Beiträge von Cattledogfan

    Ich fahre relativ häufig zu Kundenterminen mit der Bahn, und eigentlich immer Fernstrecken, daher erlaube ich mir auch mal einen Klugschiss.

    Ich würde mir unbedingt die Pünktlichkeitsstatistik für den gewählten Zug raussuchen und außerdem gucken, was für Zugmaterial eingesetzt wird (weil ausländische ICs evtl. anderen Komfort haben), und auch ein Auge auf die GDL haben, denn wenn die ... ähm ja... streiken, ist ganz schnell jeder Fahrplan Makulatur.

    Ich würde außerdem eine ICE-Verbindung nehmen, das geht eigentlich immer schneller, und außerdem kann man online bei der Platzreservierung die Bestuhlung sehen, d. h. man kann sich Plätze mit mehr Beinfreiheit und somit Platz für den Hund buchen. Bei ICs ging das - zumindest bis Ende letzten Jahres - noch nicht.

    Und reservieren würde ich, gerade über Ostern, auf jeden Fall, weil die 2. Klasse gelegentlich brechend voll ist.

    Der große Nachteil von Sparpreisen ist die Zugbindung, deswegen würde ich durchaus mal durchrechnen, ob sich eine Bahncard lohnt, dann kannst Du fahren, wie Du willst und z. B. bei einem Zugausfall (alles schon dagewesen) den nächstbesten ICE nehmen und weiterfahren. Es gibt z. B. die Probe-Bahncard25 für 4 Monate für 19 Euro.

    Mit Hund fahre ich eigentlich immer am späten Nachmittag los, wenn der Hund gefressen hat und draußen war, so dass auch zu Hause Ruhe angesagt wäre.

    Caterina

    Ganz ehrlich, ich kann's verstehen... es gibt einfach Hunde, die einen nicht ansprechen und mit denen man nicht "kann". Auch ich hatte mir mal einen "kleinen Schäfermix" aus dem Tierschutz geholt, als Partner zu einer Hündin, was nach anfänglichen Gewöhnungsschwierigkeiten top funktionierte: Die beiden waren, wie man so schön sagt, ein Kopp und ein Arsch, und er war seiner Königin treu ergeben und zog für sie in jede Schlacht.

    Ich dagegen war zweitrangig.

    Und es war vom Verhalten her kein Schäfer-, sondern ziemlich eindeutig ein Huskymix.

    Solange seine Königin lebte, hatte ich nicht viele Probleme mit ihm, denn nachdem ich ziemlich unsanft herausgefunden hatte, dass "der jagt nicht" zu übersetzen war als "der wurde bisher so wenig ausgeführt, dass er überhaupt keine Gelegenheit zum Jagen hatte", blieb er einfach an der Leine, und Kommandos machte er der Hündin nach.

    Als sie tot war, hielt ich es mit ihm alleine genau 3 1/2 Monate aus, danach war wieder eine Hündin da, obwohl ich aus diversen Gründen eigentlich nur noch einen Hund wollte.

    Diesen Hund hätte ich auch abgegeben, wenn er nicht chronisch krank und dementsprechend sauteuer im Unterhalt gewesen wäre, weil er grundsätzlich freundlich und aufgeschlossen zu fast jedem Menschen war und mit Sicherheit woanders mit mehreren Artgenossen besser aufgehoben gewesen wäre als bei mir. Aber wer hätte sich freiwillig so ein Groschengrab ans Bein gebunden?

    Was mir dennoch Zugang zu ihm verschafft hat, war die Tatsache, dass er seinen Königinnen so treu und ergeben diente, selbst wenn es mit der 2. Hündin lange nicht so gut klappte wie mit der ersten, und seine naive, überbordende Lebensfreude - zu der auch dieser gottverfluchte Jagdtrieb gehörte...

    Alleine in seinem letzten Lebensjahr hat er mich oftmals vierstellige Beträge pro Monat beim Tierarzt gekostet, natürlich immer schön mit akuten Beschwerden zu Wochenend- und Notdienstzuschlagszeiten, aber ich denke, ich habe ihn so gut es geht versorgt und erst einschläfern lassen, als er kein Interesse mehr an Wild zeigte, und ja, er fehlte mir ordentlich, der Klotz am Bein J

    Gibt es nichts, was Dich bei Hündin Nr. 1 anspricht? Kommen die Hunde denn gut miteinander aus?

