Beiträge von Lucy_Lou

    Ich bin nicht so groß der Turnierstarter. Anfang des Jahres die ersten mit Enya (bzw. Silvester letztes Jahr das allererste, um nicht in der Null starten zu müssen, vorher ist Frank ein paar Mal mit Enya gestartet und in die A1 mit ihr, bis vor einem Jahr lag es ja am Hund, nicht am Mensch, wo man startet).
    Ich meine, wir hatten so 4 Turnierwochenenden im Frühjahr mt direkt Aufstieg in die A2, dann im Sommer den Ruhr-Cup im Team (wo ich bis aufs letzte Turnier aber noch A1 gelaufen bin), dann im September noch eins in der A2, nach dem ich dachte, nie wieder ein Agi-Turnier |) . Und jetzt im Dezember hat Frank eins spontan gemeldet (sollte eigentlich nur den Rest der Hoopers-Winter-Trophy melden...), das lief sogar recht gut.
    Bin aber schwer am überlegen, Turniermäßig beim Hoopers zu bleiben.
    Schätze, im Agi waren es so 9 Turnierwochenenden dieses Jahr (meist Sa/So, da mit WoMo da, bis auf den Ruhr-Cup).
    Über Silvester sind wir in der Westfalenhalle und starten auch. Hatte mir das so als: und dann sehen wir, ob nächstes Jahr noch Agi-Turniere oder nicht gesetzt.

    Wobei Frank Enya für Turniere übernehmen würde, wenn ich nicht mehr mag (und daneben ja auch mit Joey und Peaches läuft. Seine Freude an Turnieren ist irgendwie größer :roll: )

    Ist das denn so, dass HSH normalerweise nicht angreifen, wenn man einfach nur versucht, heil vorbei zu kommen und die Hunde bei sich behält? Ich hatte sowohl in Spanien als auch in Frankreich schon Begegnungen mit HSH, bei denen ich nur gebetet habe, die können den Zaun wirklich nicht überwinden (oder wollen es nicht), um mit lebenden Hunden daraus zu kommen. Meine angeleint und offizieller Wanderweg.
    So "hier laufen HSH mit der Herde frei" Schilder hat man ja im Ausland häufiger, bin noch keinem freilaufenden HSH letztlich begegnet. Aber nach den Begegnungen hinter Zäunen will ich persönlich auch niemals einen freilaufenden HSH mit meinen Hunden treffen. Gegen so ein Kaliber hat man doch keine Chance mehr, wenn der angreift. Und gerade auf offiziellen Wanderwegen kann man nun wirklich nicht erwarten, jeder verhält sich adäquat (womit ich nicht meine, der kleine Wuschel darf irgendwas hinterher hetzen).
    Aber meine bisherigen Begegnungen mit HSH an der Herde waren tatsächlich so, dass ich dachte, ok, und hier lauf ich nie wieder lang, offizieller Wanderweg hin oder her.

    Ich würde mir an Deiner Stelle eine Wasserspritze ans Bett stellen und den sofort ohne Federlesen mitten ins Gesicht abschießen. Und, wenn er drüber nachdenkt noch mal weiter zu machen, direkt noch eine Ladung hinterher.

