Es kann helfen, sich mit dem Vermieter gut zu verstehen, nicht mehr und nicht weniger. Aus meiner Erfahrung macht es allein die Tierhaltung wesentlich einfacher. Bei ner anonymen Gesellschaft gibts ein Ja oder Nein und das ist einfach so. Wir bekommen von unseren Vermietern nen "Holzhackkurs", das gehackte Holz für den Ofen gleich kostenlos mit und im Sommer bekommen wir (unentgeltlich) noch ein Gartenstück dazu, wo wir Gemüse anpflanzen können. Das wäre wahrscheinlich mit ner anonymen Wohnungsgesellschaft eher nicht so.
Aber gut, wenn es einem auf sowas nicht ankommt, ist es ja auch egal. Ich finde es gut.
Ist wahrscheinlich einfach ne Charaktersache, ich habe kein Problem damit, mich mit Nachbarn sehr gut zu verstehen, regelmäßig einen Plausch zu halten, aber ich bin grundsätzlich ein sehr offener Mensch. Ich finde einige Nachbarn hier im Haus eher nervig, die es gerade mal nem "hallo" auf dem Flur schaffen und sonst schweigend auf dem Boden starren. Sogesehen ist es mir egal, ob ich mit Kollegen nen Kaffee trinke, dem Vermieter oder Nachbarn, wenn man sich gut versteht. Mir ging es hauptsächlich darum, dass es doch egal ist, ob nun Nachbarn mit im Haus/unmittelbarer Nähe wohnen oder der Vermieter. Und Nachbarn hat man immer, da kann man ja gar nichts dagegen tun, außer man lebt irgendwo in ner Hütte im Wald. Hier im Haus wohnt der Vermieter auch unmittelbar neben an, aber man wird nicht kontrolliert. Wenn was ist, ist er gleich zur Stelle und kann sich kümmern. Bei der Hausverwaltung musste ich riesen Glück haben, jemanden zu erreichen, dass die dann jemanden anrufen und auch erreichen, der mich dann wieder zurückruft, um für irgendwann nen Termin auszumachen. Da sind mir die Vermieter, die selbst Ansprechpartner sind, deutlich lieber.