Beiträge von Terry

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    Ach ja, kann mir einer sagen, ob man irgendwie rausbekommen könnte, ob Trulla Mitglied ist oder nicht. Glaube nämlich nicht ganz daran, das sie sooo plötzlich schon soo lange Mitglied sein ist.


    Wenn ich das richtig verstehe seit ihr ein eingetragener Verein? Da braucht es auch eine eine Satzung. In der wird alles festgelegt was, um Streitigkeiten vorzubeugen, von Wichtigkeit ist. U.a. kann man darin festlegen das eine Person, welche die Mitgliedschaft beantragt, erst eine Weile aktiv anwesend sein muss und vor allen Dingen das alle andere Mitglieder ihr Einverständnis geben, diese Person als aufgenommen wird.

    Gibt es bei euch keine Satzung?

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    Hintergrund: In unserem Bekanntenkreis gibt es einen Aussie, der immer ohne leine läuft, von sich aus an jeder Straße stehen bleibt, sofort und immer ( gefühlt) gehorcht und trotzdem ist der Besitzer mmer noch hinterher, seinen Hund zu "optimieren" - mit Hundeschule und allem..


    das konnte mein Beardie seit er ca. 9 Monate alt war. Das reichte mir um durch den Alltag zu kommen. Kommandos gab es selten (meist nur "leg dich hin") und das wars dann.

    Beim Nachfolger Balu das Gleiche. Bei beiden kein HuPlatz, keine Ausbildung.

    Wollte ich mit Barry dann anders machen (warum eigentlich :???: , keine Ahnung, vielleicht weil es mein erster HerdiMix war) und ich gab es nach knapp 3 Jahren auf und wechselte wieder zu den wichtigen Dingen, die ich im Alltag brauche, ohne Kommandos. Da ging es auch mit Barry aufwärts.

    Ashkii lernt auch nur das Nötigste für den Alltag. Da ich mit ihm aber verschiedene Sportarten machen möchte oder mache, braucht es da dann eher die Ausbildung. Die ich langsam angehe, nicht so verbissen sehe, mir Zeit lasse und, wenn ich mit ihm dann mal eine BH mache, natürlich so perfekt wie wir beide es leisten können, absolvieren möchte.

    Aber wirklich Perfekt sein möchte ich gar nicht (schon gar nicht im Alltag), liegt mir auch gar nicht und habe auch kein Problem damit wenn jemand es für sich in Anspruch nimmt. Sobald sich das dann aber auf Hunde und Kinder ausdehnt betrachte ich so etwas dann eher kritisch.

    Mein Geheimnis: mein Hund nimmt mich ernst ;) . Ist dies nicht gewährleistet muss ich Hundi absichern. Ashkii nimmt mich noch nicht ganz so ernst, da fehlt noch ein bisschen, aber das "wächst" sich noch aus :D . Bei einem davon eilenden Reh ist er stehen geblieben und hat sich dann abrufen lassen, aber darauf verlasse ich mich lieber noch nicht.

    Barry ist auch ein HerdiMix mit den entsprechenden Tendenzen: "muss mal überlegen ob das jetzt Sinnvoll ist oder nicht". Bei dem konnte ich nur Punkten das er mich ernst nimmt. Sonst würde der mir schon mehr als einmal die Mittelkralle in Notsituationen gezeigt haben.

    2005 musste ich ihn noch an eine lange Leine in Wildreichen Gebieten nehmen. Da ist er den Wildspuren nach. 1/2 Jahre später konnte ich ihn bei Rehen, Hasen sowieso und auch Eichhörnchen (seine Lieblingsbeute, wenn er sie denn bekäme) abrufen bzw. vorher abstoppen.

    Heute war ich mit ihm allein im Wald unterwegs und hab mich prompt verlaufen. Bin dann an einem Feld, direkt am Wald lang gelaufen (zur besseren Orientierung) und neben uns sprangen einmal 2, einmal 3 Rehe in den Wald und vor uns noch ein Reh was uns erst einmal übersehen hatte (Barry darf offline laufen). Großes Interesse bei meinem Hund aber von allein neben mir geblieben bzw. auf mich gewartet (bei den ersten Rehen). Er zeigt mir an wenn er Wild "in der Nase" hat, allerdings unabsichtlich. Dann reicht ein verbales Kopfschütteln.

    Für strikte Verbote bzw. Anweisungen (im Alltag) gibt es bei mir keine Belohnung. Da ich nicht viel mit meinen Hunden unterwegs "quatsche" kam von mir heute z.B. nur ein freundliches "hab die Rehe auch gesehen, wir gehen weiter" und gut ist es.

    Sehr schwierig das Ganze. Denn wie kann man seine Angst verlieren wenn man solchen "Knalltüten" begegnet. Wenn andere Hundehalter der Meinung sind auf ihre Hunde nicht zu achten.

    Bei mir würde das dann allerdings irgendwann mal von Freundlich, über Bestimmt in "sehr Böse" umschlagen und dann sorge ich dafür das meinem Hund keiner zu Nahe kommt.