    Ich würde dir gerne Joey mal eine Weile überlassen und wäre wirklich gespannt, ob du das hinbekommst... Ich habe es bei ihr wirklich aufgegeben. Sie ist total verträglich, nett, hört gut, im Haus ruhig etc., also ein wirklich angenehmer Hausgast...
    Aber in gewissen Situationen bekommt man einen Hörschaden. Exakt morgens im Bett |) .
    Egal ob völlig ignorieren, Waserpistole (ja, habe ich genau so probiert), egal was... Ich stehe auf, Joey kreischt (!). Ich verlasse zügig das Schlafzimmer (mit allen anderen Hunden die mitwollen), Joey bleibt dort, wird Null beachtet und hat genau nichts davon. So ist sie zumindest mit schließen der Schlafzimmertür vor ihr sofort wieder ruhig.
    Alternativ ausprobierte aversive Reize prallen an ihr ab. Kein anderer meiner Hunde macht bei dem Blödsinn mit. Die strecken sich gähnend oder so und tapern mir ruhig hinterher oder drehen sich noch mal um und schlafen weiter. Lasse ich Joey 10 Minuten später aus dem Schlafzimmer, ist sie völlig ruhig :ka: .
    Ja, Joey ist weit weg von Junghund und sonst wirklich problemlos wie nur was. Und klar, wir können sie aussperren nachts, ja. Dann passiert das nicht. Aber eigentlich schläft sie gerne mit im Schlafzimmer und eskaliert jeden einzelnen Morgen :ugly:
    We gut, dass wir nicht in einer Mietswohnung leben... Auf Campingplätzen ist es aber sehr unangenehm. Also, es ist nicht unser Schlafzimmer, sondern das Aufstehen. Wobei da für sie nie irgendwas spannendes passiert (wie gesagt, ich habe es mit monatelanger völliger Ignoranz und sie bleibt dann im Schlafzimmer versucht und alternativ mit aversiven Reizen). Und selbst die Shelties sind ruhig, wenn ich aufstehe, da ist kein allgemeiner Trubel oder so :ka: . Keine Ahnung, was man da noch versuchen könnte.

    "Belastungsmerkmalen"

    Was wäre denn da dabei? Gerade beim Thema Vibrissen (Sinne) dachte ich kürzlich, schränken Schlappohren beim Hören ein? Weiß man das ganz sicher? Oder wie ist das mit extrem viel Fell, über die Augen wachsend, das schränkt das Sehen ein. (Aber auch abseits der Sinne das Thema: nicht-funktionales Fell).
    Also jetzt nicht dieses klassisch-Brachyzephale oder extrem langer Rücken zu Stummelbeinchen, sondern all die anderen Dinge, die nicht mehr "Ur-Typ"-funktional sind.
    Ich finde es etwas verwunderlich, dass neben offensichtlicher Qualzucht vor allem Vibrissen und ja zunehmend auch Merle (nicht double-Merle) im Fokus ist. Da gibt es doch genug mehr, wenn man unbedingt ein Fass wegen vielleicht-schränkt-es-ein aufmachen will.

    Der würde sich eigentlich gar nicht trauen (dürfen) in fremden Außenterritorium zu pullern oder Gott bewahre zu koten. Alleine, ohne geruchlichen oder physischen Rückhalt. Während das in dem eigenen Garten/Hof super funktionieren kann. Denn da markieren und "schützen"nämlich die grossen die Außengrenzen.

    Ist ja jeder Jeck anders, aber ich hatte sofort meine Smilla vor Augen. Mit so 9-11 Wochen: wow, quasi stubenrein (einfach immer nach schlafen, spielen, fressen rausgesetzt). Dann fand sie raus, dass sie einhalten kann... Es hat mehrere Wochen gedauert, bis sie sich zumindest im Garten gelöst hat und gefühlt ewig, bis sie das mal in fremder Umgebung tat. Und ja, wir haben unsere sehr souveräne Hündin Lucy damals genutzt, die auf Kommando Pipi gemacht hat, selbst wenn kaum was drin war in der Blase. Aber das roch dann nach Lucy und so konnte sich Smilla dann bei längeren Ausflügen auch lösen. Sonst hat die damals eingehalten, bis wir wieder Zuhause waren. Der Spuk hörte erst bei der ersten Läufigkeit auf. Und mittlerweile ist Smilla selbst die sehr souveräne Althündin...

    Also, gibt natürlich viele Welpen, die haben gar kein Problem damit, aber eben auch solche, die ein riesen Thema damit haben, entweder weil zu aufgeregt oder wie lurchers2 schrieb: weil zu unsicher.
    Lotta z.B. ist jetzt 5 Monate alt und bei ihr ist und wahr es eher zu abgelenkt, gerade in spannenderer Umgebung. Wald und so kein Ding, aber in belebterer Umgebung gibt es so viel zu gucken etc., da wird sich immer noch eher im Anschluss im heimischen Garten gelöst. Und 100% stubenrein ist sie auch noch nicht, eher so 95% aktuell.
    Ich hatte ja nun schon einige Welpen, es ist so unterschiedlich. Lucy war ja mein erster eigener Welpe und sie war mit 8 Wochen stubenrein (ging vielleicht 3x oder so was rein, weil ich komplett gepennt habe). Danach hätte ich auch sagen können, hey, wenn ihr das nicht schafft, macht ihr was falsch. Völliger Blödsinn. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass solche "Weisheiten" eher von Ersthundehaltern kommen, die mit ihrem ersten Hund da einfach viel Glück hatten...

