Beiträge von oregano

    Mein Kleinpudel hatte auch einen kaputten Darm und immer wieder Durchfall, Futterverweigerung, Übelkeit, Bauchschmerzen.

    Letztlich hab ich ihn in meiner Verzweiflung tatsächlich auf hydrolisiertes Trockenfutter umgestellt, obwohl ich das nie wollte (bin eigentlich Team "gekochtes Futter heilt alles"). Da er sämtliche hydrolisierte Sorten von Hills und RC nicht vertragen hat (da ist oft Mais drin, das ging bei ihm gar nicht), haben wir das hydrolisierte Futter von Virbac mit Fisch genommen.

    Er hat das Futter geliebt und wirklich gern gefressen (also nicht so gern wie ein gegrilltes Steak, aber für einen Hund, der Futter schon immer eher nebensächlich fand, hat das richtig gut geklappt) und hat damit sogar endlich wieder zugenommen.

    Ich würde dem wirklich eine Chance geben um Ruhe in den Magendarmtrakt zu kriegen.

    Frodo hat nach ein paar Monaten sogar endlich wieder frische Lebensmittel fressen können ohne Bauchschmerzen oder Durchfall zu bekommen :smiling_face:

    Ob es dauerhaft funktioniert hätte, kann ich dir leider nicht sagen.

    Hast du dir mal die Preise für Nutztiere angeschaut. Und der Aufwand zwischen Kater und Rüde kastrieren dürfte sich auch nicht so massiv unterscheiden.

    Das mag sicher mit eingeflossen sein. Erklärt aber nicht alleinig die Preise.

    Es gibt natürlich Unterschiede zwischen Kater und Rüde. Das fängt ja schon damit an, dass beim Rüden zugenäht wird und beim Kater nicht. Man braucht beim Kater also weniger Material und weit weniger Zeit für die OP.

    Aber ja, Katerkastrationen sind, meiner Meinung nach, sehr oft total überteuert. Keine Ahnung, was die da tun, dass sie 200 für gerechtfertigt halten :ka:


    Nutztiere sind so günstig, weil das zack zack im Stall gemacht wird. Ohne Überwachung oder ähnliches.

    Geht, wie ja letztens erst erwähnt wurde, mit Katzen und Hunden auch, aber das will man heute im Normalfall nicht mehr.

    Aber es geht natürlich auch anders. In der Schweiz zahlt der Staat zB einen Teil der Nutztierbehandlungen, auch Verletzungen oder Krankheiten für die eine Milchkuh in Ö (und wahrscheinlich auch in D) geschlachtet oder eingeschläfert werden würde. Das ist Wertschätzung von Tieren, die bei uns leider viel zu oft einfach nur ein Wegwerfprodukt sind.

    Hier wollte bisher alle Welpen morgens einfach mal ne Runde rennen und spielen. Die sind morgens nicht nur wach, sondern richtig munter und wollen Blödsinn machen. Man muss sich da gar nicht mit ihnen beschäftigen, die machen das von ganz alleine. Im besten Fall kann Hund das draußen tun.

    Wenn der erste Gang des Tages nach draußen gleich bedeutet, dass Hund Leinenführigkeit üben muss und ja nicht rumhüpfen darf, wird der drinnen natürlich hochdrehen. Irgendwo muss die Energie einfach hin.


    Damit nachts nichts reingeht, brauchts nicht zwingend eine Box.

    Meinen Pudel hab ich mit ins Bett genommen, der Riesenschnauzer hatte eine mit Kleintiergittern abgetrennte Ecke neben dem Bett. Beide haben sich gemeldet, wenn sie nachts mal raus mussten.


    Stresst euch mit den Kommandos nicht so. Hunde lernen lebenslang. Es gibt keinen Zwang, dass der Zwerg bis zur 9. Woche "Sitz", bis zur 10. Woche "Platz" und bis zur 11. Woche "Fuß" können muss. Die lernen das auch wunderbar, wenn man das selbstständige Hinsetzen einfach nur ein paar Mal am Tag nebenbei benennt und sie dafür lobt, ebenso beim Rückruf. Welpi läuft zu euch, also freut ihr euch und ruft euer Wort für den Rückruf und bei euch gibts eine Belohnung. Ihr müsst das gar nicht forcieren.

    Mehrmals am Tag 5min gezielt üben, ist extrem viel! Bitte lasst das bleiben.

    Maze war noch nie so richtig in der Stadt. 2x war sie als Welpe mit in Wels, aber da hat sie sich die Welt nur aus dem Auto raus angeguckt und 1x bei Fressnapf.

    Achso und in der Ortsmitte bei uns waren wir auch 2x und 1x am Bahnhof.

    Ich finde sie ehrlich gesagt zu groß um mit ihr durch die Innenstadt zu laufen. Ein Riesenschnauzer ist einfach kein unauffälliger Begleithund, den man überall hin mitnehmen kann.

    Sie ist riesig und braucht demnach viel Platz. Die kann man nicht einfach mal eben ins Einkaufscenter mitnehmen und beim Essen unter den Tisch legen. Die Leute hatten ja teilweise schon Angst vor ihr, als sie noch ein Welpe war :dizzy_face:


    Mit Frodo war das kein Thema. Der kam sehr früh mit an die Uni. In den Öffis hatte ich ihn anfangs in der Jacke, damit ihn keiner antatscht. Später hat er es geliebt mich in die Stadt zu begleiten und von allen Seiten bewundert zu werden.

