Beiträge von oregano

    Bei der Züchterin hat er auch mit einer Familie und anderen Hunden und natürlich auch noch seiner Mutter gelebt.

    Das Geschirr kennt er noch nicht. Er hatte sonst nur ein Halsband um.
    Ich habe es am zweiten Tag gekauft, weil er draußen so im Fluchtmodus
    war und ich Angst hatte, dass er mir verloren geht.

    Ist sowas bei Shelties normal?

    Also das ist keine Kritik, ich frage mich das wirklich, weil ich das für den Hund einfach so unschön finde, dass er so Angst hat, obwohl er ja scheinbar bei der Züchterin kein so extrem anderes Leben geführt hat.

    Ich war heute SO stolz auf uns bzw besonders auf mich!

    Ich wollte ein bisschen die Sonne genießen und hab mich auf einer Holzbrücke auf das niedrige Geländer gesetzt. Maze neben mir. Sitzen also dort ne Weile (fand sie blöd, nach dem langen Winter ohne Ruhetraining draußen, hat sie darauf keine Lust), es kommt ein Paar vorbei - kein Thema.
    Dann kommt ein Mann mit zwei Hunden. Den Staff leint er an, führt ihn aber trotzdem auf unserer Seite und den zweiten etwa gleich großen Mischling lässt er weiter frei. Mazie war natürlich sehr interessiert, hat aber bis die Hunde quasi auf 1m ran waren, noch Kekse eingefordert (sprich mich immer wieder angeguckt, statt die Hunde angestarrt). Der frei laufende Hund kam dann natürlich direkt zu Maze. Sie haben sich kurz Nase an Nase beschnuppert und dann ist der Hund weiter.

    Am Heimweg an der kurzen Leine haben wir noch den Pitbull aus der Nachbarschaft getroffen. Der hat diesmal gepöbelt (bin mit Maze aber auch zum ersten Mal nicht ausgewichen, sondern einfach weiter die 4m breite Straße lang) und sie ist einfach brav weiter gelatscht und hat ihre Kekse gefuttert :smiling_face_with_hearts:


    Und das Allertollste - ich war die ganze Zeit entspannt. Ich hab keine innere Panik bekommen, keine Fluchtgedanken gehabt oder sonst was. Zum ersten Mal, seit dem Moment als Finya so heftig angegriffen wurde in der zweiten Woche bei mir, hatte ich in einer Hundebegegnung keine Angst. Ich hätte heulen können, dass ich das mal erleben darf :smiling_face:

    Wir gehen eigentlich bei jedem Wetter, außer wenn es sehr heiß ist, unsere große Runde, aber eben nur die. Ich gehe an 99% der Tage im Jahr keine Pipirunden mehr seit wir am Land wohnen, höchstens zu Trainingszwecken (Leinenführigkeit oder so).


    Wenn es sehr heiß ist, gehen wir nicht spazieren, weil wir Hitze beide hassen. Da fahren wir abends nach Möglichkeit zum See und gehen schwimmen oder bleiben mal nur im Garten und spielen mit dem Wasserschlauch.

    Wenn es eisig ist oder in Strömen regnet, finden wir das beide richtig gut und gehen gerne raus :smiling_face:
    Achso doch, ein Wetter gibt es noch, wo ich nicht gern spazieren geh - starker Wind. Ich hasse Wind einfach, aber das ist hier zum Glück selten.

    Diese Ziege :face_with_rolling_eyes:

    Hab sie gestern mal wieder für eine Miniwanderung vorgespannt (war eh abenteuerlich auf dem halb vereisten Weg :woozy_face:) und dann will sie sich eigentlich ständig nur in den Schnee schmeißen, irgendwelchen Spuren nachgehen (die sie sonst überhaupt nicht spannend findet) oder sie frisst einfach im Gehen Schnee und dreht sich um ihre eigene Achse wie ein Brummkreisel und da soll man dann ernst bleiben können :zany_face:

    Naja nachdem wir die ersten 200m darüber diskutiert haben, dass Zuggeschirr Arbeit bedeutet und sie alles außer Ziehen zu lassen hat, liefs dann und sie hat sich sehr viel Mühe gegeben und war begeistert bei der Sache.
    War da nicht mal was mit, Riesen können zwar arbeiten, testen einen aber ordentlich, ob sie es müssen bzw. ob man das wirklich ernst meint? Sie nimmt das aktuell sehr ernst! Generell würde sie zurzeit lieber die ganze Zeit nur wie gaga über die Schneefelder fetzen und mit jedem gefundenen Gegenstand eine Party feiern :rolling_on_the_floor_laughing:


    Und eine Situation bzw. zwei, die ich nicht so richtig einschätzen kann.
    2024 hatten wir ja einmal die Situation, dass wir scheinbar im Wolfsgebiet unterwegs waren. Da hat Mazie ja plötzlich Angst bekommen, mega gezittert, die Rute geklemmt und wollte nur noch weg.
    Jetzt hatten wir letztens was ähnliches, nur nicht so heftig. Wir sind auf einer Seite von einem Fluss lang, als auf der anderen Seite eine Frau mit Aussie aufgetaucht ist. Der hat ziemlich viel markiert und imponiert und Mazie war etwas eingeschüchtert, ist aber problemlos und entspannt mit mir weiter. Als wir dann auf der Seite vom Aussie an der Stelle vorbei gekommen sind, wo der markiert und gescharrt hat, hat sie total Angst bekommen - wieder Rute geklemmt und wollte nur weg. Nur gezittert hat sie diesmal nicht. Gestern das gleiche am Rückweg im Wald (da vermute ich allerdings Rufe von Rehen oder Hirschen, das findet sie super gruselig).

