Beiträge von Lucy_Lou

    Müsst ihr denn in der Hauptsaison fahren? Im Mai/September dürftet ihr da mit Hund sehr viel mehr Möglichkeiten haben. Zumindest nach meiner Erfahrung findet man dann auch in Italien, Spanien, Griechenland wunderbare Möglichkeiten, mit Hund den Strand zu genießen. Allerdings sind wir dann zusätzlich auch noch abseits der Haupttouristenorte unterwegs. Hab schon mal gehört, dass der Norden Spaniens (Atlantikküste) sehr entspannt mit Hunden sein soll?! In Griechenland, genauer Peloponnes, findest du auch massig einsame tolle Strände. In Spanien waren wir bei L'Estartit am Meer, das ging gut mit Hunden in der Nebensaison. In Italien fand ich Elba schön und entspannt mit Hund. Die Kroaten sind eh sehr hundefreundlich, offiziell darfst du mit Hund aber nicht an den Strand (an Seeigel kann ich mich nicht erinnern, ist ein wirklich schönes Land mit tollen Ausflugsmöglichkeiten zu den Nationalparks im Hinterland, schöne alte Städte, schöne Inseln und auch hier in der Nebensaison mit Hunden am Meer sehr entspannt). In der Hauptsaison ist halt vieles etwas anders...

    Seid ihr in einer Hundeschule? Klingt, als hättet ihr nicht wirklich einen Plan, wie ihr dem Hund vermitteln sollt, was erwünscht ist und was nicht?! Und der Hund macht halt fröhlich sein Ding...

    Jagen kann Wild sehr schaden und sogar tödlich sein, auch wenn der Hund das Wild nicht selbst tötet! Euer Hund gehört im Wald an eine (Schlepp-) Leine, solange ihr ihn nicht vom jagen abhalten könnt!

    Mich würde interessieren, vor allem wenn jemand auch die Entwicklung von Geschwistern des eigenen Mischlings kennt: deckt sich grob der äußere Einfluss der beteiligten Rassen mit dem Wesen? Also z.B. Collie-Berner Mischling: äußerlich mehr Berner = vom Wesen her mehr Berner? Ich hab den Eindruck bislang schon gewonnen, aber das kann ja sehr subjektiv/Einzelfall sein. Eigentlich dürften die entsprechenden Gene doch nicht unbedingt zusammen vererbt werden?!

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    1) Ist ein Welpe, der auf die besten Ausbruchsideen kommt, auch einer, der gern lernt, was er SOLL oder macht der lieber nur, was er selbst will?

    2) Wenn der Hund mehr wie der eine Elternteil aussieht (Körperbau, Fellbeschaffenheit) - wird er dann auch voraussichtlich die Eigenschaften dieses Elternteils haben?


    zu erstens: wie schon geschrieben:

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    Nach vorne denkend, neugierig, selbstbewusst, viel ausprobieren... ist doch fantastisch :D . Und bei einem Welpen hast du alle Möglichkeiten, ihm zu vermitteln, dass Zusammenarbeit sich für ihn am meisten lohnt.

    zu 2.: interessanterweise ist das tatsächlich meine Erfahrung, auch wenn man nicht meinen sollte, dass die entsprechenden Genom-Abschnitte gemeinsam vererbt werden...

    Nach vorne denkend, neugierig, selbstbewusst, viel ausprobieren... ist doch fantastisch :D . Und bei einem Welpen hast du alle Möglichkeiten, ihm zu vermitteln, dass Zusammenarbeit sich für ihn am meisten lohnt.

    Bei der Mischung würde ich im Erwachsenenalter mit Wachtrieb/territorialem Verhalten rechnen, auch damit, dass der Hund da recht eigenständig agiert, wenn du ihm nicht frühzeitig vermittelst, was sein Job ist und was nicht. Ansonsten dürfte es ein agiler Hund sein, der arbeiten will, mitdenkt, auch fordert. Wäre so mein Tipp :smile:

    Lass sie erst mal ankommen, lernt euch kennen, zeig ihr, dass Zusammenarbeit sich lohnt und dass du dich in "stressigen" Situationen nicht verunsichern lässt, dass du souverän durch alles durch führen kannst. Entdecke mit ihr die Welt :smile: . Nicht verrückt machen (lassen)...

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    Getrennt gehen ist im Sommer halt doof, da ich da eh nur morgens und abends gehe.


    Du gehst aber schon dann für die Hunde spazierten? Also es ist Auslastung, Beschäftigung, mal raus kommen... für sie?! Die Hunde sollen was davon haben?
    Dann wäre es doch etwas "Thema verfehlt", wenn nur ein Hund was davon hat und der andere findet das, was eigentlich sein "Tageshöhepunkt" sein sollte, ziemlich doof?! Also müsstest du entweder Lösungen finden, mit denen beide glücklich sind oder halt einmal am Tag Qualität vor Quantität setzen, also je Hund was kürzer raus, dafür optimal ;)

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    Wir versuchen es jetzt, wenn wir hier mal jemandem begegnen, dann ein Beschnuppern zu arrangieren und dann ist die auch ruhig.
    Sollte das nicht gehen (und das tritt nur ein, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind), wird sie hinter das Auto gebracht, damit sie ihn nicht mehr sieht und dann kommt sie laaangsam wieder runter.


    Echt, die geht so ab und im Normalfall lässt der Gegenüber ein Beschnuppern zu :???: ? Da wohnt ihr ja sehr entspannt!
    Also will sie nur hin zum anderen Hund und dreht aus Frust so ab? Dann ist es ja eher kontraproduktiv, sie in ihrem Verhalten zu bestätigen, indem sie dann tatsächlich zum anderen Hund kommt?!