Beiträge von dagmarjung

    Deine Hündin wird nicht in deinem Sinne sozialisiert, wenn du sie gegen ihren Willen zum Hundekontakt drängst oder anderen Hunden zum Beschnuppern 'auslieferst'. Dann wird sie eher gestresst und sich gegebenenfalls durch Knurren und Schnappen wehren. Es hat keinen Sinn, einen jungen Hund mit 'möglichst viel' Hundekontakt zu überfordern (sie zeigt dir ja an, daß sie überfordert ist) sonst erreicht man das Gegenteil dessen, was man wollte. Viel besser ist es, immer wieder ausgewählte Kontakte zu ermöglichen.

    So wie andere hier schon geschrieben haben, kannst du sie dadurch unterstützen, daß du andere Hunde abblockst und wegschickst, wenn sie bei dir Schutz sucht. Dadurch kann deine Kleine jederzeit Kontakt aufnehmen, indem sie sich etwas von dir entfernt, und Schutz dicht bei dir finden, wenn es ihr zuviel wird.

    Das hat für dich und sie gleich mehrere positive Effekte: deine Hündin kann entspannter auf andere Hunde zugehen, wenn sie weiß, daß du ihr Rückzugsort bist. Sie lernt, daß sie dir vertrauen und sich auf dich verlassen kann, die Bindung zu dir wird dadurch gestärkt. Sie lernt, zu dir zu kommen wenn sie Angst hat und nicht von dir wegzuflüchten, das kann in Schreckmomenten lebensrettend sein!

    An der Leine sollte normalerweise kein Hundekontakt stattfinden. Wer kennt das nicht, wenn die Hunde umeinander kreisen und die Leinen sich verwickeln. Schnell fühlt sich ein Hund bedrängt, kann nicht ausweichen und schon ist die Keilerei da.
    Es ist auch hier für deinen Hund viel entspannter, wenn sie von Anfang an verinnerlicht: an der Leine kann mir keiner zu nahe kommen.


    Dagmar & Cara

    PS: Ein Hund, der stänkern will, wird sich dabei nicht hinter dich zurückziehen sondern vor dich hinstellen und den anderen Hund aktiv von dir abblocken nach dem Motto 'MEIN Frauchen!!' Das muß man natürlich nicht unterstützen. Den Unterschied erkennst du aber an der Körperhaltung deines Hundes.
    Deine Schilderung klingt aber eher nach kindlicher Unsicherheit.

    Du sagst, dein Hund darf nur auf eure Einladung hin aufs Sofa, also ist das Sofa durchaus nicht absolut verboten für ihn. Was spricht denn in euren Augen dagegen, daß er nachts darauf liegt, wenn ihr es ohnehin nicht benutzt?

    Dagmar & Cara

    Faustregel: In Lebensmittelläden nicht, sonst schon. Aber: im Zweifelsfall hat jeder Ladenbesitzer Hausrecht und kann nach Gutdünken Hunde reinlassen oder nicht.

    ZB durfte ich meinen Hund mal nicht in ein bestimmtes Papierwarengeschäft mit reinnehmen. Begründung: Bei Regenwetter schütteln sich die Hunde erstmal, wenn sie reinkommen, und da steht dann das teure Briefpapier oder ähnliches in offenen Ständern...
    Oder in einem großen Künstlerbedarfsmarkt: Angeblich soll der Hasenleim so riechen, das nicht nur ein Hund dort markiert hätte. Seitdem herrscht dort Hundeverbot.
    im 'Dänischen Bettenlager' ist Hundeverbot aus 'hygienischen Gründen, wegen der Betten', im benachbarten Concord-Matratzengeschäft dagegen nicht. Bitte dreimal raten, wo ich als Kundin hingehe! ;)
    Oft gibt es auch in Geschäften, die ansonsten ganz andere Sachen verkaufen, zumindest an der Kasse ein paar Süßigkeiten. Dann kann es vorkommen, daß Hunde deshalb draußen bleiben müssen. In anderen Läden wo es genauso ist dagegen nicht, zB im Woolworth bei uns hatte ich noch nie Probleme.

    Kleiner Trost: Wenn man erst einmal seine Erfahrungen mit den einzelnen Läden im eigenen Umfeld gesammelt hat, kann man seine Einkaufstouren mit Hund ganz gut und ohne böse Überraschungen planen.

    Die Warnungen vor Sprüngen und Überlastung bei jungen Hunden beziehen sich darauf, daß der Mensch solche Leistungen nicht zu früh verlangen und üben sollte, auch dann nicht, wenn der Hund es gerne mitmacht. Was die Hunde aber von sich aus unaufgefordert tun, das kann man sie ruhig tun lassen.
    Viel Spaß mit eurer Pudeline!

