Ach ja die Krähen...
Murmelchen ich fühle mit dir.
Beiträge von physioclaudi
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Das ist beim Tractive wohl genau andersherum, wenn ich das richtig verstanden habe.)
Ja, ist es. Meine beiden haben nen Tractive. Wir haben so ein Abo, was in Europa und der Schweiz funktioniert, oder sogar weltweit? Bin gerade nicht sicher. Aber da ich viel in der Schweiz bin fand ich das super.
Emil hat nen kleinen Tracker (obwohl der eigentlich eh keinen bräuchte, aber mein Mann besteht drauf), der will etwa alle 2-3 Wochen geladen werden und meldet das über die App, Lucifer hat nen großen Tracker und der hält eher so 2 Monate, bis er mal leer ist. Weil die halt zuhause im Home-Modus sind und so gut wie keinen Strom mehr brauchen.
Den Tracker jeweils nach dem Gassi in den Ruhemodus schicken, würde ich eh vergessen

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Ich gebe meine Hunde auch nicht ab. Sie verlassen sich auf mich und in für sie doofen Situationen bin ich dabei. Meine Praxis mault auch immer rum, aber mir egal. Beim Einschlafen und beim Aufwachen bin ich da.
Ich könnte beide insofern zum Behandeln abgeben, weil meine Tochter in der Praxis als TFA arbeitet und die beiden sie natürlich kennen, ihr auch vertrauen. Aber mache ich trotzdem nicht.
Grund: zwei echt bescheidene Erlebnisse in einer anderen Praxis während Corona. Hatte damals noch vier Hunde und bin mit allen zum Impfen gegangen. Obwohl Luci zwar schon bei uns war, aber nicht dabei glaube ich, egal.
Die Hunde wurden nacheinander geholt. Emil ging mit, aber duckte sich permanent, heute würde ich das nicht mehr zulassen, weil er wehriger geworden ist.
Bei Fiete war es für mich, und ihn sehr ätzend. Der Hund kam ja zu mir mit einer Untergrundphobie, wechselnde Bodenbeläge führten dazu, dass er sich flach auf den Boden warf. Dieses Thema hab ich mit sehr viel Mühe bearbeitet und war zu dem Zeitpunkt im Normalfall nicht mehr existent. Dann kam die TFA, nahm Fiete, der erst mitging, dann sah, dass ich nicht dabei war und schließlich nicht über die Schwelle ins Behandlungszimmer wollte, weil anderer Boden. Er warf sich flach hin und sie haben ihn dann auf den Fliesen weiter gezogen. Danach hab ich das Thema wieder präsent gehabt für einige Zeit.Emil haben sie in eben der Praxis mal zum Röntgen mitgenommen, nicht aufgepasst und ihn vom Röntgentisch springen lassen. Er ist dann aus dem, offenbar nicht verschlossenen Raum gewitscht, hat mich im Wartezimmer nicht gesehen, sondern ist direkt durch die offene Praxistür auf die Straße gerannt. Ich bin ihm nach gelaufen und er kam auch gleich als ich ihn gerufen habe, weil er mich ja eh gesucht hat, aber sowas geht echt gar nicht. War für mich ein weiterer Grund sowas eben schlicht nicht mehr zu machen.
Bei Emil ginge es ohne mich nur mit MK, bin ich dabei, brauchen wir den nicht und er ist schlicht megabrav.
Lucifer neigt zu Panik beim TA, warum auch immer, aber wenn ich dabei bin macht er Platz und legt sich auch auf die Seite, hab ich mit ihm geübt und nehme mir jetzt auch beim TA die Zeit ihn in Ruhe hin zu legen. Da die wissen, dass ich eigen bin mit den Doggies, lassen sie mich das machen. Geht mein Mann mit ihm, kekst er auch aus und windet sich wie ein Aal, ist kaum untersuchbar. Der wehrt sich zwar nicht mit den Zähnen, ist aber einfach extrem schwer zu händeln, weil er plötzlich nur noch aus strampelnden Beinen besteht. -
MischkasFrauchen ich denke ich weiß was du meinst. So eine Phase hatte ich bei all meinen Welpen und Junghunden. Für mich war es auch eine Art Findungsphase. Den Hund verstehen. Was will er mit einem Verhalten erreichen, wie kann ich ihm klar machen, was ich möchte. Weil ich generell dazu neige bin ich dann auch immer mal in so eine permanent Verfügbarkeitsfalle getappt.
Es wurde hier immer besser, wenn die Hunde erwachsen waren und man sich verstanden hat. Bzw war es eben ein Prozess, der sich ins Erwachsenenalter zog.
