Beiträge von Cherubina

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    Heute ist Drizzle auf den Tag genau 5 Monate alt, die Milchzähne sind fast alle raus und ich muss mir langsam eingestehen, dass das Kleinteil kein Welpe mehr ist.

    Eigentlich ganz angenehm, denn langsam stellen sich auch die Routinen wieder ein:

    Ich muss am Ende des Spazierganges oder wenn die Schafe fertig versorgt sind nicht mehr ein Welp einsammeln gehen, das keine Lust hat ins Auto zu gehen und bockig irgendwo sitzen bleibt. Inzwischen lässt sie sich recht gut ranrufen und springt oft alleine rein.

    Auch das Aussteigen geht inzwischen sortiert und Drizzle springt nicht unaufgefordert raus, wenn ich die Heckklappe öffne.

    Stubenreinheit klappt an den meisten Tagen recht gut.

    Heute ist sie zum ersten Mal alleine mit ins Schlafzimmer gegangen, als Schlafenszeit war. Bisher musste ich sie immer hintragen, weil sie lieber alleine im Wohnzimmer schlafen wollte.

    Der Rückruf klappt ziemlich sicher, auch mitten aus dem Spiel. Gestern hat sie behauptet, der gilt gar nicht, wenn man gerade leckeren Mist frisst, dass haben wir dann aber ernst besprochen (ich bin wutschnaubend zu ihr gerannt und habe sie abgeholt. Das gab ihr zu denken.). Heute war es dann wieder astrein.

    Sie hat inzwischen einen ganzen Haufen fremder Hunde kennengelernt und zeigt sich überaus selbstsicher, aber nicht zu frech. Zwerg-, Klein- und Großpudel, Schäferhund, Flat, Spitzmischling, Beagle, Elo... Ich finde das kann sich schon sehen lassen.


    Zur Zeit arbeiten wir im Alltag ein bisschen am gleichmäßig Leinelaufen - das fiel den anderen nicht ganz so schwer. Drizzle will ständig irgendwas einsammeln, bleibt stehen, läuft von links nach rechts. Aber zum Glück müssen wir fast nie längere Strecken an der Leine gehen.

    Ein bisschen Targettraining, Sitz, Platz, Steh und die ersten Übungen in der Flächensuche machen wir auch.


    Was noch auf uns zukommt fürchte ich, ist die große Knabberphase. Im Aufenthaltsraum an der Arbeit gab es schon erste Löcher in der Tapete. Ich hoffe sehr, dass das nicht so schlimm wird wie bei Ayla und Ayumi :face_with_rolling_eyes:

    Anfang 2016 hatte ich zwei braune Hunde. Kito und Smilla, mit Smilla habe ich da schon aktiv Rettungshundearbeit gemacht, Kito war der schüchterne Pausenclown.

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    Im März 2016 wurde Sumi geboren und damit fing hier die schwarz-weiße Invasion an.

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    Sumi war übrigens nicht mein erster Border, sondern schon mein Dritter, aber ich habe nach dem Tod vom alten Racki damals ein Jahr "Hundepause" gemacht und dann ging es mit Smilla und Kito weiter.


    2026 lebt Kito nun schon seit einiger Zeit nicht mehr und Smilla ist ne richtig alte Dame geworden. Aber ruhiger ist es nicht geworden.

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    Euer Tag ist total zergliedert in Mini-Abschnitte, euer Welpe erwartet sobald er wach ist, dass ihr etwas mit ihm macht: Rausgehen (sehr kurz und an der 5 Meter Leine, ihr lauft also ständig hinterher), Trainieren (ich vermute mit Leckerlis Tricks üben?) und Spielen (darf er das alleine oder spielt ihr mit ihm?) Dazwischen 4 Mal am Tag Fressen.

    Im Prinzip lernt er, sobald ich aufwache, machen die Menschen was mit mir und das tut nicht gut.

    Ich würde das Tricks üben zur Zeit noch sein lassen, ich würde nur noch dreimal füttern (ich habe die Begründung des Tierarztes nicht verstanden) und ich würde einmal am Tag zusammen richtig raus gehen. Ins Auto und an den Waldrand oder ins Feld, wo die Leine ab kann und ihr gemütlich auch mal länger unterwegs seid. Nicht wandern! Sondern schlendern und schauen, mal nen Hang hoch, mal in eine Schneewehe rein, hier ne gefrorene Pfütze, da raschelndes Laub... Stehenbleiben und Hinsetzen sind meist doof, vor allem wenn es so kalt ist, aber man kann sich auch langsam fortbewegen. Vielleicht findet ihr auch andere Hundehalter für gemeinsame Entdeckungstouren. Sowas darf gerne mal eine Stunde dauern, aber wichtig: Lasst ihn mal machen!

    Ich mache solche Ausflüge schon sehr früh und die Welpen spielen, probieren sich aus, werden selbstbewusst und sind zufrieden.

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    Ich denke auch das dem Zwerg nach stundenlangem Schlafen und ein bisschen im Haus herumdaddeln einfach die Decke auf den Kopf fällt und sich der Spiel- und Bewegungsdrang Bahn bricht.

    Du hast ja schon einige gute Tipps bekommen, um auch im Winter für etwas Abwechslung zu sorgen. Zum Einen, für Bewegung und Spiel an der frischen Luft, zum Anderen aber auch um neue Dinge zu erleben und kennenzulernen, damit euer Hund ein selbstsicherer Begleiter werden kann.

