Beiträge von Camillo09

    Es kann helfen, sich mit dem Vermieter gut zu verstehen, nicht mehr und nicht weniger. Aus meiner Erfahrung macht es allein die Tierhaltung wesentlich einfacher. Bei ner anonymen Gesellschaft gibts ein Ja oder Nein und das ist einfach so. Wir bekommen von unseren Vermietern nen "Holzhackkurs", das gehackte Holz für den Ofen gleich kostenlos mit und im Sommer bekommen wir (unentgeltlich) noch ein Gartenstück dazu, wo wir Gemüse anpflanzen können. Das wäre wahrscheinlich mit ner anonymen Wohnungsgesellschaft eher nicht so. ;) Aber gut, wenn es einem auf sowas nicht ankommt, ist es ja auch egal. Ich finde es gut.

    Ist wahrscheinlich einfach ne Charaktersache, ich habe kein Problem damit, mich mit Nachbarn sehr gut zu verstehen, regelmäßig einen Plausch zu halten, aber ich bin grundsätzlich ein sehr offener Mensch. Ich finde einige Nachbarn hier im Haus eher nervig, die es gerade mal nem "hallo" auf dem Flur schaffen und sonst schweigend auf dem Boden starren. Sogesehen ist es mir egal, ob ich mit Kollegen nen Kaffee trinke, dem Vermieter oder Nachbarn, wenn man sich gut versteht. Mir ging es hauptsächlich darum, dass es doch egal ist, ob nun Nachbarn mit im Haus/unmittelbarer Nähe wohnen oder der Vermieter. Und Nachbarn hat man immer, da kann man ja gar nichts dagegen tun, außer man lebt irgendwo in ner Hütte im Wald. Hier im Haus wohnt der Vermieter auch unmittelbar neben an, aber man wird nicht kontrolliert. Wenn was ist, ist er gleich zur Stelle und kann sich kümmern. Bei der Hausverwaltung musste ich riesen Glück haben, jemanden zu erreichen, dass die dann jemanden anrufen und auch erreichen, der mich dann wieder zurückruft, um für irgendwann nen Termin auszumachen. Da sind mir die Vermieter, die selbst Ansprechpartner sind, deutlich lieber.

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    Wenn ihr regelmäßig eine Flexileine braucht, könntet ihr euch vielleicht mal fragen, warum ihr sie braucht, und warum andere sie nicht brauchen. Und was ihr tun könntet, um darauf zu verzichten. Ich bin sicher, jeder der will, kommt ohne das Teil aus. Hunde kann man erziehen, Verordnungen kann man umgehen, und örtliche Gegebenheiten für sich nutzen.

    Eigentlich ist es total sinnlos, auf sowas zu antworten. Sicher kann man das alles, aber ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt Papier.

    Und überhaupt: für einen Hund ist die Leine nur so schlimm, wie es ihm der Halter vermittelt. Mein Hund ist bei Begegnungen und im Dunkeln GERNE an der Leine, weil es ihm viel Sicherheit gibt und da ist er auch nicht der einzige. Aber insofern falle ich eh unter deinen "wer will, kommt ohne aus" und ich will ja gar nicht, also brauch ich auch eine.

    Mit Flexis hat das aber überhaupt nichts zu tun.

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    heute Gemüselasagne und gestern Gulaschsuppe

    Bei uns gab es gestern Gemüselasagne. Ich lieeeeebe die, ich konnte sogar meinen Freund umstimmen, der vorher überzeugt war, dass das überhaupt nicht gut schmecken kann. Tja, schon beim ersten Mal hat er mir ne halbe Portion weggegessen, weil es eben doch total lecker ist. Heute abend gibt es wahrscheinlich Spaghetti Carbonara, weil das so schön schnell geht und wir spät nachhause kommen.

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    ...also wir suchen nach einem Welpen bis ca. 6 Monate, damit man noch vor der Pupertät etwas Erziehungsarbeit leisten kann^^) ... Daher sollte es eher kein "Problemhund" sein, sondern eher ein ruhiges, intelligentes ....Hundemädchen.....

    Gerade bei jungen Hunden aus dem Ausland kann man das überhaupt nicht sagen, was man bekommt und ob der Hund später Probleme macht. Wenn sie im Tierheim aufwachsen sind, leiden sie u.U. unter Deprivationsschäden, die euch sehr lange/für immer begleiten werden. Ihr wisst nicht, welche Rassen drin stecken (gerade bei Welpen sehr schwer zu erkennen), ob da vielleicht Herdenschutzhunde mitgemischt haben oder Vollblutjäger und die entwickeln sich dann u.U. zu "Problemhunden", weil man sowas einfach nicht wollte und es nicht zum eigenen Umfeld passt. Einwirkung in der Junghundphase schön und gut, aber es kann für Anfänger auch von Vorteil sein, einen älteren Hund zu nehmen, der schon auf einer Pflegestelle ist. Der ist vom Charakter gefestigt, die Pflegestelle kann es einem mitteilen und man weiß um seine Baustellen. Wenn es keine gibt, umso besser.

    Eine Freundin hat zeitgleich mit uns einen Hund aus Rumänien (3-4 Monate alt) aufgenommen und wir einen aus einem deutschen TH, den wir kennenlernen konnten. Wir wussten von Anfang an um die Baustellen, der andere ist das total Überraschungsei und auch alles andere als einfach. Mir war es lieber, ich weiß, worauf ich mich einlasse. Es gibt aber auch problemlose Hunde im Tierschutz im In- und Ausland.

