Heute ist Drizzle auf den Tag genau 5 Monate alt, die Milchzähne sind fast alle raus und ich muss mir langsam eingestehen, dass das Kleinteil kein Welpe mehr ist.
Eigentlich ganz angenehm, denn langsam stellen sich auch die Routinen wieder ein:
Ich muss am Ende des Spazierganges oder wenn die Schafe fertig versorgt sind nicht mehr ein Welp einsammeln gehen, das keine Lust hat ins Auto zu gehen und bockig irgendwo sitzen bleibt. Inzwischen lässt sie sich recht gut ranrufen und springt oft alleine rein.
Auch das Aussteigen geht inzwischen sortiert und Drizzle springt nicht unaufgefordert raus, wenn ich die Heckklappe öffne.
Stubenreinheit klappt an den meisten Tagen recht gut.
Heute ist sie zum ersten Mal alleine mit ins Schlafzimmer gegangen, als Schlafenszeit war. Bisher musste ich sie immer hintragen, weil sie lieber alleine im Wohnzimmer schlafen wollte.
Der Rückruf klappt ziemlich sicher, auch mitten aus dem Spiel. Gestern hat sie behauptet, der gilt gar nicht, wenn man gerade leckeren Mist frisst, dass haben wir dann aber ernst besprochen (ich bin wutschnaubend zu ihr gerannt und habe sie abgeholt. Das gab ihr zu denken.). Heute war es dann wieder astrein.
Sie hat inzwischen einen ganzen Haufen fremder Hunde kennengelernt und zeigt sich überaus selbstsicher, aber nicht zu frech. Zwerg-, Klein- und Großpudel, Schäferhund, Flat, Spitzmischling, Beagle, Elo... Ich finde das kann sich schon sehen lassen.
Zur Zeit arbeiten wir im Alltag ein bisschen am gleichmäßig Leinelaufen - das fiel den anderen nicht ganz so schwer. Drizzle will ständig irgendwas einsammeln, bleibt stehen, läuft von links nach rechts. Aber zum Glück müssen wir fast nie längere Strecken an der Leine gehen.
Ein bisschen Targettraining, Sitz, Platz, Steh und die ersten Übungen in der Flächensuche machen wir auch.
Was noch auf uns zukommt fürchte ich, ist die große Knabberphase. Im Aufenthaltsraum an der Arbeit gab es schon erste Löcher in der Tapete. Ich hoffe sehr, dass das nicht so schlimm wird wie bei Ayla und Ayumi ![]()