Beiträge von oregano

    Meine erste Katze wurde damals von einem Nottierarzt bei uns auf dem Esstisch in ihrem Lieblingsbett eingeschläfert. Wir mussten mehrere Tierärzte anrufen, bis wir einen gefunden hatten, der zu uns nach Hause gekommen ist.

    Sie bekam die Narkose in den Muskel und danach einen Herzstich (der TA hat uns vorgewarnt, falls wir das nicht sehen wollen). Mira war mit der Narkose schon so gut wie weg und ist ganz friedlich gegangen.


    Finya haben wir daheim am Sofa auf meinem Schoß eingeschläfert. Da ich nicht wollte, dass ihr letzter wacher Moment mit uns ein schmerzhafter Muskelstich ist (sie hatte ja kaum noch welche), haben wir uns für eine subkutane Narkose entschieden, auch weil die langsamer wirkt. Bei ihr leider (oder Gott sei Dank) nicht.

    Danach hat sie einen Venenzugang bekommen und ist ganz friedlich über die Regenbogenbrücke gelaufen.

    Wir waren beide froh, dass es keinen Herzstich gebraucht hat. Das wäre mein persönlicher Albtraum gewesen.

    Und so hart es auch ist, das selbst zu machen - ich hätte nicht gewollt, dass das irgendjemand anderes macht.


    Euthanasien sind etwas sehr Persönliches. Im besten Fall spricht man vorher mit seinem Tierarzt über die Situation. Wenn der Bescheid weiß, kann er viel besser auf Halter und Hund eingehen.

    Wie man einen Tierarzt findet, der nach Hause kommt? Anrufen und nachfragen, eventuell die Situation erklären, falls es nicht auf der Homepage steht, hätte ich gesagt.

    Wir haben in 2 Wochen einen Termin bei einer Zahntierärztin. Mir ist absolut klar, dass wir um eine Narkose nicht herum kommen (meinem Freund leider noch nicht), aber vielleicht fühle ich mich woanders dann doch einfach wohler.

    Das ist ein guter Ansatz.

    Wenn ihr der Tierärztin von der Geschichte erzählt, kann sie sich vielleicht noch etwas extra Zeit für euch nehmen und euch alles nochmal genau erklären, falls ihr das möchtet.

    Ich verstehe euch gut Katzelli .

    Man steckt einfach nicht drin. Meine alte Hündin hat jede Narkose problemlos weggesteckt, selbst mit 17 Jahren noch. Es gab nie Komplikationen.

    Frodo hatte in seinem Leben noch mehr Narkosen als Finya (Zahnspange als junger Hund, da hat er sicher 3-4 Kurznarkosen gehabt) und später immer wieder mal wegen den Zähnen. Es gab nie Probleme und Ende Juli ist dann der absolute Albtraum passiert und mein vorher gesunder Hund (Blut, US, Urin war alles unauffällig, was akute Sachen angeht, SD Problem war bekannt) ist nach wenigen Tagen in der Klinik verstorben. Einfach so, nur weil ich wissen wollte, woher seine Rückenschmerzen kommen.

    Ich hatte nie Angst vor Narkosen (wäre in meinem Job ungünstig). Ich wusste um das Risiko, aber es ist heutzutage so gering, so dass es eher Respekt als Angst war, aber die ersten Narkosen nach der Sache mit Frodo waren wirklich hart. Demnächst müssen wir unsere Jüngste kastrieren und das ist natürlich nochmal was anderes, wenn es das eigene Tier ist.

    Bitte lasst eurer Katze trotzdem die Zähen machen! Zahnschmerzen sind ganz furchtbar und die lange Gabe von starken Schmerzmitteln ist auch nicht gesund.

    Ich wünsche euch alles Gute :hugging_face:


    Zu unserer kleinen Kreativpinklerin:

    Ich wollte noch vermelden, dass Indy mit dem Sandgemischklo letztlich doch zufrieden war. Dazu hab ich die Klos ein bisschen umgestellt und damit kommen wir aktuell sehr gut klar :partying_face:

    Ich hoffe mal, es bleibt so und ich habs grad nicht verschrien :see_no_evil_monkey:

    Thema Baden - welches Shampoo nutzt ihr für eure Schnauzis?

    Ich muss Maze doch relativ oft baden, da sie sich mit Vorliebe mit Ares zusammen im Pferdestall im Dreck wutzelt und ich das nicht so unbedingt gerne am Sofa habe :see_no_evil_monkey:

    Sie wird Gott sei Dank super gern gebadet. Sie hat als Welpe immer zugeguckt, wenn ich die Plüschis geduscht habe und war ab dann der Meinung, dass das unglaublich toll sein muss. Sie stellt sich also, wenn man im Bad ist, gern mal hoffnungsvoll in die Dusche, ob man sie denn abbrausen würde und ist sehr enttäuscht, wenn nichts passiert.

    Wenn sie dann mal wirklich gebadet wird, macht sie beinahe Luftsprünge :rolling_on_the_floor_laughing:

    Achso und hat man eigentlich irgendeine Chance die Beine filzfrei zu halten? Sie bekommt nur vom Anschauen so winzige Filzknoten. Die lassen sich zwar ausbürsten, aber nervig ist es trotzdem. Gegen diese Behaarung ist Pudelfell ja die reinste Entspannung beim Pflegen oder es lag daran, dass Frodo sich so gut wie nie schmutzig gemacht hat :thinking_face:

    Mir scheint Maze hat erst kürzlich entdeckt, dass sie ein ziemlich gutes Riechorgan unter dem langen Bart hat.

