Ich reihe mich hier mal ein.
Emil hat einen Herzton, eine der Klappen der linken Kammer ist verdickt. Das hat mal ein Infekt ausgelöst, da war er noch sehr jung. Ebenfalls hat dieser Infekt eine Lungenfibrose ausgelöst.
Irgendwann meinte mein TA man sollte mal das Herz schallen, weil er eben diesen Ton hörte, da kam es dann raus. Da war der Hund... ich denke 5 Jahre. Ich war dann 1-2x jährlich zur Kontrolle, man sagte dann letztes Jahr, alle zwei Jahre reicht, die Klappe verändert sich momentan nicht weiter.
Dieses Jahr hatte Emil einen Organ-US, wir fanden seine rechte Niere nicht, daher hat meine TÄ nochmal ein Röntgenbild gemacht. Die Niere haben wir da zwar auch nicht gefunden (gehen aufgrund völlig unauffälliger Nierenwerte aber von deren Vorhandensein aus
), aber meine TÄ meinte, sie denkt seit der letzten Aufnahme ist das Herz größer geworden.
Also nun doch nach einem Jahr wieder Herz-US. Fazit, die veränderte Klappe links ist unverändert, aber die re Herzseite ist vergrößert. Aufgrund der Lungenfibrose. Es muss gegen zu viel Druck gearbeitet werden.
Hat hier irgendwer ähnliche Probleme? Die Kardiologin meinte, das Herz ist nicht das Problem, daher helfen keine Herzmedis. Ich könne Karsivan probieren, damit evtl die Durchblutung der Lunge verbessert wird. Aber es ist keinesfalls sicher, dass das auch passiert.
Probiere ich natürlich, bei meinen verstorbenen Senioren hat Karsivan allerdings keine nennenswerten Verbesserungen gebracht, bekommen haben sie es beide.
Anmerken tut man dem Zwerg nichts. Er ist belastbar und gut drauf. Dennoch finde ich es irgendwie unbefriedigend zuzusehen, wie das Herz immer größer wird. Eine Fibrose geht ja nun nicht wieder weg. 