Beiträge von oregano

    Also meine Großeltern hatten in den 70er Jahren einen Cocker Spaniel, weil meine Tante uuuunbedingt einen Hund wollte (also wie ich viele Jahre später :rolling_on_the_floor_laughing: ). Die sind mit dem nicht extra Gassi gegangen.

    Die hatten einen riesigen Garten in den der Hund konnte, wann immer er wollte und im Geschäft war er auch dabei. Am Wochenende, wenn man einen Ausflug gemacht hat, kam der Hund halt mit, aber extra wegen dem Hund spazieren gehen? Das gabs nicht.

    Meine Schwiegereltern bzw. meine Schwiegermutter halten, meine ich, auch seit etwa dieser Zeit Hunde und bei denen ist das bis heute so. Wenn sie Zeit und Lust haben, gehen sie eine Runde spazieren oder wandern und der Hund kommt mit bzw. läuft er an der Kutsche, aber extra für den Hund jeden Tag ne Runde spazieren gehen? Nein, das gibts nicht.


    Ich würde spontan sagen, dass dieses für den Hund spazieren gehen aus dem städtischen Raum kommt, denn dort musste man mit dem Hund nun mal raus, wenn man keinen Garten hatte :thinking_face:

    Ab wann die Hundehaltung in der Stadt stark zugenommen hat, weiß ich allerdings nicht.

    Meine bekommen zurzeit zwischen 8 und 9Uhr ihr Frühstück und zwischen 17 und 18Uhr ihr Abendessen, weil Frodo mich nachts rauswirft, wenn ich ihn später füttere.

    Und das sag ich mit einem Hund, der früher extrem häufig Sodbrennen hatte. Bei Finya war das mit der richtigen Futterzusammenstellung allerdings erledigt. (bei ihr hat Ulmenrinde oder schlichtes Trockenfutter immer gut geholfen)

    Interessante Frage. Bis jetzt war ich felsenfest davon überzeugt, daß schwarz dominant ist, und deswegen mindestens ein Elternteil schwarz sein müßte, damit der Welpe schwarz werden könne.

    Der Grund warum ich mir darüber Gedanken gemacht hatte: Ich hatte Annonsen für Spitzpoo-Welpen gesehen. Heller Spitz (aber nicht weiß) x Fawn Pudel. Und die Welpen wurden schwarz. Ich war felsenfest davon überzeugt, daß das ein illegaler Import ist, aber vielleicht geht es ja unter Umständen doch? :ka:

    Bist du sicher, daß der Vater der Vater ist????

    :flucht:

    Also ich meine beim Pudel kann man schwarz und falb verpaaren und dann können auch falb Welpen fallen. So ein Hund hätte dann aber natürlich auch die Gene für schwarz.

    Ist das beim Spitz ähnlich können auch schwarze Welpen fallen.


    Ich finde so Farbgeschichten eh total spannend...

    Bei Finyas Welpen waren die Hündinnen braun (Finya trägt ja kein Gen für schwarz, sondern nur braun) und der Rüde war silber/blau wie ein Weimaraner mit Rauhaar. Alle vier haben bzw hatten bernsteinfarbene Augen.

    Ich frage mich immer noch wie das silber/blau des Rüdens zustande gekommen ist. :thinking_face:

    Es ist halt oft auch Ansichtssache.

    Ab und an treffe ich hier Hund-Halter-Teams, wo ich mir denke "Mein Gott, der Hund ist ja total drüber." und die Halter selbst erfreuen sich aber vielleicht daran, dass ihr Hund so viel Temperament hat.

    Ich bin mir sicher, dass ganz viele Hundehalter niemals was an Frodos Art spazieren zu gehen geändert hätten, sondern es einfach lustig und süß gefunden hätten, wie er da seine Runden gerannt ist.

    Vielleicht sollte man das mal aufdröseln, dass das Wort normal hier (auch von mir) als "entspricht dem Durchschnitt" benutzt wird.

    Unsere Trainerin hat mir das mal anhand einer Gaußschen Glocke erklärt. Auf der y-Achse ist die Anzahl der Hunde und auf der x-Achse die steigende Reizoffenheit (bei uns ging es darum).

    Der Durchschnittshund liegt in der Mitte, also bei der höchsten Erhebung. Rund um diese Erhebung sind die meisten Hunde angesiedelt.

    Dann gibt es einige, die am linken Ende sind (die sind überhaupt nicht reizoffen) und die, die am rechten Ende sind (die sind extrem reizoffen und nehmen quasi alles rund um sie ungefiltert war).

    Da spielen dann natürlich noch Sensibilität, Zuchtrichtung, etc. eine Rolle, aber das wäre jetzt zu kompliziert.

    Die Hunde, die dem Durchschnitt entsprechen werden als "normal" wahrgenommen, da es die einfach am häufigsten gibt. Das wertet die anderen nicht ab. Die sind nur einfach seltener.

    Ich finde stundenlange Spaziergänge auch geil. Nur weil zB mein Hund das nicht leisten kann empfinde ich das nicht als Belastung wie es hier auch schon beschrieben wurde.

    Ich muss meinen Hund nicht mitzwingen, nur weil ich da Bock zu habe, sondern ich versuche es meinem Hund so fair wie möglich zu machen. Wir üben daran, und wenn es irgendwann klappt, dann schön. Wenn es dabei bleibt dass er ein Hund ist der es nicht so geil findet wie ich 2 Stunden in der Weltgeschichte umherzulatschen auch gut.


