Beiträge von Lucy_Lou

    Meine Hunde sind da auch sehr unterschiedlich. Lucy findet am Rad laufen doof, selbst im langsamen Tempo, Grisu dagegen mag es. Ich würde Lucy nie zwingen, mitzufahren, warum? Dann geht man halt getrennt, wo ist das Problem? Für einen "Beiwagen" ist es mir hier viel zu hügelig :ops: , bin schon froh, dass Grisu mich die Berge hoch mitzieht :hust:

    Zitat

    Ähm, das klingt ein wenig sehr "esoterisch":
    "Jedes Mal, wenn man sich zurückhalten muss, wird mehr oder weniger viel Impulskontrolle beansprucht und natürlich kann es passieren, dass sie dann irgendwann aufgebraucht ist. Zum Glück ist es so, dass man IK einerseits "üben" kann und andererseits der "Vorrat" sich auch wieder erholt. So ist zum Beispiel bekannt, dass man seinen "IK-Vorrat" durch Essen, besonders von Kohlenhydraten (Zucker), durch Entspannung und durch Schlafen wieder "aufladen" kann."

    Wenn sich das im Gehirn abspielt, muss es da auch biologische Grundlagen zu geben... Das klingt nach "nett ausgedacht"

    Sorry, das ist jetzt völlig aus dem Zusammenhang gerissen:

    Zitat


    Ich habe schon mehrmals geschrieben, dass aufgrund seiner Vergangenheit seine Frusttoleranz erst steigen muss. Er kann den Frust noch nicht aushalten. Ich verbrauche damit Impulskontrolle, die er an anderer Stelle braucht.

    Ich hatte unter Frusttoleranz (ohne mich damit je beschäftigt zu haben) so grob verstanden: damit umgehen können, nicht sofort ein Ziel zu erreichen, bzw. das gewünschte nicht zu bekommen. So hätte ich z.B. von Lucy gesagt, ihre Frusttoleranz ist hoch, weil sie beim Spaziergang 100x auf einen Baumstumpf steigt, in der Hoffnung, das war ein Leckerlie wert, keins bekommt und es beim 101 Baumstumpf trotzdem unverdrossen weiter probiert. Nur mal so als blödes Beispiel. Grisu dagegen ist als Junghund zum HB-Männchen geworden, wenn er nicht in einem Schritt sein Ziel erreicht hat, so als Gegenbeispiel... Das hat für mich aber nie etwas mit Impulskontrolle zu tun gehabt. Impulskontrolle wäre für mich eher: da springt ein kleiner Schemen vor dem Hund auf und der stürzt sich nicht sofort drauf, sondern nimmt sich die Sekunde zu schauen, was das überhaupt ist. Auch nur als blödes Beispiel. Also einem Impuls nicht augenblicklich nachgeben. Ich kann mir schon vage vorstellen, dass eine gute Impulskontrolle hilfreich für eine Frusttoleranz ist, habe das aber eigentlich nie so wirklich in einem Zusammenhang gesehen :???: . Habe mich aber auch nie näher damit beschäftigt (und finde das wirklich interessant, zumal Lucys Impulskontrolle auch deutlich besser ist, als Grisus, also korrespondiert es bei meinen Hunden ja schon).

    Und der letzte Satz von dir interessiert mich vor allem: Impulskontrolle braucht sich auf? Wegen des Erregungszustandes, der sich langsam abbauen muss, bzw. immer weiter steigt?

    Wir sind im September eine Woche Segeln in Kroatien und verbringen die Woche davor mit der "Anreise". Slowenien reizt mich schon, durchgefahren sind wir ja schon öfter. Wir sind mit dem WoMo unterwegs. Wandermöglichkeiten, bzw. Campingplätze/Stellplätze würden mich da besonders interessieren.

    Und ansonsten der Südosten Bayerns: Stellplätze schön weit "oben", tolle Wandermöglichkeiten und möglichst ruhige Bademöglichkeiten. Wenn da jemand Tipps hat?!

    Zitat

    Ergänzung zum Futterneid:
    Durch die fehlenden Geschwister und Hundekontakte


    Im Sinne von: früh "Frust" aushalten lernen, bzw. viele Alltagssituationen, in denen andere auch Ressourcen haben, ohne dass es als "dramatisch" empfunden wird? Ist Futterneid mehr angeboren oder mehr anerzogen?