Beiträge von Lucy_Lou

    Ich war eigentlich nie helikopternd. Dann kam Smilla, die ja mit knapp 2 Jahren ihren ersten Anfall hatte. Und dann über einen langen Zeitraum jedesmal einen, wenn sie aufgeregt war. Freudige Aufregung! Hey, wir üben, wir spielen, ich seh da wen Tolles, es gibt Futter, Strand (der Endgegner), Schnee... etc.

    Klar, auch negative Aufregung (Angst, Wildschwein rannte vor uns über den Weg, z.B.), aber an sich hat sie sich ja immer mehr gefreut als dass sie sie etwas negativ aufgeregt hätte.
    Die ganzen Medikamenten-Versuche... Was die an Nebenwirkungen teils mitbrachten und was ist schlimmer?
    Ehrlich, da trainiert man Dünnhäutigkeit und sofort in Habacht-Stellung sein.

    Dann natürlich das allerschlimmste: dass Faye totgebissen wurde. Ich war lange nicht mehr in der Lage, "normal" spazieren zu gehen.

    Mittlerweile ist Fayes Tod über 3 Jahre her und Smillas Anfälle kaum noch da. Ich bin wieder deutlich entspannter. Aber sobald da irgendeine Nervenzelle "potentielle Gefahr gesichtet!!!" brüllt in mir, brauch ich erst mal ein paar Momentchen, um wieder runterzufahren.

    In den allermeisten Alltagssituationen geht es aber.

    Wir haben ja seit vielen Jahren ein Wohnmobil, daher empfinde ich die Hunde im Urlaub nicht als einschränkend. Wobei die auch in einer Ferienwohnung problemlos alleine bleiben. Aber das meiste geht ja mit Hund, also zumindest, was wir so im Urlaub wollen. Die Hunde waren schon ungefähr überall in Europa über die Jahre, für Besichtigungen halt im WoMo, sonst immer mit dabei.

    Ohne die Hunde würden wir mehr Fernreisen machen, ja. Aber auch in Europa gibt es so viele traumhafte Gegenden, fehlt mir an sich nicht.

    4 Hunde könnte ich aber auch nicht einfach mal so in einer Betreuung parken (zumal ich dann den ganzen Urlaub über ein schlechtes Gewissen hätte, wenn es nicht Freunde/Familie wären. Und da sind 4 Hunde einfach zu viel für).

    Wir würden gern aber auch mal was neues ausprobieren, mal abgesehen von Ferienhaus im Süden,

    Ferienhaus im Norden xD ?

    Nein, also Nordfrankreich find ich immer wieder schön und Schottland war auch großartig!

    Dennoch halte ich Flexileinen eben durchaus auch für gefährlich. Auch im Vergleich zu den möglichen Alternativen

    Die dünnen Schnüre halte ich bei Flexis auch nicht für ungefährlich, aber ob Gurtband-Flexi oder Schlepp, da wüsste ich so nicht den Unterschied in der Gefährlichkeit :???: , lange Leine halt. Eine Flexi bekommst du im Zweifelsfall schneller gestoppt (außer du lässt in der Alternative die Schlepp nie aus der Hand), dafür mag das Potential bei der Flexi größer sein, drüber zu fallen (auch hier wieder: falls die Schlepp eh bloß am Boden mitgeschleift wird, sonst ja kein wirklicher Unterschied).
    Ich finde eine Flexi einfach praktischer, gerade mit mehreren Hunden. Wüsste nicht, wie ich eine Schleppleine + noch irgendeine andere Leine gehändelt bekommen sollte. Für die Schlepp brauchst du immer 2 Hände (oder sie schleift hinterher. Aber 2 meiner 4 Hunde würden sich dann keinen mm mehr bewegen, es wäre mir zu siffig und man bräuchte immer 100% Aufmerksamkeit, um im Zweifelsfall stoppen zu können.) Ich finde eine Flexi sehr viel einfacher in der Handhabung, geht auch mit mehreren Hunden und bleibt sauber... Wobei die hier eh selten mal eine lange Leine dran haben. Aber eine Schlepp täte ich mir absolut nicht mehr an. Damals mit Grisu mal probiert, nie wieder |)

    Für die BH/VT nach FCI PO.

    Allerdings hat der kein Monopol auf die Prüfung und es gibt Vereine in denen man es früher kann, wobei die BH dann meist nur für vereinspezifische Prüfungen weiter gilt.

