Beiträge von Grinsekatze1

    Und deswegen glaube ich, dass die Hauptfaszination des Mopses in seiner Gebrechlichkeit besteht. :wallbash:

    Der Mopsliebhaber möchte eigentlich keine gesunden, sondern einen bequemen Hund .

    Das wiederum glaube ich nicht.

    Ich glaube vielmehr, dass viele Mopsliebhaber diese Rasse bevorzugen, weil sie insgesamt recht anspruchslos in Sachen Bewegung ist und so wunderschön träge.

    Als Krankheit sehen die meisten Mopshalter das nicht an, sondern eher rassebedingt!

    Aber sagt mal, ich hab jetzt hier gelesen, ihr würdet auf industriell hergestellte Leckerchen verzichten. Was genau meint ihr denn damit?

    Leckereien, deren Inhaltsstoffe nicht 100% aufgeführt sind und das sind die wenigsten industriell hergestellten Dinge. Die können immer noch Spuren einer anderen Produktionsreihe beinhalten.

    Es gibt die Möglichkeit mit Backmatten eigene Leckerlis herzustellen. Das hat den Vorteil, dass Du ganz klar weißt, was dadrin verarbeitet worden ist.

    Leckerchen gibt es ausschließlich getrocknetes Fleisch, in allen Varianten, die es gibt, aus dem Barfshop. Was kann denn da dran sein, was er nicht verträgt?

    Das könnte eventuell eine Fleischsorte sein, die der Hund nicht verträgt, oder es kommt zu viel Proteein (Eiweiß) zusammen was ebenfalls Allergien auslöst.

    Dachte immer, bei getrockneten Sachen kann man nicht viel falsch machen.

    Doch gerade dann, weil man da zu viel hinein wurschteln kann und gerade die Kauartikel sind ja schon eine Mahlzeit für sich. Außerdem weiß man meist nicht, wie die getrocknet worden sind und ob sie nicht vorher chemisch behandelt wurden.

    Ist es fair, auch wenn man den Hund gut versorgt, ihn zu behalten?

    Das kommt auf die Gesamtumstände an. Ein Hund kann auch glücklich sein, ohne dass er im Bett liegt, ständig bekuschelt wird. Eine Traumkonstellation ist das sicherlich nicht. Allerdings glaube ich nicht wirklich daran, dass jemand ein Hund behalten will, wenn er so gar keinen Bezug oder so gar keine Gefühle für ihn hat.

    Fair wäre so eine Beziehung - egal ob Mensch oder Hund - sicherlich nicht. Man kann sich jedoch arrangieren.

    Was wäre wenn ihr zu diesem einen Hund keine Beziehung aufbauen könntet aus welchen Gründen auch immer.

    Also, keine Beziehung, wie gesagt, das glaube ich nicht. Das Gewissen wird sich da irgendwie melden. Wenn Hund und Mensch mit einem distanziertem Verhältnis zurecht kommen, warum nicht. Schön ist eben anders!

    Wenn man so eine Beziehung aufrecht erhält, dann ist eben doch etwas da und wenn es nur ein Pflicht- oder Verantwortungsgefühl gegenüber dem Tier ist. Immer noch besser als ein Leben auf der Straße oder Tierheim oder sonst was!

    Ich denke ganz ehrlich nicht, daß Züchter hergehen und sagen: Ach ich züchte jetzt was faules und daß die Richter sagen: was sich nicht mehr bewegen kann, wird prämiert.

    Züchter orientieren sich an ihren Ausstellungserfolgen und Richter verlieren sehr oft ihre Objektivität. Es menschelt oft zu sehr!

    Gerade dann, wenn immer wieder die ewigen "von Ausstellungen zu Ausstellungen" reisenden Aussteller da sind. Getreu dem Motto: "Das muss man doch unterstützen, die bringen dem Verein das Geld und ansonsten sind sie als Zugpferde doch recht nützlich!

    Es geht um die Möglichkeiten und daß Menschen halt einfach irgendwie krank sind. Tut mir leid, ich muß mich schon wieder ausklinken aus dem Thread

    Ja, diese Menschen wollen Aufmerksamkeit, Anerkennung und das bekommen sie durch die Prämierung, durch Pokale, Urkunden. Das motiviert und ..... der Mensch stellt weiter aus!

    Nur Rötung, Juckreiz spricht für eine Allergie. In der Regel haben Hunde mit wirklichen Ohrentzündungen übelriechendes Sekret oder dunkles Sekret.

    Dein TA soll Abstrich machen und eine Kultur anlegen. Dann sieht man, ob da Bakterien am Werk sind und kann gegebenenfalls mit Antibiotika gezielt dagegen angehen.

    Alles andere ergibt nur eine Herumprobiererei.

    In all den Jahren der Hundehaltung habe ich mich nie an irgendeine 5 Min-Regel gehalten, sondern mich auf meine Beobachtung und mein Bauchgefühl verlassen.

    Irgendwie, so scheint es mir, braucht man in der jüngsten Zeit für alles was die Hundehaltung betrifft Verhaltensregeln und Orientierung.

    Ein normaler TA ist da meist überfordert. Wenn Du eine klare Meinung haben willst, gehe zum Dermatologen, also einem TA der sich auf Hauterkrankungen spezialisiert hat. Langfristig ersparst Du Dir damit viel Geld!

    Dass es von der Violischen Drüse kommt, glaube ich nicht. Das ergibt in der Regel kahle Stellen am Schwanzansatz und nicht mehr.

    Der Tierarzt meinte es sehe alles gut aus, wir sollen es einfach weiter beobachten. Falls es wieder gehäuft passieren sollte nochmal vorbei. Er sieht aber eher einen Zusammenhang mit dem zu schnellen Schlingen.

    Genau das hat mir mein Tierarzt auch erzählt, als ich vor einigen Jahren mit so einem Junghund vorbei kam. End vom Lied: im Alter von 2 Jahren wurde die Hündin endlich mit Kontrastmittel geröntgt. Diagnose: Mega-Ösophagus. Da war das bereits eine angekörte Zuchthündin und zum Glück gabe es noch keinen Nachwuchs. Die Hündin wurde kastriert und lebte ein Leben lang mit diesem Problem!

    Für die Zukunft würde ich sofort alles abklären lassen (Röntgen mit Kontrastmittel) und mich nicht mehr hinhalten lassen.

    So lange nichts genaues vorliegt, so lange gibt es keine genauen Diagnosen.

    Jetzt mache ich mir Sorgen😢

    Jetzt mach Dich nicht verrückt. Was hier geäußert wird, sind nur Vermutungen. Kann sein, muss nicht! Klarheit kann Dir nur der Tierarzt bringen.

    Mega-Ösophagus kenne ich persönlich nur als vererbbare Erkrankung und da es viele Nuancen von Ösophagus gibt, glaube ich, dass da auch viel frühzeitig übersehen wird und somit mit Hunden gezüchtet/vermehrt werden, die eben daran erkrankt sind. Die Anhäufung sehe ich eher darin. Wenn eine Rasse/Mix noch recht eng gezüchtet/vermehrt wird, dann sind schnell viele erkrankte Hunde zusammen.