    Sie weiß überhaupt nicht, ob sie lieber zuerst im Gras, an den Büschen, an den Bäumen oder an der Mülltonne schnüffeln soll oder die Bartnase nicht doch lieber direkt in den Wind hält, um die meisten Infos rauszufiltern.

    Während sie also versucht möglichst viel mitzubekommen, bemüht sie sich gleichzeitig sich daran zu erinnern, dass sie ja an sich weiß, was Leinenführigkeit ist, weshalb sie dann abrupt abbricht und sich wieder neben mir einordnet :grinning_squinting_face:


    Hundebegegnungen und Menschenbegegnungen werden auch immer besser. Wenn ich bei Hunden ein paar Meter zur Seite gehe, ignoriert sie die völlig. Bei Menschen sind Begegnungen selbst direkt und auf engen Wegen kein Thema mehr - kein Knurren und auch kein Begrüßungsgehopse mehr (Gott sei Dank, find ich bei ihrem Gewicht ja immer nur so semi witzig).


    Und heute hatte ich zum ersten Mal den "großer, schwarzer Hund - Bonus".

    Wir haben die Lagottogruppe getroffen, die dort öfter mal spazieren geht. Alle Hunde laufen frei und unkontrolliert quer über Wiesen. Mit den Plüschis war das immer mein Albtraum, weil die weder abgerufen noch angeleint oder sonst was haben und ich dann immer umdrehen durfte.

    Und heute? Wir kommen einen Weg runter, ich seh die Hunde auf der Wiese stromern, die sehen Maze und zack rufen alle ihre Hunde ran und suchen das Weite :upside_down_face:

    (normal finde ich es ja nicht schön, wenn Leute Angst/zu viel Respekt vor ihr haben, aber in dem Fall war es wohl Karma)

    Was spricht gegen einen reinrassigen Malteser oder Zwergpudel?

    Der Vorteil bei einem reinrassigen Hund aus dem VDH ist, dass die Elterntiere auf Erbkrankheiten untersucht werden, die Züchter Fortbildungen absolvieren müssen und von ihrem Verband kontrolliert werden, die Welpen werden gewissenhaft auf ihr späteres Leben vorbereitet (gerade bei pflegeintensiven Rassen ist das ein durchaus wichtiger Punkt) und die Züchter stehen euch als Käufern auch nach dem Kauf immer beratend zur Seite, wenn ihr das möchtet.

    Ein Vermehrerhund (nichts anderes sind Maltipoos oder Cockerpoos) sind zumeist aus nicht untersuchten Elterntieren und kosten in den meisten Fällen locker ein Drittel bis das Doppelte vom reinrassigen Hund. Dazu kontrolliert niemand, ob die Elterntiere überhaupt genetisch zusammen passen oder wie oft die Mutterhündin gedeckt wird.


    Ich persönlich würde bis nach dem Urlaub warten.

    Beim Pudel muss man ja nicht nur die Wolle kürzen. Bei den meisten muss man auch regelmäßig die Ohrhaare zupfen, die Krallen schneiden und bei den Kleinen schadet Zähne putzen auch kein bisschen.

    Ein komplett kurz geschorener Pudel macht etwa alle 6-8 Wochen mal Arbeit. Dazwischen hat man, wenn Hund nicht gerade Kletten oder Dreck einsammelt, nichts an Fellpflege zu tun.

    Aber es ist absolut kein Hund für Menschen, die sagen, sie wollen so wenig Pflege wie möglich betreiben müssen. In so einem Fall ist man mit einem Kurzhaarhund auf jeden Fall besser beraten.

    Tiggy

    Das finde ich spannend.

    Ich wusste, dass es bei Großspitz Linien gibt, in denen vermehrt Hunde mit starkem Jagdtrieb auftreten, aber dass es das beim Wolfsspitz auch gibt, ist mir neu.

    Schon unpraktisch, weil die meisten Spitzhalter ja den geringen Jagdtrieb schon zu schätzen wissen.

    Ist dein Hund der einzige im Wurf mit so starkem Jagdtrieb?

    Bist du böse :loudly_crying_face:

    Die ist ja entzückend :smiling_face_with_hearts:

    Hier kann allerdings erst nächsten Sommer ein neues Mini einziehen (nach unserem Kanadaurlaub) und andere Hunde muss das Zwergi schon mögen. Das Schnauz kann ich schlecht wegzaubern :see_no_evil_monkey:


    Aber ich bin so unschlüssig...einerseits will ich unbedingt wieder einen erwachsenen Tierschutzhund und keinen Welpen, aber andererseits mochte ich die Gemeinschaft von Frodos Zucht sehr.

    Beim Tierschutzhund macht mir auch etwas Sorgen, ob Hund mit meinen Ansprüchen am Ende klar kommt. Ich verlange ja nicht gerade wenig von meinen Vierbeinern. Bei Finya bin ich da so ahnungslos reingehopst und hab mir gedacht, dass schon alles gut wird (war ja auch so), aber was wenn es diesmal nicht so läuft?