    Meine alte Hündin, 13 Jahre alt, sehr mager und nur noch 4,8 kg schwer, friert auch. Trotzdem geht sie gerne mit raus. Ist es zu windig und kalt, sodass auch der Mantel nicht genug Schutz bietet, nehme ich sie phasenweise einfach unter die Jacke. Das genießt sie sehr und dort ist es muckelig warm. So kann man auch mal längere Ausflüge machen, bei denen sich selbst Laufen und getragen werden abwechseln.

    Ansonsten dachte ich noch an Einkaufszentren. Sowas gibt es doch bestimmt auch in Österreich, oder. Also große Gebäude mit vielen Läden drin, zwischen denen man geschützt Bummeln kann. Außerhalb der Hauptstoßzeiten ist das doch vielleicht auch einen Ausflug wert.


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    Heute hat Drizzle gezeigt, dass sie eigentlich wirklich nicht mehr klein ist. 19 Wochen um genau zu sein.

    Heute Vormittag waren alle Hunde bei einer Freundin, die auch Drizzles Schwester hat. Man kann sich vorstellen, dass es zwischen den beiden eine einzige Party war. Sie sehen sich öfter und spielen sehr ausdauernd.

    Mittags habe ich sie abgeholt und sie kamen mit an die Arbeit. Im Aufenthaltsraum war Drizz erst in der Box mit nem Stück Rinderhaut. Nach ca. 1 1/2 Stunden hörte man ein paar Kläffer, dann war wieder Ruhe. Ich habe ne Pause genutzt und habe sie kurz vor die Tür gelassen, wo sie direkt Pipi gemacht hat. Danach war sie frei mit im Raum und ich habe die nächsten 2 Stunden nichts von ihr gehört. Als ich sie dann am Ende der Sprechstunde runtergelassen habe, hat sie total verschlafen geschaut und dann wieder draußen sofort gepinkelt.

    Im Aufenthaltsraum Chillen? Check!

    Nicht in die Praxis Pinkeln? Wird langsam!


    Nach Feierabend ist sie mit den anderen nochmal wie gewohnt den Weg an der Praxis runter, da kann nochmal jeder was machen, wenn er muss und dann geht es sofort ins Auto. Bisher musste ich Drizzle immer auf dem Weg zum Auto anleinen, weil sie nicht einsteigen wollte. Heute lief sie wie selbstverständlich mit zum Auto und war schon als Dritte mit drin.

    Brav ins Auto steigen? Check!


    Ein schneller Heimweg, Zuhause nur schnell gefüttert und dann auf zur Staffelbesprechung. Die Hunde blieben alle Zuhause. Für max. 3 Stunden habe ich das vorher auch schonmal gemacht (2 Mal um genau zu sein). Da hatte sie dann aber auch einmal reingepinkelt. Heute gab es einfach keine wirkliche Alternative und so waren es dann über 4 Stunden Abwesenheit. Begrüßt wurde ich danach von einem ziemlich entspannten Drizzlechen (Beat war aufgeregter), die gleich draußen einen riesigen See gemacht hat. Drinnen war alles sauber geblieben.

    Alleine bleiben? Check!


    Ich fürchte wir müssen in den Junghundethread :smiling_face:

    Gestern hatte ich mich ganz frech bei Cherubina zum Hüten eingeladen. Vielen Dank dafür!

    Es war mir ein Vergnügen. Es war echt ein schöner Jahresausklang mit dir und den Hunden und toll euch beiden zuzusehen! Ein paar gute Impulse zum Training mit Ayu konnte ich mir ja auch mitnehmen. Ich bin wieder richtig motiviert da wieder richtig einzusteigen.

    Dank der Kälte wollte mein Anhänger nicht mitkommen und ich musste den eigentlich mit dem Auto geplanten Umzug der Jährlinge dann doch zu Fuß machen. Und wenn man schon Verstärkung da hat, dann kann man an der Straße auch mal jemanden aufpassen lassen.

    So sieht das bei uns immer an kniffligen Stellen aus:

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    Und so dann im freien Feld (hier treibt Ayla mit nach. Dann nimmt Sumi sich total zurück).

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    Mich würde auch der Grund für den dauerhaften Leinenknast interessieren. Selbst 10 Meter Schleppleine sind ja für nen großen Hund ne ziemliche räumliche Einschränkung.

    Du schreibst, dass du ländlich lebst, gibt es da keine Möglichkeit für Freilauf?

    Meine Junghunde sind auf Spaziergängen auch immer wieder mal "lustig", packen sich nen Erdklumpen und werfen den in die Luft, fetzen mit nem ollen Maiskolben über das abgeerntete Feld, geben richtig Gas. An der Leine geht das nicht so, also würden auch meine Hunde sich dann irgendwann vermutlich die Leine schnappen...

    Und nur für mein Verständnis:

    Nach spätestens 25 Minuten hast du das Gefühl, es ist genug und bist dann ja auch schon wieder am Auto/ Zuhause, denn würdest du 25 Minuten in eine Richtung gehen, dann bräuchtest du ja nochmal so lange für den Rückweg. Oder gehst du von vorneherein eine Runde, bei der du nach 20 bis 25 Minuten wieder zurück bist?

    Kann es sein, dass dein Hund anfängt in die Leine zu beißen, weil er merkt, dass der Spaziergang schon wieder fast rum ist? Meine Hunde wissen immer genau wo das Auto steht. Die alte Smilla wird dann schneller, weil sie da rein will und Drizzle haut manchmal die Bremse rein, weil sie noch weiter draußen sein will. Das merke ich jedenfalls oft schon, bevor das Auto in Sichtweite ist.