Beiträge von Lucy_Lou

    chichabi: du hast völlig Recht. Wir haben schon länger Kaninchen, das letzte Jahr in einem 6 m² "mobilen" Freilauf tagsüber, überhaupt nicht ins Erdreich abgesichert. Seit etwa 3 Monaten haben wir nun einen festen Freilauf für tagsüber, etwa 15 m² mit Randsteinen, die 10cm im Erdreich sind. Da unsere bisherigen 2 Kaninchen auch ohne diese Maßnahme nie abgehauen sind, dachten wir, das reicht. Seit 2 Wochen haben wir die 2 Neuzugänge, die sich gestern mal eben da durch gebuddelt haben :/ . Unsere 2 "Alten" sind brav im Gehege geblieben...
    Ja, und jetzt ist Nachbessern angesagt, wiederholen soll sich das natürlich nicht...

    Ich kann nicht helfen... Aber darf ich fragen, wie ihr das erreicht habt =) ?

    Zitat


    Mittlerweile haben wir das ja geklärt und sie pöbelt nicht mehr herum und spielt sogar manchmal (allerdings nur mit großen schwarzen Hunden).
    An der Leine gibt es auch kein Problem mehr. Sie wird zwar langsamer bei Hundebegegnungen, aber bleibt nur noch selten komplett stehen.

    Oh, danke :D

    Ich hatte schon Bedenken im Vorfeld: ich kann doch den Hund nicht meine Kaninchen jagen schicken :o .

    Nur habe ich die Zwei selbst nicht gefunden und wir wohnen direkt am Waldrand. Hätte sie nachts ein anderes Tier gefunden, wäre es das wohl gewesen...

    Es war echt süß, Lucy hat sich die ersten 1-2 Minuten immer wieder zu mir umgedreht, nach dem Motto: meint die das jetzt wirklich ernst??? Futter zur Belohnung brauchte es keins, das Stöbern dürfte ihr Highlight des Jahres gewesen sein... Sie hat den Hang abgesucht, dicht bewachsen mit Brennesseln und Dornengestrüpp, da würde sie sonst nie freiwillig rein gehen... Umso toller, dass sie sich trotzdem sofort ablegen ließ, als sie das Kaninchen dann gefunden hatte :D

    Wobei ein Kangal eher eine hohe Reizschwelle haben sollte, um Gefahr realistisch einzuschätzen. Hütehunde haben eine sehr niedrige Reizschwelle und speziell der Aussie bringt Schutztrieb mit und geht Probleme sehr selbständig an (wie der Kangal), wenn sich sonst niemand wirklich Kompetentes findet. Die Bereitschaft nach vorne zu gehen (des Kangals), der Schutztrieb und die niedrige Reizschwelle des Aussies zusammen genommen ist sicher eine recht explosive Mischung :schockiert:

    Gute Frage :^^:

    Lucy spielt eher selten mit anderen Hunden, aber wenn, gibt sie sich größte Mühe, möglichst lieb zu sein. Sie kugelt auf dem Rücken, macht Spielaufforderungen, unterwirft sich, sobald der andere Hund unsicher wird. Bei ihr habe ich nicht den Eindruck, sie will dadurch "Macht" demonstrieren.
    Ganz anders Grisu: der stellt sicherlich im Spiel dar, wie toll, schnell, wendig und kräftig er ist. Bei Hündinnen ganz Gentleman, bei Rüden nur auf Eindruck machen aus...

    Aber wie ist es denn bei Menschen? Da geht es auch gleichzeitig um Spaß und ums Gewinnen...

    Lucy hat ja durchaus Jagdtrieb und eigentlich darf sie nichts jagen.
    Heute sind unsere zwei neuen Kaninchen ausgebüchst (unter den Randsteinen im Freilauf durchgebuddelt, was die Alteingesessenen nie probiert haben...). Aufgefallen ist es, als ich sie für die Nacht in den Stall tun wollte. Lucy hat beide am dicht bewachsenen Hang, bzw. angrenzenden Waldstück wiedergefunden, auf die Wiese getrieben und sich nach Kommando ins Platz legen lassen, so dass ich sie einfangen konnte. Nach dem 2. Kaninchen hat sie etwa 20 Minuten gesucht.
    Ja, mein Fehler, der Freilauf wird nachgebessert und Kaninchen jagen lassen ist bestimmt kein lustiger Zeitvertreib. Und trotzdem bin ich heilfroh über Lucys Ausdauer und darüber, dass sie sich super hat ablegen lassen, als ich das Kaninchen im Blick hatte :D

    Erschlagt mich, aber ich bin grad echt glücklich :D

    Du schreibst es ist ein Mix, wie war denn die Aufzucht? Meine Lucy kommt vom Bauernhof und hat nur sehr wenig (positive) Erfahrung mit Menschen gemacht, bevor sie zu mir kam. Sie fand am Anfang selbst streicheln beängstigend :/ . Viel Geduld und Vertrauen aufbauen hilft. Gibt es denn sonst Situationen, in denen dein Hund knurrt?

    Du kannst so anfangen: mach den (z.B.) Ball interessant. Hole ihn hervor, beschäftige dich ein wenig damit, dein Hund schaut zu. Dann legst du ihn ein kleines Stück vor dem Hund auf den Boden. Wenn du überzeugend warst, geht dein Hund hin und schaut, was das tolles ist. Sobald er da ist: riesen Jubel und Leckerlie, Gegenstand sofort wieder weg nehmen. Ein Stück weiter legen, abwarten. Vielleicht reicht das schon, dass der Hund wieder hingeht und begreift, da gibt es Futter und Jubel für. Erst wenn das sicher klappt und der Hund Spaß dran hat: Gegenstand verstecken. Anfangs ganz einfach!
    Andere Möglichkeit: das berühren des Gegenstandes clickern. Wichtig auch hier: zu Anfang geht es nicht ums suchen, sondern nur darum, dass der Hund sich dem Gegenstand nähert, bzw. ihn berührt.

    Zitat

    Du als Rudelführer bestimmst genau, wer wann und wo Pause macht, und wer wem weichen muss. Nicht umgekehrt. 1x1 der Hundswissenschaft :-)

    mich würde die wissenschaftliche Abhandlung interessieren, die das belegt :^^:

    Entweder im Haus lassen oder... hat dein Hund Angst vor dem Rasenmäher? Ansonsten: Lucy findet Rasenmäher anbellen und jagen auch klasse. Sie bekommt einen ordentlichen Anschiss, wenn sie auf ein Nein nicht reagiert und gut ist. Es sollte doch möglich sein, sich dem Hund gegenüber durchzusetzen und Grenzen zu setzen :???: