Ist aber nicht so wahnsinnig bekannt, oder ![]()
Google lieferte eher dies hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geb_%28%C…e_Mythologie%29
Heißt das wirklich so? Und ist das nur mir so unbekannt
?
Ist aber nicht so wahnsinnig bekannt, oder ![]()
Google lieferte eher dies hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geb_%28%C…e_Mythologie%29
Heißt das wirklich so? Und ist das nur mir so unbekannt
?
Und was wäre dann eine Kurzdefinition von "grundlegenden emotionalen Systemen" so im Vergleich zum zitierten? (und ein Kurzwort dazu: gibt es das?, "grundlegende emotionale Systeme" ist doch etwas "umständlich")
Zitat
Trieb / Drive = biologisch begründete Verhaltensursachen, ausgelöst (meist) zur Aufrechterhaltung von physischen oder psychischen Gleichgewichten (z.b. Hunger/Durst/Sexualität) also zum Ausgleich von Defiziten. Spricht also auf Bedürfnisse an und ist -soweit ich diesen Punkt verstanden habe- mit bewusstem Wollen verbunden.
bzw. beides nicht gibt
Zitat
Ich kenne nur die 1905 von Siegmund Freud aufgestellte, von ihm selber schrittweise bis 1920 relativierte, Triebtheorie, als in weiten Teilen widerlegt.Konrad Lorenz sprach und schrieb von einer Instinkttheorie von der er überzeugt war. An dieser zweifelten namhafte Ethologen und sie gilt heute als nicht mehr haltbar.
ZitatJa, dann hast du ehrlich sehr ungewöhnliche Hunde. Deine Hunde markieren also nie wieder einen Busch nur weil du ihnen einen einzigen verboten hast?
Es geht um Häuserwände, keine Büsche, nur zur Klarstellung... Beispiel: wir waren vorletztes Wochenende mit dem WoMo unterwegs und standen da "stadtnah". Hier bei uns gibt es kaum Bürgersteige, also haben wir Stopp an Bürgersteigen nie geübt. Mittlerweile ist Lucy so, dass man sie durchaus auch in Städten frei laufen lassen könnte (rede z.B. von ruhigen Fußgängerzonen oder ruhigen Wohngebieten). Vorletztes Wochenende also haben wir ein Stopp ein Bürgersteigen geübt. Gestern dann sind wir hier bei uns erstmals über eine Bordsteinkante den Bürgersteig runter, was macht Lucy, wird langsamer, guckt mich groß an, noch auf dem Bürgersteig... Ich wär einfach weiter gelatscht, hab da gar nicht dran gedacht
. Dass meine Hunde etwas nicht wollen oder abgelenkt sind... gesteh ich ihnen völlig zu. Auch probiert Lucy während ihrer Läufigkeit durchaus mal, ob man die sichtlich strapazierte Hausecke nicht doch auch noch überpischern kann
. Das heißt aber nicht, dass sie es nicht grundsätzlich weiß... Traumatisiert sind die sicher nicht...
ZitatUnd wenn du unbedingt willst, dies mitzuteilen, dann nutze ein Abbruchsignal, das positiv verstärkend aufgebaut wurde. Allerdings wird das nicht so traumatisch sein, dass dein Hund dies nie wieder tut.
Darum geht es ja: es ist nicht traumatisch. Ich teile meinen Hunden durchaus nett mit, was ich möchte oder nicht möchte. Das funktioniert so sicher nicht bei hohem Erregungslevel (Jagd z.B.). Aber bei Alltagsdingen, bei denen es dem Hund doch eigentlich egal sein kann, ob er nun an der Bordsteinkante kurz hält, auf dem Weg oder auf dem Feld läuft, eine Fußleiste ankaut... Warum sollte man den Hund da traumatisieren müssen, damit er das lässt? Ich finde, du lässt die soziale Komponente völlig raus. Wir sind eine Gemeinschaft (in der Hoffnung, dieses Wort benutzen zu dürfen
) und die einzelnen Mitglieder interessiert es durchaus, was die anderen wollen, tun, empfinden...
