Beiträge von Maus1970

    Meine Erfahrung als Erzieherin ist auch, dass heute nur sehr wenige Kinder den Weg zur Grundschule selbständig laufen; sondern sehr viele bis vor die Schule gefahren werden.

    Da muss ich mich outen, das war damals bei mir auch so (Grundschule und dann auch danach).

    Spoiler anzeigen

    Der Weg zur Grundschule war ca. 2km und einen guten Teil davon durch etwas, was wir Städter einen Wald nennen. Und das Auto hatte 300 PS, einen Chauffeur und ca. 40 Sitzplätze. xD

    Aber du bist vermutlich wenigstens zur Haltestelle und am Nachmittag von der Haltestelle nach Hause gelaufen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Ich würde dem Kind tatsächlich auch den Ranzen gönnen den es sich wünsch. (Wenn finanziell machbar) Auch wenn er dann zum Ende der Grundschulzeit nicht mehr ganz so passend ist. Ich denke den Kindern macht das nicht wirklich etwas aus und sie akzeptieren die vielleicht nicht mehr ganz passenden Motive als "Den habe ich halt schon lange. Da war ich noch klein, als ich mir den ausgesucht habe."
    Und Autos, Dinos und Pferde sind ja nichts, was die Kinder dann plötzlich ganz doof finden; und mit dem sie nichts mehr anfangen können. Auch wenn das Design dann etwas kindlich ist.
    Bei uns ( Einschulung 1976) war es übrigens auch schon so, dass es bei fast Allen, zur 5. Klasse eine neue Schultasche gab. Vorher nicht. (Ausnahmen bestätigen die Regel)

    LG

    Franziska mit Till

    Meine Erfahrung als Erzieherin ist auch, dass heute nur sehr wenige Kinder den Weg zur Grundschule selbständig laufen; sondern sehr viele bis vor die Schule gefahren werden. Ich muss dann jedes Jahr fast lachen, wenn die Kinder mir stolz ihre Schultaschen zeigen, und zeigen, wie der vor Regen geschützt ist, was er für Gurte hat, damit er gut sitzt.... und und und. Dabei weiß ich genau, das dieses Kind vermutlich nur höchst selten den Weg zu Fuß zurücklegen wird. Schon gar nicht bei Regen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    weil alles super heilt und es deshalb dem Patienten so gut geht?

    Das macht es wirklich sehr schwer, immer im Hinterkopf zu haben, ihn nicht zu viel zu belasten. Weil es ihm ja gut geht. Zumindest zeigt er keine Schmerzen, kein Unwohlsein, nichts. Außer dass ihm furchtbar langweilig ist und dass er seine Diätkost langsam satt ist, bzw. Er eben nicht satt ist...

    Ja, ich verstehe dich vollkommen und kann mir sehr gut vorstellen, dass das echt schwierig ist.
    Aber wenigstens verläuft die Heilung sehr gut.

    LG

    Franziska mit Till

    Landlue Wäre eine längere Kindergartenzeit pro Tag, eine Möglichkeit? Ich denke, dass würde durchaus auch Entlastung verschaffen.

    Ich denke auch, dass ihr euch, gegebenenfalls mit externer Unterstützung, zusammensetzen und Lösungen, sowie andere Strukturen finden müsst.

    Vielleicht könnt ihr es euch leisten, dass auch du ein paar Stunden reduzierst; bzw. du die Stunden reduzierst, die bei Pflegestufe 3 hinzu kommen.

    Dein Mann wird jedoch eines verstehen müssen. Wenn er die Stunden reduzierst, muss er diese Zeit auch dafür nutzen um das Kind zu versorgen. Ansonsten gehst du kaputt. Zumal das Argument:"Ich pflege schon den ganzen Tag" ausgemachter Blödsinn ist. Wärt ihr kinderlos, würde er am Nachmittag auch pflegen. Nämlich auf der Arbeit, weil er Vollzeit arbeiten würde.

    LG

    Franziska mit Till

    Im Grunde sehe ich es ebenfalls so, dass derjenige der das Geld bekommt auch den Großteil der Pflege leisten sollte. Nicht zuletzt, weil der pflegenden Person durch das Pflegegeld die Möglichkeit geboten wird die eigene Erwerbstätigkeit zu reduzieren; um die Pflege leisten zu können.
    Was im Einzelfall konkret gerecht und fair allen Beteiligten gegenüber ist, hängt aber wohl noch von vielen anderen Faktoren ab.

    LG

    Franziska mit Till

    Würdet ihr "erwarten", dass wenn Ehepartner/Eltern gemeinsam ein pflegebedürftiges Kind haben, für dieses 599 € Pflegegeld bekommen und eben dieses Pflegegeld ausschließlich einem der Eltern zugute kommt, dass der "begünstigte" Elternteil auch einen spürbaren Mehranteil der tatsächlichen Pflege übernimmt? Nicht alles, aber eben doch spürbar mehr, vlt. So 70:30?

    Ich stehe im Zwiespalt mit unserer derzeitigen Pflegesituation/Familiensituation und bräuchte Input.

    Das kommt darauf an,ob der Elternteil zb dafür mehr Zuhause ist.

    Also wenn beide zb noch einer Arbeit nachgehen und sich Abends dann um das Kind kümmern würde ich meinen beide machen gleich viel.

    Bleibt aber einer dafür Zuhause und macht diese Arbeit,würde ich davon ausgehen,dass derjenige halt dann auch mehr macht.

    Dann wäre aber die Frage, warum das Pflegegeld ausschließlich nur einem Elternteil zu Gute kommen sollte. Fairer Weise müsste, in diesem Fall, das Geld ebenso geteilt werden.

    LG

    Franziska mit Till