Beiträge von Lucy_Lou

    Bei uns wurden gestern und heute die meisten Wiesen schon wieder gemäht, die Hauptwiesen unserer Standartstrecken aufjedenfall. Falls da was bebrütet oder gesetzt wurde, ist es jetzt hinüber. Erfahrungsgemäß folgt dann in den nächsten Tagen Gülle.

    Ja, hier auch. Manche Bauern sagen vorher Bescheid, damit abgesucht werden kann, viele nicht. Ist jedes Jahr das gleiche. Aber abgesucht wird j aeh nur nach Kitzen, alles andere hat Pech. Und da hier in NRW eh ungefähr alles landwirtschaftlich irgendwie genutzt wird, was nach Wiese aussieht, ist es entsprechend düster für Tiere, die eigentlich auf die Wiesen angewiesen wären. Einen Landbesitzer haben wir im Nachbarort, der lässt immer alles stehen bis Mitte Juli, ist aber die absolute Ausnahme.

    Wir haben hier keine Leinenpflicht zur BuS, aber ganzjährig muss der Hund auf Wegen bleiben und unter Kontrolle sein. Finde ich eigentlich sinniger... Jagen tun hier alle 4 nicht, Rasse + lege ich wirklich wert drauf

    Es ist schon erschreckend wie oft ich höre, ich gehe nicht in Hundefreilaufzonen, zu viele unsoziale Hunde und ahnungslose Hundehalter. Und es ist leider einfach so wahr.

    Wobei man ja auch abgesehen von unsozialen anderen Hunden selbst den passenden Hund dafür haben muss, wenn es sich um eine kleine Fläche handelt, auf der hauptsächlich "soziale", junge, stürmische ein-Spielgefährte!!!-Hunde unterwegs sind. So kenn ich es eher, von meinen kurzen Momentaufnahmen. Hier darf der Hund sich endlich frei entfalten, so er "nett" ist (aka auf jeden freudig zustürmt und spielen will) und kein Mensch händelt was, weil, hier darf der Hund ja endlich mal. Gönn ich den Menschen auch, schließt aber sehr viele eigentlich nicht unsoziale Hunde aus. Ist halt die Frage, ob es um Freilauf geht oder um "mein Hund will spielen".
    Keiner meiner 4 Hunde hätte da Bock drauf. Also, nur Enya kann zickig werden bei Aufdringlichkeit, die Shelties versuchen eher in Deckung zu bleiben (bzw. Smilla sucht sich Kontakte aus), und Aussie Joey ist sehr souverän. Aber kein einziger meiner Hunde fände das toll. Wenn es sehr weitläufig ist und Kontakt eher nach "passt" abgestimmt wird, ist es was anderes, aber eine klassische Hundewiese meide ich immer, auch wenn da nur lustige Retriever rumhüpfen

    Ich stell mir die Frage ja immer nur im Urlaub, Zuhause ist: ich steh auf (oft genug un 3.30Uhr in der Nacht), Terassentür auf, wer raus will, darf raus. Am Wochenende schlafe ich aus, stehe so um 6 Uhr auf, Terassentür auf, Hunde raus.

    Ich hab im Urlaub immer ein Mega-schlechtes Gewissen, erst ins Bad, Kafee kochen, dann raus. Auf Camping-Plätzen mit Dusch-Haus noch viel mehr. Wirklich die Hunde im Wohnmobil lassen und selbst duschen gehen? Ich muss morgens an sich auch dringend, mag das den Hunden nicht abverlangen

    Aber ist Quatsch, oder? Oder nicht? Wann löst sich euer Hund morgens und wieviel Zeit vergeht zwischen Aufstehen und rauskommen?

    Wir haben im Verein gerade letzte Woche Tunnel angeschafft, die optisch von den Hooperstunneln nicht zu unterscheiden ist. Sind eigentlich Kindertunnel.

    Und was sollen das für welche sein :???: . Selbst wenn man einfach nur einen kurzen Tunnel meint, wüsste ich keinen Kindertunnel, wo ich einen Border o.ä. mit Speed guten Gewissens durchlaufen lassen würde... Aber mag richtig gute geben, keine Ahnung

    Das sind z.B. Turnier-konforme Hoopers-Tunnel (nichts am Boden, sehr stabil):

    https://tierisch-kruse.de/hoopers-tunnel-ohne-boden/

    Wenn du das Temprament eines Berners magst dann wird dir der Pudel nicht gefallen.

    Vorab: Ich hab nichts gegen Doodle, kenne an sich nur nette, vom Temperament und was sie brauchen, aber sehr unterschiedliche. Meine Lucy war zu etwa 50% Berner Sennenhund der andere Anteil Hofhund-Mix (Collie, DSH...). Sie war (optisch und auch vom Wesen her) eher der Berner in der Mischung. Ihre Schwester dagegen eher Collie (sensibel) + Gebrauchshund (ich regel das mal). Ihre Schwester wurde mit kaum 2 Jahren eingeschläfert, auch wenn das so sicher nicht in Ordnung war (wurde übers TH gemacht, da gebissen). Lucy starb an Krebs.

    Ich kenne so viele Berner im Umfeld, die kaum 5 Jahre alt wurden. Das lässt sich nicht weg-X-en, weil ein Pudel mitgemischt hat. Oder wenn, ist es vielleicht mehr der Pudel, den muss man charakterlich wollen.