ZitatIch rede auch nicht von hohen Trieblagen, da es keine Triebe gibt - weder bei Mensch noch bei Tier. Die Lorenz'sche Tehorie dazu ist unlängst widerlegt.
Oh, okay... also nicht Jagdtrieb, sondern? Wo ist es denn wiederlegt worden und was ist so schlimm am Begriff Trieb? Ehrliches Interesse von mir und sorry, falls du die Links schon mal genannt hast...
ZitatWeil das Nein ein Aversivreiz ist und das Belohnen danach dazu führen kann, dass der Hund diesen Reiz erträgt, um dann an die Belohnung zu kommen. Deswegen sind Mischformen.... ungerecht. Und inkonsequent.
Äh, nein. Mein Hund betritt das Feld nicht mehr und fertig. Angenommen, ich stell eine Kiste in den Garten, der Hund spingt drauf. Ich möchte es nicht, sage nein runter. Dann springt er unter Garantie nicht noch mal drauf, um danach ein "Gut gemacht" von mir zu hören
. Mir fällt jetzt gerade kein Beispiel ein, indem einer meiner Hunde etwas tut, wofür er eine Strafe + anschließend ein Lob erwartet. Nenn mir mal eins, indem der Hund die Handlung wieder ausführt mit dieser Verhaltenskette. Eigentlich ist es doch völlig eindeutig: das nicht! Das ist dagegen toll! Da konzentriert der Hund sich doch lieber direkt auf toll, statt erst mal ein "das nicht" abzuholen
Oder wo ist jetzt mein Denkfehler?
ZitatDa der Hund gar nicht weiß, dass ich ein unerwünschtes Verhalten unterbrochen habe, kann es zu keiner Verhaltenskette kommen. Er weiß einfach nur, dass ich weiter gehen will. Ich könnte ihn auch absitzen lassen.
Ähm, du läufst durch die Stadt und sagst wann immer dein Hund an einer Hauswand interessiert schnüffelt "weiter" und lobst dann. Glaubst du wirklich nicht, dass dein Hund in der Lage ist, da eine Verbindung zwischen an der Hauswand schnüffeln -> weiter -> Lob herzustellen? Es geht ja nicht darum, dass dein Hund meinen könnte, er zeigt ein unerwünschtes Verhalten, dass du abbrichst, sondern viel mehr, dass er ein erwünschtes (!) Verhalten zeigt (Interesse an Hauswand), denn dem folgt ja dann immer und konsequent ein Lob. Er lernt so doch nicht, dass er nicht an eine Hauswand pinkeln darf... Du musst ihn doch dann permanent im Blick haben und permanent seine Handlungen kommentieren (...mal schnell schauen, ob die Ampel grün wird... ).
ZitatEs ist so. Hunde sind de faco Kontextlerner. Nur weil du ihnen einmal ein Feld verboten hast, heißt das nicht, dass sie andere Felder auch meiden werden.
Ich spreche Hunden deshalb keine Intelligenz ab. Sie wissen durchaus, dass Felder Felder sind. Aber nicht, dass alle Felde rtabu sind, nur weil es dieses eine mal war.Ich spreche Hunden die Fähigkeit zur Generalisierung NICHT ab. Sie sind nur sehr schlecht darin.
Dann habe ich sehr ungewöhnliche Hunde
. Bordsteinkante ist Bordsteinkante, Reh ist Reh, weggeworfenes Brötchen ist weggeworfenes Brötchen, Feld ist Feld, Radfahrer ist Radfahrer, Hauswand ist Hauswand... etc... zumindest bei meinen Hunden. Die hatten nie irgendwelche Generalisierungsprobleme. Und warum sollte ich zig Dutzend mal ein positiv aufgebautes "weiter" sagen, wenn ich 1-2x "das nicht" sage und es passt. Vor allem will ich ja im Normalfall nicht, dass sie was anderes tun (z.B. weiter gehen), sie sollen bloß exakt das nicht tun. Ansonsten können sie sich für was auch immer anderes entscheiden. Warum darf man einem Hund nicht mitteilen, dass man etwas nicht will? Wieso sollte es ihn insgesamt hemmen, wenn ich bestimmte Dinge einfach nicht möchte? Lustigerweise sage ich tatsächlich in solchen Situationen ab und an so was wie "weiter" (allerdings ohne Belohnung und ich rede jetzt nicht von extrem hohen Trieblagen, sondern "Alltag") und beim nächsten Mal in ähnlicher Situation gucken sie mich schon fragend an oder lassen es einfach...
