Beiträge von physioclaudi

    Ich würde auch von einem wachenden Hund abraten.

    Die wachen und stellen. Ist ihr Job, muss für ihn Bahnen gelenkt werden. Als ich zwei war, rannte ich bei Bekannten über den Hof. Mir wurde zu gebrüllt, ich soll nicht rennen. Ich war zwei, ich rannte. Hörte den Hund hinter mir, der sprang mir in den Rücken, ich lag auf dem Hof, er stand knurrend über mir. Damals war ganz klar, das Kind hat den Fehler gemacht, der Hund seinen Job. Aber das ist 57 Jahre her. Heute wäre der Aufschrei bei den Eltern groß und der Hund hätte eine Einladung zum Wesenstest.

    Einen wachenden Hund braucht ihr vermutlich nicht in einem normalen Umfeld.

    Mein Lucifer ist 65cm groß, überwiegend schwarz und seeeehr wach. Dem entgeht unterwegs keine Bewegung und viel wird kommentiert. Das reicht, damit Menschen eher Abstand halten. Dabei ist der super nett mit Menschen, aber halt groß, schwarz, wach. Mehr Abschreckung braucht ihr nicht. Und das erfüllt auch ein schwarzer Labbi.

    Vor x Jahren beim ersten Hund gelernt: (exzessives) Lecken an Pfoten hat vielleicht nix mit Haut/Fell/Juckreiz zu tun sondern zeigt Gelenkschmerzen

    :shocked: Blinky macht das sehr häufig an der Vorderpfote! Bzw es war schon mal deutich schlimmer, aber ab und an neigt sie immer noch dazu. Lässt sich zwar unterbrechen, aber wenn man sie machen ließe, hat sie sich auch schon mal wundgeleckt..

    Kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Gelenkprobleme kämen mir in den Sinn, wenn es immer die gleiche Pfote ist. Bei Lucifer sind es Kontaktallergien, da gehe ich zumindest von aus. Nach unserem Umzug aufs Land lief er im ersten Sommer gefühlt ständig mit Kragen rum, weil er so an seinen Beinen geleckt hat, dass sie immer wieder wund waren. Kommt inzwischen selten vor, aber er neigt dazu sich ins Lecken rein zu steigern, ich breche das dann ab und dann lässt er es auch sein.

    Ich hab zwei Plüschhunde, 40cm und 65cm, die mich im Womo, was ich beruflich nutze, begleiten. Ein Kastenwagen, also auch eher vom Platz eingeschränkt. Das stört mich nicht so sehr, zuhause auf 150qm liegt irgendwie auch ständig ein Hund im Weg :smiling_face_with_hearts:. Beide sind zuhause recht meldefreudig, im Womo nicht. Da war ich konsequent mit Verbieten, um niemand zu nerven. Ich hatte es allerdings einmal, daß sich nachts am Womo offenbar jemand zu schaffen machen wollte und da brüllten damals noch drei Hunde recht beeindruckend los, ich hörte drei Sekunden später eine Autotür und jemand fuhr weg. Seitdem weiß ich die Anwesenheit der Hunde im Womo nochmal mehr zu schätzen, zumal ich nicht auf CPs stehe.

    Aber zwei nasse Hunde im Womo, ja das muss man irgendwie auch wollen. Aber wie gesagt, mich stört es nicht.

    Eine britische Colliehündin könnte ich mir hier durchaus vorstellen. Mein Collie ist sehr groß und eher ein dynamischer Typ, aber er ist auch ein Rüde und ein Ami. Der speziell wäre jetzt nicht mein Rat. Aber die Bandbreite bei den collies ist ja groß. Sie sind halt oft sensibel und mögen es nicht, wenn es laut wird, gibt unter den collies auch echte Geräuschphobiker, aber das sind dann eher Extreme.

    Meine alte Hündin hat markiert.

    Ich verbiete den Jungs überall dran zu pinkeln, zumal Lucifer groß ist und echt einen waagerechten Strahl hat. Muss ja nicht.

    Letztens hatte Lucifer Angst vor einem Schneemann. Ich hab das arme Hascherl schnüffeln lassen und was macht der A...., den Schneemann markieren, so schnell konnte ich gar nicht gucken. Hab das mit dem Fuß ab geschabt, geht ja ganz gut bei Schnee, weil mir das so leid tat, wenn das Kind kommt und der Schneemann ist angestrullt.

    Ja, Rüden... Und Emil hat mir als Pubertant mal ins Futterhaus gepisst. War mir so unangenehm. Die Verkäuferin hat es lässig genommen, meinte das passiert andauernd. War wohl auch der Grund, dass der Zwerg das gemacht hat. Habe es natürlich weg gemacht.

    Alles Gute für den tapferen Patienten und das tapfere Frauchen.

    Noch eine Stimme für die Metallentfernung. Ich hatte einige Patienten, die nicht gut damit klar kamen. Auch welche, die keine Probleme hatten.

    Mir ist das unsympathisch, weil Knochen und Metall halt einfach sehr unterschiedliche physikalische Eigenschaften haben. Und wie du schon schreibst, nicht jeder Hund kann rüber bringen, daß sich das nicht gut anfühlt. Und der kleine Mann ist ja jung und steckt so eine Zusatz-OP sicher problemlos weg.

    Es tut mir furchtbar leid. Ich sitze hier und weine um einen Hund, den ich nie kennenlernen durfte. Dennoch war er wie so viele Hunde in DF irgendwie doch bekannt. Er lebte in deinen Erzählungen auch für uns.

    Ein Seelenhund ist gegangen und lässt uns in Trauer zurück. Aber all die schönen Erinnerungen bleiben.

    Komm gut rüber Moro und grüß mir mein Löckchen und die wilde Hummel.