    Dagmar & Cara

    Es ist ein Unterschied ob jemand im Ärger vom Einschläfern daherredet oder ob er sich wirklich die Mühe macht, dich bei der Polizei anzuzeigen oder beim Ordnungsamt zu melden. Der Vorfall ist nun schon 2 Wochen her. Hätte es eine Anzeige oder ähnliches gegeben, hätte sich die entsprechende Behörde schon längst bei dir gemeldet. Deine persönlichen Daten sind ja bekannt.
    Für mich hört sich das eher so an, als wollte da jemand seinem Ärger Luft machen, dir Angst einjagen und vielleicht finanziell etwas mehr aus der Sache herausholen, als die Versicherung bereit ist zu zahlen.

    Dagmar & Cara

    Wen du 'Platz' für das sofortige Hinlegen auf Kommando in Sphinxstellung nimmst, wie es üblich ist, dann würde ich für das Schicken auf den Ruheplatz ein anderes Wort nehmen, zB 'Körbchen'. Denn dabei kommt es ja nur darauf an, daß er dort bleibt, er darf sich in beliebiger Stellung hinlegen, auch mal umdrehen usw.
    Ich verwende auch ein anderes Wort, wenn sich meine Hündin im Restaurant oder in der Straßenbahn ablegen soll, dann heißt es 'mach Pause' und Cara darf sich etwas Zeit lassen und die gemütlichste Stellung suchen.

    Was Kommandos wie 'Bleib' oder 'Warte' angeht, dazu gibt es zwei Meinungen. Die eine, die hier schon zum Ausdruck kam, ist die, daß ein sitzender oder liegender Hund ja automatisch am Ort bleibt, das Bleiben muß man also nicht extra mit einem weiteren Kommando belegen. 'Sitz' oder 'Platz' reicht.
    Die andere, und dazu bekenne ich mich, findet ein allgemeines 'Bleib' durchaus praktisch, für alle die Fälle, wo man einen Hund mal angebunden oder frei warten lassen möchte, ohne daß er dabei eine bestimmte Stellung einnehmen muß, zB weil man es sowieso nicht kontrollieren kann, ob der Hund zwischendurch aufsteht.

    Dagmar & Cara

    Normalerweise gibst du deiner Versicherung deinen Bericht und die nehmen dann Kontakt zu der geschädigten Person auf, um deren Ansprüche abzuklären. Weiter hast du da gar nichts mit zu tun, alles weitere läuft über die Versicherung. Lass dich von Schwiegersöhnen usw bloß nicht unter Druck setzen! Das sind leere Drohungen. Deine Hunde sind ja nicht unbeaufsichtigt durch die Straßen gestreunt, sondern waren auf einem umzäunten Grundstück. Ich gehe ja auch nicht einfach so in einen fremden Garten, wenn ich sehe, da läuft ein Hund.

    Dagmar & Cara

    Möpse sind wesensmäßig sehr freundliche Hunde, aber keine Sportler. Papillons sieht man sehr oft im Agi und Dogdance. Da du eher sanftmütige Hunde magst, würde ich mir auch mal die Bichonrassen genauer anschauen, Havaneser, Malteser und wie sie alle heißen. Da gibt es neben eher kurzbeinigen auch normalproportionierte Rassen. Eine sehr sanftmütige Rasse sind auch die Cavalier King Charles Spaniel. Chihuahuas sind oft eher selbstständig und zeigen nicht unbedingt 'will to please'. Obwohl es sehr viele davon gibt, sieht man sie im Gegensatz zu den ähnlich kleinen Papillons sehr selten im Hundesport oder Dogdance.
    Wenn du Wert auf ein sanftes Naturell legst, sind Pinscher, Schnauzer und Terrier wahrscheinlich nicht deine erste Wahl, obwohl die im Hinblick auf Sportlichkeit einiges zu bieten haben. Bis auf die Locken erfüllen natürlich auch die beiden kleinsten Pudelgrößen deine Ansprüche. Vielleicht lohnt auch ein Blick auf die kleineren Rassen der Spitze und das verwandte Schipperke.

    Ich weiß nicht, wie wichtig die 25 Zentimeter Höchstgrenze für dich sind. Robuste und sportliche Hunde findest du eher eine Nummer größer, so bis 30 Zentimeter, unabhängig von der Rasse. Die sind auch noch klein genug und passen in ein von der Bahn gefordertes geschlossenes Behältnis, falls das der Grund für dein Größenlimit sein sollte.

    Dagmar & Cara

    Zitat


    Er ist zimperlich, sehr. Er hat letztens einen Ubahnwaggon zusammen geplaerrt, weil aus Versehen wer gegen seine Rute gekommen ist. Er schreit bei etwas brennenden Spritzen, bei eigentlich allem was er bloed findet.

    Vielleicht hat er das ja vom Schäfer: eine befreundete Tierärztin erzählte mir, das Deutsche Schäferhunde beim Tierarzt die allergrößten Weicheier seien. Die Jungs noch schlimmer als die Mädels! ;)

    Dagmar & Cara