Und was ich auch nicht so recht verstehe: z.B.: Feld, da soll er nicht rein (oder denk dir halt irgendwas). Du betonst, es verwirrt den Hund (oder wie auch immer du es ausgedrückt hast), wenn man erst "Nein" sagt und dann etwas anderes bestätigt. Oder baut eine blöde Verhaltenskette auf. Angenommen, er soll nicht ins Feld. Wenn er ein "Nein" in welcher Form auch immer kennt und man es punktgenau sagt, weiß er, was er nicht tun soll. Möchte man stattdessen ein anderes Verhalten, kann man dieses "einfangen und bestätigen" oder vorgeben und bestätigen. Was verwirrt daran? Und warum sollte ein Nein + Vorgabe eines Alternativverhaltens eher eine Verhaltenskette auslösen, als nur ein bestimmtes Kommando (weiter z.B.), wenn der Hund etwas unerwünschtes tut + Belohnung. In letzterem Fall muss der Hund doch viel eher davon ausgehen, dass sein ursprüngliches Verhalten zum Kommando zur Belohnung geführt hat?!
ZitatEr hat auch deswegen nicht alle Hauswände der Stadt gemieden, weil er ja Kontextlerner ist.
Wozu also "Nein" sagen?
Vielleicht war dein Timing schlecht? Mein Rüde wusste es nach vielleicht 2x nett "Nein" sagen ![]()
Im übrigen haben wir "Nein" nicht konditioniert (ok, du wirst mir gleich erklären, dass doch...), aber ich nutze kein Wort dazu. Sie lesen mich, meine Mimik, meine Körpersprache... sie wissen doch eh, was ich gut und was ich nicht so toll finde... Okay, ich habe keine Problemhunde, beide von Welpe an, sie sind beide an "Zusammenarbeit" interessiert, an meiner Sicht der Dinge... Ich kann ihnen tatsächlich mitteilen, durch Tonfall, durch Körperhaltung, einfach dadurch, dass ich mich "normal" verhalte, was ich gerade wünsche und es interessiert sie.
Nur nebenbei: du machst es einem nicht einfach, wenn man nicht eh 100% deiner Meinung ist... Du wirkst tatsächlich extrem herab lassend. Ich bin sowas von Wattebauschwerfer, ganz ehrlich, und versuche es immer erst mit "warum können meine Hunde gerade nicht wie gewünscht reagieren", wie motiviere ich besser und punktgenauer, habe nie geknufft, Leinenruck oder Box eingesetzt, meine Hunde haben Sitz/Platz/Fuß... grundsätzlich ohne körperliche Einwirkung gelernt... eigentlich müsste ich dir folgen können, aber selbst bei mir erzeugst du ein unglaubliches Kontra-Gefühl...
Ich versteh grad auch nicht so ganz, warum ein "Nein" so tragisch für den Hund sein soll
. Oder zu lernen einen gewissen Frust zu ertragen. Auch wenn man es "rein positiv" lösen könnte, was ist so schlimm daran, gewisse Dinge einfach nicht zu wollen oder auch einfach mal zu fordern? Einem Kind im Supermarkt kann ich doch einfach sagen, nö, heute keine Süßigkeiten, ohne da abzulenken, besseres zu versprechen... Es ist doch ein soziales Miteinander mit dem Hund, keine reine Konditionierungsmaschinerie ![]()
Ne echt, erkennt man nicht? Der ganz klassische Langhaar Collie (Lassie) ![]()
Zitat
Schäferhund
Bernersennen
die stimmen schon mal ![]()
das war Lucys Mama, hier müsste man Rasse Nr. 3 eigentlich erkennen, der Hütehund stimmt jedenfalls
: