Beiträge von Lucy_Lou

    Huhu. Hat jemand sowas oder was haltet ihr davon für Hauskatzen?

    https://www.zooplus.de/shop/katzen/ka…ktronik/2006517

    Jetzt mal blöd gefragt: seit wann sind Katzen Lauftiere, die sich "grundlos" bewegen?
    Ich hab ja Freigänger und laufen um der Bewegung willen tun die draußen so gar nicht. Die erkunden, lauern/jagen, chillen. Ich finde schon alleine die Vorstellung leicht gruselig, dass eine Katze sich in einem Laufrad bewegt, um überhaupt mal was tun zu dürfen. Da würde ich eher einen CatWalk oben in der gesamten Wohnung anbringen mit Spielstationen und Mitgebrachtem von Draußen, das interessant riecht.

    Ich muss mir auch endlich mal in den Hintern treten, Lotta ist jetzt 18 Monate alt und weiß immer noch nicht, was Platz oder Fuß bedeutet |) . Und völlig abgeschrieben habe ich Agi-Turniere mit ihr nicht (im Hoopers hoffe ich auf Bestandsschutz ohne BH, da starten wir im Frühjahr erstmals).
    Es fällt mir wirklich mit jedem Hund schwerer, mich aufzuraffen, dem Hund das für uns halt völlig sinnfreie beizubringen...

    Das ist tatsächlich die Einzige, die ich überhaupt gefunden habe. Die Module sind für uns relativ sinnfrei, aber sie bietet laut HP ja auch individuelles Training an. Ich hatte sie Anfang letzter Woche mal angeschrieben, auch um zu erfahren, wie viel Ahnung sie auf H3-Niveau hat (selbst oder als Ausbilder). Kam allerdings bislang keine Antwort.

    Du hast selbst Erfahrungen mit ihr gemacht?

    Wenn der andere sich hinlegt, wenn Rabe schon liegt, dürfte ja wohl klar sein, daß er das aus Unsicherheit tut. Ich bleibe dann ja in etwas Entfernung stehen und warte. Entweder der andere Hund hält es nicht mehr aus, wenn sein HH zu weit weg ist und rennt ihm hinterher, wobei er einen Riesenbogen um Rabe macht.

    :omg:

    Dir ist es echt ziemlich egal, wie andere sich bei Begegnungen mit Rabe fühlen... Wow, ich wohne ja glücklicherweise weit weg von dir.

    Oder auf unsere eingezäunte Fläche gehe ich außerhalb der Zeiten, die extra für kleine oder ruhige Hunde sind

    Da würde ich mit meinen Shelties auch hingehen, tatsächlich. Da hätten die sogar was von (ok, Peaches ignoriert freundlich eh alle, aber Smilla fände das wirklich gut und Lotta könnte lernen, das Fremdhundkontakte positiv sein können)

    Ich würde ja zu gerne Mal ein Video von einem Hund sehen, der sich bei Begegnungen mit anderen Hunden entspannt hinlegt.

    Smilla ist tatsächlich maximal entspannt bei den allermeisten Hundebegegnungen mittlerweile, die schnüffelt und latscht halt weiter so vor sich hin, wenn uns ein Hund entgegen kommt. Wo ein den anderen Hund fixieren und sich dabei extra hinlegen (aus welchem Grund auch immer) entspannt sein soll, erschließt sich mir Null. Und wenn es Beschwichtigung statt Jagdverhalten ist, ist es doch dennoch nicht entspannt. (Im Übrigen empfinden meine Hunde das bei Fremdhunden auch als seltsam)

    Was passiert denn eigentlich, wenn ein Hund sich hinlegt und der entgegenkommende Hund legt sich 20m entfernt auch hin? Hat das denn schon mal jemand erlebt?

    Eigentlich müßte ich annehmen noch nicht so viele, denn eure Hunde dürfen sich ja nicht hinlegen.

    Wie bitte??? Stimmt, meine Hunde müssen sich nicht hinlegen, keiner meiner Hunde sieht das aber als normale Kommunikation mit Fremdhunden an. Also nein, habe ich noch nicht erlebt. Habe allerdings bei Fremdhunden, die das tun auch nur selten erlebt, dass sie das defensiv machen, statt irgendwann loszustürmen.

    Ich glaub schon, dass Hunde das können. Also einfach aus den Routinen schließen. Möglichkeit wäre: jemand macht die Haustür bei euch auf und fragt den Hund, wo du bist.
    Beispiel von Zuhause: Ich hab mit Enya und Lotta was im Garten geübt, Lotta war irgendwann mit schnüffeln beschäftigt, ich mit Enya noch was weiter geübt. Irgendwann mich fragend umgesehen: "Wo ist Lotta denn jetzt hin?"
    Wir waren hinterm Haus, da kommt das Haus, da kommt abgeschirmt die Einfahrt, dahinter große Wiese. Enya hat def. nicht gesehen, wie Lotta auf die Wiese gelaufen ist. Aber Enya weiß, Lotta ist da gerne mal, nach Mäusen buddeln. Und lief zielstrebig auf meine nicht mal an sie gerichtete Frage auf die Wiese. Ich hinterher, Lotta war nicht zu sehen, leichter Anflug von Panik (unser Zaun liegt gerade, da Bäume gefällt und dann Boden gefroren). Enya lief suchend, schließlich über die Kuppe und da war Lotta (so: ach, hast du gerufen, sorry, war wohl irgendwie abgelenkt :ugly: ).
    Lange Rede, kurzer Sinn: ich glaube schon, dass Hunde dieses Vorstellungsvermögen haben und wissen, das dort ist das Haus, wo mein Mensch vermutlich ist.

    edit: anderes Beispiel: ich sage, ich gehe zur Arbeit. Die meisten meiner Hunde legen sich daraufhin irgendwo hin, Enya geht an das Fenster, von dem aus sie mein Auto sieht. Sie weiß, das ist meiner nächster Weg.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich einerseits erschrocken bin wieviele Hunde hier beschrieben werden, die Probleme/Abneigungen/Angst mit anderen Hunden haben, sich das aber andererseits mit meinen Erfahrungen in fast 30 Jahren als Hundebesitzer deckt.

    Meine Hunde und ich mussten aber sehr schnell lernen, dass es sehr, sehr wenige Menschen gibt, die aus welchen Gründen auch immer, den Kontakt zwischen Hunden befürworten.

    Ist hier fast etwas OT, aber ich antworte mal mit meiner Smilla, ihres Zeichens ein mittlerweile sehr souveräner Sheltie, der niemals Streit sucht, defintiv nicht spielt, aber ein kurzes beschnüffeln wäre kein Ding. Wobei sie sich da ausschließlich für kleine Rüden, bitte unkastriert oder Terrier interessiert.
    Käme mir jemand mit zwei großen Retrievern entgegen, würde Smilla (die wirklich alles andere als ängstlich, unsozial oder problematisch mit Fremdhunden ist), gar keinen Kontakt wollen und ich hätte tatsächlich Kopfkino: mein (chronisch kranker) älterer Zwerg und zwei interessiert wirkende Retriever. Ein beiläufiges, ruhiges beschnüffeln wäre gar kein Ding. Aber 5x so schwer und Rassen, die nicht unbedingt dafür bekannt sind, auf kleine Nuancen von "reicht mir jetzt auch" zu achten... zumal da Smilla diese eh ignorieren würde... Was ich sagen will: ja mögen auch Vorurteile meinerseits seitens Retrievern in deinem Fall sein, aber ein nicht-Kontaktwunsch hat längst nicht immer etwas damit zu tun, dass der Hund problematisch, ängstlich, aggressiv, nicht gut genug sozialisiert whatever ist.
    Ich persönlich würde sogar tatsächlich eine Erstkontaktaufnahme an der Leine begrüßen. Keiner meiner Hunde ist angeleint anders als ohne Leine und der andere Hund für mich etwas besser einschätzbar, so lange er noch gesichert ist.

    Ich mach das total Hund-abhängig. Ich hatte ja meist einen Althund dabei, der u.U. beschädigend hätte sein können, sprich da konnte ich nie einfach mal Welpe reinsetzen und machen lassen. Bei den entsprechenden Hunden habe ich die beste Erfahrung damit gemacht, sofort zu signalisieren, das Kleinteil gehört zu mir und ich will, dass es hier ist (Fing schon damit an, dass der entsprechende Althund den Welpen auf meinem Arm kennen gelernt hat. Nichts wird zerlegt, was auf meinem Arm ist!). Bei Grisu hat es durchaus Wochen bis Monate gedauert, bis ich freie Interaktion zugelassen habe, bei Enya ging das mit Lotta deutlich schneller, sie ist aber auch längst nicht so ein Kaliber wie Grisu es war. Bei allen anderen Hunden setze ich den Welpen dazu und fertig. Da weiß ich aber auch einfach, die sind nett bis ignorant und bei Zurechtweisung (falls) völlig angemessen.

    Lotta zeigt mehr Hüteverhalten als mein Border (was zugegeben aber auch nicht so schwer ist). Spiele sind bei ihr viel ranpirschen, fixieren, dann Weg abschneiden, wieder fixieren. Mein Border spielt dabei immer das Schaf xD .
    Die anderen beiden Shelties hier zeigen kein Hüteverhalten, dass mir auffallen würde.

    Ich habe das schon oft von Mehrhundehaltern gehört, aber eher in dem Sinn: eine fängt an, der Rest zieht nach. Da könnten die Hormone durch die der anderen Hündinnen stimuliert werden, ich dachte da immer an etwas olfaktorisches, habe aber nie nach Studien gesucht.
    Hier leben aktuell 5 unkastrierte Hündinnen und in der Vergangenheit ja auch schon andere. Lucy war am krassesten, die hat auch nach 4 Monaten ihre nächste Läufigkeit gestartet, wenn die Nachbarshündin es war oder sie sonst mit wem "Wichtigen" Kontakt hatte, der läufig war.
    In meinem eigenen "Rudel" war es meist so, dass die "Selbstbewusstesten" immer hinterherzogen und die weniger selbstbewussten eher ihren eigenen Rhythmus hatten (und eher längere Abstände zwischen den Läufigkeiten). Würde ja hierzu irgendwie passen:

    dass dann auch alle Hündinnen gleichzeitig scheinträchtig sind und im Notfall die Aufzucht der Welpen übernehmen könnten, wenn der Mutter etwas zustößt.

    Wenn man bedenkt, dass ursprünglich ja eher die Welpen des Leittiers zählten.