Bei uns: die Wohnung ist voller Blutstropfen, sie riecht recht penetrant, sie verbringt die Spaziergänge nur mit Markieren, Scharren, schnüffeln, ist zu Spielen oder ähnlichem nicht wirklich aufgelegt, man kann sie nicht mehr alleine in unseren Garten lassen (da dieser nicht eingezäunt ist). Fremde Hunde werden nicht mehr wie üblich ignoriert, sondern abgecheckt, unkastrierte Rüden angebaggert, der Rest angeknurrt... Ich find es tatsächlich immer schön, wenn die 2 Wochen wieder rum sind... Gut, Lucy ist auch außerhalb ihrer Läufigkeit eine recht "präsente" Hündin und ich möchte sie auch gar nicht anders haben. Aber angenehmer finde ich das Zusammenleben außerhalb der Läufigkeit. "Stur" ist sie während ihrer Läufigkeit nicht, aber extrem "außenorientiert"
Beiträge von Lucy_Lou
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Ah, danke. Generalisieren bedeutet ja, es muss irgendwann mal einen nicht-generalisierten Anfang genommen haben. Also doch aus dem Pöbeln langsam zur reaktiven Leinenaggression? Oder siehst du da eher ein traumatisches Erlebnis als Grundlage?
Und generalisieren (du hast ja selbst erklärt, das können Hunde eher schlecht) würde ja oft auch das andere Ende der Leine mit einschließen. Je genauer die Situation definiert ist, umso einfacher das Generalisieren (fremder Mensch, andere Leinenführung, andere Stimmung... wäre ja eigentlich schon wieder ganz was neues) Das würde auch eher mit den Beobachtungen der anderen oben zusammen passen. Dass es eben nicht "nur" die Leine ist, sondern z.B. Leine + Stimmung des Menschen oder Leine + kurz nehmen oder Leine + bestimmtes Wort ("gaaanz ruhig"
). Das kann über die Jahre der "Leinenaggressionsfestigung" dann sicher so weit generalisiert werden, dass irgendwann nur noch die Leine alleine reicht...Oder wo ist da jetzt mein Denkfehler?
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Ich bin ja nicht so der Läufigkeitsfan (Lucy ist es auch grad mal wieder...), aber bei der ersten Läufigkeit sieht man das vermutlich noch anders

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Du trennst es aber recht stark voneinander ab, oder siehst du da eher fließende Übergänge zwischen Leinenpöbelei und Leinenaggression? Ich kann mit der Unterscheidung "reaktiv" (was heißt das in dem Zusammenhang?) und "giftig" ehrlich gesagt nicht viel anfangen
. Wo wären denn da die Gründe für "ein wenig giften", die du ganz im Gegensatz siehst zur "Leinenaggression"? -
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Vielleicht weil ich Leinenaggression und Leinenpöbelei nicht in einen Topf werfe.
Was ist dein Vorgehen, um festzustellen, ob es das eine oder das andere ist? Was sind für dich die Gründe für Leinenpöbelei? Was denkst du, wie sich das prozentual aufteilt zwischen beidem (so aus der Gesamtheit der an der Leine "pöbelnden" Hunde)? Nur aus Interesse
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Ich habs auch über Post Its antrainiert. Meine Hündin hat es mir da nur etwas schwerer gemacht, da sie wohl auf dem Standpunkt steht "Was Frauchen macht, wird schon seine Richtigkeit haben". So ignorierte sie das große Post It auf ihrer Nase einfach, und versuchte munter anderes Verhalten anzubieten.
Am Ende habe ich es ihr - ein wenig aufdringlich, zugegeben, einfach so geklebt, dass es über dem Auge flatterte, das störte dann wohl doch ein wenig und wurde eeeendlich abgewischt. Dauerte keine 15 Minuten, und beide Hunde hatten raus was sie machen sollten. Danach brauchte ich nur noch anzutäuschen, dass ich ihnen etwas ins Gesicht bappen will, habe dazu das Kommando gegeben und schon saß es auch ohne Post It.
Das muss ich ausprobieren! Das Problem mit dem "wird halt so stimmen" hab ich nämlich auch... -
Menschen, die ihre Hunde Null im Griff haben und dann gleich zwei Große, sogar noch leinenlos führen
. Hündin am Anfang ihrer Läufigkeit, meint fremden DSH Rüden "belästigen" zu müssen und ignorierte die ersten 3-4 Rufe geflissentlich, der andere Hund hing kreischend in der Leine. Boah, ich hätt sie an irgendeinen DF-Profi meistbietend versteigern können... Lucy interessiert sich sonst Null für fremde Hunde und die Stehtage dürften frühestens in einer Woche kommen, aber offensichtlich... je älter, je doller... Und ein DSH (!!!) mit seiner Lucy flirtend, Grisu war kurz vorm Nervenzusammenbruch (ich war eher leicht fassungslos
...). Ich glaub, Lucy darf sich damit auseinandersetzen, auch mal wieder online laufen zu dürfen 
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Ja, die Objektive passen alle.
Ich kann dir das hier empfehlen
Ist mein Immer-Drauf und ich liebe es.
Ja, genau das haben wir und es ist wirklich richtig klasse! Ich muss es mehr nutzen! -
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Ich überleg ja ob ich auf das Tamron SP 70-300 hinaus spare
Weil bei Agility dind mir 200mm am langen Ende zu kurz ^^
Telekonverter? wenn dein 200mm eine 2,8 Blende bei 200mm hat (und auch sonst ein gutes Objektiv ist und du die 300mm nur für bestimmte Situationen brauchst und dir kein 300mm Festbrennweite 2,8 kaufen kannst (wer kann das schon...)), würde ich das auch überlegen. -
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Oh, jemanden zum mit Fragen löchern
Welche Objektive hast du dazu bzw. welche würdest du empfehlen?
Hab auch die D7000. Meine Festbrennweite nutze ich fast nie, was sehr schade ist... Aber ich hab seltenst einen Rucksack dabei, sondern bloß Kamera + ein Objektiv. Und da fällt die Wahl in der Regel auf ein anderes.Wenn das Wetter gut ist und ich vorher schon weiß, dass ich viele Fotos machen will (und es nicht gerade eine anstrengende Bergtour wird
) dieses: AF-S Nikkor 70 - 200mm 1:2,8GII ED. Hab lange mit mir gerungen, das Geld auszugeben und bereue es nun keine Sekunde
. Ist halt ein richtiger Brummer, den man dann mitschleppt...Für Stadt, Panorama und wenn ich die Kamera "nur so, vielleicht ergibt sich was..." dabei hab, dieses: AF-S Nikkor 17 - 55mm 1:2,8G ED. Auch mit Crop-Faktor fehlt mir da aber einfach für die Hunde die Brennweite...
Beide Objektive kann ich absolut empfehlen, sind beide klasse!