allgemein würde ich darauf achten, daß von keiner Seite her kritische Verzwergungsmerkmale kommen: Apfelkopf, verkürzte Schnauze, dünne Beinknochen und natürlich zu geringes Körpergewicht.