Beiträge von Camillo09

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    Bei http://www.petspremium.de unter Hunde--->Trockenfutter---->Platinum

    2,70 Euro für ein getreidefreies Futter finde ich schon sehr günstig.

    :???:

    Da steht nichts, dass das von Platinum ist?

    Zitat

    Kunden die sich für Platinum interessieren, kauften auch folgende Produkte:


    Mehr steht da nicht.

    Dass es für getreidefreies Futter recht günstig ist, stimmt. Kann gut sein, dass es mit dem Futter noch nicht so viele Erfahrungen gibt, weil es relativ neu ist (Juli/August 2012). Man muss eh selbst ausprobieren, wie es der Hund verträgt.

    Wie kommst du darauf, dass das von Platinum ist? Der Hersteller ist Luposan, es ist kaltgepresstes Futter. Wir haben den Vorgänger davon gefüttert und war damit zufrieden, da war die Zusammensetzung ähnlich. Das neue haben wir allerdings nicht ausprobiert. Ich finde das Futter gut und würde es wahrscheinlich auch füttern, wenn ich was getreidefreies wollte.

    http://www.wissen.de/lexikon/kartoffelwalzmehl

    Ich hatte mal höhere Ziele: einen Hund, mit dem ich im Sport machen kann, auch auf Turnieren, der problemlos ohne Leine laufen kann, am Fahrrad geht, joggen, verträglich mit Artgenossen, freundlich zu Menschen etc.

    Tja, und wie das bei Tierschutzhunden halt so ist, musste ich meine Ziele runterschrauben. Jetzt will ich für meinen Hund, dass er irgenwann ohne Angst leben kann und seine Spaziergänge genießen kann, ohne ständig unter Strom zu stehen oder Angst zu bekommen, weil ein unheimlicher Mann vor ihm steht oder fremde Leute Kontakt zu ihm aufnehmen wollen. Ich muss in der Hinsicht auch noch lernen, ihn richtig zu führen.

    Was wir erreicht haben, ist, dass ich ihn recht problemlos ableinen kann, er ist verträglich mit Artgenossen und zu Menschen, die er gut kennt, auch freundlich. Mein nächstes Ziel ist es, die BH zu schaffen. Der Teil auf dem Platz wird wahrscheinlich einfach für uns sein, weil er da super motiviert ist und ihm das richtig Spaß macht. Er lernt das super schnell. Am Verkehrsteil müssen wir noch üben, v.a. das Alleinlassen ist für ihn sehr schwierig. Er lässt mich sonst nie wirklich aus den Augen beim Spaziergang und schaut regelmäßig, wo ich bin. Wenn dann auch noch angstmachende unbekannte Menschen kommen, wird es erst recht schwer. Wenn ich irgendwo ne Möglichkeit finde (hoffentlich bald durch Umzug), würde ich sehr gerne Mantrailing im Sinne von Theratrailing machen.

    Super freuen würde ich mich, wenn wir irgendwann mal ne Obedience-Prüfung machen könnten. Vielleicht schaffen wir das noch, wenn wir noch mehr zusammengewachsen sind und er seine Ängste wenigstens reduzieren konnte. Wenn nicht, ist es aber auch nicht schlimm.

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    Hab allerdings noch nie Kaltgepresst gefüttert, muss man da was beachten?

    Nicht wundern über die minimini Futtermenge im Napf. Das sollte man wirklich abwiegen, weil man sonst schnell viel zu viel füttert. Die Pellets sind sehr unterschiedlich und dazu noch sehr schwer.

    Ich habe mal eine Frage in die Runde.

    Eigentlich war ich dabei, mit unserem Hund die BH-Ausbildung zu machen, aber so richtig zufrieden bin ich weder mit dem Verein, wo ich vorher war, noch mit dem, wo ich aktuell bin. Unter anderen nervt mich, dass die Hunde unbedingt mit Spiel belohnt werden sollen.

    Meiner kann mit Spielzeug absolut nichts anfangen. Er ist auf dem Platz super motiviert (von sich aus und über Futter), das ist bei uns gar kein Problem. Aber er spielt halt nicht, das macht er auch auf den Spaziergängen nicht. Er kann mit Spielzeug einfach nichts anfangen, er hat es wohl nie gelernt oder kein Interesse daran. Auf dem Platz bekomme ich dann Tipps wie "schmiere die Beißwurst/Ball etc. mit Leberwurst ein" ..., damit mein Hund das Teil doch gut findet. Ich frage mich halt, was das eigentlich soll. Warum soll ich meinen Hund zum Spielen zwingen, wenn er nicht will? Den einzigen Gegenstand, den er gut findet, ist der Futterbeutel (ist ja Futter drin ;) ), aber den darf ich nicht verwenden, weil das Spiel körpernah sein muss. Meinetwegen ok wegen der anderen Hunde, aber das wäre das einzige, was event. gehen würde.
    Ich finde es sogar nicht mal schlecht, dass sich meiner aus Spielzeug, Stöcken,... nichts macht, weil ich so noch nie ein Problem mit Resourcenverteidigung bei Hundebegegnungen hatte. Andere können vor meinem Hund Ball, Kong, was auch immer werfen und der zuckt nicht mal, geschweige denn dass er sich mit einem anderen Hund darum streiten würde.

    Was spricht dagegen, den Hund nur über Futter zu belohnen? Rennspiele macht mein Hund gern, das nutze ich draußen, aber das geht auf dem Platz auch nicht, wegen der anderen Hunde.

    Ist das in allen Vereinen so? Wenn ich auf den ganzen HPs lese, dass notwendige Utensilien fürs Training Leine, Leckerlies und Spielzeug sind, glaube ich es fast. :/

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    Wenn der Superschlachtruf einmal ignoriert wird, soll man den dann nochmal neu konditionieren?

