Mein Gott, immer wieder diese Milch-Mädchen-Rechnungen.
Ein Züchter muss sich die zukünftige Zuchthündin erst einmal heran ziehen und das dauert in der Regel 2 lange Jahre. 2 Jahre, wo der Züchter nicht weiß, ob er diese Hündin wirklich in die Zucht bekommt.
Die Entwicklung muss abgewartet werden, erbliche Voruntersuchungen müssen getätigt werden und die Hündin muss auf Ausstellungen zuchttauglich geschrieben werden. Erst einmal Investitionen, die nicht gering sind. Dann die Frage, wird sie zuchttauglich oder nicht?
Wenn ja, erhebt sich immer noch die Frage, wird sie eine gute Zuchthündin oder muss sie doch ausscheiden? Wegen nicht erwartendem schlechtem Nachwuchs oder, wegen Geburtsproblemen? Dann hat der Züchter 2 lange Jahre investiert und am Ende fällt die hoffnungsvolle Zuchthündin aus der Zucht heraus.
Was mit den alten ausgedienten Zuchthunden? Seriöse Züchter haben Platz und Zeit für ihre Senioren. Mit 2 Jahren für die Zucht eingesetzt und mit spätestens 8 Jahren wieder aus der Zucht ausgeschieden. Danach lebt eine Zuchthündin in der Regel noch mindestens 6 Jahre weiter. Ihren "Beitrag zur Kostendeckung - Welpenverkauf" hat die Zuchthündin bis dahin längst aufgebraucht.
Wo ist da ein Gewinn?
Klar, die Masse bringt es! Davon kann aber bei einem seriösen Liebhaberzüchter nicht gesprochen werden. Er liefert meistens 1-2 Würfe im Jahr; eher weniger!
Wer verdient sich denn mit Hundezucht eine goldene Nase? Skrupelose Vermehrer, Aufkäufer von Welpen - nicht der seriöse Züchter!