    Als wir unseren Steg in Österreich abgeholt haben, war da auf dem Platz gerade BH Training, da hab ich nicht schlecht gestaunt, was an Hilfen erlaubt war oder z.B. dass der HF in der Abblage beim Hund bleibt. Also, die Anforderungen scheinen da recht unterschiedlich zu sein. Und ja, das war nicht "Hundefüherschein" (das hätte dann bei uns so ausgesehen), sondern laut Verein, ist das da so die off. Prüfung :ka: (Österreicher dürfen mir gerne widersprechen)

    Aber davon hängt es ja auch ab, was der Hund wann kann (können sollte), zusätzlich die Rasse-Veranlagung und wie viel Energie man da rein steckt, wenn der Hund einem nicht eh schon viel schenkt.

    Ich hab an sich keine hohen Ansprüche an uns mehr, was die BH angeht, aber ausgestattet mit einer gewissen Prüfungsangst :pfeif: und Hunde, die da eher feine Antennen für haben :roll: , mache ich die Prüfung eher dann, wenn ich rel. sicher bin, wir bestehen auch. Mein Mann ist da ja völlig anders drauf, och, probieren wir halt mal. Ich wär mit Peaches im Leben nicht gestartet zu dem Zeitpunkt, aber sie machte auf der Prüfung ungefähr alles besser als im Training und bestand xD

    Also, zum Alter: Smilla war tatsächlich kaum älter als die vorgeschriebenen 15 Monate, aber sehr verlässlich. Faye so 17-18 Monate etwa. Enya 2,5 Jahre alt. Den Sommer vorher habe ich die Prüfung mit Enya abgesagt, fand uns nicht so weit... Joey ist mit Frank durchgefallen, da wird sie so um 1,5 Jahre alt gewesen sein (genau weiß ich es aber nicht mehr). Ich hab dann später die Prüfung mit ihr bestanden und noch etwas später auch Frank mit ihr.
    Da ich nicht mit 18 Monaten im Sport starten muss, mache ich die BH sehr Hund-abhängig vom Alter her. Wenn es länger dauert, bis ich da mit wirklich gutem Gefühl starten kann, ist das so. (Muss aber auch zugeben, dass ich mich immer zwingen muss, überhaupt UO zu üben...)

    Jetzt meinte eine Nachbarin am Zaun wir bräuchten unbedingt ein Bällebad für den Welpen. Ohne geht es nicht (verschiedene Gründe). Sie hat das für alle 3 Hunde von sich genutzt.

    Kann es sein, dass sie keinen weiteren Welpen mehr plant und da "kostengünstig" eins abzugeben hätte |) ?

    Nein, klar profitiert ein Welpe von verschiedenen Untergründen, Körpergefühl aufbauen, mutig ausprobieren etc, keine Frage. Ich finde ja, ein einfacher Waldspaziergang und ein wenig Kreativität im Garten tuts auch (oder google mal nach MicaDog, wenn du gerne was mehr in der Richtung machen möchtest, da bekommt man einige Ideen, vieles auch mit einfacheren Mitteln Zuhause nachzubauen). Ich mag so kleine, spielerische Körperübungen tatsächlich auch beim recht jungen Hund schon gerne. Aber ausgerechnet und genau ein Bällebad :denker:, der Sinn erschließt sich mir nicht. Gibt mit Sicherheit auch Bücher oder Blogs zu dem Thema oder vielleicht auch hier im Forum schon einen Thread zu (?).

    Welche Rasse (-Mischung) ist dein Hund? Gerade bei Rassen mit schlechtem Körpergefühl finde ich (gemeinsame) Erlebnisse in der Richtung wirklich nicht schlecht

    Es geht also nicht um eine strenge Leinenführigkeit am Halsband, bei der der Hund z.B. nicht stehenbleiben, schnüffeln und markieren soll.

    Die gibt es hier nie |)

    Konkret interessiert mich, wo Eure Hunde auf Löserunden laufen dürfen und wo nicht und welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt.

    Löserunden haben wir nur, wenn wir mit dem WoMo unterwegs sind/im Urlaub. Sie dürfen, was sie angeleint immer dürfen: nicht ziehen wie ein Ochse und nicht wild durcheinander wuseln, was bei 4 Hunden einfach etwas suboptimal ist, wenn man nicht 80% der Zeit damit verbringen will, Hunde zu entwirren. Klappt hier sehr gut. Muss ein Hund sich lösen, sage ich "Warte", Rest bleibt stehen. Dann geht es weiter, nicht wirklich leinenführig, aber auch kein Rumgewusel.

    Also darf der Hund vorne laufen, solange sich die Leine nicht spannt, oder darf er nicht überholen etc.?

    Hier darf jeder Hund vorne laufen (auch wenn die Leine sich mal spannt). Ist mir sogar lieber! 4 Hunde nebeneiner vorneweg sind sehr viel einfacher im Handling, als irgendwie neben, um mich rum platziert... Ein normaler Bürgersteig würde da nur bedingt reichen.

