Da Onno unser erster Pudel ist, ein zu groß geratener Zwergpudel, kann ich keinen charakterlichen Vergleich machen.
Ich wollte nur zum Gewicht etwas sagen, Onno ist 39 cm und wiegt 8.5 kg und ich würde niemals weniger Gewicht bzw einen noch zarteren Hund wollen. Wir sind viel draußen unterwegs und das ist so schon bei Kälte, Nässe und Wind schwierig. Er braucht immer einen Mantel, längere Aufenthalte bei Kälte draußen ohne Bewegung gehen gar nicht usw. Und das Thema Hundebegegnung wird ja auch mit jedem Kilo weniger schwieriger. Warum wollt Ihr einen so viel kleineren Hund?
Ob ein Hund friert, ist ja nun nicht allein von Größe und Gewicht abhängig, sondern hauptsächlich vom Fell (Zwergspitze sind winzig, aber ich bezweifle, dass die frieren.) und auch etwas vom Körperbau/Konstitution.
Warum wollt Ihr einen so viel kleineren Hund?
1. deutlich einfacherer Transport, wir haben nämlich kein Auto. Ein kleiner passt in den Fahrradkorb, Emmi im Anhänger war schon eine andere Hausnummer (um 40 kg zu ziehen , braucht man ganz schön Kondition und Berlin ist groß…)
2. mehr Betreuungsmöglichkeiten auch für den noch nicht ganz leinenführigen, temperamentvollen Junghund
3. geringere monatliche Ausgaben, schon ein gutes Nassfutter kostet fast 90€ weniger für den kleinen Hund (sind durch Emmis massive Tierarztkosten etwas gebrannte Kinder 🫣)
Aber „pure Vernunft darf niemals siegen „… will sagen, man muss schon trotzdem überzeugt sein und so einfach ist es eben nicht ☺️
Versteh ich gut.
Ein großer Hund hat durchaus Vorteile, aber praktischer und günstiger im Erhalt sind einfach Kleinhunde (wenn man nicht grad Tutnixe trifft, die doch was tun).