Ich konnte ja auch nicht wissen, dass sich die Situation so zuspitzt, nur weil ich einen einzigen Termin der ohne Absprache mit mir getroffen wurde nicht wahrnehmen wollte und auch konnte. (Wie schon gesagt war die Uhrzeit zu denen sie gekommen sind ja sogar eine andere, als die, die mir genannt wurde)
Leider war das, in meinen Augen, doch durchaus ein gutes Stück weit vorauszusehen.
Wenn jemand, so wie du es getan hast, über so einen langen Zeitraum seinem Gegenüber seine Grenzen nicht aufzeigt; und alle Sprunghaftigkeit, Entscheidungsschwankungen usw. mitmacht (wenn auch nur dem Hund zu Liebe); ist es nicht weiter erstaunlich, wenn auf die erste Grenze eine durchaus sehr heftige Reaktion erfolgt....
Du wolltest helfen und hast in diesem Fall leider versäumt dich selbst zu schützen in dem du im Vorfeld klare, nachweisbare, verbindliche und rechtsgültige Vereinbarungen getroffen hast. ( wie zum Beispiel von vornherein einen maximalen Zeitraum zu vereinbaren in dem du bereit bist ihn zu betreuen. Oder aber einen festen Preis für die Unterbringung des Hundes und die Übernahme der Tierarztkosten zu vereinbaren, damit sie eben nicht alle Zeit der Welt hat und aktiv werden muss o.ä. ) Aber auch während der Hund bei dir war, wäre es angezeigt gewesen ihr klare Grenzen zu setzten. Ich weiß, das das oftmals sehr, sehr schwer sein kann.
Aber hätte, hätte Fahrradkette. Das ist nun passiert und fällt dir trauriger Weise gerade gehörig auf die Füße. Du kannst nur daraus lernen und es ab jetzt besser machen. Suche dir einen Anwalt, besprich dich mit ihm und vor allem halte dich an die gemeinsamen Abmachungen und tue nichts! mehr in diesem Falle, was nicht vorher besprochen ist. Also keine spontanen Nachrichten etc.
Eines fände ich allerdings nicht gut. Ihr eine Rechnung zu stellen, wenn vorher nichts diesbezüglich vereinbart war. Das fände ich nicht in Ordnung. Obwohl es emotional für mich durchaus nachvollziehbar wäre um einen gewissen Druck bei ihr zu erzeigen.
Liebe Grüße
Franziska mit Till