    Mich würden auch Erfahrungen interessieren, ob und wie sich verschiedene Hundetypen (ängstliche, nach vorne gehende, etc.) an verschiedenen Laufpositionen verhalten. Sind sie z.B. hinter / nah am Halter entspannter oder eher nicht?

    Die Shelties sind hier tatsächlich naturleinenführig. Peaches niemals ziehend, entweder neben mir oder neben einem der anderen Hunde. Smilla fast immer leicht hinter mir. Joey (Aussie) leicht vor mir, zieht aber an sich auch nicht. Enya ist vor mir. Also i.d.R sieht es so aus, dass Enya, Peaches und Joey mehr oder weniger nebeneinander vor mir laufen und Smilla so ungefähr auf meiner Höhe rumwuselt, auch gerne mal hinter mir ist. Finde die anderen 3 eher einfacher situativ :pfeif:

    Die Mehrheit hier schreibt halt nur von Problemen. Ist auch ok.

    Ich spar mir hier was zu meinem Youngstar zu teilen

    Yupp, deswegen hab ich hier ungefähr nie geschrieben über meine. Sind jetzt aber eh schon um 3 Jahre alt, die beiden "Kleinen". Irgendwie kommt man sich ja auch doof vor, immer nur zu schreiben, xyz klappt super. Wobei es sicher genug gäbe, was andere an meinen stören würde, aber mich halt nicht.

    Ich bin eher so Fraktion: ich trainiere nichts, was ich nicht trainieren muss (im Alltag) und bis auf "belästige niemanden" (Menschen, Hunde, Wild...) gibt es hier auch recht wenig, worauf ich Wert lege. Ja gut, ganz allgemein entspannt mit der Umwelt klar kommen. Aber an sich war es das auch... Wobei ich auch eher Typ "das Positive sehen" bin.

    Ich denke, jeder muss sich da selbst überlegen, was ist wichtig, ist doch egal, was andere Hunde so können. Smilla kann z.B. prima auf dem Frühstücks-Tisch stehen, Enya kann unfassbar gut an der Leine ziehen, Peaches kann in jeder Lebenslage auf den Schoß hüpfen und Joey ganz wunderbar bellen, wenn wir die ersten Schritte zum Spaziergang starten.

    Ich bewundere miamaus2013 , dass sie dennoch teilt (und Kalle klingt toll!!).

    Der große entfernt sich nur im Spiel mit ihr oder sich selbst weiter. Der ist sonst im 10 bis max. 20 Meter Radius .

    Ist ja sooo Hund-abhängig! Und ja, bei manchen trainierst du dich da wohl dumm und duselig (gerade wenn sie sich dazu nicht gescheit umorientieren/abrufen lassen), andere schenken es einem oder ein auftrainiertes Umorientieren funktioniert gut. Hier haben die Shelties so max 10 Meter (nix auftrainiert), der Border durchaus bis 100m (orientiert sich bei Reizsichtung aber um) und der Aussie so um 30-40m (bei ihr braucht es am ehesten eine Erinnerung, wenn xy auftaucht).

    Wir nehmen Hundewurst vom örtlichen Metzger auch nur fürs Training. Dürfte eher gesünder sein als Fleischwurst, die Hunde lieben sie, ich finde gut, dass die "Abfälle" Verwendung finden und mit rund 2€ pro Kilo ist es auch unschlagbar günstig für ein Jackpot-Leckerlie. Als Alleinfutter wird die aber weder angepriesen bei unserem Metzger noch dürfte sie dafür geeignet sein. Ist halt das, was in der Metzgerei so übrig bleibt und schaut aus wie eine Blutwurst.

    Peaches hatte heute ihr 2. Turnier in der A1 und hat es so brav gemacht :herzen1: . Sie kann den Slalom ja erst seit sehr kurzem und hat ihn beim 1. A1-Turnier vor ein paar Wochen entsprechend kreativ gestaltet :hust:. Und heute so schön! Gleich mal erste Quali für die 2 geholt, Platz 1 von 7 Startern. Frank ist sooo happy! Mit Joey hat er es ja echt nicht leicht (und das ist noch untertrieben), jetzt denn mal ein Hund, der konzentriert mitarbeitet...

    Enya ist heute auch noch mal in der 1 gestartet, selber Parcours, wobei ich den für größere, schnellere Hunde schon hakelig fand. Aber auch Enya hat 0 Fehler, erster Platz. Über Joey schweigen wir dann mal |)

    Hier Peaches Lauf und ja, die beiden müssen sich hier und da noch eingrooven, Frank ist da auch noch so ein wenig Joey gewohnt. Aber wie schön der kleine Hund das macht :herzen1:

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