    Hat mich jetzt auch interessiert und hab das beim googlen gefunden:

    „They/them“ ist die Angabe für geschlechtsneutrale Personen. Eine deutschsprachige Entsprechung für „they/them“ hat sich noch nicht durchgesetzt.

    oder: Die Pronouns “They/Them” sind häufig Ausdruck nichtbinärer Persönlichkeiten, sie sehen sich weder durch die Pronomen „er“ noch „sie“ repräsentiert.

    Kommt noch viel mehr, wenn man in dieser Richtung sucht.

    Ich nutz für die Großen (bzw. Enya) ja auch ab und an Flexi (10m Gurtband-Giant), finde das aber gerade schon etwas süß: bei meinen Shelties kann ich gar keine noch so leichte Flexi verwenden, da sie bei minimalst-Zug eh sofort stoppen xD

    so unterschiedlich sind die Probleme...

    Ich hab die Flexi Giant mit 8 m Gurtband für Nevio im Einsatz mit seperaten Ruckdämpfer, weil er schon noch ab und an rein springt.

    Mein Glück, dass die Shelties so ziemlich universell freilauffähig sind, eine Schlepp ginge bei denen auch nicht...

    OT


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    Zitat von WorkingDogs

    Aber ich muss schon manchmal schmunzeln, wenn man selbst mit drei Gebrauchshunden unterwegs ist, die alle im Gehorsam stehen und der Nachbar mit seinem Sheltie überfordert ist und nicht mal einen gescheiten Rückruf hinbekommt.

    Weil Gebrauchshunde so viel schwieriger zu erziehen sind und normalerweise so viel schlechter zu kontrollieren sind als Shelties? :???:

    Also irgendwie verstehe ich deinen Punkt mit 1 Hund gegen 3 Hunde sicher führen können, aber Gebrauchshunde sollten ja nun per defitionem nicht schwer zu führen sein... Dass Shelties normalerweise leichtführig sind, da kann ich dir allerdings zustimmen =) .

    Es hat schon Monate gedauert, bis er allein mit meinem Mann gegangen ist.

    Smilla geht auch nur mit meinen Mann, wenn sie angeleint ist... Ableinen könnte ein sofortiges Nachhauselaufen bedeuten. Nicht gut!
    Zum Halsband anziehen lassen: ich würde die Hunde einfach vorher schon "anziehen". Joey und Enya würden das aber völlig problemlos mitmachen, sämtliche Shelties eher nicht (=wegducken etc., nicht angreifen). Wobei Peaches zumindest problemlos mit gut bekannten Menschen spazieren geht und da nett und aufgeschlossen ist (sofern der Mensch absolut freundlich und fair mit ihr umgeht, irgendwelche Probleme macht sie sowieso nicht) und Kleinteil zu jung ist, um da abschließend was zu sagen zu können. Aber Smilla wäre leider schon soKandidat: bleibt eher ganz alleine zu Hause in einem absoluten Notfall (hatten wir noch nicht) und 3x am Tag lässt sie jemand in den Garten.

    Achja, ich hab noch eine Frage, speziell bzgl. jetzt mehr Schleppleine: "gondeln" eure Hunde beim Spazierengehen auch? Bzw. dürfen sie es,

    oder müssen sie straight auf einer Seite laufen? Habe da neulich mit meiner Freundin drüber gesprochen, die ja eine Terrier-Hündin im gleichen Alter

    hat. Sie besteht drauf, dass der Hund an der Leine neben ihr laufen soll und nur auf einer Seite. Bisher war mir eigentlich beim Gassi immer egal, wo er tigert,

    Deine Freundin besteht da bei einer Schleppleine drauf?

    Generell mag ich gondeln gar nicht, habe aber auch 5 Hunde. Gäbe ein nettes Leinen-Wirrwarr. Neben mir laufen müssen sie dennoch nicht.