    Kann mal jemand in 2 Sätzen sagen, wie er ihn konditioniert hat?

    Zum Aufbau: Ich verwende Pfeife und Katzenfutter. Ganz kurz gesagt: Pfiff und direkt Futter geben und das über mehrere Wochen, erst drin, dann auch draußen.

    Etwas länger:
    2 Wochen lang ca. 3-5x am Tag in der Wohnung Hund rangerufen, vorsitzen lassen, gepfiffen und dann gabs Futter. Anschließend noch mal 2 Wochen ohne Ablenkung draußen auf ganz kurze Distanz (Leine oder vorher normal gerufen), ab und an auch noch in der Wohnung. Jetzt saß das Signal eigentlich schon. Ich habe es dann über größere Entfernungen verwendet ohne hohe Ablenkung (halt die üblichen Gerüche und Geräusche) und dann auch direkt schon im Bedarfsfall eingesetzt. Hohe Ablenkung haben wir nie trainiert. Ich habe mich dann auf die Konditionierung verlassen und es funktioniert. Statt mit Futter kann man natürlich auch direkt nach dem Pfiff das obertollste Spieli auspacken, das es nur für den Pfiff gibt. Meiner würde halt für Katzenfutter "töten", oder auch vom Hasen abdrehen. Ich habe schon gehört, dass Belohnung mit Spiel sogar besser ist, weil Jagen ja auch Bewegung ist. Für meinen ist es halt so gar keine Belohnung, deshalb mit ganz tollem Futter.
    Man "belohnt" zwar den Hund am Anfang für absolut nichts tun, aber angeblich erreicht man damit, dass der Hund vor dem Zurückkommen nicht mehr nachdenkt, sondern reflexartig zurückrennt, weil er seine Belohnung will. Ob es stimmt, keine Ahnung.

    Wirklich ignoriert hat meiner den Pfiff noch nie *ganz dolle auf Holz klopf*. Manchmal hat er gezweifelt, wenn ich den Pfiff schlecht ausgeführt habe (zu schwach, zu kurz, einfach anders), da habe ich ihm angesehen, dass er überlegt, was das nun war, ob er das richtig gehört hat und ob er kommen soll. Er kommt dann zwar, aber zögert kurz. Im Ernstfall passiert das zum Glück nicht, weil ich weiß, dass es jetzt drauf ankommt. Ich habe draus gelernt und beim nächsten Mal wieder ordentlich gepfiffen, neu konditioniert habe ich nichts. Wenn ich den Superrückruf mehr als 4 Wochen nicht brauche, verwende ich ihn einmal einfach so ohne Grund, nur zum Trainieren. Dass er es nicht vergisst :lol: .

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    kann man immer noch Kopfarbeit machen das lastet auch aus!

    Genau. Auslastung und Auslauf sind nicht das gleiche. Hunde können stundenlang rennen, ohne ausgelastet zu sein. Andererseits braucht er auch nicht rennen, um ausgelastet zu sein ;) .
    Wenn ich meinen 20 - 30 min mit Futterbeutel suchen (nicht werfen!, sondern an den unmöglichsten Orten verstecken und mit Nase suchen lassen) und apportieren beschäftige, dann ist der danach sowas von platt. Weit gelaufen oder gar gerannt ist er da überhaupt nicht, das geht auch mit einem hüftkranken Hund gut.

    Macken seh ich da auch keine. Wenn das echte Macken sind, was hat mein Hund oder andere hier im Forum dann? :lol: Da haben andere ganz andere Probleme und geben den Hund trotzdem nicht gleich ab. Schon gar nicht, wenn es vorher eigentlich zu erwarten war. An der Leine ziehen ist bei ner Dogge nicht schön, aber in den Griff zu kriegen mit verschiedenen Mitteln. Allein bleiben muss man eben üben oder für Betreuung sorgen.

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    Mein Mann meinte, ich solle ihn dann nicht immer kurz nehmen sondern einfach die Leine loslassen...ist das schlau?
    Was würdet ihr tun?

    Ich lasse meinen Hund in den Situationen nicht los, zumindest nicht, wenn das Hunde sind, die wirklich aggressiv reagieren und ihn beißen. So lernt er ja auch, Frauchen lässt mich im Stich. Ich weiß, dass sich meiner kein bisschen wehrt (was ja oft das Argument ist) und wenn der andere einfach nur auf Beißen aus ist, hilft es auch nichts, wenn meiner mit seiner Körpersprache beschwichtigen kann o.ä.. Was bringt es mir dann, wenn der andere meinen 50 m von mir abdrängt, da kann ich ihm gar nicht mehr helfen. Also bleibt er an der Leine bei mir, sodass entweder ich den anderen Hund vertreiben kann oder der andere Halter seinen Hund absammeln kann. Leider machen das nicht gerade viele, von wegen man soll ja nicht eingreifen.

    Ich gehe solchen Situationen wirklich aus dem Weg, wenn ich kann. Man kann versuchen, erst mal miteinander zu sprechen, dass der andere Hund an die Leine kommt, aber wenn das nicht klappt, vermeide ich solche Begegnungen. Wenn ich diese Hunde ohne Leine sehe, gehe ich da im großen Abstand drum rum, warte, weiche aus o.ä. Bei einem Fahrrad ist das teilweise nicht ganz so einfach, aber dann versuche ich halt, irgendwo in einen Seitenweg abzubiegen und zu warten. Mag zwar blöd sein, aber bevor ich den Stress und am Ende noch nen verletzten Hund habe, steck ich halt zurück. Die fünf Minuten warten sind kürzer als der TA-Besuch, wenn was passiert.