Beiträge von Grinsekatze1

    Wenn Hermann gegen Gegenstände läuft - wurden mal seine Augen untersucht? Speziell der Augendruck?

    Der hohe Augendruck verursacht wahnsinnige Kopfschmerzen und lässt Hunde regelrecht ausrasten. Zwischendrin kann sich der Augendruck auch mal von selbst regulieren, um dann wieder anzusteigen.

    Vielleicht liegt hier die Ursache!

    Wenn Welpen ein unterwürfiges Verhalten zeigen oder sogar einpinkeln, so ist das ein ganz normales Welpenverhalten. Das würden sie nämlich auch gegenüber Althunden so zeigen. Nach dem Motto: "Tue mir nichts, ich bin noch ein ganz Kleiner".

    Dennoch: Du musst darauf achten, dass sich dieses Verhalten nicht festigt, das heißt, Du musst Dich etwas zurücknehmen. Beim Begrüßen (entweder erst einmal ignorieren, oder einfach kein körperlicher Kontakt, sondern verbale Ansage) beim Streicheln.... rechtzeitig aufhören, wenn sie in die Duckhaltung verfällt.

    Das Verhalten nicht beschimpfen oder sogar bestrafen. Dich selbst zurücknehmen und weniger körperlicher Kontakt, sondern eher mehr verbale Ansagen machen. Die Stimme macht auch Musik!

    Spätestens beim Erwachsenwerden regelt sich das Verhalten dann von selbst.

    Mein Gott, immer wieder diese Milch-Mädchen-Rechnungen.

    Ein Züchter muss sich die zukünftige Zuchthündin erst einmal heran ziehen und das dauert in der Regel 2 lange Jahre. 2 Jahre, wo der Züchter nicht weiß, ob er diese Hündin wirklich in die Zucht bekommt.

    Die Entwicklung muss abgewartet werden, erbliche Voruntersuchungen müssen getätigt werden und die Hündin muss auf Ausstellungen zuchttauglich geschrieben werden. Erst einmal Investitionen, die nicht gering sind. Dann die Frage, wird sie zuchttauglich oder nicht?

    Wenn ja, erhebt sich immer noch die Frage, wird sie eine gute Zuchthündin oder muss sie doch ausscheiden? Wegen nicht erwartendem schlechtem Nachwuchs oder, wegen Geburtsproblemen? Dann hat der Züchter 2 lange Jahre investiert und am Ende fällt die hoffnungsvolle Zuchthündin aus der Zucht heraus.

    Was mit den alten ausgedienten Zuchthunden? Seriöse Züchter haben Platz und Zeit für ihre Senioren. Mit 2 Jahren für die Zucht eingesetzt und mit spätestens 8 Jahren wieder aus der Zucht ausgeschieden. Danach lebt eine Zuchthündin in der Regel noch mindestens 6 Jahre weiter. Ihren "Beitrag zur Kostendeckung - Welpenverkauf" hat die Zuchthündin bis dahin längst aufgebraucht.

    Wo ist da ein Gewinn?

    Klar, die Masse bringt es! Davon kann aber bei einem seriösen Liebhaberzüchter nicht gesprochen werden. Er liefert meistens 1-2 Würfe im Jahr; eher weniger!

    Wer verdient sich denn mit Hundezucht eine goldene Nase? Skrupelose Vermehrer, Aufkäufer von Welpen - nicht der seriöse Züchter!

    Ich verstehe jetzt gar nicht weshalb Du die Antibiotikabehandlung so ablehnst. Dein Hund braucht das AB jetzt, damit die Bakterien abgetötet werden. Warum zauderst Du? Warum willst Du das - gegen tierärztlichen Rat - auf wenige Tage beschränken? Du spielst Lotterie?

    Wegen zuviel AB Gaben? Das wäre mir jetzt gerade egal! Dein Hund hat einen (massiven) Entzündungsherd im Körper und damit sollte man nicht spaßen. Vielleicht bekam er AB in weniger deutlichen Erkrankungszeiten, aber jetzt braucht er es einfach.

    Meine Meinung:

    Du hast Dich entschlossen einem 13jährigen Hund - lassen wir mal außen vor, wie er die Jahre vorher verbracht hatte - ein gutes Zuhause zu bieten.