    Caterina

    Hallo Ghares,

    wahrscheinlich habe ich mich zu schwurbelig ausgedrückt, denn ich meinte keineswegs, dass Dein Hund Problemverhalten zeigt, selbst wenn ich nun nicht behaupten würde, Windhundexperte zu sein.

    Ich kenne aber Galgo Español-, Whippet- und auch Greyhound-Züchter und -Halter, und da macht man sich halt so seine Gedanken und guckt hin, wie die Hunde so ticken... denn sie SIND anders als andere Rassen, keine Hunde, von denen ich jetzt kognitiv viel erwarten würde (Du schreibst in dem Windhund-Thread ja selber vom 10g-Hirn Deines Hundes J), sondern in allererster Linie Rennmaschinen.

    Und genau dafür sollte man erst einmal sorgen, dass die Hunde zumindest ungehindert rennen können, wenn sie schon nicht hetzen und jagen dürfen - und zwar richtig lange und ohne dass man irgendwas von ihnen erwartet. Die Rennbahn ist eine von mehreren Möglichkeiten und auch nur ein Ersatz, nicht mehr und nicht weniger, aber immerhin besser als ein paar Meter mehr Schleppleine.

    Für mich lesen sich in diesem Thread nicht nur Deine Beiträge einfach viel zu methodenlastig, als ginge es einzig und alleine darum, ob und wie man bei einem jungen Greyhound die Schleppleine gebraucht... Du schreibst eigentlich nur, wie Du den Hund einschränken und herunterregulieren willst, aber nie, wann und wo Du nichts von ihm erwartest und er einfach nur rennen und sprinten kann... und Du Deine Freude daran hast, dass er das tut, wozu er gezüchtet wurde??

    Jetzt klarer?

    Caterina

    Ich habe in diesem Forum mal einen sehr klugen Satz gelesen, ich meine, er stammt von flying paws:

    "Die Genetik kann man nicht betrügen."

    Daher würde ich den Beitrag von Aeoleon mit einem ganzen Sack von "Likes" überschütten, wenn ich könnte, weil ich in diesem Thread bei vielen Beiträgen den rassespezifischen Aspekt vermisse.

    Meiner Erfahrung nach kann man von einem Hund nur etwas verlangen, wenn man ihm auch etwas bietet, und das lese ich hier nicht:

    Wann darf der Hund denn hetzen und rennen, soweit ihn die Beine tragen? Ein paar Meter Frisbee oder Reizangel sind m. E. nur ein müder Ersatz für das, was dem Hund in den Genen liegt; nicht umsonst wird diese Rasse auf die Rennbahn geschickt.

    Und von einem Hetzjäger wie einem Greyhound dieselbe Fähigkeit zur Impulskontrolle wie von einem Labrador oder Berner zu erwarten, ist in meinen Augen einfach Wunschdenken. Daher ich finde es ziemlich fahrlässig, den Hund überhaupt von der Leine zu lassen, noch dazu ohne Maulkorb, selbst wenn er bisher noch nicht auf Wild reagiert. Ich vermute, das wird sich spätestens im Frühjahr ändern.

    Nachdem ich mal eine Frau kennen gelernt habe, deren Kleinhund von zwei Greys gehetzt und erlegt wurde, würde ich auch die Möglichkeit nicht außer Acht lassen, dass der Hund evtl. so stark auf Artgenossen reagiert, weil er sie als Beute ansieht, da er Wild bisher noch nicht auf dem Schirm hat.

    Caterina

    Ganz ehrlich...???

    Ich freue mich für den Hund! Ist doch schön, dass die junge Hündin schon so bald in ein eigenes Zuhause umzieht! So soll es doch sein, dass ein Tier möglichst wenig Zeit irgendwo "zwischengeparkt" verbringt.

