Beiträge von Lucy_Lou

    Die werden abgesagt, weil die Leute lieber in den Hallen starten und keine Lust mehr haben von morgens bis abends bei jedem Wetter und schlechtem Boden/Geräte auf einem Turnier rumzusitzen.

    Unser Reithallen-Turnier würde ich auch nicht mehr wiederholen |) . Wir waren da, weil Heimatverein von einem Bekannten. Sonst bin ich mit Enya bislang nur in Hallen gestartet.
    Außenturniere mag ich an sich und man sieht halt auch mal was anderes als Border Collies. Auch in der Reithalle nun, es war schon ein anderes Klientel. Nicht nur im Positiven, auch mehr Laissez-faire zwischen den Hunden und im Außenbereich. Dafür halt wirklich mal mehr Abwechslung bei den startenden Rassen!

    Und klar, mit Wohnmobil ist an sich wurscht, aber geteilte Turniere haben schon was. Aber da tendieren ja auch die "Dorf-Vereine" langsam mehr zu. Wobei ich es an sich schön finde, dann auch bei anderen mitzufiebern, die man halt so kennt mit der Zeit, bzw. die A3-Parcours zu sehen.

    In der Reithalle hatten wir nun A0 bis A1 und A2/A3 getrennt. Ist vermutlich durch die neue Aufstiegsregel in der 0? Da eine -wirkliche- Quali laufen zu müssen lässt die Hunde sich da ja ganz gut "stauen". Bin froh, mit Enya und Peaches das umgangen zu haben.

    Seht ihr groß einen Sinn in der A0 mit 3x Null-Fehler platziert? Ich ehrlich gesagt nicht so |)

    dass er die "moderne" "3" laufen kann, ohne sich zu schrotten.

    Ja... Ich finde viele A3 sehr "eckig", wenn der Hund zum einen schnell ist und zum anderen nicht extrem gut Richtungskommandos/Hürdenkommandos/"Hand"-Kommando umsetzen kann. Das sieht man auf Turnieren zu oft, finde ich. Du hast die langsamen Hundem kein Ding. Die sehr gut ausgebildeten, ja nun, kann auch mal schief gehen, aber Mensch ist in der Sparte eher gut im Retten. Und dann Hunde, die sich gefühlt bei jedem 3. Hinderniss irgendwie rumreißen müssen oder frontal reinbrettern.

    Durch Hoopers ist Enya an sich gut auf Distanz/von hinten zu führen (und sie ist ja nun alles andere als der schnellste Border auf diesem Planeten, aber ich bin noch langsamer :pfeif: ). Zutrauen tu ich uns die allermeisten A3-Parcours aber nicht. Also zumindest nicht wirklich schön und rund gelaufen. Enya ist so der Typ, der sich auch im letzten Moment noch rumreißt, also quasi nie Dis läuft (im A1), wenn mein Timing nicht stimmt, ich Mist ansage etc. In der A3 sähe ich da aktuell einen gefrusteten Menschen und einen geschrotteten Hund |)

    Aktuell pushe ich sie auch Null. Wir machen uns warm, klar, aber ansonsten lege ich viel Wert auf Ruhe. Klar fördert das nicht die Geschwindigkeit, aber ich denk mir, wenn wir mehr noch harmonieren, kommt die noch. Ich versuch jetzt auch mal mutiger zu werden xD , ich neig total dazu, von hinten zu führen :roll:

    Unsere Hundeschule bietet das an und ich glaube, die Nachfrage ist nicht gerade klein. Meine Hündin mag das nicht (also spielen mit fremden Hunden), sonst würde ich mir ihr auch hingehen.

    Ich finde gut, dass es das gibt! Meine Shelties spielen aber auch nicht mit fremden Hunden, haben alle schon sehr früh damit aufgehört.
    Gibt halt so einige Hunde, die schätzen ihre vertrauten Kontakte, aber checken Fremde vielleicht mal ab (kann ja auch völlig nett sein) und verzichten da sonst dankend drauf. Ich hatte bislang tatsächlich noch gar keinen Hund, der erwachsen dachte: Yeah, ein fremder Artgenosse! Hat ja nicht zwingenderweise irgendwas mit Verbellen/Aggression zu tun, aber halt auch nichts mit "Toll, dich kennen zu lernen."
    Ist schon schade, wenn ein Hund lernen muss, er macht seinen nicht-Kontaktwunsch am besten schon auf Distanz deutlich, damit es überhaupt irgendwie ernst genommen wird

    Ich würde dann aber auch damit rechnen, dass größere Hunde an dir hochspringen könnten, auch wenn sie nicht unbedingt aggressiv sind, sondern nur spielen wollen.

    Na ja, damit rechnen...? Ich hab da also in dem Beispiel einen kleinen Hund, der bei Begegnungen sehr unsicher ist und bellt, weil er hofft, so den direkten Kontakt zu vermeiden. Mit anderen Worten: der will so oder so nicht spielen und keinen Kontakt. Der große Fremdhund steht nun unter Kontrolle seiner Halter oder er tut es nicht. Wenn der Fremdhund an mir hochspringt, um an meinen Hund zu kommen, hätte der wohl auch auf dem Boden höchst unerwünschten (!) Kontakt aufgenommen. Blocken hätt ich dann also so oder so müssen.
    Der Halter des fremden großen Hundes könnte je nach Gegenüber allerdings mit einer Anzeige rechnen und Auflagen bekommen, wenn er einen fremden Menschen in unklarer Absicht anspringt und dieser Angst bekommt oder gar dadurch stürzt.
    Also, "damit rechnen" muss man ganz sicher nicht. Bloß weil man etwas auf dem Arm hat, "muss" man sicher nicht angesprungen werden, völlig egal in welcher Absicht.