    Um mit einer Angst umgehen zu lernen muss man auch das passende Gegenüber haben. Drücke die Daumen dass das dann nach dem Umzug endlich möglich ist.

    och, lang, lang ist es her. Da hatte eine Freundin auch die nette Idee meinem Beardie ein paar blaue Strähnen auf sein Haupthaar pinseln zu müssen. Meinte das geht nach dem ersten Regen wieder raus.

    Nischt war. Hat ein paar Wochen gedauert eh mein Hund nicht mehr wie ein "gewollt-und-nicht-gekonnt"-Punker aussah, was ihm so was von wurscht war. Theoretisch hätte ich ihm das Fell das so stutzen sollen, das es schön hoch steht. Das hab ich mir aber dann doch verkniffen.

    Auf der Fiffiparade 2002 gab es massig "angemalter" Hunde. Weiß nicht ob ich hier davon Bilder davon einstellen darf, sind ja nicht meine Hunde (aber meine Bilder). Witzig fand ich es schon. Die Hunde hat es nicht gestört also ist in dem Moment für mich alles im grünen Bereich.

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    Nochmal - ein Hund, der bei einem Hund zubeißt, der sich unterworfen hat, der ist verhaltensgestört...


    nö, zu pauschal. Es kommt nämlich darauf an warum ein Hund angreift. Ein Hund der sein Revier verteidigt (Herdis z.B.) die wollen nicht unbedingt das der andere Hund sich unterwirft, die wollen ihn schlicht und ergreifend raus aus dem Revier haben und erledigen das Thema, wenn dieser Hund auf einem Weg, den sie als ihr Revier ansehen, ganz einfach, indem sie den Hund platt machen.

    Wenn fremde Hunde sich begegnen ist es immer gut zu wissen (die HH der jeweiligen Hunde) welche Motivation der eigene Hund hat. Und ist die Motivation das Beschädigen (was ja nun nicht Unnormal sein muss), dann bringt auch das Unterwerfen nichts.

    Natürlich kann man an der "ich mach platt"-Mentalität arbeiten und natürlich muss man das auch. Aber Verhaltensgestört ist solch ein Hund nicht unbedingt.

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    Erste Empfehlung : Den Hund nicht mit dominanten Hunden rumrennen lassen sondern den Kontakt vorsichtig an der Leine aufbauen.

    Meine Hündin wird immer beim Rumrennen gemobbt, nicht wenn sie an der Leine ist.


    Dominante (ich sehe das Wort nicht als Negativ) Hunde mobben nicht. Die wissen was sie wollen, die sagen klar und deutlich: bis hier und nicht weiter oder sie lassen sich auf Toben ein und haben es gar nicht nötig den anderen "unterzubuttern". Die Mobber sind eher in der unsicheren Fraktion zu finden.
    In dem Fall würde ich mir souveräne Hunde (welche also dominant im positivem Sinne sind) suchen und den eigenen nur mit diesen toben lassen. Von denen lernt er dann Körpersprachlich so einiges.

    na ja, mit Berlin ist das so eine Sache. Ich habe ja im Süden, Lichtenrade (vorher Wannsee), gewohnt und da kenne ich solche Geschichten gar nicht bzw. bin ich in *grübel* 29 Jahren mit eigene Hunden und insges. mit Gassihunden ca. 38 Jahren, vielleicht 5 x solchen "netten Menschen" begegnet.

    Hier hab ich es nach 5 Monaten immerhin schon auf 2 x gebracht (Fahrradfahrer, Fußgänger). Wobei ich sagen muss das es hier wirklich sehr entspannt zugeht und gehe mal davon aus das es bei den 2 x bleiben wird.
    Hatte ja schon bedenken bei dem Umzug das ich aus meiner doch eher "hundefreundlichen" Ecke in eine Umgebung ziehe die es nicht so mit Hunden hat.

    Man kann Pech haben, man kann Glück haben. Voraussagen lässt sich das wohl eher nicht. Kommt immer darauf an ob "Deppen" eher gut verteilt sind oder irgendwo in Scharen auftreten.

    Danke Anna, der Herr Stahl und seine Methoden sind mir bekannt.

    Das bedeutet aber nicht automatisch das dies die ultimative Art sein muss (ok, Geässigkeit lässt grüßen: mag für dich vielleicht normal sein das es nur eine Richtung gibt mit Erfolg).

    Darum interessieren mich auch andere Musher und ihre Methoden mal anzuschauen (besonders wenn von hier jemand es sich schon mal angeschaut hat). Soll ja noch flexible Hundehalter (auch großer Rudel) geben die nicht nach 08/15 bzw. Lehrbuch arbeiten oder einfach mal andere HH kopieren.

    Wenn du so gut darüber Bescheid weißt (nehme an das du den Musher, den Nikki besucht hast, dann natürlich bei seiner Arbeit beobachtet hast) kannst du ja ein Thema aufmachen und davon berichten.