    Ich wollte gestern noch schreiben, man sollte immer auf seine eigenen Bedenken hören. Wenn Ihr bei dieser Hündin unsicher wart, hatte das seine Berechtigung. Selbst wenn Euch irgend jemand bescheinigt hätte, dass ihr "Selbstbewusstsein" ganz normales Hundeverhalten ist, hätte Euch das wenig genutzt, wenn Ihr dadurch verunsichert wart, denn Ihr hättet damit zurecht kommen müssen.

    Lass Dir gesagt sein, dass ich ca. 1 1/2 Jahre gebraucht habe, bis im letzten Jahr mein derzeitiger Hund zu uns kam. In der Zwischenzeit habe ich mindestens zwei wunderbare Hunde (nicht gerechnet die zum Anbeißen süßen schwarzen Großspitzwelpen und ihre wunderschöne Mama) kennengelernt, an die ich heute noch denke, die ich aber ziehen ließ, obwohl ich sie hätte haben können, weil die äußeren Umstände zum jeweiligen Zeitpunkt (noch) nicht passend waren für einen dieser Hunde.

    Ich habe mit meinem jetzigen Hund zu einem Zeitpunkt, als sich einige meiner Lebensumstände von selbst geklärt hatten, ein Tier gefunden, das bestimmt genauso wunderbar ist wie die, auf die ich - berechtigterweise - verzichtet habe und von denen ich hoffe, dass es ihnen gut geht.

    Will sagen: Lasst Euch Zeit, lernt möglichst viele Hunde kennen, und wenn Ihr dann auch so weit seid, dass Ihr Euch sagt, den möchten wir am liebsten gleich einpacken und mitnehmen, wie es mit dieser Hündin geschehen ist, dann habt Ihr Euren Hund gefunden!

    Caterina

    Danke, gut zu wissen! Das Produkt an sich finde ich toll, ich hatte noch nie ein so haltbares Licht am Hund wie mit diesem Leuchtring. Leider ist mir meiner vor ein paar Tagen unbemerkt aus dem Fahrradkorb gerutscht, und dann ist jemand drübergefahren, und seither hat er einen Wackelkontakt.

    Ich finde es nur ein bisschen viel auf einmal, wenn a) die Telefon-Nr. nicht durchschaltet, und b) der Webshop noch ohne IBAN läuft und c) das Konto aufgelöst wurde.

    Die Firma gibt es nicht erst seit gestern, und man sollte von professionellen Anbietern eigentlich einen professionellen Webauftritt erwarten können.

    Caterina

    Ich wollte mal nachfragen, ob jemand weiß, ob es diese Firma überhaupt noch gibt, denn ich wollte dort einen Leuchtring nachbestellen, da derjenige, den ich von den Vorbesitzern meines Hundes mitbekommen habe, einen Wackelkontakt hat.

    Weil ich es eilig hatte, wählte ich als Zahlungsmodalität "Vorkasse". Mir kam es zwar komisch vor, dass keine IBAN, sondern noch Konto-Nr. und BLZ angegeben waren, aber bei vielen Banken geht das ja noch. Ich habe dummerweise nicht bedacht, dass Firmen ja schon länger über die IBAN arbeiten müssen, für Privatpersonen gilt, soweit ich weiß, ja noch eine Übergangsregelung bis 2016.

    Ich bekam zunächst eine Mail mit der Bestätigung, dass ich ein Kundenkonto angelegt hatte, dann eine weitere mit Bestellbestätigung und besagter Konto-Nr. Der Webshop funktioniert also.

    Zwei Tage später war das Geld wieder auf meinem Konto mit dem Rückbuchungstext "Konto aufgelöst".

    Ich schickte sofort eine Mail und wählte dann auch die Tel.- und Fax-Nr. an, bekam aber keinen Anschluss...

    Ich bin mal gespannt, ob mir jemand auf meine Mail antwortet, denn ich finde es ein starkes Stück, einen funktionierenden Webshop im Netz zu belassen, wenn man darüber nix bestellen kann.

    Caterina

    3 Wochen auf der jetzigen Pflegestelle ist nicht viel Zeit. Zudem ist es ein junger Hund, der noch mitten in der Entwicklung ist und der außerdem aus völlig anderen Lebensverhältnissen kommt. Daher würde ich persönlich "Charakterbeschreibungen" nicht unbedingt auf die Goldwaage legen; oftmals schreiben Tierheime zu ihren Schützlingen ja auch, dass es sich um "Momentaufnahmen" unter den aktuellen Lebensverhältnissen handelt.

