Beiträge von Terry

    Ich händle es so wie Staffy und halte dabei die Leinen (bei mir sind es entweder 3 oder 8 m) "aufgerollt" in einer Hand (meist rechts) und lasse sie durch die andere Hand (in dem Falle links) gleiten. Damit kann ich jederzeit die Leine kürzen ohne das der Hund das mitbekommt oder auch mal lockerer lassen falls der Hund los stürmt um ihn dann mit einem Laut zu stoppen um ihn dann wieder kurz nehmen zu können.

    Wenn ich dann mal mit der 10m oder 15 m Leine arbeite kann ich dies bei Begegnungen, die ich nicht wünsche, genauso händeln.

    Hund sollte nicht über die Leine korrigiert, weder "eingeholt" noch geruckt noch was weiß ich werden. Letztendlich soll der Hund ja auf den HH hören und achten und nicht auf die Leine ;)

    Wenn du dich dabei nicht wohl fühlst und dein Kleiner danach "sich nicht mehr einbekommt" würde ich da auch regulierend eingreifen. Zwischen dem Toben immer mal wieder kleine Pausen bei denen er lernt den anderem Hund /anderen Hunden einfach mal zu zuschauen. Sobald er sich beruhigt hat darf er dann auch wieder Toben gehen.

    Variiere es, damit Hund nicht die Leine mit "Ende des Spiels" verknüpft und dann nicht mehr gerne kommt. Besser ist es auch wenn ihr euch bewegt, also lauft. Dann kannst du ihn zwischendurch immer mal wieder anleinen und ableinen (geht auch auf der Wiese, die ja nicht so klein sein wird), wobei ich bei Ashkii einfach immer wieder mal die Leine losgelassen habe um sie ohne Kommentar wieder aufnehmen zu können.

    Je früher Zwerg lernt das es bei allem Grenzen gibt, umso größer die Chance das er sich später nicht so hinein steigert.

    :D such dir ne andere Hundeschule. Einel saudumme Bemerkung betr. der Größe deines Hundes. Aber was will man erwarten von Hundetrainern die es nicht schaffen Leinenführigkeit anders beizubringen als mit dieser, Sorry, albernen Leckerlimethode.

    Die haben keinen anderen Plan, also bist du als Kunde eben der Buhmann, äh -frau. Falls es noch andere HuPlätze in der Umgebung gibt (manchmal lohnt es sich etwas weiter zu fahren) schaue die die Arbeit mit den Hunden ohne Hund an. Da kannst du sehen wie die Trainer mit den Kunden umgehen, wie gearbeitet wird und das in aller Ruhe weil ihr von eurem Hund nicht abgelenkt werdet.

    Und da ist doch der Haken bei der Geschichte Wauzihund: durch ständige "Belehrungen" sind die Leute so auf 180 das man mit ihnen gleich gar nicht mehr reden kann.

    Helfen bedeutet manchmal die Zähne zusammen beißen. Davon frei sprechen kann ich mich nicht. Ich agiere auch sehr impulsiv.

    Das musste mal eine alte Damen feststellen, welche ihren Hund, obwohl schon 13 und vom Vorbesitzer nicht wirklich beigebracht wurde, nicht auf Achse zu gehen, mit der Leine vermöbeln wollte als wir (meine Freundin und ich) ihn festhielten, weil er unseren Hunden gefolgt war.

    Wir haben uns auch angegiftet und ich habe mit Anzeige gedroht. Da dies auf den Feldern passierte, wollte ich mir die Autonummer aufschreiben und folgte ihr. Nun versuchte sie mich abzuschütteln und marschierte in die Bahnhofstraße und ich immer brav mit. Nach dreißig Minuten hatte sie di Faxen dicke, ging zu ihrem Auto und ich hatte die Nummer.

    Anzeige habe ich erstattet, es wurde weiter gegeben an die Staatsanwaltschaft von denen ich auch ein Schreiben erhielt das es eingestellt wurde, nachdem eine Verwarnung der Dame ins Haus flatterte.

    Habe sie noch öfter getroffen, ab und an sogar mit Schlepp und ich bilde mir ein der Umgang war anders. Aber: würde ich heute nicht mehr machen. Heute liegt mir mehr an einem längeren Gespräch in der Hoffnung das vielleicht die wichtigsten Dinge hängen bleiben und der Gegenüber die Möglichkeit hat sein Handeln zu überdenken und sich für eine andere Sicht zu entscheiden.

    So bleibt man wenigstens im Gespräch.

    Zitat

    Wir müssen uns alle einig sein sonnst wird das nicht und vor allem Konzequenz ist das A und O.


    Und damit macht man sich das Leben unnötig schwer und der Hund bekommt die Unsicherheiten vorgesetzt die er nun nicht brauchen kann.

    Gelassenheit ist das oberste Gebot in der Hundeerziehung. Konsequenz in der jeweiligen Situation ja, Konsequenz um jeden Preis, das gibt Probleme (für Mensch und Hund).

    mh, also verschiedene Blickwinkel sind schon ganz Lustig ;)

    Irgendwo geistert hier doch auch ein Thema herum, wo sich viele aufregen das da HH durch die Gegend stiefeln und "Erziehungstipps" geben obwohl nicht gefragt.

    Die HH hat gemerkt das sie nicht zu Potte kommt und hat eine HuSchule aufgesucht. Hätte sie genug Wissen hätte sie es mit dem Hund allein hin bekommen bzw. würde sich eine andere Hundeschule suchen (die Methode ähnelt ja fast 1:1 den HW > Hund muss 100% von Mensch kontrolliert werden und Hundekontakte sind nur Streß).