    Nicht jeder Hund ist von Natur aus mit einem dicken Nervenkostüm auf die Welt gekommen. Die einen können es kompensieren, die anderen nicht.

    Ich hab das geschrieben, weil es für mich belastend war, als Frodo nicht mal im absoluten Nichts (kein Wild, keine Menschen, keine anderen Hunde (auch keine frequentierte Strecke)) eine halbe Stunde normal spazieren gehen konnte, aber allein bleiben fand er auch so richtig blöd.

    Mag auch sein, dass es daran lag, dass ich ja noch Finya hatte und der auch gerecht werden musste. Mit einem Einzelhund kann man sich da natürlich leichter drauf einstellen.

    Aber ich bin ehrlich - ich habe Hunde, weil ich gerne mit ihnen in der Natur unterwegs bin und sie draußen gern um mich habe. Ohne Hund wandern oder spazieren gehen, finde ich völlig sinnbefreit.

    Ich trainiere weder super gerne mit denen am Hundeplatz, noch bin ich jemand, der gerne täglich stundenlang am Sofa mit ihnen kuschelt.

    Jemand, der sich einen Hund für die Jagd, fürs Agi oder was auch immer kauft, wird auch erstmal enttäuscht sein, wenn der Hund das nicht leisten kann. Das wertet den Hund an sich deshalb aber nicht ab.

    Ich bin mit meinen Hunden früher oft nur spazieren gegangen. Wir waren jeden Tag 1,5-2h unterwegs. Auf den Feldern, in den Auen, im Wald. Die waren dann gut müde und zufrieden mit der Welt. Das vermisse ich sehr, denn zurzeit geht das einfach nicht.

    Mit Finya habe ich auch lange "Jagdspaziergänge" in sehr wildreichen Gegenden gemacht. Das war für sie die allerbeste und ihre liebste Auslastung. Kontrolliert jagen zu dürfen, war für uns der Kompromiss zwischen gar nicht jagen und unkontrolliert jedes Getier zu hetzen, das irgendwo auftaucht. Es hat ihr viel mehr gebracht und mehr Spaß gemacht als das Mantrailing, das wir davor gemacht haben (gut, das war auch hauptsächlich um ihre Menschenangst zu kurieren und hat auch geklappt).

    Mit Frodo funktionieren solche Spaziergänge nicht. Der pusht sich da viel zu sehr. Für ihn gibt es nur schwarz oder weiß. Grau verunsichert ihn.

    Frodo musste ich gezielt beibringen, dass man sich auf Spaziergängen nicht einfach high läuft, sondern dass man sich da mit seiner Umwelt beschäftigt, rumschnüffelt, mal in der Gegend rumguckt. Der ist als junger Hund wie im Tunnel spazieren gegangen, weil ihn eine Zeit lang die ganze Welt überfordert hat. Entweder er ist an mir dran geklebt oder er ist wie ein Irrer herumgerannt ohne von sich aus ein Ende finden zu können.

    Ganz selten hat er jetzt noch Tage (oft daran gekoppelt, dass ich einen sehr stressigen Tag habe), wo wir rausgehen und er direkt so angeknipst ist, dass ich ihn entweder an der 1m Leine belassen muss oder direkt wieder umdrehen kann. Würde ich ableinen, würde er sich 1h lang das Hirn wegballern und danach alles, was sich bewegt ankläffen. Und der ist kein Arbeitshund, sondern einfach nur ein hochsensibler Pudel.


    Es ist meine absolute Lieblingsbeschäftigung mit den Hunden stundenlang durch die Natur zu laufen und, aufgrund von Finyas Behinderung, etwas Besonders und nichts Selbstverständliches.

    Ein Hund, der nach einer halben Stunde mit den Nerven am Ende wäre, wäre für mich demnach eine größere Belastung als ein Hund, der das körperlich nicht kann. Finya packe ich zur Not einfach in ihren Buggy und dann guckt sie sich von dort aus alles an.

    angelsfire

    Auf dem einen Bild sieht er gar nicht so viel zu groß aus, finde ich.

    Hast du mal probiert den Zurrgummi am Hals enger zu ziehen und die Bauchgurte festzuziehen?

    Bei Frodo hängen am Hals sicher 5-7cm von dem Gummi raus und die Gurtbänder am Bauch sind auf der engsten Einstellung. Damit sitzt er dann aber gut.

    Wenn ich da alles so locker eingestellt hätte, würde der Mantel an ihm auch wie ein Sack aussehen.


    Tatuzita

    Einlagig. Zweilagig wäre der schon wirklich extrem dick :see_no_evil_monkey:

    Bei Frodos Polartec Mantel hab ich den Kragen doppelt gelegt. Das könnte ich mir nicht am ganzen Körper vorstellen bei meinen Minis :grinning_face_with_smiling_eyes:

    @Paawsi

    Schonkost ist eigentlich generell mager und nicht fettig, um den Verdauungstrakt nicht zu belasten.

    Der Reis sollte sehr matschig gekocht werden und die Karotten kannst du zB als Morosuppe geben (Rezept findest du über Google).

    Beim Fleisch am besten auch eher mageres nehmen, welches du da nimmst, kommt auf deinen Hund an.