Beiträge von Lucy_Lou

    Ein erwachsener Hund kann im Normalfall gut von z.B. 22 Uhr Abends bis 8 Uhr morgens einhalten. Zur Not auch länger. Welpen sind dagegen häufig Frühaufsteher. In ihrem Ursprungsrudel war früh morgens halt immer auch schon irgendwer anders wach (Geschwister), es konnte getobt werden. Und blöderweise kann ein Welpe noch nicht einhalten und muss raus, sobald er wach wird... Aber nach ein paar Monaten ist man da durch :smile:

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    Wie macht ihr das denn im Garten? Habt ihr da evtl. eine Ecke, wo er hinmachen darf? Vielleicht auch so was in der Art wie ein Katzenklo? Ich fände es nicht so schön, wenn er im Garten überall hinpinkelt...


    Beim Züchter werden teils bestimmte Ecken (im Außengehege) oder bestimmte Unterlagen genutzt. Du könntest eine "Bodenprobe" oder eine benutzte Unterlage vom Züchter mit Nachhause nehmen und dorthin legen im Garten, wo dein Welpe sich lösen soll.

    Grisu hat Angst vor Knallgeräuschen und in Folge dessen sind ihm auch Dinge suspekt, die knallen könnten. Dies sind z.B. Brötchentüten und Luftballons. Gewitter stört ihn aber Gott sei Dank nicht. Als Junghund hatte er eine Zeit lang Angst vor Kühen, nach einer Begegnung mit einem Stromzaun. Das hat sich mit der Zeit wieder gegeben (immerhin sehen wir im Sommer fast täglich Kühe...). Ansonsten ist er wenig ängstlich. Obwohl: der Staubsauger ist ein wirklich schlimmes Monster für ihn :roll:

    Lucy hatte als junger Hund vor allem möglichen Angst. Mittlerweile gibt es kaum noch etwas. Sie läuft jetzt sogar über enge Brücken und über Gittertreppen :D , was sehr viel Übungsarbeit war. Wackelnde Untergründe sind ihr aber immer noch suspekt und vielleicht hat sie Höhenangst? Auf Heißluftballons reagiert sie nur noch leicht verunsichert.
    Was Lucy nie gestört hat, sind laute Geräusche. Sie liebt es z.B. Luftballons zum platzen zu bringen (sehr zu Grisus Leidwesen :p )

    Du hast den Hund ja über Wochen nicht gesehen, die Besitzer täglich. Das spielt da vielleicht auch eine Rolle. Der Hund wird langsam dünner, langsam frisst er weniger, langsam bewegt er sich weniger. Ich stelle mir vor, da ist es schwierig, genau den Zeitpunkt zu erwischen, ab dem es eigentlich besser wäre, loszulassen.

    Ich kenne es ja auch nur vom hören-sagen. Aber meine Vorstellung vom Halti war immer, dass man die Blickrichtung des Hundes ändern kann. Z.B. interessante spielende Kinder tauchen auf, bevor Hundi bellend und sich halb überschlagend vor Freude in der Leine hängt, zieht man die Schnauze Richtung Besitzer (sanft), so dass Hundi sich automatisch auf Besitzer konzentrieren muss und die Kinder gewissermaßen "ausblendet".

    Was Jack Russel schreibt, lässt erahnen, wie sehr viele Menschen das Halti tatsächlich nutzen :???:

    Die Frage ist, ob du ihn wirklich behalten willst, oder nicht. Es klingt in deinem Post, als würdest du dich ziemlich überfordert fühlen im Moment, nicht nur mit der Situation, sondern auch mit Tay selbst?!

    Wo sind denn eure Baustellen, was fehlt an Erziehung? Wart ihr in einer Hundeschule, als du noch mit deinem Ex zusammen warst? Vereine sind deutlich billiger, schau doch mal in der Richtung. Oder ein guter Schäferhundplatz.

    Wie reagiert Tay denn aufs alleine bleiben? Falls du die Zeit und den Willen hast, morgens eine Stunde ihn auszupowern, Mittags findest du jemanden (wie du sagtest, Bruder, Freundin), Abends bespaßt du ihn noch mal, sollte ihm das eigentlich deutlich besser gefallen, als in einem Tierheimzwinger zu hocken...

    Wenn du den Eindruck hast, du schaffst das nicht, das ist nicht dein Leben, versuch doch zumindest, ihn privat weiter zu vermitteln. Vielleicht mit Hilfe des Tierheims? Vielleicht ist es auch nur die momentane Situation bei dir, weil sich so viel geändert hat, dass du dich überfordert fühlst?

    Hallo

    war schon mal jemand mit Hund in Griechenland?

    Ich weiß, das klingt nicht gerade nach der besten Idee... Eigentlich hatten wir vor, ohne Hunde nächstes Jahr für drei Wochen nach Griechenland zu fliegen. Nun fällt aber sehr wahrscheinlich unser Hundesitter aus, das heißt, die Hunde müssen/dürfen mit. Es ist noch nichts gebucht, so müssen wir natürlich nicht nach Griechenland, aber schön wäre es schon :smile:

    Den Flug würde ich den Hunden nur ungern antun, da bliebe ja nur entweder Fähre (von Italien) oder Landweg. Der Landweg würde auch die Möglichkeit bieten, eine Woche in Kroatien einen Zwischenstopp zu machen :D

    Ich hab schon ein wenig gegoogelt, aber kaum Erfahrungsberichte von Urlaub mit Hund in Griechenland gefunden (scheinen nicht allzu viele auf die Idee zu kommen ). Bedenken wären: Auch im September noch recht warm, Griechen wenig hundefreundlich, viele streunende Hunde (sind da Probleme zu erwarten?), Mittelmeerkrankheiten...
    Wo in Griechenland ist es wohl am hundefreundlichsten? Ferienwohnungen werden doch einige angeboten, in denen Hunde erlaubt sind. Aber wie sieht es an Stränden aus, in Restaurants, an Sehenswürdigkeiten? Zumal meine Beiden ja nun nicht gerade Schoßhündchen sind...

    Für Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar :smile:

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    Also MEINE Hunde machen sowas nicht :hust:
    Weil in solchen Situationen sind es immer die Hunde meines Mannes :lol:

    Kenne ich leider nur umgekehrt. Wohlerzogen gehören sie meinem Mann, sonst mir :/ . Ich fürchte, da muss ich meinen Mann noch besser erziehen, dass die Zuordnung da in Zukunft besser klappt :p

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    Und habe sie aufs Dummy geschickt, mit Einweisen.

    Heißt, sie wusste nicht, wo der Dummy ist? Du hast sie quer durchs hohe Gras, über den Bach in gerader Linie laufen lassen, ohne, dass sie das Ziel in etwa kannte? Da träum ich ja von :smile: . Ist wohl nur meiner Faulheit zuzuschreiben, dass ich das noch nicht ordentlich in Angriff genommen habe :roll:

    Ist die Fresssituation denn die einzige Baustelle? Oder knurrt sie auch sonst schon mal? Hört sie allgemein auf euch? Wisst ihr etwas über die Vorgeschichte? Habt ihr je probiert, ihr das Fressen wegzunehmen oder zu schimpfen, wenn sie Futter verteidigt?