    Glaube kaum das es ihr wirklich hilft wenn man sie "zusammensch***ßt).

    Es wird allen HH geraten HuSchulen zu besuchen wenn sie mit ihrem Hund nicht klar kommen. Und nun kommt es auf den Blickwinkel an: irgendwie glaubt ja jeder das er die bessere Erziehungsmethode hat. Kann man ja der HuSchule und der HHterin ja nicht wirklich vorwerfen.

    Mein Tipp: sich nicht mehr darüber aufregen; neutral Verhalten um dann in ein möglichst neutrales Gespräch zu kommen: welche HuSchu; welche Inhalte; möchte sie vielleicht Buchvorschläge; vielleicht mal mit zur HuSchule gehen (man möchte ja schließlich auch noch dazu lernen :hust: ); dann die Methoden und deren Anwendungen mit viel Gelassenheit (auch wenn es schwer fällt) versuchen der Dame Nahe zu bringen um sie vom Gegenteil zu überzeugen.

    Ein schwerer, langer, mühseliger Weg. Aber mit dem Holzhammer schätze ich mal wird sie vielleicht bald hier auftauchen "die ewigen Besserwisser, nerven die euch auch so?" :D

    Vergeude nicht deine Energie dich über Andere zu Ärgern. Da deine Oma eh was gibt dann gestaltet es so das Hundi auch was lernt dabei (z.B. dich zu Fragen bevor sie etwas von anderen annimmt, da brauchste halt einen guten Trainer der dir das Beibringen kann).

    Konzentriere dich auf deinen Hund und schaue wie du Situationen geregelt bekommst ohne Andere erziehen zu müssen.

    Dein Hund hat noch nicht erkennen können das ihr es Ernst meint. Auch dazu bräuchtet ihr einen Trainer der euch vermitteln kann wie ihr das am Besten anstellt. Respektlosigkeiten werden nicht ignoriert sondern gemassregelt. Wann, wie und ob Notwendig, ja auch dazu braucht ihr eine gute HuSchule welche euch das vermittelt.

    och, Ashkii war auch immer mit 3 - 7 Hunden unterwegs. Und das waren immer alles "Raketen". Er ist ja auch nicht immer mit Schlepp (ca. 8 m) gelaufen. Aber immer zwischendurch und da gab es nie Probleme mit der Schlepp (ohne Schlaufe, versteht sich).

    Jede "Anweisung" die er missachtet wird sich später multiplizieren wenn er noch schneller ist und seine Interessen gaaanz woanders sind. Da kommen dann viele um die Schlepp nicht herum und das ist wesentlich mühsamer, da Hund schnell unterscheidet wann man über die Leine Kontrolle hat und wann nicht.

    Ich würde es variieren. Auch auf den Rudelrunden sollte Hund auch mal nicht toben, sondern sich an dem HH orientieren. Je früher ein Hund dies lernt, umso mehr kann er sich von allein (ohne das HH einwirken muss) später zurück nehmen.

    Sollte eine Überlegung wert sein ;)

    Ashkii (jetzt 1 Jahr alt) hat vom ersten Tag an viele verschiedene Leinen(längen) kennen gelernt. Bis auf die Flexleine wurde alle immer mal wieder einfach fallen gelassen, mal ist er ohne auf den Feldern gelaufen (dann wurde er nie von mir abgerufen), mal mit langer Schlepp, kurzer Schleifleine im fliegenden Wechsel.

    Gerade wenn ich vermuten konnte das bei schönem Wetter ich vielen Hunden begegnete, hatte er zwischendurch immer wieder die Schlepp dran. Denn damit konnte ich ihn ohne Kommentar, ohne Abrufen zu müssen einfach "einsammeln" und weiter gehen. Erstens war so gewährleistet das er mein Rufen nie "überhören" konnte und zweitens kann ich ihn jeder Zeit anleinen ohne das er das als Strafe sieht (Leine als Strafe ist Kontraproduktiv).

    Abgerufen immer nur wenn er eh schon allein auf dem Weg zu mir war oder aber nur wenn ich mit ihm allein war und ich mir Sicher sein konnte das er zu mir kommt.

    Die wenigen Hundetreffen mit Toben, die Ashkii hier zwischendurch hatte waren immer entspannt weil ich ihn nach "Begrüßungstoben" doch recht Sicher abrufen kann. Ich schaue also immer ob Ashkii mich jetzt wahrnimmt oder ob ich ihn einfach mal "einsammle". Dann kann ich ihn ohne Gefahr zu laufen, das er die Leine als Negativ sieht, an der Leine laufen lassen bis er wieder "ansprechbar" ist. Und dann kann er wieder frei laufen.

    Ich würde also Henry nicht abrufen (damit bekommt er zu oft die Gelegenheit sich vielleicht dagegen zu entscheiden) und würde ihn nur über Schlepp laufen lassen (die auch immer mal wieder zwischendurch aufgenommen wird wenn gar nichts ist und vor allen Dingen schon am Geschirr ist wenn er noch an der normalen Leine läuft, bevor er abgeleint wird - hihi verstanden?) und einfach Kommentarlos einsammeln und eine Weile bei dir laufen lassen bevor er wieder frei laufen darf.

    Allerdings ist ein "ich lasse Hund erst einmal hinsetzen bevor ich ableine und ihn dann nur auf Kommando laufen" Kontraproduktiv. Da lernt Hund nicht gesittet loszulaufen, sondern kann schon schön hibbeln bevor es losgeht und somit mit noch mehr Elan loslaufen.