    Hattet ihr sowas schon mal mit euren Hunden?

    Meine Spitz Mix Hündin aus dem Tierschutz war bei ihrem Einzug damals auch so - bei Besuch ist sie komplett eskaliert, Menschen, die sie anfassen wollten oder die zu nah vorbei gekommen sind, wurden attackiert (ich hatte wirklich Glück, dass Finya NIE gezwickt oder gebissen hat!), nur an der Leine hat sie nicht gezogen, weil sie das aufgrund ihres Handicaps nicht konnte, aber ohne Leine war sie auf und davon :see_no_evil_monkey:

    Mit viel Training (Finya hab ich tatsächlich komplett ohne positive Strafe erzogen, weil sie dann sofort dicht gemacht hat) ist sie ein absolut problemloser und unkomplizierter Verlasshund geworden :smiling_face:


    Was deinem Hund wahrscheinlich vor allem fehlt, ist Führung. Du passt nicht auf ihn auf, also passt er auf sich selbst auf und das stresst ihn massiv.


    Ich weiß nicht, ob es den youtube Kanal noch gibt, aber mir haben für die Anfänge die Videos von Kikopup enorm geholfen bis wir eine passende Trainerin hatten. Sie erklärt das sehr gut und kleinschrittig, wie man was aufbaut und warum man das macht.


    Hunde sind im Normalfall nicht nachtragend, aber da er das alles bei dir erlebt hat, wird es dauern bis er dir wirklich glaubt, dass du die Sache im Griff hast. Lass dich von Rückfällen nicht verunsichern!

    Eine ehemalige Schulkollegin hat sich nach dem Schulabschluss eine Goldiehündin gekauft und sie Gucci genannt. Ihr Freund hat sich zeitgleich einen Goldierüden gekauft und ihn Armani genannt :see_no_evil_monkey:

    Fand ich damals schräg und finde ich heute schräg.

    Mazie versucht grad ihrer Namensvetterin Mazikeen alle Ehre zu machen und läuft als Bad Bi*ch durch die Gegend :see_no_evil_monkey:

    Also sehr abgeschwächt natürlich, weil sie halt im Kopf immer noch irgendwie ein Baby ist und es deshalb fast süß ist, wenn sie glaubt, sie müsse tun als hätte sie "Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, meine Straße, mein Zuhause, mein Block" geschrieben. Wenn man ihr den Mist dann verbietet, wird das Riesenbaby ganz klein mit Kulleraugen "ey, war gar nicht so gemeint, alles cool, Bro!" und dann ist sie dankbar, wenn man möglichst viel Abstand zwischen sie und die bösen Ponys/Passanten/Fremdhund bringt und läuft mustergültig vorbei :see_no_evil_monkey:


    Ich hab das direkt mal als Anlass genommen und hab sie eine ganze Runde mit Maulkorb laufen lassen. Das haben wir noch nie gemacht, aber sie hats wirklich gut gemacht :smiling_face:


    Sie ist in ihrem Blödsinn ja wirklich sehr führig. Das finde ich, als ehemalige Terrierhalterin, sehr faszinierend. Finya hätte in vielen Situationen längst gesagt "Du kannst mir gar nichts! Ich bin die Coolere! Tschüss!", aber gut, die war halt auch schon erwachsen als sie eingezogen ist und wusste einfach, dass sie wirklich cool ist :grinning_squinting_face:
    Bei Mazie hab ich manchmal das Gefühl, dass sie zwischen "ich bin hier der Platzhirsch" und "Mama, darf ich bitte auf deinen Arm?? Die Welt ist sooo bööööööse :loudly_crying_face:" pendelt :woozy_face:
    Ist das ein Gebrauchshundeding?
    Bei Frodo kann ich mich an diese Gespaltenheit auch nicht erinnern. Er war einfach in jeder Situation Typ 2.

    Frodo, meinen Kleinpudel, hab ich gefunden, weil mich eine Bekannte zur Züchterin ihrer Hündin mitgenommen hat, um den neuen Wurf zu fotografieren. Einer der Welpen war Frodo, damals 5 Wochen alt.

    Davor hatte ich mir aber auch schon sehr viele Pudelzüchter (gefunden über den Rassezuchtverein) angeschaut, allerdings eher aus Österreich. Dass Frodo dann aus Deutschland war, war Zufall.


    Bei Mazikeen hab ich mir die Liste mit Riesenschnauzerzüchtern in Österreich rausgesucht, mir alle Zuchten online angeschaut, nach Erfahrungswerten mit Hunden aus den Zuchten gesucht und dann entschieden ihre Züchter anzuschreiben. Wir haben dann telefoniert und die Züchterin hat uns einen Welpen (mit Vorbehalt der Absage beim persönlichen Kennenlernen) zugesagt, wenn genug Hündinnen dabei sind. Das war etwa 3-4 Monate bevor die Hündin gedeckt werden sollte (wir hätten aber auch länger gewartet, hatten keinen Zeitstress).