Oh je! Da ist Holland aber gewaltig in Not!
M. E. brauchen sowohl der Hund als auch das Frauchen sofort Hilfe. Und zwar professionelle Hilfe; ich vermute stark, dass weiteres Reden von Freundin zu Freundin nix bringt, weil Deine Freundin so, wie Du es schilderst, psychisch erkrankt und von daher in ihrer Einsichtsfähigkeit eingeschränkt ist.
[Als Tochter eines Alkoholikers kann ich ein Lied davon singen, wie wenig Einsicht bei den Erkrankten vorhanden ist, dass es so nicht weitergehen kann.]
Ich würde bei einer sozialpsychiatrischen Beratungsstelle anrufen, die es in vielen Kommunen gibt, und die Situation schildern und fragen, ob und wann Du das Veterinäramt einschalten sollst. Denn wenn die Wohnung - in einem Mehrparteienhaus? - verdreckt ist und es fast unerträglich stinkt, weil der Hund wahrscheinlich einen Teil seiner Notdurft drinnen verrichtet, geht das ohnehin nicht mehr lange gut, weil die Geruchsbelästigung auffällt, und dann kommen auf Deine Freundin horrende Kosten für eine aufwändige Sanierung zu.
Ich weiß, auf anderer Leute A... ist gut durch Feuer reiten, aber m. E. haben persönliche Befindlichkeiten wie das Zerbrechen von Freundschaften in einer akuten Notlage nichts verloren, und ich würde zügig bei allen möglichen Stellen und Ämtern anrufen, damit etwas geschieht.
Dazu gehört viel Mut, das ist mir klar, aber den hast Du auch schon bewiesen, als Du hingefahren bist. Sagt Dir der "Zarenhof" etwas? Auch eine Hunde-Messi-Haltung, wenn auch in größerem Ausmaß, die 2010/2011 (meine ich jedenfalls) große mediale Wellen schlug.
Den Hund würde ich mir nicht ans Bein binden, deswegen würde ich das Veterinäramt einschalten.
Dir und allen Beteiligten, auch dem Freund der Freundin, unbekannterweise alles Gute!