    Wenn die Pflegestelle meint, nach so kurzer Zeit und bei einem noch unfertigen Hund den "Charakter" beurteilen zu können - das weiß ich jetzt nicht, nur mal so als Gedanke geäußert -, wäre es für mich z. B. ein Grund, diesen Hund nicht zu nehmen.

    Bei einer 9 Monate alten Hündin würde ich mir z. B. (noch) kein Urteil darüber erlauben, ob sie auf Dauer mit anderen Hündinnen verträglich ist.

    Man sagt i. a., dass Hunde mit ca. 3 Jahren vom Wesen her "fertig" sind, kleinere Rassen auch früher, daher würde ich persönlich eher zu einem Hund in dieser Altersklasse raten.

    Wie groß und wie schwer ist die Hündin eigentlich? Ich frage deswegen, weil Eure Kinder ja sicherlich auch gerne mit dem Hund Gassi gehen würden. Für mich wäre "zu groß und zu schwer" ein Ausschlussgrund.

    Wie viele Hunde habt Ihr Euch eigentlich bisher angesehen? Ich würde durchaus auch mal unverbindlich mehrere Tierheime abklappern, da man in manchen auch einfach mal so Hunde ausführen kann, um viele verschiedene Eindrücke von Hunden zu bekommen.

    Auch den Vorschlag, mit dieser Hündin mal einen längeren Ausflug zu unternehmen, finde ich gut.

    WEnn ich auf der Suche nach einem neuen Hund war, habe ich immer erst dann "zugeschlagen", wenn a) ich persönlich mir sicher war, das Tier traue ich mir zu, und b) meine Lebensumstände auch Worst-Case-Szenarien für das favorisierte Tier zuließen, wenn Du verstehst, was ich meine.

    Caterina

    Das Problem bei der Auswahl des richtigen Hundes ist m. E., das Geschriebene richtig zu interpretieren, und das kann man als Anfänger nur bedingt, egal, ob es sich um einen Tierschutz- oder einen Züchterhund handelt, und man kann mit dem Tierschutzhund genauso baden gehen wie mit dem Rassewelpen, wenn der anfängt, rassetypische Eigenschaften zu entwickeln, die man bei der Vorab-Informiererei zwar gelesen, aber mangels eigener Erfahrung nicht wirklich verstanden hat.

    Ich möchte auch energisch der Behauptung widersprechen, im Tierschutz gäbe es keine passenden Hunde. Das Problem ist halt, sie anhand der Beschreibung überhaupt erst mal in die engere Auswahl zu nehmen, weil sie oft relativ unscheinbar sind und eher unter die Kategorie "Ladenhüter" fallen, und dann zu gucken, ob einem der Hund sympathisch ist.

    Ich habe mal ein Beispiel aus einem Tierheim in der Nähe meiner Schwester kopiert:

    http://presenter.comedius.de/design/tsv_dar…n=Detailansicht

    Die Kernaussage ist für mich "...geht auf jeden völlig sorglos zu".

    Und menschenfreundliche, offene Hunde findet man eigentlich vorrangig im Tierschutz.

    Und wenn dann das Bauchgefühl sagt, ja, der ist es, der ist nett, den trauen wir uns zu, dann hat man seinen Hund gefunden.

    Caterina

    Im Eingangsthread lese ich: "...ich liebe beide gleich dolle." Und dass der Neuzugang auf die Couch darf.

    Heißt das auch, sie werden beide auch weitgehend gleich behandelt?

    Evtl. liegt nämlich da die Ursache dieser Maßregelungen, nämlich dass der Zweithund zu viele Privilegien hat und auf zu Vieles zugreifen kann und dass die Ersthündin gar nicht richtig Ersthund ist... ??

    Ist, wie gesagt, nur eine Vermutung, aber vielleicht solltest Du erst mal diese Möglichkeit ausloten, bevor Du Dir Gedanken darüber machst, ob die Hündin kindergeeignet ist oder nicht. Der Trainer kann evtl. ja auch schon etwas dazu sagen.

    Caterina