Beiträge von Cherubina

    Wir brechen einfach neutral die Übung ab, wenn der Hund bedrängt und zwar egal ob das beim Verweis oder in der Suche passiert.

    Unsere Hunde kennen eigentlich alle ein "falsch" - das verwenden wir auch in der Unterordnung. "Falsch" heißt für den Hund: das war nicht das was ich haben wollte, nochmal neu, eine Belohnung gibt es so nicht.

    Klar gibt es auch Hunde, die dann mal nen Anraunzer von der VP "vertragen", aber bei nem sensiblen Border würde ich das auch nicht tun.

    Also: Hund rennt zur liegenden VP und semmelt rein, VP sagt deutlich "falsch" und steht auf, Hundeführer ruft Hund zurück.

    VP legt sich neu und Hund wird neu geschickt.

    Wir haben zwei Hunde bei denen das immer wieder Thema war, die sich inzwischen selbst korrigieren, wenn sie doch mal wieder zu doll waren.

    Insgesamt üben wir den Verweis übrigens nur selten.

    Dank dieses Threads bin ich wieder auf das Prinzip der externen Belohnung gestoßen. Im Prinzip habe ich das mit Smilla vor Jahren im Agility auch gemacht (habs nur nicht so genannt), aber für die Unterordnung bin ich komischerweise nie drauf gekommen das auch einzusetzen.

    Was soll ich sagen: Da ist er wieder mein leicht übermotivierter Zwerg!

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    P.S. Ich weiß, dass sie nicht optimal am Bein läuft und dazu neigt etwas zu weit vorn zu sein, aber hey, sie machts mit Begeisterung.

    Mehrhund

    Du siehst aber schon den Denkfehler in dem Tamás Zitat, oder? Intensivkälbermäster, Kükenschredderer, Glyphosatspritzer... die sind alle vom Wolf nicht die Bohne betroffen! Wen es betrifft sind diejenigen, die ihre Tiere artgerecht auf der Weide halten wollen.

    Diese Argumentation ist, als würde man sagen: Autofahrer und Vielflieger sorgen für einen hohen CO2 Ausstoß und machen das Klima kaputt, darum reißen wir alle Radwege auf und pflanzen darauf Bäume.

    Ich kann nun endlich auch an Sumis BH nen Haken machen. Beim Fußgehen geschlampt und bei der Platzübung direkt hingelegt ohne Kommando (aus der Rettungshundeprüfung kennt sie das Platz aus der Bewegung und war wohl etwas übereifrig). Wirklich schön fand ich es nicht, aber bestanden und nun ist das Thema endlich auch durch.

    Der Prüfer hat die Prüfung übrigens tatsächlich kostenlos gemacht - nachdem uns letztes Jahr nicht zuletzt durch seine Schusseligkeit die Prüfungen vom SV wieder aberkannt wurden.

    Ich vermelde: 84 Punkte

    Ist nicht überragend und die meisten Punkte haben wir bei der Fußarbeit gelassen (besonders die Entwicklungen waren seeehr zäh, sie hat immer drauf gewartet, dass ein statisches Kommando kommt und brauchte Extraeinladungen zum Laufen).

    Ablage war ohne Abzug, Vorraussenden (mit schöner Entwicklung) 1,5 Punkte Abzug, weil sie aufs Platz zwar stehengeblieben ist, aber ein zweites Kommando fürs Hinlegen brauchte- sonst sehr schön, drangvoll und gerade bis zum OK des Prüfers :D.

    Und das Apportieren? Ich bin total stolz! Gestern kam das neue Apportel. Wir haben also nur zweimal kurz damit geübt und ich hab mich trotzdem damit in die Prüfung getraut.

    Es war fast einwandfrei. Sicher gesessen, schnell hin, schnelle Aufnahme, sofort zurück (langsamer als hin, aber im Galopp), direkt ins Fuß (etwas schräg), gut und sicher gehalten, sicher abgenommen. Kleiner Abzug fürs langsamere Zurückkommen und die schräge Fußposition, trotzdem bin ich total froh! :mrgreen-dance:

    Naja und am Fuß arbeiten wir dann jetzt mal wieder intensiver - sie hat das schonmal viiiiel besser gemacht.

    Mit dem Fleischwursttrick klappt es dann am Prüfungstag trotzdem so gut, dass es in der Rettungshundeprüfung in der UO bei beiden für ne 1 gereicht hat

    Was ist denn der Fleischwursttrick? :D Sicher gehen, dass die Hände danach riechen?

    Wahrscheinlich tun sie das. Aber vor allem an dem Tag mit Fleischwurst aufwärmen. Die ist für meine beiden wirklich ein Highlight. Die Aussicht es könnte noch mehr davon geben reicht für Höchstleistungen

    Das es theoretisch zum Problem werden kann ist klar, bei Giardien und Flöhen kann man das tatsächlich auch beobachten (da kommen aber tatsächlich immer die gleichen Mittel zu Einsatz).

    Es gibt eine Vielzahl an Präparaten, aber nicht wirklich viele Wirkstoffe. Sehr gängig sind Präparate mit Fenbenol, Pyrantel oder Milbemycin.

    Es wird also in der Population unregelmäßig zwischen Benzimidazolen und makrozyklischen Laktonen (vorsicht bei MDR1 Defekt) gewechselt.


    Spannend ist übrigens, dass Bandwürmer überhaupt nicht zur Resistenzbildung neigen. Dagegen wird bei Nutz- und Heimtieren schon seit Jahrzehnten nur Praziquantel verwendet.