    Ich habe zb schon mal mitbekommen, wie während der Parcoursbegehung der Parcours für die nächste Klasse am Rand noch „umgeplant“ wurde. :D

    Wobei das ja nicht schlecht sein muss. Wir hatten bei dem Reithallenturnier Mark Fonteijn als Richter. Super sympathisch und toll zu laufende Parcours, fand ich. Der ist aber eher 3x abgegangen, bis er mit den angedachten Laufwegen zufrieden war, bzw. hat auch noch umgeplant. Ich finde das eher sympathisch, wenn ein Richter merkt, ok, einen Ticken anders wäre netter zu laufen. (Ich könnte jetzt noch andere Richter lobend erwähnen, aber bin so schlecht mit Namen |) )

    aber ich glaube, das liegt auch an meiner mangelnden Erfahrung.

    So gaaanz langsam fällt es mir auf, wenn es hakelig oder eng ist :roll: . Ich schau ja total gerne bei den höheren Klassen zu, auch bei geteilten Turnieren und überleg mir da, wie hätte ich es versucht. Und im Training laufen wir ja eh jenseits A1, kommt so langsam ein Gefühl dafür, was ist schön gestellt, wie würde man selber führen hier. Bewusst einen SV-Richter habe ich noch nicht wahrgenommen. Starte mit Enya aber erst seit Silvester, also so arg viel Erfahrung ist da nicht.
    Da ich selbst sehr langsam bin, freu ich mich aber immer über weitere Distanzen (ist das ein Widerspruch xD ?) mit halbwegs nett zu laufenden Linien. Gibt in der A3 ja schon Passagen, in denen der Hund extrem gut ausgebildet sein muss, um die von hinten geführt zu meisten (und Enya kann das übers Hoopers an sich nicht schlecht). Aber wenn so viel wahrscheinlich ist und Verleitungshindernisse direkt daneben, obwohl der Hund eigentlich zugehört hat... Joah, wir arbeiten dran. Wir hatten gestern ein sehr schönes "Distanz-Training", war sehr begeistert, wie die Maus zuhört!

    Aber wie jemand schon schrieb, auf vielen Plätzen wird halt noch "klassisch" ausgebildet. Ich kann mich noch gut an mein allererstes Seminar überhaupt erinnern, damals mit Faye im Aufbau, wo es hieß, du musst schneller sein, sonst bremst der Hund scharf ab hinter der Hürde. Selbst Faye kannte damals schon ein Engspringkommando und ich dachte so: ernsthaft?... Aber damit fängt es ja schon an. Eine vernünftige Ausbildung scheint mir immer noch eher Glückssache, zumal als völliger Anfänger

    Klar sollten sich die Turniere nicht daran ausrichten, aber ich fand schon den Unterschied zwischen dem Reithallen-Turnier (also den Startern) und den Hallenturnieren zuvor sichtbar. Dafür sehr viel mehr Vielfalt bei den Starten (Hunderassen). Ist ja irgendwie auch schade, ein Turnier besteht fast nur aus Bordern (sagt die mit dem Border |) )

    Ich hab ja 4 Hütehunde aktuell, bzw. seit vielen Jahren den Hundetyp. Lustigerweise habe ich den Spruch mit weniger Hunden öfter gehört als mit vielen Hunden. Irgendwann ist man vermutlich eh nur noch der unbelehrbare Hunde-Nerd, keine Ahnung.

    Es gibt jedenfalls eine Reihe von Antwortmöglichkeiten, ich hab ein paar durchgetestet und eigentlich kam bei fast jeder ein wissendes Nicken, man muss das nur mit genug Selbstsicherheit formulieren:

    - wir machen Hundesport, sind auch viel auf Turnieren (Totschlagargument! Sagt keiner mehr was)

    - die beschäftigen sich viel miteinander (Da kommt gerne als Nachfrage: "Aber die wirken ja gerade ganz ruhig?!" Also, meine Hunde spielen auf Spaziergängen normalerweise nicht miteinander oder mit anderen Hunden oder sonstwem. Dann kann man nachsetzen: "Ja, die haben sich halt den ganzen Tag.")

    - Ach nee, wir gehen jeden Tag nur 1x spazieren, die sind total anpassungsfähig! (Stimmt übrigens, die Blicke sind aber gut)

    Ich kann auch ernsthafte Antworten geben (obwohl jede obige stimmt), aber mache es immer so ein wenig vom Gegenüber abhängig. So lange da kein wirklich ernsthaftes Interesse ist, erklär ich da aber nix und fang sicher nicht an zu diskutieren.

    Ich liebe die Welpenzeit! Einzig dieses nur begrenzt was machen können stört mich :roll: . So etwas wie einen Welpen-Blues kenne ich persönlich nicht, aber ich vermute, es hilft, wenn man schon als Kind mit Hunden aufwächst und die einfach mit all ihren Bedürfnissen normal für einen sind. Und ich schätze, es hilft auch, wenn schon Hunde da sind. Da ist dann automatisch die Hunde-Aufmerksamkeit nicht nur beim Welpen, der hat hündischen Sozialkontakt und auch so was wie "alleine lassen" hat sich nach Ersthund Lucy nie wieder als Thema dargestellt.

    Durchgeschlafen (so relativ) hat hier an sich jeder Welpe. Zwar nicht bis sonstwann, aber zumindest so vielleicht 23Uhr bis 5 Uhr oder so. Und nur in Ausnahmefällen nachts mal geweckt. Aber die dürfen hier auch im Bett schlafen, kuscheln sich an (oder an einen vorhandenen Hund) und pennen dann halt. Wach wird man ja eh, wenn der Welpe unruhig rumtappst.

    Ich liebe ja vor allem dieses zusammen die Welt entdecken! Wie unbedarft der Welpe ist, wie neu so vieles noch, wie spannend... Nur beim spielen/erstes Trainieren muss ich mich immer etwas zurück halten :roll: und bin froh, wenn da mehr ok geht, ohne zu überfordern.

    Ah, jetzt will ich auch wieder einen Welpen :herzen1: !!!