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Ich denke nicht, daß die Empfehlungen hier dahin gehen sofort irgendwas anderes zu füttern. Sondern für den nächsten Termin mit der EB einfach ein paar Überlegungen, was man nachfragen kann. Daher finde ich den Austausch hier schon sinnvoll.
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Aber der Zuchtverein bei uns hat für die Welpen/Hunde empfohlen, den Proteingehalt auf ca. 35% zu begrenzen. Fand ich echt wenig, im o.g. Vergleich, halte mich an ca. 40%. Wie gesagt, ich kann das nicht wissenschaftlich begründen, sondern sind Empfehlungen auf Basis Erfahrungswerte Zuchtverein, wie berechtigt das sein mag oder nicht.
Das wiederum wäre hier nicht möglich. Bei einem Protein gehalt über 20% springt mir der Collie aus dem Pelz. Der wird dann schwer händelbar und reagiert kopflos auf Reize, sucht nach triggern um sich aufzuregen. Jetzt bekommt er um 20% und damit fahren wir gut. Hund hört zu und ist gut drauf.
Bei Emil hab ich da zb keinen Zusammenhang feststellen können zwischen RP und Verhalten
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Der Alltag ist so, dass wir nicht (mehr) 'möglichst viele Events sammeln', wie im ersten Lebensjahr, sondern sehr gezielt gemeinsame Unternehmungen machen. Sprich Hundefreunde treffen, zum Training, zu ausgewählte Events im Verein,besondere Spazierwege, Badesee.
Bei uns ist es eher andersherum. Im ersten Jahr haben wir mit Lucifer eher wenig Events gemacht, weil er sofort völlig von der Rolle und am Kreischen war. Jetzt so seit nem halben Jahr guckt er erst und schreit ggf dann. Also er ist nicht mehr so schnell kopflos, sondern guckt auch mal. Und wir haben jetzt mal Stück für Stück solche Sachen nachgeholt. Eisdiele, Stadtbummel, Restaurant. Nur in meinen Kursen ist er schon länger dabei und ich denke das hat ihm geholfen Reize immer besser zu verarbeiten. Ist aber ein Thema bei ihm.
Emil hat diese typischen Events als welpe und Junghund kennen gelernt. War auch nicht immer einfach, er ist ja ebenfalls ein sehr reizoffener Hund, aber es ging schon. Mit etwa sieben Jahren wurde er zunehmend unverträglicher. Mit Abstand alles kein Ding. Aber er braucht seinen Tanzbereich und ein Bummel durch die Stadt stresst ihn. Zu eng. Menschen wollen ihn anfassen, er hasst es und würde auch schnappen, wenn ich nicht dazwischen gehe. Daher tue ich ihm das nicht mehr an. Seit wir auf dem Dorf wohnen ist er so entspannt und zufrieden, weil keiner ihn mehr nervt. Also weiß ich, ihn in solche Situationen bringen hat keinen Mehrwert. Man kann ihn problemlos in ein Restaurant mitnehmen, ich setze mich irgendwie in eine Ecke und der Hund liegt dann geschützt vor Übergriffen neben mir. Gar kein thema. Alles andere mute ich ihm nicht zu.
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Kenne ich auch. Lucifer hat als welpe/Junghund auch irrsinnig viel Mist gefressen. Allem voran war er geradezu süchtig nach Taschentüchern und Pappe. Da er ja auch mit Giardien und danach lange mit einer suboptimalen Verdauung zu kämpfen hatte, denke ich, daß gerade die Zellulose geholfen hat. Vermutlich hat das Magensäure abgepuffert. Er hat allerdings auch Stuhlbeine, Socken und Teppiche gefressen. Was halt gerade so da war.
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Ich versuche immer zu gucken, daß Ausflüge den Hunden was bringen. Wir sind viel in Wald und Feld unterwegs, was Emil sehr gefällt. Lucifer hat ein bis zweimal die Woche Training und mit beiden mache ich auch noch im Garten ein bisschen Einzeltraining.
Lucifer hätte schon gerne etwas mehr action. Er ist neugierig und sehr freundlich zu jedem Hund und Mensch. Da ich ja auch unterrichte, entweder Pferdeleute, oder Hundeleute, nehme ich ihn mit. Das strengt ihn an, aber er mag es. Und macht es besser, als ich je gedacht hätte. Dadurch lernt er viele Hunde auf engem Raum kennen, ohne Interaktion. Das tolle ist, daß es seine Erwartungshaltung bei Hundebegegnungen unterwegs deutlich gemindert hat. So spannend isses halt doch nicht mit fremden Hunden.