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und bevor man sofort chirurgisch tätig wird, ist so ein chip eine sinnvolle möglichkeit, auszutesten, wie der hund als kastrat wäre. und in den meisten fällen ist der auch reversibel.
Finde ich auch. Es gibt ja viele Hunde, bei denen die Besitzer glauben, durch eine Kastration wird alles anders. In einigen Fällen trifft das ja auch zu, in anderen nicht. Wenn das Verhalten sich eh nicht ändert, kann auch alles dran bleiben und gute Tierärzte raten dann auch genau so. Fälle, bei denen der Chip "nicht wirkt", die Kastra dann die Veränderung bringt, sind wahrscheinlich schon sehr selten.
Für unseren Hund war es die (einzige?) Lösung. Er war draußen total abgelenkt, Training war kaum möglich, er war komplett abwesend in hundereichen Gebieten. Er hat sich an jeder Pipistelle festgeleckt und wie. Es ging nur noch jedes Mal abholen. Ableinen also undenkbar. Dort, wo so gut wie keine Hunde unterwegs waren, hatten wir keine Probleme. Mit Einsetzen der Wirkung konnte der Hund plötzlich freilaufen (ohne jegliches weiteres Training), war aufmerksam, folgt immer freiwillig in akzeptablem Radius, ist trainierbar und wesentlich entspannter. Nicht mehr nur ständig am Abchecken. Er kann auch einfach mal nur rennen, hat er vorher nie gemacht. Er leckt heute auch noch, markiert ganz normal und hat überhaupt keine Probleme mit anderen Hunden. Es haben mir auch Trainer dazu geraten, den Hund chippen zu lassen, weil man so kaum an ihn ran kommt, trotzdem habe ich es lange versucht. Bis ich den Versuch (!) der Kastration doch probieren wollte, weil alles nicht geholfen hat.