Um Himmels willen, ich wollte mich auch nicht mit dir streiten.
Tausche mich nur mit dir aus :)
Aber damit ich mich am besten mit dir austauschen konnte, musste ich dich einfach fragen, ob du selber schon einmal an einer Agilitystunde teilgenommen hast. Denn wie geschrieben, manchmal ist es leichter, etwas zu verstehen, wenn man es selber mal ausprobiert hat.
Ich persönlich kann einfach nur sagen, wie es bei mir war.
Als ich mir Arko geholt habe, wollte ich zuerst kein Agility machen. Denn ich dachte mir, dass ich ihn auch anders auslasten kann - was auch der Fall ist.
Wichtig war mir immer, dass Arko und ich "gut zusammen laufen". Heißt, mir war Grundgehorsam wichtig, wir mussten gut im Alltag "funktionieren".
Während wir in der Hundeschule waren, habe ich dann mit Arko auch einige Agilitygeräte kenne gelernt.
Folgendes musste ich feststellen: Arko war, Sheltie typisch, erst einmal zurückhalten. Doch je mehr er (selbstständig, ohne Drang) die Gegenstände erkundigen konnte, um so selbstsicherer wurde er. Man merkte, wie zum einen er überlegte, wie gewisse Sachen genutzt werden können, zum anderen aber auch, wie sicherer er im Umgang mit unklaren/unbekannten Situationen und Gegenständen wurde.
Ich habe drei Stunden mit Arko auf dem Platz mit den Agility-Gegenständen verbracht. Er durfte sie testen und mit jeder weiteren Stunden in den genannten drein, ging er mit immer mehr Freude und Elan, aber auch Selbstsicherheit, daran.
Nach den drei Stunden sind wir nun in einer Agility-Anfängergruppe. Und man glaubt gar nicht, wie schön er sich entwickelt hat, wie viel Freude er daran hat.
Natürlich macht mir das auch Freude, ohne Frage. Doch was würde es einem bringen, wenn man etwas machen würde, was der Hund verweigern würde. Es würde bei dem HH und nicht zuletzt beim Hund zu Enttäuschungen führen.
Wie andere HH an den Agilityübungen und auch an die "Übungen" fürs nächste Turnier dran gehen weiß ich nicht. Dazu habe ich noch nichts gelesen.
Natürlich ist so ein Turnier sicherlich anspornend, doch so lange man auf das Wohl und den Spaß des Hundes achtet (und das ist meiner Meinung nach sehr wichtig, da man sonst auch nicht erfolgreich sein kann - und das wollen ja die Personen, die auf Turniere gehen), spricht da nichts gegen. Und manchmal wird Das Thema "Abschnitt/Erfolge" einfach nur als Austausch genommen. So sehe ich das erst einmal, aber ich habe dazu, wie gesagt, noch nichts gelesen.