    Mit den Krankheiten muss man rechnen und im Fall der Fälle eben damit leben.

    Zumindest hier soll es wieder wärmer werden.

    Wir ziehen ja um und wenn ich jetzt so nachdenke, hat die neue Wohnung doch eine Haken. Laut Vermieterin ist es oben auf dem Berg (wo wir hinziehen) etwa 3°C kälter als unten im Tal. Und ich bin doch so ne Frostbeule. Andererseits bin ich in nem Ort aufgewachsen, der genauso hoch liegt, von daher wirds schon passen.

    Naja, zum Glück kommt mein Freund jeden Tag 1,5h früher nach Hause als ich, dessen erste Amtshandlung nach Feierabend ist erst mal die Bude wieder zu heizen, bis ich komme. :D Mit Holz (das wir zumindest in den nächsten Monaten kostenlos kriegen) fällt das nicht so schwer, die Wohnung immer schön warm zu machen.

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    Es regt mich einfach auf. Ich wollte es mal loswerden.
    Es zerreißt mir das Herz, das mitanzusehen. 90% aller Hunde, die ich sehe, werden so gehalten.
    Ist das nicht furchtbar?

    Was tut ihr dagegen?

    Nichts, weil ich mir nicht anmaße, darüber zu urteilen, wie andere mit ihren Hunden umgehen. Ich kann es nämlich gar nicht wissen.
    Meinen Hund sieht auch quasi jeder nur an der Leine, er darf nicht rennen, nie mit anderen Hunden spielen und muss sogar immer hinter mir gehen an der Leine. Ja, an der Leine wird er auch korrigiert, wenn er, wenn fremde Menschen oder Hunde kommen, nach vorne will. Das sind aber nur Ausschnitte und nicht das gesamte Bild und überhaupt hat keiner eine Ahnung davon, warum ich so handle, wenn er mir nur zusieht und das ganze 1 min am Tag. Dass der Hund täglich ohne Leine durch den Wald oder Feld rennt und toben darf, sieht niemand. Auch nicht, dass er überhaupt keinen Wert auf leinenfreie Begegnungen mit anderen Menschen oder Artgenossen legt und nur so handle, um meinem Hund damit zu helfen.

    Aus dem Grund weiß ich, dass ich mir überhaupt kein Urteil darüber bilden kann, was andere mit ihren Hunden genau machen. Fahren sie täglich in ein Freilaufgebiet, um dem Hund Freilauf zu bieten? Sichern sie den Hund (so wie ich) bei Kontakt mit Fremden, weil der Hund damit Probleme hat und ich sehe ihn deshalb immer nur an der Leine? Usw.

    Abgesehen ist das die absolute Minderheit, die wirklich so gehalten wird. Mir wäre es lieber, wenn manche Hunde mehr an der Leine wären, ich erlebe es eher so, dass 90 % der Hunde machen, was sie wollen und ohne Leine in jegliche fremde Hunde reinrauschen, Menschen anspringen oder mal getrost zum Jagen verschwinden.

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    Wie kommt ihr darauf, dass Pudel für Allergiker geeignet sind? Weil die Allergene kommen ja nicht von dem Fell, sondern vom Speichel

    Nicht nur. Es können auch die Haare sein. Und es hängt durchaus vom Hund ab. Ich reagiere stark auf die Norwegischen Waldkatzen von den Eltern meines Freundes, die Hauskatze davor war überhaupt kein Problem. Das muss man wirklich ausprobieren. Und das wäre für mich auch die einzige Möglichkeit, wenn es Hunde gibt, die Vater und Bruder vertragen können. Ansonsten kann es eigentlich nicht funktionieren, es wäre total egostisch und unfair dem Hund gegenüber.

    Wenn der Vater so schwer allergisch ist, dass er einen Schock bekommt, dann frag ich mich schon, wie man sich das mit der Hundehaltung vorstellt. Dann ist es völlig undenkbar, weil man Kontakt nicht 100 %ig vermeiden kann, das geht nicht.

    Es gibt schon verschiedene Arten, damit zu arbeiten. Manche konditionieren sie, andere werfen sie direkt auf den Hund, andere nur daneben ...

    Ich benutze sie auch und werfe sie sogar auf den Hund, wenn auch nicht auf den eigenen. Wenn aber ein dahergelaufener Tut-Nix oder Tut-Doch-was kommt, dann sind die Dinger sehr hilfreich. Meinen interessiert es nicht, ob es da klappert oder nicht, der will nur, dass der andere Hund ihm nicht zu nahe kommt. Und da ist es mir im Grunde auch egal, ob der Hund im dem Moment etwas lernt, hauptsache er erschreckt erst mal und zieht von dannen oder wird eingesammelt.

    Für den eigentlich gedachten Einsatz würde ich sie aber auch nicht verwenden, da gibt es bessere Wege.

    Nein, es müssen nicht beide Bedingungen erfüllt sein. Wäre ja noch schöner, wenn ich für Fehllieferungen des Verkäufers bezahlen müsste. Es ist quasi ein "oder". Der Verkäufer muss natürlich korrekt liefern und wenn er es vermasselt, muss er auch die gesamten Kosten dafür tragen.

    Ich überlege auch immer wieder, aber ich fürchte immer, dass die Halsbander am Hals einschnüren, wenn der Hund mal zieht. :/