    Du hast einen Senior erworben! Hunde werden im Schnitt zwischen 12 und 15 Jahre alt. Er ist bereits ein Opa. Und Opas haben es verdient, dass sie ihren Lebensabend "leben" dürfen. Große Veränderungen oder Erziehungsmaßnahmen wünschen und vertragen sie nicht. Lass ihn so leben, wie er eben ist; akzeptier ihn so, wie er eben ist.

    Er hat nach vielen Wochen zu Heulen und zu Jammern angefangen: sehe es positiv. Er hat eine Bindung zu Dir aufgebaut, er möchte Dich nicht verlieren. Statt großartige Erziehungsmaßnahmen einzuleiten, würde ich eher im Freundes- und Bekanntenkreis um Mithilfe im Sinne von Hundesitting bitten, um dem alten Herrn die letzten Tage noch so angenehm wie möglich zu gestalten.

    Unvergessen sollte sein, dass alte Hunde senile Eigenschaften entwickeln und Erziehungs- und Beratungsresidend sind. Laß den alten Herrn so wie er ist und pass Dich ihm an. Er wird es Dir mit viel Anhänglichkeit danken und seine Liebe ist Dir eh sehr gewiss.

    Aktuell hatte mein Hund gerade einen Analbeutelabzess. Riesige entzündete, rote Beutel links neben dem After, die während der Fahrt zum Tierarzt aufgeplatzt ist.

    Beim Tierarzt wurde die Beutel ausgedrückt - sehr schmerzhaft für den Hund; es wurde Antibiotika gespritzt und wir bekamen noch Antibiotika-Tabletten für die nächsten Tage mit. Danach sollte ich den Hund wieder vorstellen, oder, wenn Verschlimmerung eintritt, eben sofort.

    Zuhause wurde die aufgebrochene Stelle (riesiges Wundloch) 2 x täglich mit Octenisept gespült und Betaisadonnasalbe eingebracht. Nach 10 Tagen war alles wieder in Ordnung.

    Bitte auf jedem Fall das Antibiotika verabreichen!

    Man nehme die zugeknotete Kottüte zwischen Zeigefinger und Daumen und trage sie provokativ und stolz mit sich umher.

    Man muss zeigen, dass man ein Kot-Entsorger ist!

    Sei also stolz darauf!

    Sei Dir gewiss, dass du auf Mitmenschen stossen wirst, die Dein Handeln und Tun nicht verstehen werden; sie werden es eklig empfinden oder sich als Hundesteuerzahler nicht dazu berufen fühlen; oder sagen "Wie kann man nur". Ignoriere sie!

    Nehm die wohlnehmende Blicke Deiner Nicht-Hundehalterfreunde zur Kenntnis und freue Dich darüber. Sie geben Dir die Gewissheit, dass Du richtig handelst. Freue Dich darüber!

    Nimm die Gelegenheit eines nächsten Mülleimers wahr, oder frage einen Mitmenschen, ob Du in seiner Tonne entsorgen darfst. Schließlich hast Du sauber eingetütet und die Keim/Bakterienzahl wird sich dadurch in Grenzen halten.

    Vertrau nicht darauf, dass die städtische Gemeinde Dir beim Entsorgen hilft; hilf Dir und der Umwelt und besonders Deinen Mitmenschen selbst. Entwickele Ideen.


    Bitte nicht ernst nehmen!!

    Dieser Thread erinnert mich an eine Mutter die zwei grundlegend verschiedene Töchter hat. Ja, vielleicht ein dummer Vergleich.

    Besagte Mutter fühlt sich zu der wohlgeratenen Tochter hingezogen und die andere Tochter letzte nach Anerkennung und Liebe. Irgendwann gab diese Tochter auf und die Beziehung war vorbei. Die "unverstandene" Tochter ging ihren eigenen Weg; ihren Weg, anständig, bodenständig, aber ohne die Liebe der Mutter.

    Dein "unverstandener" Hund kann nicht seinen Weg gehen, weil Hunde zwangsläufig in der Beziehung leben müssen. Mein Rat: Gib sie frei!

    Gib sie an eine Organsisation die sich bemüht solche Hunde wie Deiner zu vermitteln, damit sie nicht zum Wanderpokal werden.

    Ich würde Dir empfehlen, Deinen Hund auf etwas anderes zu fixieren - Spielzeug (schwimmfähig) und ihn damit im Wasser beschäftigen.

    Apportieren rein und raus; Leckerli zur Belohnung und Fixieren und Drang zu den Enten negativ belegen. Kommando "Nein", "Aus" oder "Lass das" und die Ablenkung über das Spielzeug suchen.