    Wenn doch mal zu viel los war, hab ich ihn halt getragen bzw. auf den Schoß gesetzt.

    Finya hat den Trubel erst als erwachsener Hund kennengelernt. Sie war anfangs komplett überfordert, hat sich mit etwas Geduld aber auch zu einem völlig problemlosen Begleiter im städtischen Trubel gemausert. Für sie hatte ich in den Öffis eine Tasche. Das hat ihr sehr geholfen. Sie hatte nicht so viel Spaß daran wie Frodo, aber als Abwechslung oder im Urlaub fand sie das okay.

    Kennt sich hier jemand mit veganem Trockenfutter aus?

    Ich überlege Maze später auf ein tierproduktfreies umzustellen, hab mich damit aber noch nie beschäftigt, weil ich bei den Minis froh war, wenn sie überhaupt ein Trofu angenommen und vertragen haben. Maze frisst absolut alles, was man ihr vorsetzt. Das Futter darf nur keinen zu hohen Ballaststoffgehalt haben (wird wohl schwierig, schätze ich...?).


    Sie bekommt nur zur Hälfte Trofu. Die andere Hälfte bekommt sie Gekochtes mit Fleisch, aber das soll dann eben von Tieren sein, wo ich weiß, dass sie bis zur Schlachtung ein gutes Leben hatten UND dass sie für die Tötung ihren vertrauten Betrieb nicht verlassen mussten. Weideschlachtung ist hier ja leider noch nicht erlaubt, aber so wäre das besser als nichts.

    (also das ist der Plan, aktuell ist das Fleisch noch aus dem Barfshop)

    Die Umstellung ist erst für in ein paar Monaten geplant. Aktuell wäre mir die Rechnerei da wirklich noch zu viel Aufwand, aber ich möchte mich einfach schon mal informieren :smiling_face:

    Billi

    Ich glaube wir haben eh eine Zeit lang recht viel über Samojeden in Großspitzlinien geschrieben, als ich noch den Plan hatte, dass ein Großspitz einziehen soll.

    Das hat mir damals viel weitergeholfen :smiling_face:

    Dass auch ohne Samojedenblut mal Jäger dabei sind, macht wohl Sinn. Es sind immer noch Hunde und die jagen nun mal. Dass da ab und an mal etwas mehr Jagdtrieb durchschlägt, ist wohl normal.


    Tiggy

    Jagdtrieb auf Kleingetier wie Mäuse oder Ratten ist natürlich auch Jagdtrieb, fällt für mich aber nicht unter etwas, das den Freilauf beeinträchtigt. Bei Finya hab ich die Leidenschaft fürs Mäusejagen gern als Belohnung fürs freiwillige Umorientieren nach Wildsichtung genutzt.

    Mir geht es also mehr darum, dass ich kein jahreslanges Antijagdtraining betreiben muss, damit Hund weder auf Sicht noch auf Spur potentieller Großbeute hinterher geht.

    Dass jede Hunderasse irgendwo ein Interesse daran hat Beute zu machen, ist wohl logisch.

    Ich hab es wirklich verschrien :weary_face:

    Gestern Abend denk ich mir so "Was riecht denn hier im Wohnzimmer so komisch?"

    Indy hatte Maze Plüschbett angepinkelt, war sogar noch nass :face_with_symbols_on_mouth:

    Das war Finis altes Bettchen und jetzt muss ich es wegschmeißen.

    Ich bin leicht sauer auf diese Mistkatze. Bald werfe ich alle Vorsätze über Bord und lass sie trotz meiner Angst die nächsten Katzen zu verlieren raus. Es geht einfach nicht, dass sie ständig Maze Betten vollpinkelt. Der Hund kann doch nicht ständig auf den Fliesen liegen müssen.

    Gar nicht.

    Ich warte noch darauf, dass Maze mich tragen kann :grinning_squinting_face:


    Mein Partner nimmt sie genauso hoch, wie ich die Minis hochgenommen habe - eine Hand unter den Brustkorb und eine unter den Hintern.

    Einziger Unterschied - die Minis kannten das als Teil des Alltags, so dass sie mir auf das Kommando "up" sowieso schon entgegen gesprungen sind. Ich musste sie quasi nur fangen. Maze lässt sich wie ein nasser Sack hängen :see_no_evil_monkey:

    Falls jemand den Beitrag vom Rückert zu dem Thema noch nicht kennt: Blog Rückert: Euthanasie

    Hier kann man nachlesen, warum viele Tierärzte keine Hausbesuche für Euthanasien anbieten.


    Man sollte also ehrlich zu sich selbst und zu seinem Hund sein und sich überlegen, was letztlich wirklich die stressfreiste Variante ist.

    Für viele Hunde ist zum Beispiel eine Euthanasie vor der Tierarztpraxis im vertrauten Auto eine gute Alternative (im bestn Fall dann, wenn keine weiteren Kunden vor Ort sind).